Unser Timeline-User Suedberlin erlaubt uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild einen Blick in die Vergangenheit. Der langjährige Karstadt-Architekt Philipp Schaefer erbaute ab 1927 das größte Warenkaufhaus der Weimarer Republik. Mit dem Stilmix aus Expressionismus, Art Déco und Neugothik stand das Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz in Berlin seinen amerikanischen Vorbildern in nichts nach. Dass Berlin sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur fortschrittlichen Weltstadt entwickelte, zeigt sich bei diesem Gebäude unter anderem durch den eigenen U-Bahnhof und die ausgesprochen moderne technische Ausstattung. Da die SS das Kaufhaus am Ende des Zweiten Weltkrieges nicht der Roten Armee überlassen wollte, wurde es gesprengt. Eine geplante Rekonstruktion des ursprünglichen Gebäudes wurde bisher vom Kreuzberger Stadtentwicklungsamt abgelehnt.

Futuristisches Gebäude am Platz mit Trams und U-Bahnstation. Foto Erich Fritze Halle(Saale) 1905-76

Karstadt Kaufhaus Berlin-Kreuzberg 1934   © Suedberlin

„Das Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz in Berlin-Kreuzberg wurde 1929 eröffnet. Im Art-Déco-Stil von Philipp Schäfer entworfen, war es 7-stöckig und hatte als erstes Kaufhaus in Deutschland einen unterirdischen U-Bahn-Zugang. Erich Fritze fotografierte 1934 diese Ansicht von Süden. Im April 1945 wurde das Gebäude beim Kampf um Berlin von der Waffen-SS zerstört. In den 1950er Jahren ist es als „Bausünde“ wieder aufgebaut worden und soll nun die ursprüngliche Fassade zurück erhalten.“

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50. Jahrestag Richtfest Olympiapark

Baustelle mit Arbeitern.Baustelle mit Arbeitern.Das Seilnetz vor dem Hochziehen.Bau des Schwimmstadions. Ein Teil der Plexiglasplatten ist bereits auf dem Dach angebracht.Blick auf das im Bau befindliche Olympiagelände vom Olympiasee.Während der Vorbereitung zum Hochziehen des Daches. Winden für die Vorspannung des Ringseiles.Blick in das Innere des Radstadions.Maler in Arbeitskleidung und mit Helm stehen auf Leitern und bearbeiten die Spannteile des Seilnetzes des Münchner Olympiadaches mit Bürsten, Pinsel und FarbeBau des Münchner Zeltdaches, hinten das Ringseil.Blick auf das Hilfsgerüst für den inneren Ring des Zeltdachs.Fundament der Masten mit Enden der Verspannungen. Ein Maler streicht gerade die Drahtenden zum Schutz gegen Korrosion an.Blick auf den Fernsehturm und das Zeltdach des Münchner Olympiastadions.Endphase der Bauzeit.Endphase der Bauzeit.Endphase der Bauzeit. Container der am Bau beteiligten Firmen.Innenansicht des Schwimmstadions.Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympistadion.Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympiastadion.Bauarbeiter auf der Dachkonstruktion des Olympiastadions in München.Bierflasche, Arbeiterhandschuhe und ein Lage-/Bauplan vor der noch nicht fertiggestellten Olympiaschwimmhalle.Stiefel und weitere Ausrüstung von Bauarbeitern vor dem Olympiastadion in München.

1966 setzte sich die Stadt München bei der Wahl zum Austragungsort für die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gegen Detroit, Madrid und Montreal durch. 36 Jahre nach der letzten deutschen Austragung, die damals noch unter dem Schatten der nationalsozialistischen Diktatur standen und zu einer riesigen Propagandaveranstaltung inszeniert wurden, hat Deutschland nun die Gelegenheit, zu zeigen, dass es für Demokratie und Weltoffenheit steht.

Die verantwortlichen Architekten um Günter Behnisch wollten, dass sich die freiheitlichen und weltoffenen Ideen im Baustil wiederspiegeln. Wo 1945 aus den Trümmern der Stadt München der Olympiaberg aufgeschüttet wurde, wurden die Olympiabauten errichtet: neben dem Stadion, der Olympiahalle und der Schwimmhalle wurde ebenfalls das Olympische Dorf für die Unterbringung der SportlerInnen gebaut. Die offene Strukturen der Bauten symbolisieren die Verbindung von Natur und Architektur. Vom Olympiaturm aus kann das weitläufige Areal überblickt und das Zusammenspiel aus Grün und Metall betrachtet werden. Zu einem großen Ensemble verbunden werden die Gebäude durch die alles überspannende Zeltdachkonstruktion von Frei Otto, die dem Gelände und letztlich auch der Stadt München einen besonderen Charakter verleiht. Bis dato war die Errichtung des Olympia-Ensembles das wichtigste Großbauprojekt in der Bundesrepublik.

Die schließlich im gleichen Jahr der Eröffnung ausgetragenen Sommerspiele, auf die sich München so gefreut hatte, wurden durch den Anschlag palästinensischer Terroristen überschattet. Der Ort, der für Freiheit, Frieden und Weltoffenheit stehen sollte, wurde zum Schauplatz eines Attentats, bei dem elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist ermordet wurden.

Heute ist im Olympiapark immer was los. Große Veranstaltungen, Sportevents jeglicher Art, Konzerte, Festivals oder Weihnachtsmärkte – der Olympiapark zieht als Freizeit- und Kulturstätte das ganz Jahr über zahlreiche Besucher an.

Am 23.7.2020 jährt sich das Richtfest des Olympiaparks zum 50. Mal. Aus diesem Anlass haben wir für Sie eine Auswahl an Fotografien aus der Bauphase des Geländes zusammengestellt. Viele weitere Bilder des Olympiaparks finden Sie bei uns. Bei Timeline Images auf Pinterest können Sie sich noch mehr Bilder vom Bau und den Spielen 1972 in München anschauen.

Bau des Münchner Olympiaparks 1970-1972

 

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Unterwegs in München: Gebäude

Die Neuhauser Straße in München, links das Karlstor. Rechts vor dem Karlstor das Hotel 'Deutscher Hof', in der Mitte das Kaufhaus Oberpollinger.Die Buchhandlung Heinrich Hugendubel am Salvatorplatz 2 in München. Die Aufnahme stammt aus den 1920er Jahren.Blick in die Sendlinger Straße in München, Gebäude der Münchner Neuesten Nachrichten. Im Hintergrund der Turm des Neuen Rathauses am Marienplatz.Laden und Ausschank Landsbergerstr. 59Blick aus der Brienner Straße auf einen der Ehrentempel auf dem Königsplatz.Blick in einen der Ehrentempel auf dem Königsplatz, im Hintergrund die Glyptothek.Die Fassade der Weingroßhandlung und Likörfabrik Hans Kroher in München.St. Jakob am Anger (abgerissen), München: Kirchen, Deutschland, BayernMichaelskirche, München: Kirchen, Deutschland, BayernEine Baustelle in der Münchner Theatinerstraße.Autos und Fahrradfahrer auf der Sonnenstraße in München.Baustelle des Neckermann Kaufhauses an der Neuhauser Straße in München.Der Karlsplatz während des Umbaus.Blick auf den Rindermarkt und die Sendlinger Straße in München.Der BMW-Vierzylinder vom Olympiapark.Auf dem Marienplatz genießen Menschen an einem Sonntag den Sommer..Der Springbrunnen am Stachus.Kinder spielen am Nadisee im Olympiadorf.Eisstockschützen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund.Ein Cabrio fährt auf der Straße vor dem Einkaufszentrum Schwabylon in Münchener Stadtteil Schwabing.

München verändert sich ständig – und mit ihr die Gebäude und Bauwerke, die das Stadtbild prägen. Der Stachus mit seinem legendären Kaufhaus Oberpollinger, die ersten Hugendubel-Buchhandlungen in den 20er Jahren, die Geschäfte auf der Sonnenstraße oder der Rindermarkt in der Altstadt: Diese und weitere historische Stadtansichten, von abgerissenen Kirchen und zerstörten „Tempeln“, zeigen wir Ihnen in folgenden, für Sie zusammengestellen Fotoalben.

Kirchen in München

NS-Architektur in München

Geschäfte in München historisch

Bauen in München, 70er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nächsten Beitrag dreht sich alles um Münchner Plätze und Parks.

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Auf Reisen in den 60ern: Naher Osten und Asien

Eine Koranschule in einer Nische der Medresse-i-Madar-Shah in Isfahan.Ein Mädchen steht neben einem blinden Mann, der an einer Straßenecke auf einem Kamaneheh spielt.Kurdische Männer in traditioneller Kleidung stehen am Bahnhof von Mosul.Junger Kupferschmied bei der Arbeit in einer Werkstatt am Meidan-i-Shah in Isfahan.Brautaussteuer-Träger an der Kadju-Brücke in Isfahan.Männer und Jungen auf einem von der Sonne geschützten Basar in Mianeh (Meyaneh).Ortstafel von Neyveli mit Straße und Häusern.In Turkmanchai stehen drei Kinder neben zwei Frauen, die mit Sieben Korn und Spreu trennen.Ein Junge mit Werkzeug vor einem Reisfeld in Tamil Nadu.Zwei Pilger - ein älterer Mann und eine ältere Frau - sitzen am Rande des Tempelbeckens des Shivanganga-Tempelteiches des Nataraja-Tempels.Autos auf der stark befahrenen Houria-Straße an der Moskowitsch-Moschee im Basarviertel Baghdads.Gesamtansicht der Ruinen der Palastanlage in Persepolis.Stadtansicht von Jerusalem. Unter den Häusern ist die Omarmoschee/Felsendom und die Al Aksa Moschee. Im Hintergrund der Berg Zion.Auf dem Tempelberg in Jerusalem.Eine Autowrack in der Judäische Wüste. Israel 1968Eine Reisegruppe der Berliner Jungsozialisten auf dem Tempelberg in Jerusalem.Ein Mann liegt auf dem Rücken im Wasser und liest eine Zeitung im Toten Meer , Israel 1968Passagiere auf dem Flughafen Ben Gurion in Lod. Neben ihnen und im Hintergrund sind Flugzeuge des Typs Boeing 707 der Israelischen Airline El Al zu sehen.Grabsteine eines Friedhofs in Eyüp vor der untergehenden Sonne.

Im siebten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ wagen wir uns das erste Mal zu einem Reiseziel außerhalb Europas. In den sechziger Jahren verzauberten die Länder des Nahen Ostens und Asiens ihre Besucher mit exotischen Basaren, würzigen Speisen und imposanten Bauten. Das ließen sich selbst unsere Community-Mitglieder nicht entgehen. Doch was sie besonders in ihren Bann zog, waren Motive von Menschen in Alltagssituationen. Streifen Sie mit uns durch das Morgenland der 60er Jahre und sehen Sie, wie Menschen die Aussteuer quer durch die Wüste transportieren oder mit einer Kamantsche auf der Straße musizieren.

Istanbul, 60er Jahre

Israel, 60er Jahre

Irak, 60er Jahre

Iran, 60er Jahre

Indien, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Nächstes Mal geht es in die Länder, in denen die Sonne unter- statt aufgeht: den Maghreb.

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Am 5. November 2012 fand die Jurysitzung zum Fotowettbewerb „Design im Wandel der Zeit“ im Verlagsgebäude in München statt. Gesucht wurden gelungene oder ausgefallene Fotos von schick gestalteten Wohnräumen, modernistischen Büroeinrichtungen oder Designklassikern einer bestimmten Ära. Aufnahmen aus Architektur und Alltagswelt, von dekorativen Objekten oder Haushaltsgegenständen. 220 unterschiedliche Bilder zum Thema „Design“ bis zum Jahr 1989 wurden eingereicht. Die 8-köpfige Jury musste sich erst einmal einen Überblick über alle Motive verschaffen, die mehrreihig im Raum aufgehängt waren. Es wurde viel diskutiert, bis sich die Jury einig war. Gewonnen hat das Foto „Lehrmittel aus Holz, 1942“ von „cerise“. Begründung der Jury war die fotografisch anspruchsvolle Umsetzung des Licht und Schattenspiels. Außerdem wurde nicht einfach ein Objekt abgelichtet, sondern ein Arrangement. Den zweiten Preis erhält „Juergen“ für sein Motiv „Küchendesign, 1978“. „Motorrad, 1927“ von „Isabella“ wurde mit dem 3. Preis gekürt. Jedes der drei Siegerfotos überzeugt durch seine Bildsprache. Außerdem steht jedes der drei Fotos für den Designstil einer bestimmten Zeit.

Freuen Sie sich mit uns für die Gewinner unseres Fotowettbewerbs „Design im Wandel der Zeit“:


1. Preis

Lehrmittel aus Holz,
Berlin, 1942

cerise


2. Preis

Küchendesign,
Berlin 1978

Juergen


3. Preis

Motorrad,
1927

Isabella

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