Unterwegs in München: Nachkriegszeit

Am Morgen nach der Bombennacht im Sommer 1944 in München bringt eine Frau Dinge aus ihrem Haus in Sicherheit, darunter ein Kruzifix. Ruinen an der Münchner Augustinstraße nach Kriegsende. Im Hintergrund die Josefkirche. Zwei Männer transportieren neu hergestellte Särge auf einem Handwagen durch die Straßen Münchens. Die Särge sind für dei möglichen Opfer, die der harte und kalte Winter im kriegszerstörten München bringen kann, bestimmt. Schuttberg vor dem Wittelsbacher Palais in München, dem ehemaligen GESTAPO-Hauptquartier. Aufräumarbeiten am Münchner Marienplatz nach Kriegsende. Der bayerische Löwe vom Münchner Siegestor an einem Trümmhaufen lehnend. Das herabgestürzte Kruzifix in den Trümmern der schwerstbeschädigten Frauenkirche nach einen der letzten alliierten Luftangriffe auf München. Häuserruinen in der Augustenstraße nach Kriegsende. Menschen bei der Trümmerbeseitigung nach einem alliierten Bombenangriff im Frühjahr 1945 an der Kreuzung Schellingstraße Schraudolphstraße in Schwabing. Im Hintergrund die zerstörte Neue Pinakothek. Zwei Frauen stehen am Königsplatz in München (undatierte Aufnahme). Vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude in München (undatierte Aufnahme). Die Alte Pinakothek vom Zweiten Weltkrieg zerstört (undatierte Aufnahme). Der vom Zweiten Weltkrieg zerstörter Elisabethplatz in München. Im Hintergrund sieht man die Fassade des Gisela-Gymnasiums (undatierte Aufnahme). Vom Krieg zerstörte Statuen vor der Alten Pinakothek in München. Die alleinstehende Statue ist der "Rossebändiger" von Hermann Hahn (1931). Nach dem Krieg steht eine Familie vor einer im Zweiten Weltkrieg zerstörten Landschaft in München. Vor dem Geschäft eines Fotografen in München stehen Menschen an, um für die neuen Personalausweise Fotos machen zu lassen. Eine junge, lachende Frau im Bikini wird auf einer Liege im Garten mit Wasser aus einer Gießkanne abgekühlt. Ein Vater mit seinen beiden Kindern in einem Innenhof, in dem noch Berge von Schutt liegen.

Im zweiten Teil unserer Fotoalbenserie „Unterwegs in München“ zeigen wir Ihnen die eindringlichsten und beeindruckendsten Aufnahmen vom zerstörten München nach dem Zweiten Weltkrieg: Von der Alten Pinakothek ist nur ein Schutthaufen übrig, der Marienplatz wirkt wie ausradiert und eine Löwenstatue reckt einsam ihren Hals aus den Trümmern des Wittelsbacher Palais‘. Doch langsam aber sicher kehrt so etwas wie Alltag und Normalität zurück: Bürgerinnen und Bürger stehen Schlange, um Fotos für die neuen Personalausweise anfertigen zu lassen, Familien machen Ausflüge in den Tierpark Hellabrunn und Kinder, verkleidet als Cowboys und Indianer, posieren in ihren Faschingskostümen vor Ruinen.

Zerstörtes München

Zerstörtes München in Farbe

München in Trümmern

München in der Nachkriegszeit

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. Nächstes Mal geht’s auf Tour durch den Stadtteil Au.