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Erster motorisierter Flug in Deutschland, 1908

Am kommenden Sonntag vor 100 Jahren setzte Technikpionier Hans Grade einen Meilenstein in der deutschen Fluggeschichte, als er mit seinem selbst gebauten „Flugzeug“ auf dem Cracauer Anger in Magdeburg abhob. Timeline-Mitglied Klopstock13 beschreibt dieses denkwĂŒrdige Ereignis in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Hans Grade am 02. November 1908 beim ersten motorisierten Flug in Deutschland auf dem Kleinen Cracauer Anger in Magdeburg in seinem selbst gebauten Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor.

Erster motorisierter Flug in Deutschland, 1908   Â© Klopstock13

„Am 28. Oktober 1908, einem Mittwoch, mittags 13:45 Uhr, schrieb Hans Grade mit seinem Dreidecker auf dem Magdeburger Kleinen Cracauer Anger deutsche Fluggeschichte. Erstmals hob sein einmotoriger Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor beim vierten Versuch nach 100 Metern Anlauf, 25 Meter vor seiner Abfahrtstelle, die in dem Abhang einer kleinen Mulde bestand, etwa ein Meter in die Höhe ab, um plötzlich acht Meter anzusteigen. Die durchfliegende Strecke betrug 50-60 Meter bei einer Anfahrgeschwindigkeit von etwa 40km/h. Ein unbekannter Fotograf hielt am 28. Oktober 1908 dieses historische Ereignis fest.“

Weitere Aufnahmen von den Fahrzeugen der LĂŒfte gibt es in unseren Fotoalben Historische Flugapparate und Best of Flugzeuge.

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Auf Reisen in den 60ern

Ein Zollbeamte und zwei Flugbegleiterinnen am Eingang des Flughafen Lod. Passagiere auf dem Flughafen Ben Gurion in Lod. Sie steigen in ein Flugzeug des Typs Boeing 707 der Israelischen Airline El Al zu. Flughafen MĂŒnchen Riem. Bild zeigt ein Passagierflugzeug und FluggĂ€ste beim Einsteigen. Flughafen in DĂŒsseldorf. Bild zeigt Menschen bei der Ankunft und Plan mit Abflug und Ankunft. Blick vom Oberdeck eines Passagierschiffes auf dem Rhein auf sonnenbadende GĂ€ste und Industrieanlagen. Frau mit BaskenmĂŒtze, Rock, StrĂŒmpfen und Stöckelschuhen auf dem Bahnhof Paris Gare du Nord. Passagiere sitzen mit GetrĂ€nken an einem Tisch in einem Zug bei Brest-Litowsk. Touristen in einem Schnellzug in Finnland. Menschen wandern vor einem Bus mit Touristen durch die WĂŒstenlandschaft von Anatolien. Eine persische Frau hĂ€lt eine Flasche in der Hand im Dogu-Express in Anatolien. Auto am Strassenrand mit Dolomiten Ein Opel steht geparkt am Straßenrand vor einer Bergkulisse in den Dolomiten. Busse und die Lomonossow-UniversitĂ€t in Moskau. Wartende Menschen an der Greyhoundstation am Gate 2 in Baltimore. Ein Mann fotografiert seine Frau und Tochter. Touristenboot in Amsterdam. Bild zeigt Touristen in einem Boot mit Glasdach, vorne den KapitĂ€n und rechts eine Reiseleiterin mit Sonnenbrille und Mikrofon. Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik: Bild zeigt Passagiere auf Deck beim Sonnen in LiegestĂŒhlen. Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik: Bild zeigt Passagiere auf LiegestĂŒhlen in der Sonne. Verladung eines VW-Transporters im belgischen Oostende auf eine FĂ€hre nach England Unser Wohnmobil! Einzigartig! Ein handwerklich begabter Lehrer verkaufte meinen Eltern seinen alten Ford-Transit, von ihm selbst ausgebaut mit praktischen Vollholzmöbeln zum Sitzen, Schlafen, Kochen. Es gab viel Stauraum fĂŒr Lebensmittel und GlĂ€ser mit eingeweckten Fleischgerichten. Die Urlaube mit dieser schweren Kutsche haben wir sehr genossen. Wir konnten ĂŒberall stehen bleiben und nĂ€chtigen, es war abenteuerlich und spannend. Und es gab kaum jemanden mit so einem Wohnbus. Aufregend waren immer die Passfahrten auf damals oft noch ungeteerten und engen Straßen: Schafft der Bus das bergauf? Und bergab: wann wird die Bremse heiss und steigt aus? Es waren die schönsten Ferienerlebnisse.

Mit Flugzeug, Kreuzfahrschiff, Vespa, Auto oder Bus die Welt entdecken – unsere Community-Mitglieder zog es in den 60er Jahren hinaus in die ferne Welt. In Moskau Matrjoschkas kaufen, in Venedig Gondel fahren oder exotische Basare im Iran besuchen: Die Welt schien offen fĂŒr Entdeckungen. In unserer neuen Serie „Auf Reisen in den 60ern“ stellen wir Ihnen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden die nationalen und internationalen Reiseziele unserer Fotografen vor und nehmen Sie mit auf eine Reise um die Welt in den sechziger Jahren.

In unserem ersten Beitrag dreht sich alles um Verkehrsmittel – kein Wunder, denn ohne sie lĂ€sst sich der Erdball denkbar schlecht bereisen. Sehen Sie in unseren Fotoalben, wie es den Passagieren auf dem Kreuzfahrtschiff „Aurelia“ erging, was Bahnreisende an den Gleisen erlebten und wohin es Opel-, Ford- und Renaultfahrer mit ihren damals noch nicht ganz so alten Oldtimern zog.

Austin, 60er Jahre

Bahnhöfe, 60er Jahre

Ford, 60er Jahre

Kreuzfahrten, 60er Jahre

Opel, 60er Jahre

Renault, 60er Jahre

Probieren Sie tĂŒrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. NĂ€chstes Mal nehmen wir Sie mit ans Mittelmeer, wo sich die Olivenhaine bis zum Horizont erstrecken und die Sonne kaum unterzugehen scheint.

 

 

Segelfliegen

Alltag – Die Pioniere des Deutschen Segelfliegens

Einfach abheben, sich von den Winden tragen lassen und die Welt von oben sehen, ist wohl einer der Ă€ltesten TrĂ€ume der Menschheit. Doch leider haben wir keine FlĂŒgel und werden uns auch in ferner Zukunft zu Fuß fortbewegen mĂŒssen, es sei denn, wir steigen zum Fliegen in ein Flugzeug. Ein annĂ€hernd ursprĂŒngliches GefĂŒhl vom Fliegen (siehe Fotowettbewerb „HöhenflĂŒge“ ) bekommt man beim Segelfliegen, losgelöst, in aller Stille, fast wie ein Vogel schwebend.
Wir wĂŒnschen Ihnen viel Spaß mit unseren Bildern aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 23 vom 8. Juli 1950!

Doch so einfach war es fĂŒr die Deutschen Segelflieger gar nicht ihrer Leidenschaft nachzugehen, denn das Segelfliegen war in den 40er Jahren fĂŒr die amerikanischen Alliierten eine Art der vormilitĂ€rischen Ausbildung. Und somit haben Sie es durch die Kontrollratsdirektive 23, den Deutschen untersagt sich in die LĂŒfte zu erheben.

Auf dem oberen Foto ist der mehrfache Rekordhalter Heini Dittmar (links im Bild) zu sehen wie er einem Sportkameraden das Modell seines Segelflugzeugs „Kondor“ zeigt, mit dem er 1934 den Höhenweltrekord aufgestellt hat. Seine Meinung zu dem Verbot war: „Segelfliegen ist keine Vorbereitung zur WiederaufrĂŒstung. Man kann einen Autofahrer schneller zum Panzerfahrer ausbilden als einen Segelflieger zum Kampfflieger.“
Auch Wolf Hirth (rechts im Bild), der Pionier des Thermikfluges, und Karl Baur (links im Bild), ein Segelfliegerkamerad sagten: „FĂŒr uns ist der Segelflug ein reiner Sport. Die Amerikaner kennen den Segelflug als Sport kaum. FĂŒr Sie ist es nur eine Form der militĂ€rischen Ausbildung. Wir mĂŒssen Sie ĂŒberzeugen, dass das Segelfliegen fĂŒr uns nichts als Sport ist.“


Doch zum GlĂŒck aller Deutschen Segeflieger wurde die Kontrollratsdirektive 23 im Jahre 1951 aufgehoben, und den Piloten somit wieder erlaubt sich frei wie Vögel in die LĂŒfte zu erheben.

Mehr Bilder zum Thema Fliegen finden Sie ĂŒbrigens in unserer Community auf www.timeline-images.de.

Interessieren Sie sich fĂŒr das Fliegen oder fĂŒr Flugzeuge? Sind Sie vielleicht sogar ein begeisterter Flugpilot? Oder stehen Sie lieber mit beiden Beinen fest auf dem Boden und sehen den großen und kleinen Flugobjekten zu? Egal ob Sie selbst aktiv sind, oder zuschauen, wir wollen ihre Bilder, von Erlebnissen auf FluggelĂ€nden sehen. Laden Sie die Fotos auf www.timeline-images.de hoch und nehmen Sie an unserem aktuellen Fotowettbewerb „HöhenflĂŒge“ teil. Und mit etwas GlĂŒck können Sie einen unserer tollen Preise gewinnen.

Das Team von Timeline Images freut sich jetzt schon auf ihre Bilder!

Es grĂŒĂŸt Sie herzlichst:

Ihr Timeline Images Team