Schlagwort-Archiv: Mode

Auf Reisen in den 60ern: Europäische Hauptstädte

 

Amsterdam: Bild zeigt Hallandfahrräder, Boote und Gebäude (Victoria Hotel). Schild (Porte Montmartre) und Verkäufer auf dem Flohmarkt (Marche aux puces) am Porte de Clignancourt in Paris. Menschen und das Hotel Le Royal Luxembourg am Jardin du Luxembourg in Paris. Kellner und eine ältere Dame im Cafe Les Deux Magots im Bezirk St. Germain-des-Pres im Quartier Latin in Paris. Frau auf einer Bank, dahinter ein Zaun und Autos in Paris. Ein Verkäufer der 'France Soir' in Paris. Zwei Männer, einer Mit Baskenmütze, einer mit Regenschirm, nach einem Regenschauer auf dem Marsfeld vor dem Eiffelturm in Paris. Menschen vor dem Cafe Les Deux Magots im Bezirk St. Germain-des-Pres im Quartier Latin in Paris. Passanten und ein Schild der Metro in Paris. Ein Mann auf einer Bank im Jardin du Luxembourg in Paris. Japanerin im Jardin du Luxembourg in Paris macht ein Foto. Männer mit Baskenmützen und Frauen mit Mantel sitzen auf Stühlen im Jardin du Luxembourg in Paris. Bild (Voor moeder)  und Hollandräder vor einem Gebäude in Amsterdam. Amsterdam: Bild zeigt Männer die Schiffe am Hafen betrachten und im Vordergrund einen Mann mit Hollandrad. Mann mit Anzug, Hut und Koffer und Reklame (Willem II, Old Ducht Inn, Heineken, Kapsaloin Bakker, Vlebro) in einer Gasse in der Altstadt von Amsterdam. Amsterdam: Bild zeigt Frau mit Handtasche gehend vor einem Fenster (Telefoon ... Vergunning). Kinder bestaunen britischen Gardisten vor dem Palace of Whitehall in London. Trafalgar Square in London: Bild zeigt eine Kirche, ein Reiterdenkmal und Jugendliche auf einer Mauer vor einem Brunnen. Die Fassade einer Schuhmacherei (Cordonnerie) auf der Binneninsel Ile de la Cite in Paris. Daneben ein Handkarren.

Im vierten Beitrag unserer neuen Serie „Auf Reisen in den 60ern“ erkunden wir die Hauptstädte Europas, denn dort gibt es wahrlich etwas zu sehen. Kreative Maler auf dem Montmartre, verschachtelte Grachten in Amsterdam, ernste Leibwächter vor dem Buckingham Palace und Wahrzeichen des antiken Roms – selbst die damals noch geschlossenen Grenzen hinderten unsere User nicht daran, dem Charme der Großstädte nachzugeben und sich mit Bus, Bahn oder Auto auf eine Reise durch den Heimatkontinent zu machen.

Paris, 60er Jahre

Amsterdam, 60er Jahre

London, 60er Jahre

Rom, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Nächstes Mal geht’s Richtung Ostblock, wo wir die DDR, das geteilte Berlin und die alten Staaten der UdSSR unter die Lupe nehmen.

Die Schöne mit dem Kofferradio, 1965

Draußen sitzen, lesen, die Seele baumeln lassen oder Musik hören: Endlich lockt uns der Sommer für die verschiedensten Aktivitäten nach draußen. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt uns Community-Mitglied leicar6 von Jugendlichen in Kopenhagen, die die Sommerzeit perfekt zu nutzen wussten und dabei noch – bewusst oder unbewusst – das Sinnbild einer neuen Bewegung verkörperten.

Jugendliche Schönheit genießt bei Musik den Sommertag an einem Brunnen in Kopenhagen.

Die Schöne mit dem Kofferradio, 1965 © leicar6

„Kopenhagen, Universitätsviertel, ein Platz mit einem großen Brunnen. Erstmals begegne ich hier diesen jungen Leuten, die als Gammler herumlungern. Besondere Kennzeichen: jung, langhaarig, ungepflegt, gleichgültig gegenüber der Umwelt. Und sie laufen in verschlissenen, beschmierten und beschrifteten Klamotten herum. Weitere Kennzeichen: Sie haben sich dem aktiven Nichtstun verschrieben. Nicht so diese blonde jugendliche Schönheit. Sie hat sich auf dem Brunnenrand niedergelassen, genießt die Sommersonne und lauscht den neuesten Hits aus ihrem Kofferradio. In ihrem Aussehen erinnert sie an Brigitte Bardot, damals Idol aller Mädchen und jungen Frauen. Sie ist so in die Musik versunken, dass sie mich nicht bemerkt, wie ich meine Kamera auf sie richte und auf den Auslöser drücke.“

In unseren Fotoalben „Happening in Schwabing, 60er Jahre“ oder „Jugendliche, 60er Jahre“ finden Sie, rechtzeitig zum 50. Jahrestag der ersten Studentenproteste, weitere Bilder von extravaganten Schönheiten und lässigen Gammlern. Wenn Sie Protest lieber in niedergeschriebener Form betrachten möchten, dann schauen Sie doch einfach auf unserer Pinterest-Pinnwand „Sprüche“ vorbei. 

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Im Café de Flore, 1964

Draußen im Café sitzen, die Seele baumeln lassen, Menschen beobachten und über das Leben philosophieren – gibt es einen noch schöneren Zeitvertreib bei diesen fast schon hochsommerlichen Temperaturen? Allerdings: Mit der Kamera auf die Jagd nach Berühmtheiten gehen, wie uns Community-Mitglied leicar6 in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Junge Pariserin im Existentialistencafe Cafe de Flore in Paris„Paris 1964. Unterwegs im Quartier Latin am linken Seineufer. Man sagte mir, dass ich – wenn ich Glück habe – im Café de Flore vielleicht Juliette Gréco, die berühmte Chansonsängerin von Saint-Germain-des-Prés, antreffen könnte, vielleicht auch Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Ich gehe also den Boulevard Saint-Germain entlang zum Flore. In die Kamera setze ich ein lichtstarkes Objektiv ein und nehme einen hochempfindlichen Film. Bei einer Tasse Kaffee, die damals in diesem Hause noch erschwinglich war, warte ich – vergebens. Es ist schon dunkel, als ich das Flore verlasse. Draußen drehe ich mich noch einmal um, da entdecke ich durch das große Fenster – nein, nicht die Gréco -, aber eine jener echten oder vielleicht auch nur gespielten Existenzialistinnen, die damals zu Saint-Germain-des-Prés gehörten und in diesem Viertel zu Hause waren. Besondere Kennzeichen: lange, schwarze, glatte Haare, Rollkragenpullover, schwarze Hose, schwarzer Mantel. Ferner: blasses schmales Gesicht, auf den Lippen dieses sanfte Lächeln, Zigarette rauchend. Ich warte einen günstigen Moment ab und drücke dann auf den Auslöser meiner Kamera.“

Foto: Im Café de Flore © leicar6

Wenn Sie auch Lust bekommen haben, im Café zu sitzen und Leute zu beobachten, dann stöbern Sie doch einfach in unseren Fotoalben Cafészenen 1919-1990, Cafés in Berlin 1900-1989 oder Cafés und Biergärten in München 1900-1989. Auf Pinterest finden Sie außerdem stimmungsvolle Pinnwände zu den Themen Licht und Schatten und Lebensfreude.

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Mädchen im Kostüm, 1953

Es dauert nicht mehr lang, und verkleidete Feierwütige ziehen wieder durch die Straßen, um vor der Fastenzeit noch einmal so richtig ausgelassen zu feiern. Das Outfit von Ursula Schoierer ist zwar kein Faschingskostüm im klassischen Sinne  dennoch präsentiert sie ihr selbstgemachtes „G’wand“ voller Stolz und mit dem Wissen, dass sie etwas ganz besonderes trägt. In unserer Geschichte zum Bild im Februar berichtet uns Frau Schoierer, die uns im Rahmen des Fotoaufrufs „Nachkriegsbayern“ dieses Bild zugeschickt hat, wie sie zu ihren ersten nachhaltigen Kleidungsstücken kam.

„Dieses ‚Kostümchen‘ das ich auf dem Foto anhabe, war offensichtlich das einzig ‚g’scheide G’wand‘. Großmutter und Mutter hatten die Jacke vorausschauend sehr groß gestrickt, sie sollte die nächsten Jahre immer noch passen. Der Rock dagegen fing kurz an – die oberste Runde waren Schmetterlinge, dann im nächsten Jahr eine Runde Blumen, so ging es jedes Jahr weiter mit Marienkäfern, Fliegenpilzen und Herzerl.“

Foto: Mädchen in Kostüm, um 1953 © USchoierer

Als Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit finden Sie in unserem Fotoalbum weitere Bilder von kostümierten Karnevalisten.

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Von Bubikopf bis Wasserwelle – Frauenfrisuren der Zeit des Wandels

20er Jahre

Frisuren bis 1945

Anfang der „goldenen“ zwanziger Jahre, einer Zeit des gesellschaftlichen und sozialen Umbruchs, führten die Leinwandstars der boomenden Filmindustrie Kurzhaarschnitte für Frauen als revolutionäres Zeichen der Gleichberechtigung in Gesellschaft und Familie ein. Die Frisuren gaben den emanzipatorischen Ideen ihrer Zeit eine äußere Erscheinung: Die „Neue Frau“ trug Bubikopf, war keck, jugendlich, sportlich und unabhängig. Inspiriert von der US-amerikanischen Tänzerin Irene Castle, Modeikone Coco Chanel und der deutschen Schauspielerin Asta Nielsen fand der knabenhafte Haarschnitt viele Nachahmerinnen und wurde schnell zum Inbegriff der Mode der Roaring Twenties. Das Haar wurde etwa kinnlang, mit oder ohne Pony, entweder glatt oder mit den für die Zeit charakteristischen Wasserwellen getragen. Weiterlesen…

Frühjahrsmode

Mode: Frühjahrstrends aus dem Jahr 1959

Thumbnail

Der Winter neigt sich dem Ende zu, die Tage werden langsam wieder länger und die Temperaturen hoffentlich auch bald wärmer. Die dicken Wintermäntel verschwinden dann endlich im Kleiderschrank und machen Platz für die neueste Frühjahrsmode. Auch in den 50er Jahren wurden die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings mit farbenfrohen Kleidern und Kostümen begrüßt, wie Sie in unserem Fundstück von Kurt Schraudenbach aus der Münchner Illustrierten Nr. 15 vom 11. April 1959 sehen können – wenn auch nur in schwarz-weiß. Weiterlesen…

Abendkleider

Mode: Abendkleider

ThumbnailGanz große Anlässe verlangen immer noch ganz große Abendkleider! Besonders um die Weihnachtszeit und an Silvester bieten sich immer wieder gute Möglichkeiten, elegante Kleider zu bestaunen. Dabei unterscheidet sich die festliche Abendgarderobe von heute gar nicht so sehr von der aus den 50er Jahren. Die damaligen bodenlangen Roben aus feinstem Material sehen Sie in unserem Fundstück von Heinz Hering aus der Münchner Illustrierten Nr. 4 vom 26. Januar 1957. Weiterlesen…

Bademode selbstgemacht

Mode: Ab an den Strand!

Badebilder AmerikaKleidung selber nähen liegt wieder voll im Trend. Durch phantasievolle und individuelle Gestaltung heben sich die Kleidungsstücke von der Masse ab und sind außerdem noch günstig. Besonders bei der Bademode kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Schon in den 50er Jahren waren selbstgenähte Badeanzüge der letzte Schrei. Dies sehen Sie auch in unserem Fundstück von Hannes Betzler aus der Münchner Illustrierten Nr. 26 vom 28. Juni 1952, das den ganzen Prozess, von der Ideensuche über die Entstehung, bis hin zum fertigen Kleidungsstück aufgreift. Weiterlesen…

Frischer Wind im Kleiderschrank

Mode: Inspiration für Kreative

Wäscheleine mit Handtüchern, 1977Die Tage werden länger und die Temperaturen immer wärmer, bald können die ersten sommerlichen Kleider aus dem Schrank genommen werden. Für Phantasievolle, die gerne individuelle Stücke tragen, bietet die Sommerkollektion 1952 von Bessie Becker viel Inspiration. Schnell wie der Wind lassen sich die Kleider nachschneidern, mit vier Metern Stoff und einem breiten Gürtel kreiert man schnell und einfach ein luftiges Kleid. Mit einem leichten Pullover darunter eignet sich dieses sogar schon für die Frühlingstage. In unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 22 vom 31. Mai 1952 zeigt uns Fotograf Hannes Betzler die neuste Mode dieser Zeit.

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