Schlagwort-Archiv: Zeitgeschichte

Jazzmusik in der DDR – by Suedberlin

Die Theo Schumann Formation in der verrauchten Kakadu-Bar im Dresdener Parkhotel Weißer Hirsch im September 1960. Die kleine BĂŒhne ist mit einer einzigen Lampe beleuchtet. Vor der BĂŒhne einige Zuschauer. Art Blakey am Schlagzeug und Kai Winding an der Posaune bei einem Konzert in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1971 im Lucerna-Saal. Sie werden dicht von Fotografen bedrĂ€ngt. Bob Wallis aus Großbritannien bei einem Konzert mit seinem Orchester im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1971. Im Vordergrund klatschendes Publikum. Hinter den Musikern Zuschauer auf den RĂ€ngen. Die Jazzband "Elb Meadow Ramblers" geben im Steintor-VarietĂ© in Halle an der Saale im Mai 1971 ein Konzert. Die Musiker v.li.: Gert Hausmann, Eberhard Lösch, Wilfried MatthĂ€us, Hans-Gregor Werner, Dieter Motarkowski und Hermann Henke. Der Schlagzeuger des finnischen Jazzpiansiten Heikki Sarmanto bei einem Auftritt in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktoebr 1972. Josef Audes vom Gustav Brom Orchester mit seinem Barritonsaxofon bei eine Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1972. Die Modern Soul Band aus Berlin gibt im Mai 1972 Rahmen des Jazzfestivals in Halle an der Saale im Steintor VarietĂ© ein Konzert. Die Musiker v. re.: C. Hansmann, C. J. Roth, Jochen Gleichmann, Conrad Bauer. Der Saxofonist Jonny Griffin bei einem Auftritt im Oktober 1973 im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau. Er TrĂ€gt ein bunt-gemustertes Hemd. Eberhard Weber gibt im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau im Oktober 1973 ein Konzert. Er spielt einen elektrischen Kontrabass. Herbert Dreilich mit der All Star Band Berlin bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale im Januar 1973. Er schneidet bei singen eine Grimasse. Der Saxofonist Charlie Mariano bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Die fĂŒnfköpfige belgische Dixie-Band "New Orleans Train Band" auf der BĂŒhne beim Dixie-Festival im Dresdener Kulturpalast im Mai 1974. Oscar Peterson in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Der JazzsĂ€nger Big Joe Tuner bei einem Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1974. Count Basie in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Die Hannes Zerbe Bigband bei einem Auftritt im Jugendklubhaus HofjĂ€ger in Halle an der Saale am 23.5.1978. Die Musiker v.li. (1. Reihe): Manfred Schulze, Helmut Forsthoff, Manfred Hering, Ulli Bekcerhoff, Andy Altenfelder, H.-J- Grasswurm, Willem van Manen, Dietrich Unkrodt. Der Gitarrist Toto Blanke bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Sein rechter Fuß steht auf einem Effektpedal der Marke Morley. Das Vienna Art Orchestra bei den 8. Leipziger Jazztagen am 3.10.1982 auf der BĂŒhne in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Die Leitung des Orchesters hatte Matthias RĂŒegg. Lola Kova?ec gibt mit seiner Band, Jovan Mikovic und GĂŒnter Klatt im Hof der Moritzburg in Halle an der Saale am 26.6.1983 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Marylin Crispel aus den USA sitzt in der Aula des LöwengebĂ€udes der UniversitĂ€t Halle an der Saale am FlĂŒgel und gibt am 20.6.1985 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Der niederlĂ€ndische Musiker Willem Breuker (links) mit seiner Band auf der BĂŒhne im Steintor-VarietĂ© in Halle an der Saale am 3.6.1987. Die Saxofone der Jazzband "Kölner Saxophon Mafia" stehen in ihren StĂ€nden auf der BĂŒhne des Jugendklubhauses in Halle an der Saale im MĂ€rz 1990 fĂŒr die Musiker bereit. Im Hintergrund auf dem Vorhang der Name der Band. Die Instrumente werden von einem Scheinwerfer angestrahlt.

Eine Musikrichtung, die wie keine andere fĂŒr SpontaneitĂ€t, Freiheit und IndividualitĂ€t steht, in einem Staat, der gegen Ende seiner Existenz seine eigenen BĂŒrger am Ausreisen hinderte – wie passt das zusammen? Entgegen erster Vermutungen erfreut sich Jazzmusik in der DDR großer Beliebtheit. Timeline-User Suedberlin lichtete etliche KoryphĂ€en der internationalen Jazzszene bei Konzerten in der DDR und der benachbarten sozialistischen LĂ€nder ab und schuf damit ein eindrucksvolles Zeugnis damaliger Musikkultur. Mit der damals notwendigen Findigkeit organisierte Klaus P. Fritze, so sein bĂŒrgerlicher Name, Tickets und fotografierte die berĂŒhmten KĂŒnstler und Bands auf und hinter der BĂŒhne. Doch auch die lokale Jazzszene kam nicht zu kurz: Allein in Halle gab es damals mehr als 15 Spielorte fĂŒr Jazzmusik. Fritzes umfangreiches Bildmaterial dokumentiert eindrucksvoll die seinerzeit regional sehr lebendige Jazzlandschaft und wurden im Rahmen des 13. Festivals „Women in Jazz“ in Halle ausgestellt.

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Weihnachten in Bromberg, 1939

Kaum zu glauben, aber wahr: In vier Tagen ist Heiligabend. Die Weihnachtszeit lĂ€d dazu ein, zur Ruhe zu kommen und etwas mit der Familie zu unternehmen. Auch das obligatorische Vorlesen von Weihnachtsgeschichten unter dem Tannenbaum gehört fĂŒr viele dazu. Doch christliche WeihnachtsbrĂ€uche waren damals nicht frei von der nationalsozialistischen Ideologie, wie uns Community-Mitglied Juergen in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt.

Mutter sitzt auf der Couch und liest in einem Buch. Vielleicht die Weihnachtsgeschichte? Drei Jungen sitzen unter einem Tannenbaum.

Weihnachten in Bromberg 1939   Â© Juergen

„Es war einmal ein…So fingen die meisten ErzĂ€hlungen unserer Mutter in der Kindheit an. Als wir dann selber lesen konnten, waren es auch die ersten Worte der meisten MĂ€rchen, nicht nur zur Weihnachtszeit. Bis zum Kriegsende lebten wir in relativem Wohlstand in Bromberg. Auf der Spitze des Weihnachtsbaumes brannte die blaue Kerze, die die Treue der Auslandsdeutschen darstellen sollte. Das MĂ€rchen einer friedvollen Kindheit war im Januar 1945 mit der Flucht in einem Pferdewagen ĂŒber vereiste Landstraßen bei -18°C KĂ€lte und spĂ€ter ab SchneidemĂŒhl in einem GĂŒterwagen der Deutschen Reichsbahn Richtung Berlin zu Ende.“

Weitere Bilder zum Thema gibt’s in unseren Fotoalben Weihnachten, 30er Jahre, WeihnachtsbĂ€ume und Kinder an Weihnachten oder auf unseren Pinterest-PinnwĂ€nden WeihnachtsbrĂ€uche, Schöne Bescherung! und Weihnachten Historisch.

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Das MĂ€dchen mit der Perlenkette, 1964

In kaum einer anderen europÀischen Stadt tummelten sich in den 60er Jahren so viele Existentialisten wie in Paris. LÀssig rauchend im Café de Flore oder in einem der vielen Kellergewölbe am Rive Gauche. Was das schicke MÀdchen mit der Perlenkette damit zu tun hat, erzÀhlt uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsĂ€chlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafĂŒr halten. SpĂ€t in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller ĂŒbervoll von jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trĂ€gt leuchtet in dem matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drĂŒcke ich auf den Auslöser meiner Kamera.

Das MĂ€dchen mit der Perlenkette   Â© Hubertus Hierl

„Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsĂ€chlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafĂŒr halten. SpĂ€t in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller ĂŒbervoll mit jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft ist stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trĂ€gt, leuchtet im matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drĂŒcke ich auf den Auslöser meiner Kamera.“

 

 

 

Weitere Paris-Bilder finden Sie zum Beispiel auch in unseren Fotoalben Paris, 60er Jahre und Paris, 70er Jahre. Auch auf Pinterest ist die Stadt der Liebe mit unzÀhligen historischen Aufnahmen vertreten. Wenn Sie eher der modische Aspekt des Jahrzehnts interessiert, dann besuchen Sie doch unser Fotoalbum Mode, 60er Jahre.

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Choriner Eck in Ostberlin, 1982

Vor genau einer Woche feierte Deutschland das 27. Mal den Tag der Deutschen Einheit. Grund genug, um mit Community-Mitglied Roland Stuckardt zurĂŒck in die DDR der 80er Jahre zu reisen und die Geschichte hinter dem jĂ€gergrĂŒnen Wartburg in der Ostberliner Choriner Straße zu erfahren. In seiner Geschichte zum Bild erzĂ€hlt er uns außerdem, welche VerĂ€nderungen er nach der Wiedervereinigung wahrgenommen hat.

Ostberlin, Stadtteil Mitte: Blick aus der Choriner Straße Richtung Kreuzung Zionskirchstraße auf Eckkneipe Choriner Eck; Auto der Marke Wartburg im Vordergrund

Choriner Eck, 1982   © Roland Stuckardt

„Im September 1982 reiste ich mit meinen MitschĂŒlern des Leistungskurses Mathematik / Physik des Wöhlergymnasiums Frankfurt am Main im Rahmen der Oberstufen-Abschlussfahrt in die damals geteilte Stadt Berlin. Im Anschluss an unser offizielles Programm â€“ Brandenburger Tor von Osten, Unter den Linden, Palast der Republik, Alexanderplatz und Fernsehturm â€“ begaben wir uns auf individuelle Entdeckungstouren. Sehr zupass kam uns hierbei, dass wir gerade volljĂ€hrig geworden waren und somit nicht mehr der verantwortlichen Aufsicht unseres Lehrers unterlagen. AusgerĂŒstet mit einer nagelneuen Spiegelreflexkamera machte ich mich auf, den Rundgang durch das Zentrum Ostberlins mit mehr Muße zum Fotografieren fortzusetzen und auch die etwas abseits des ĂŒblichen Besucherpfads gelegenen Wohngebiete der Stadtteile Mitte und Prenzlauer Berg zu durchstreifen. Dabei entstand dieses Foto, dessen Aufnahmeort ich genau rekonstruieren konnte, als ich 25 Jahre spĂ€ter selbst in Berlin lebte und arbeitete: Es zeigt die Kreuzung Choriner Straße / Zionskirchstraße mit der typischen Berliner Eckkneipe ‚Choriner Eck‘. Heute hat hier lĂ€ngst die Gentrifizierung ganze Arbeit geleistet: Die Arbeiterkneipe musste weichen, die Altbauten wurden luxussaniert und die BaulĂŒcke geschlossen; nur mehr die DDR-Straßenlaterne erinnert heute noch an die vergangenen Zeiten.“

Weitere Bilder aus Ost- und Westberlin sowie dem Einigungsprozess finden Sie in unseren Fotoalben Straßenszene in Berlin, 80er Jahre, DDR â€“ Mauerfall und DDR â€“ Einheitsprozess. FĂŒr weitere Impressionen aus der DDR besuchen Sie doch einfach unsere Pinnwand Deutsche Demokratische Republik auf Pinterest.

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Auf Reisen in den 60ern: Ostblock

Frauen verkaufen Matroschkas in Moskau. Mutter und zwei Jungen vor einem Eisverkauf in Moskau. Menschen auf dem Roten Platz in Moskau. Links im Bild die Basilius-Kathedrale. Busse und die Lomonossow-UniversitĂ€t in Moskau. Das Majakowski-Denkmal in Moskau. Zwei MĂ€nner sitzen auf einer Bank an der bulgarisch-tĂŒrkischen Grenze. Menschen vor dem Cafe Möhring am KurfĂŒrstendamm in Berlin. Frauen mit weißen Handschuhen und Handtasche und MĂ€nner im Anzug am KurfĂŒrstendamm in Berlin ĂŒberqueren einen Zebrastreifen und im Hintergrund ein Zeitungskiosk. Berlin KurfĂŒrstendamm: Bild zeigt ein Paar und Autos am Straßenrand. Bau des DDR-Außenministeriums am Marx-Engels-Platz in Berlin und im Vordergrund ein KĂ€fer. Tauentzienstraße in Berlin. Bild zeigt Passanten vor GeschĂ€ften und Straße mit Autos. Berlin Tempelhofer Damm: Postamt Berlin 42. Im Vordergrund ein Paar Hand in Hand. Mauer am Weg zur Enklave SteinstĂŒcken in Berlin-Wannsee und Schilder ("FussgĂ€ngerverkehr nur auf der rechten Seite", "Achtung! Hier beginnt die Sowjetzone", "Sie verlassen den amerikanischen Sektor"). Grenzschild in Wedding mit der Aufschrift 'ENDE DES DEMOKRATISCHEN SEKTORS VON GROSS BERLIN'. Bau der neuen Berliner Mauer aus Betonfertigteilen. Im Vordergrund die Mauer eines Hauses mit der Aufschrift 'Die Mauer' das zu Ost-Berlin gehörte und abgerissen wird. Im Hintergrund ein Wohnhaus. Straßenbahn ("Gohlis Landsb.Str.") und Hotel "Deutschland" am Augustusplatz in Leipzig. Besucher zur Messe Leipzig und ein Austin 1100. Paar und Fahnen vor dem Neuen Rathaus Leipzig. Menschen und Autos zur Messe in Leipzig. Wartburg 1000 Taxi und Passanten in der Innenstadt in Leipzig.

Unsere Serie „Auf Reisen in den 60ern“  fĂŒhrt uns diesmal hinter den Eisernen Vorhang und die Berliner Mauer. Wir reisen mit Ihnen quer durch den Ostblock von Moskau ĂŒber Bulgarien nach Berlin und Leipzig in der damaligen DDR. Es erwarten Sie spannende Einblicke in das Leben in der Sowjetunion und ihren sozialistischen Bruderstaaten!

Moskau, 60er Jahre

Bulgarien, 60er Jahre

Sommer in Berlin, 60er Jahre

Berlin, 60er Jahre

Leipzig, 60er Jahre

Probieren Sie tĂŒrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. NĂ€chstes Mal reisen wir einmal vertikal durch den Kontinet: von der Nordsee bis zur Adria.

Unsere Fotografen: HRath

Dampflok der Baureihe 685 der Ital. Staatseisenbahn im Bhf. Jenbach/Tirol. TEE aus der Schweiz bei der Durchfahrt in Gerling bei Saalfelden mit dem Steiner Meer im Hintergrund. Ein Flugzeug des Typs Percival Pembroke C54 der Deutschen Bundeswehr am Flughafen MĂŒnchen-Riem. Oldtimer im September 1983 bei Weitra in Niederösterreich nahe der Grenze zur CSSR. Stadttor an der InnbrĂŒcke in der Stadt Wasserburg am Inn. Menschen spazieren die Straße entlang, ein Auto ĂŒberquert die BrĂŒcke. Im Hintergrund sind die TĂŒrme der Heilig-Geist-Spitalkirche und der Kirche "Unserer Lieben Frau" zu sehen. Sonnenuntergang in der Gemeinde Reit im Winkl im oberbayerischen Landkreis Traunstein mit der Kirche St. Pankratius im Zentrum. Umzug einer Musikkapelle wĂ€hrend eines Festaktes mit dem damaligen Herzog von Bayern auf Schloss Herrenchiemsee. Besucher auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen mit AugustinerbrĂ€uzelt im Hintergrund. Bierzelt des HackerbrĂ€us auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Das FahrgeschĂ€ft Clipper auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen by night. Kopie der Lokomotive 'Adler' auf der Parade anlĂ€sslich der 800 Jahrfeier der Stadt MĂŒnchen. Historische Pferde-Straßenbahn anlĂ€sslich der 800 Jahrfeier der Stadt MĂŒnchen. Faschingswagen wahrscheinlich mit den Pappmachefiguren von Hanns Seidel (CSU) und Wilhelm Hoegner (SPD). Auf dem Wochenmarkt am Stadtplatz von Dubrovnik reicht das Spektrum der angebotenen Waren von frischen Schnittblumen bis hin zu frischem Obst und GemĂŒse. Das Wirtschaftswunder in Deutschland ist auch hier spĂŒrbar. Flugzeugabsturz einer US-Maschine in der Bayerstr. Ecke Martin-Greif-Straße. Das Flugzeug streifte vorher den Kirchturm der St. Paulskirche in MĂŒnchen. Blick auf den Karlsplatz (Stachus) in MĂŒnchen vom Justizpalast aus. Weiße Weihnachten in MĂŒnchen. GlĂ€ubige feiern einen Gottesdienst (Bergmesse) vor der Tabor-Kapelle. Das Bild zeigt die Kapelle vor einem Brand und dem anschließenden Wiederaufbau 1970/71. Heute trĂ€gt sie den Namen Hochfellnkapelle. Ein kleiner Junge spielt mit Tauben auf dem Odeonsplatz in MĂŒnchen. Im Hintergrund sehen ihm Passanten zu. Ein kleiner Junge fĂ€hrt auf einem Metall- oder Eisendreirad ĂŒber einen Hof. Um ihn herum picken HĂŒhner auf dem Boden. Verkleidete Kinder feiern Fasching in MĂŒnchen.

Unser Fotograf HRath ist nicht nur Timeline-Mitglied der ersten Stunde, sondern besitzt mit ĂŒber 20.000 Motiven eine der grĂ¶ĂŸten Sammlungen von Eisenbahnfotos in ganz Deutschland.

Was die Fotografie angeht, ist Helmut Rath – so sein voller Name – nach eigener Aussage ein wahrer SpĂ€tzĂŒnder: Erst nachdem er Ende der 50er Jahre den FĂŒhrerschein bestanden und sich einen gebrauchten Fiat Millecento gekauft hatte, ging es richtig los. Sein geliebter Fiat fĂŒhrte ihn nĂ€mlich durch Bayern und die Schweiz, wo er wĂ€hrend des Urlaubs mit seiner ersten Kamera, einer Agfa Silette, verschiedene Motive fotografierte. Nebenbei filmte er auch â€“ seine erste Schmalfilmkamera erstand er mit einem Zuschuss seiner Mutter 1972 zur Olympiade in MĂŒnchen.

Die große Leidenschaft von HRath sind Eisenbahnen und ZĂŒge, die er vor allem ab 1973/74 fotografierte. WĂ€hrend seiner Zeit als Beamter im MĂŒnchner Justizpalast zeigte Helmut Rath einem bekannten Eisenbahnfotografen eines seiner Eisenbahnbilder. Der Bekannte behielt das Bild und drei Monate spĂ€ter lag eine Eisenbahnzeitschrift mit genau diesem Foto auf seinem Schreibtisch. Da dachte er sich: „Mensch, wenn da ein Eisenbahnbild von mir abgedruckt wird, dann könnte ich eigentlich Eisenbahnen fotografieren.“

Helmut Rath begann nicht nur Eisenbahnen und ZĂŒge zu fotografieren, sondern auch zu filmen – und das in nicht ganz ungefĂ€hrlicher Manier. Einmal ließ er sich in Absprache mit dem LokfĂŒhrer von einer Dampflokomotive ĂŒberfahren, indem er sich zwischen die Gleise in ein Loch fĂŒr eine neue Signalleuchte legte und so die Lok von unten filmte. Ein Ereignis, an das er sich immer wieder gerne erinnert.

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Im Café de Flore, 1964

Draußen im CafĂ© sitzen, die Seele baumeln lassen, Menschen beobachten und ĂŒber das Leben philosophieren – gibt es einen noch schöneren Zeitvertreib bei diesen fast schon hochsommerlichen Temperaturen? Allerdings: Mit der Kamera auf die Jagd nach BerĂŒhmtheiten gehen, wie uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt.

Junge Pariserin im Existentialistencafe Cafe de Flore in Paris„Paris 1964. Unterwegs im Quartier Latin am linken Seineufer. Man sagte mir, dass ich – wenn ich GlĂŒck habe – im CafĂ© de Flore vielleicht Juliette GrĂ©co, die berĂŒhmte ChansonsĂ€ngerin von Saint-Germain-des-PrĂ©s, antreffen könnte, vielleicht auch Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Ich gehe also den Boulevard Saint-Germain entlang zum Flore. In die Kamera setze ich ein lichtstarkes Objektiv ein und nehme einen hochempfindlichen Film. Bei einer Tasse Kaffee, die damals in diesem Hause noch erschwinglich war, warte ich – vergebens. Es ist schon dunkel, als ich das Flore verlasse. Draußen drehe ich mich noch einmal um, da entdecke ich durch das große Fenster – nein, nicht die GrĂ©co -, aber eine jener echten oder vielleicht auch nur gespielten Existenzialistinnen, die damals zu Saint-Germain-des-PrĂ©s gehörten und in diesem Viertel zu Hause waren. Besondere Kennzeichen: lange, schwarze, glatte Haare, Rollkragenpullover, schwarze Hose, schwarzer Mantel. Ferner: blasses schmales Gesicht, auf den Lippen dieses sanfte LĂ€cheln, Zigarette rauchend. Ich warte einen gĂŒnstigen Moment ab und drĂŒcke dann auf den Auslöser meiner Kamera.“

Foto: Im Café de Flore © Hubertus Hierl

Wenn Sie auch Lust bekommen haben, im CafĂ© zu sitzen und Leute zu beobachten, dann stöbern Sie doch einfach in unseren Fotoalben CafĂ©szenen 1919-1990, CafĂ©s in Berlin 1900-1989 oder CafĂ©s und BiergĂ€rten in MĂŒnchen 1900-1989. Auf Pinterest finden Sie außerdem stimmungsvolle PinnwĂ€nde zu den Themen Licht und Schatten und Lebensfreude.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

FlĂŒchtlinge in Piding, 1946

Unsere Geschichte zum Bild im MĂ€rz dreht sich diesmal um ein historisches Ereignis, das erstaunliche Parallelen zur heutigen Zeit aufweist. Das Ă€ußerst wertvolle Zeitdokument von Community-Mitglied AEhm, welches er uns im Rahmen des Fotoaufrufs „Bayern in der Nachkriegszeit“ zugesandt hat, zeigt die Essensausgabe an KriegsflĂŒchtlinge im Lager Piding, in dem seine Mutter damals als Kriegswitwe arbeiten musste. Ihr kleines LĂ€cheln offenbart auf sehr eindringliche Art, dass die Zwischenmenschlichkeit zwischen all dem Elend und der Not nicht verloren gegangen ist.

„Das Foto zeigt meine Mutter (ganz rechts mit dem weissen Kopftuch) bei der Essensausgabe im Lager Piding, Lkrs. Berchtesgaden. Meine Mutter arbeitete dort in der ‚Kantine‘. Hier wurde (Gemeinschafts-)Essen an die Bewohner/Insassen ausgegegeben. Die Gesichter sprechen BĂ€nde und bedĂŒrfen keiner weiteren Beschreibung. Die Leute wohnten auf engstem Raum in GemeinschaftsunterkĂŒnften und Baracken mit gemeinschaftlichen SanitĂ€ranlagen. Wahrlich VorlĂ€ufer der heutigen Containersiedlungen. Piding war, wer weiß das heute noch, eines der grĂ¶ĂŸten FlĂŒchtlingslager nach dem Krieg. Über zwei Millionen FlĂŒchtlinge wurden aufgenommen und innerhalb der gesamten Bundesrepublik verteilt. Der Ortsteil Mauthausen wird heute noch Lager genannt. Was im Vergleich zur heutigen Diskussion um FlĂŒchtlinge auch interessant ist: Bis in die Mitte der 1960er Jahre lebten ‚FlĂŒchtlinge‘ dort in Baracken mit Gemeinschaftsbad und -WC und maximal zwei Zimmern pro Familie. Weiterlesen…

RĂŒckblick: Fotoaufruf Bayern in der Nachkriegszeit

Das vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Siegestor an der Leopoldstraße in MĂŒnchen, vermutlich noch wĂ€hrend des Krieges (undatierte Aufnahme). Die Alte Pinakothek vom Zweiten Weltkrieg zerstört (undatierte Aufnahme). Verkleidete Kinder feiern Fasching in MĂŒnchen. Trambahnen halten am Karlsplatz in MĂŒnchen. Ein kleines MĂ€dchen fĂ€hrt im Stadion an der Dantestraße in MĂŒnchen Rollschuhe. Im Hintergrund sieht man die Borstei und das Gaswerk. Besucher beim Feiern im Paulaner Zelt auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Das Luitpold-Theater wirbt mit einer großflĂ€chigen Anzeige fĂŒr den Film "Katja - Die ungekrönte Kaiserin". Im Vordergrund stehen Autos mit dem fĂŒr die amerikanische Besatzungszone typischen "AB"-Kennzeichen. Rechts im Hintergrund sieht man die Griechisch-Orthodoxe Salvatorkirche. MĂ€nner veranstalten ein Hometrainer-Wettrennen auf FahrrĂ€dern. Ein ZeitungshĂ€ndler bietet Zeitungen vor dem Hauptbahnhof in MĂŒnchen zum Verkauf an. Ein Ă€lterer Herr mit Hut und Stock an der Wittelsbacher BrĂŒcke in MĂŒnchen. Blick vom Justizpalast auf die Maxburg, die Salvatorkirche und die angestrahlte Theatinerkirche. Ein MĂ€dchen steht an einem Zaun an der Isar in MĂŒnchen. Im Hintergrund sieht man die LudwigsbrĂŒcke, das Deutsche Museum und das Deutsche Patentamt (1. Bauabschnitt). Ein kleiner Junge steht neben einem HĂŒhnerstall auf einem Bauernhof in Remlingen/Unterfranken. Links daneben ist ein VW KĂ€fer. Zwei Kinder in einem alten Lastwagen der Marke "Bavarian Truck Company". Frauen ernten Kartoffeln in Remlingen (Unterfranken) Ende der 40er Jahre. SchulmĂ€dchen in FuchsmĂŒhl in der Oberpfalz mit Kannen fĂŒr die Schulspeisung. Eine Gruppe von Menschen steht vor einem JĂ€gerhaus (undatierte Aufnahme). Drei Kinder auf einem Schlitten in Mistelbach (Oberfranken). Die zwei Kinder auf der rechten Seite sind Geschwister; das linke MĂ€dchen ist die Tante der beiden. Die Tante ist nur fĂŒnf Jahre Ă€lter als das MĂ€dchen in der Mitte. Eine Mutter bereitet mit ihren beiden Kindern in der KĂŒche das Essen vor. Eine Familie isst zusammen Hendl vom Wienerwald an der Amalienstraße. An der Amalienstraße wurde der erste Wienerwald gegrĂŒndet mit dem Slogan:  ?Heute bleibt die KĂŒche kalt, wir gehen in den Wienerwald?. Mitglieder der Trachten- und SchĂŒtzenvereine bei einem Umzug in MĂŒnchen.

AnlĂ€sslich des 70. Jahrestages der Landesverfassung des Freistaats Bayern suchten die SĂŒddeutsche Zeitung und Timeline Images ab Anfang Dezember 2016 Leserfotos vom Leben im Bayern der Nachkriegsjahre. Der gemeinsame Fotoaufruf entpuppte sich als voller Erfolg: Über 400 Fotos erreichten die Fotocommunity und die Redaktion.

Die vielfÀltigen Motive, die uns per Post und E-Mail zugeschickt oder sogar persönlich vorbeigebracht wurden, zeigen das Leben im Bayern der Nachkriegszeit in all seinen Facetten.

Statue "RossebÀndiger" vor der Alten Pinakothek, um 1945 © LDoerfert

Statue „RossebĂ€ndiger“ vor der Alten Pinakothek, um 1945

Die Aufnahmen dokumentieren sehr deutlich das widersprĂŒchliche Leben nach dem Krieg. Einige Bilder lassen das ganze Ausmaß der Zerstörung durch die Luftangriffe erahnen, wie die Diastrecke „zerstörtes MĂŒnchen in Farbe“ von LDoerfert. Eine echte Besonderheit, denn farbige Zeitdokumente der in TrĂŒmmern liegenden Landeshauptstadt sind selten. Andere Motive zeigen wiederum die Versuche, NormalitĂ€t einkehren zu lassen. Aufnahmen von gemeinsamen AusflĂŒgen mit der Familie oder mit Freunden, vom Urlaub in den Bergen oder am See, oder von Faschingsfeiern oder Volksfesten beweisen, wie das Leben trotz VerwĂŒstung und Verlust weiterging. A propos Fasching: Nachkriegsbayern-Fotos von Keberlein und HRath dienten als Bebilderung fĂŒr einen Artikel ĂŒber die MĂŒnchner Faschingstradition und erschienen in der SĂŒddeutschen Zeitung am 3. Januar 2017 (Zugriff nur ĂŒber SZPlus).

Jungen im Kinderhort, 1946 © Rieder

Damenausflug, 1955 © UWitt

Mutter und Sohn in MĂŒnchen, 1951 © drummer

Neben der Zerstörung MĂŒnchens sind sowohl der physische als auch der psychische Wiederaufbau Thema zahlreicher Einsendungen: Wir erhielten Bilder aus lĂ€ndlicheren Regionen Bayerns, die Feldarbeiten, Heu- und Kartoffelernten zeigen aber auch Kriegsflucht oder die Kinderlandverschickung dokumentieren. Hinzu kommen auffallend oft Fotos, auf denen nur MĂŒtter mit ihren Kindern zu sehen sind, als auch viele SchnappschĂŒsse von spontanen Alltagsszenen.

Der Fotograf Peter A. Schindler, der uns eine faszinierende Bildstrecke mit MĂŒnchner Straßenszenen zukommen ließ, wusste genau, wie er die Stimmung auf den Straßen MĂŒnchens einfĂ€ngt. Sein GespĂŒr fĂŒr schöne Licht- und SchattenverhĂ€ltnisse und den richtigen Augenblick honorierte die SĂŒddeutschen Zeitung mit einem eigenen Portrait. Am 24. Januar 2017 berichtete die SZ im MĂŒnchner Regionalteil und auf SZ.de ĂŒber Peter A. Schindlers fotografische AnfĂ€nge im MĂŒnchen der Nachkriegsjahre.

ZeitungsverkĂ€ufer am MĂŒnchner Hauptbahnhof, 1952 © Schindler

Besonders spannend wird es, wenn man die persönlichen HintergrĂŒnde erfĂ€hrt, die sich hinter den Bildern verbergen. In unserem Fotoalbum „Geschichte zum Bild: Nachkriegsbayern“ finden Sie Fotos mit sehr lustigen, aber auch berĂŒhrenden Geschichten, die uns von Lesern erzĂ€hlt und aufgeschrieben wurden.

Weitere Einsendungen aus dem Fotoaufruf können Sie auch in unseren Fotoalben „MĂŒnchen in der Nachkriegszeit“, „Menschen im Nachkriegsbayern“ oder in unserer Bilddatenbank unter dem Stichwort „Nachkriegsbayern“ finden.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal bei allen Lesern und Community-Mitgliedern, die uns Bilder zugeschickt haben und freuen uns schon auf den nÀchsten Fotoaufruf!

Stöbern Sie doch in der Zwischenzeit ein wenig in unseren zahlreichen historischen Fotoalben!

Ihr Team von Timeline Images