Schlagwort-Archiv: Zeitzeugen

Unsere Fotografen: Winter

Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die ChariteÂŽzu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende fĂŒr den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen. Ein Zug gefĂŒhrt von einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe (BR) 01 1518-8 fĂ€hrt vorbei an einem verschneiten Haus am BahnĂŒbergang bei Triptis. Nachtaufnahmen von betriebenen Dampfloks sind heute 2015 schon etwas besonderes aber damals noch gut möglich Schloss Neuschwanstein Der Walchensee ist der obere See zum Walchenseepumpspeicherkraftwerk und ein beliebtes Touristenziel. Berlin Straßenschild nach historischen Vorlagen. Die Doppeldecker sind wie auch die roten fĂŒr London typisch fĂŒr Berlin. Gepflasterten BĂŒrgersteige findet man noch viele in Berlin Blick auf den Preussischen Landtag, dem heutigen (2018) Abgeordnetenhaus Berlin. Das GebĂ€ude grenzt auf Ost-Berliner Seite direkt an die Mauer. Die Aufnahme wurde von West-Berlin aus gemacht Berlin Schlossstrasse Advent 1983 ÖPNV, BVG.Ein ganzes Stadtviertel hat sich bis heute gewandelt. Wer kennt 2018 noch die GeschĂ€fte, die es damals in der Schlossstrasse Ecke Rheinstrasse, Bornstrasse, Bundesallee gab, Vieles wurde nur umgebaut, Anderes abgerissen und neu gebaut, Hertie, Titania Palast, Radio Rading, Wertheim, Leineweber u.v.a. nach nur wenige Monate dauernde Verhandlungen Ende 1983 ĂŒbernimmt die West Berliner BVG die S-Bahn von der DR in der Nacht vom 8.1.84 zum 9.1.84 zunĂ€chst werden nur 2 Rumpfstrecken des Netzes befahren. Hier ein par Impressionen im Umfeld dieser historischen Nacht und den folgenden Tagen. ZunĂ€chst zusĂ€tzlich zum Farbbild (schon bei Timeline) nun auch Schwarz-Weiß-Bilder des letzten DR-Zuges aus Wannsee nach Charlottenburg Bilder eines Harzurlaubes Der Standort ist entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Grunewald und Nikolasssee. Eine BVG-S-Bahn kommt gerade entgegen - Typ Stadtbahn. Das Wichtigste steht schon in den Schlagworten. 2015 sieht die Gegend nun ganz anders da. Daher ist es sinnvoll sich auch noch das Haus hinter der GedĂ€chtniskirche anzusehen. Es enthielt - hier leider nicht mehr zu sehen - den Durchlass zur Kantstrasse. Es ist inzwischen abgerissen Worden und machte HochhĂ€usern Platz In einem Kraftakt hat die BVG im Winter 84-85 die Wannseebahn wieder fĂŒr den Fahrgastverkehr hergerichtet Fahrzeugmangel zwingt die BVG sogenannte Passviertel einzusetzen. Bezeichnend fĂŒr die Eile sind auch die provisorischen Zugzielschilder Neptunbrunnen und Berliner Dom auf der Spreeinsel. Blick ĂŒber eine Straße auf den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in West-Berlin. 1988 ist das Jahr des JubilĂ€ums 150 Jahre Eisenbahn in Preussen. Die DR und viele Eisenbahnvereine in Westberlin haben vieles auf die Gleise gesetzt um ihre Pretiosen den Westberlinern zu zeigen. Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten MauerstĂŒck beobachtet die Öffnung der Grenze fĂŒr den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen beobachten die Öffnung der Grenze fĂŒr den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Soldaten öffnen die Mauer fĂŒr den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen stehen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor nach der Wende vom 9. November 1989. Menschenmenge auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor am ersten Weihnachten nach dem Mauerfall.

Seinen ersten Fotoapparat, eine kleine Altissa Box, bekam unser Timeline-Fotograf Winter Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. WĂ€hrend seiner Schulzeit in Göttingen und MĂŒnchen lernte er dann, in den Dunkelkammern mit Fotochemikalien umzugehen, wĂ€hrend er Ende der 60er Jahre, kurz vor dem Abitur, zu Weihnachten den ersten Apparat mit NachfĂŒhrbelichtungsmesser – eine Dacora super Dignette – geschenkt bekam. Sein lang gehegter Wunsch nach einer eigenen Dunkelkammer ging bereits wĂ€hrend seines Medizinstudiums in Berlin in ErfĂŒllung und Ende der 70er Jahre hatte er endlich das Geld zusammen, um sich einen Traum zu erfĂŒllen – eine Messsucherkamera.

Wie man bereits erahnen kann, beschĂ€ftigt sich Thomas Winter – so sein bĂŒrgerlicher Name – bereits seit seiner Kindheit mit der Fotografie: Es war und ist ein Hobby, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Seine Themen sind ĂŒbrigens bis heute, neben der ĂŒblichen Familienfotografie, StĂ€dte, Architektur, Landschaften, das Zusammenwachsen der BDR und DDR und vor allem: Eisenbahnen. In seiner Jugend machte Winter mit einem Freund von Westberlin aus hĂ€ufig sogenannte „Dampflokjagden“ in die DDR, was seine Stasiakte spĂ€ter auch minutiös wiedergab: „
reist mit viel Fototechnik ein, in die Kreise Saalfeld, 
“. Weiterlesen…

Bob Dylan in NĂŒrnberg, 1978

Wenn das mal kein Zufall ist: am 24. Mai wird Bob Dylan 78 Jahre alt – und 1978 hat unser Timeline-Fotograf Schneckes ihn live auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg gesehen. Das wortgewandte Genie, das 2016 als erster Musiker den Literaturnobelpreis erhielt, spielte damals das erste Mal in Deutschland. Sie fragen sich, wie unser Fotograf so scharf gestochene Bilder von Dylan machen konnte? In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt er es uns:

Bob Dylan bei einem Konzert auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg allein auf der BĂŒhne.

Bob Dylan in NĂŒrnberg, 1978   Â© Schneckes

„Als 1978 angekĂŒndigt wurde, dass Bob Dylan im Rahmen seiner Welttournee zum ersten Mal in Deutschland auftreten wĂŒrde, war klar, dass ich bei dem Konzert auf dem NĂŒrnberger Zeppelinfeld dabei sein wĂŒrde. SpĂ€ter, bei der Zugabe, wollten wir nach vorne drĂ€ngen, um den Meister auch mal von der NĂ€he zu sehen. Der frei zugĂ€ngliche Platz vor der BĂŒhne war natĂŒrlich schon dicht bevölkert. Aber da war ja noch der Fotografen und VIP Bereich! Dort will ich hin! Also kroch ich zwischen und unter den Verkaufswagen durch. Geschafft! Einmal dort kĂŒmmerte sich niemand mehr um meine fehlende Berechtigung. Die Profis fotografierten und fachsimpelten. Von einem bekam ich ein Fischauge fĂŒr meine Kamera – ich fĂŒhlte mich dazugehörend. Auf der BĂŒhne zauberte Eric Clapton auf der Gitarre, dann ruhige bluesige Töne von Campion Jack Dupree. Bei mir stieg die Spannung. Die BĂŒhne fĂŒr Dylan und seine Band wurde gerichtet. Techniker und Musiker liefen umher. Wird wohl noch ‘ne Weile dauern. Plötzlich, unvermittelt steht er da. Ohne Ansage legt die Band los. Sprechsingend schleuderte er förmlich den Song in die Masse. Das Publikum tobte. Ich war begeistert, euphorisch. Ich merkte, dass ich der einzige Fan in der Runde der Fotografen war. Die anderen machten ja nur ihren Job. Noch ein paar Bilder, dann schnell zurĂŒck zur Clique. Mitsingen. Mitfreuen. Ein tolles Festival erleben. Bei der Zugabe schoben wir uns wieder nach vorne. Dylan und Clapton spielten zusammen. Wie formulierte es die lokale Presse? ‚Ein Mythos erscheint seinen JĂŒngern‘.“

Schneckes ist nicht der einzige, der gerne Konzerte von Musiklegenden besucht hat. Unser Communitymitglied Hermann Schröer hat 1965 die Rolling Stones bei ihrem Konzert in MĂŒnster abgelichtet: Hier geht’s zum Fotoalbum Rolling Stones Konzert 1965.

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Martin Walser in Regensburg, 1963

Am kommenden Sonntag feiert einer der wohl bekanntesten deutschen Schriftsteller seinen 92. Geburtstag – Martin Walser. Unser Fotograf Hubertus Hierl konnte Walser wĂ€hrend einer Lesung vor mehr als 50 Jahren ablichten und erzĂ€hlt in unserer aktuellen Geschichte zum Bild eine kleine Anekdote dieser Begegnung.

Der Schriftsteller Martin Walser wÀhrend einer Lesung in Regensburg.

Walser in Regensburg, 1963  © Hubertus Hierl

„Pressekonferenz mit Martin Walser vor einer Lesung, initiiert von der Atlantis-Buchhandlung in Regensburg – damals bereits eine Institution, heute eine Legende. Fred Strohmaier, der Inhaber, hat mich zu dem Termin eingeladen. Die Signatur in Walsers Buch Ein Flugzeug ĂŒber dem Haus belegt es: Wir schreiben den 12. November 1963. Martin Walser – damals gerade mal 36 Jahre alt, Aussehen jugendlich, macht einen eher schĂŒchternen Eindruck, starker Raucher, die Literatur sein Zuhause. Martin Walser – damals schon berĂŒhmter Suhrkamp-Autor: 1960 erscheint sein schwergewichtiger Roman Halbzeit, 1961 Der Abstecher, 1962 Eiche und Angora. Martin Walser – damals schon mit Preisen ĂŒberhĂ€uft: 1955 Preis der Gruppe 47, 1957 Hermann Hesse-Preis, 1962 Gerhart Hauptmann-Preis. Als Fotograf bekommt man nicht viel mit, worĂŒber gesprochen wird. Man ist zu sehr in die Arbeit vertieft. Jedoch erinnere ich mich noch gut an die erste tiefschĂŒrfende Frage, die die damalige Star-Journalistin der Mittelbayerischen Zeitung, Eva Röhrich (was ist nur aus ihr geworden?), an Martin Walser stellt: ‚Womit schreiben Sie, Herr Walser?‘ Die Antwort kam prompt: ‚Mit einem Kugelschreiber.‘ Ja, mit solch Fragen versuchte man damals, sich einem Schriftsteller zu nĂ€hern. Heute stellt man Martin Walser ganz andere Fragen.“

Alle Bilder von Hubertus Hierl sehen Sie in unserer Bildergalerie. Und in unserem Fotoalbum Lesende Menschen, 60er Jahre können Sie andere Menschen beim Schmökern betrachten.

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RĂŒckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-User Lanninger von der Wehrmachtszeit seines Bruders, die ihn von MĂŒnchen ĂŒber Garmisch-Partenkirchen bis in die Ukraine und nach Berlin gebracht hat.

Soldaten auf einem Eisenbahnwaggon

RĂŒckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943   Â© Lanninger

„Mein Bruder, Jahrgang 1924, hat mir ein paar Bilder aus seiner Zeit bei der Hitlerjugend, seiner Wehrpflicht, vom RĂŒckzug als Soldat aus der Ukraine und schließlich aus einem Lazarett in Berlin hinterlassen. Nach seiner Schlosserlehre im Reichsbahn-Ausbesserungswerk in MĂŒnchen-Freimann wurde er 1941, als 17-JĂ€hriger, zum Dienst bei der Hitlerjugend verpflichtet. Ein Jahr spĂ€ter wurde er zur Wehrpflicht eingezogen. Die nachfolgende, verkĂŒrzte Grundausbildung dauerte etwa ein Jahr, ehe er, etwa im April 1943, als Soldat beim Heer zum FĂŒhrereid verpflichtet wurde und anschließend in eine MĂŒnchner Kaserne einrĂŒckte. Im Juli 1943 war mein Bruder dann in „Nikolajew“ in der SĂŒd-Ukraine (Donezbecken) im Einsatz, woraus man schließen kann, dass er in der Heeresgruppe SĂŒd eingegliedert war. Die Hauptaufgaben seines „Trupps“ waren das Zerstören von Straßen, BrĂŒcken und Eisenbahnlinien, um den nachfolgenden russischen Truppen den Vormarsch zu erschweren. Das obige Bild zeigt, dass sich die Heeresgruppe SĂŒd vom 9. September bis zum 15. November 1943 auf dem RĂŒckzug bis zum Fluss „Dnepr“ befand. Auf dem weiteren RĂŒckzug durch Westgalizien (SĂŒdpolen) wurde mein Bruder schwer verwundet und landete schließlich an Weihnachten 1944 in einem Lazarett in Berlin-Treptow.“

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Unterwegs in MĂŒnchen

Das Luitpold-Theater wirbt mit einer großflĂ€chigen Anzeige fĂŒr den Film "Katja - Die ungekrönte Kaiserin". Im Vordergrund stehen Autos mit dem fĂŒr die amerikanische Besatzungszone typischen "AB"-Kennzeichen. Rechts im Hintergrund sieht man die Griechisch-Orthodoxe Salvatorkirche. Rumford-Lichtspiele am Reichenbachplatz in MĂŒnchen, eines der Ă€ltesten Kinos in der Stadt. Eine dicht gedrĂ€ngte Menschenmenge, die sich anlĂ€sslich der Faschingsfeierlichkeiten um die MariensĂ€ule auf dem Marienplatz versammelt hat. Eine Marktfrau verkauft in den Nachkriegsjahren Lebensmittel auf dem Viktualienmarkt in MĂŒnchen. Trambahnen halten am Karlsplatz in MĂŒnchen. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten GĂ€nse im Schlosspark Nymphenburg in MĂŒnchen. GĂ€ste sitzen an Tischen eines CafĂ©s in der Leopoldstraße in MĂŒnchen an einem sonnigen Tag. Ein uriger MĂŒnchner in Sonntagstracht sitzt am Isarufer in MĂŒnchen. Ein junger KĂŒnstler raucht eine Zigarette neben seinem GemĂ€lde in der Leopoldstraße in MĂŒnchen. Blick vom Rathausturm auf den MĂŒnchner Marienplatz, der anlĂ€ĂŸlich der Olympischen Spiele 1972 und dem Bau der U- und S-Bahn gerade neu gestaltet wird. Das Olympiastadion und der Olympiapark in MĂŒnchen wĂ€hrend der Sommerspiele 1972. Blick auf die Fassade des Einkaufszentrums Schwabylon im MĂŒnchener Stadtteil Schwabing. Menschen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten Kinder stehen vor der EisbĂ€renanlage im Tierpark Hellabrunn in MĂŒnchen. Cafe/Restaurant im Freien am Marienplatz Blick vom Riesenrad auf die Wiesn. Im Hintergrund sieht man die Paulskirche.

Oktoberfest, Schickeria, FC Bayern oder BMW – die Assoziationen, die mit MĂŒnchen in Verbindung gebracht werden, sind schier unendlich. MĂŒnchen hat in der Tat viel zu bieten, und das nicht erst seit der Olympiade 1972 und dem damit einhergehenden Bau der U-Bahn. In unserer neuen Fotoalben-Serie „Unterwegs in MĂŒnchen“ zeigen wir Ihnen historische Aufnahmen von (mittlerweile) hippen Stadtteilen, geheimen PlĂ€tzen, beeindruckenden GebĂ€uden und starken Persönlichkeiten, die unsere „Timeliner“ ĂŒber die Jahre mit unserer Community geteilt haben.

In unserem ersten Beitrag nehmen wir Sie mit auf eine historische Zeitreise quer durch vier Jahrzehnte MĂŒnchner Stadtgeschichte. Sehen Sie in unseren Fotoalben, wie die MĂŒnchner am zerstörten Marienplatz Fasching gefeiert, die Sonne im Englischen Garten genossen, die Olympioniken bei den WettkĂ€mpfen angefeuert und EisbĂ€ren im Tierpark Hellabrunn bestaunt haben.

MĂŒnchen der 50er Jahre

MĂŒnchen der 60er Jahre

MĂŒnchen der 70er Jahre

MĂŒnchen der 80er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” zeigen wir Ihnen die schönsten PlĂ€tze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€ude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. NĂ€chstes Mal dreht sich alles um das zerstörte MĂŒnchen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Mutter mit Sohn auf einer Wiese bei Resenöd, 1945

Was wie eine harmlose Dorfidylle aussieht, zeigt in Wahrheit Mutter und Sohn, nachdem sie einen britischen Luftangriff ĂŒberlebten. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-Mitglied HRath, was ihnen das Leben rettete und warum sie anschließend nach Resenöd, einem Stadtteil von Gerzen bei Landshut, kamen.

Auf einer Wiese in der NÀhe von Resenöd/ Gerzen im niederbayerischen Landkreis Landshut, hÀlt eine Mutter ihren Sohn im Arm.

Mutter mit Sohn bei Resenöd, 1945   Â© HRath

„WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurde unsere Nachbarschaft in MĂŒnchen-Schwabing von den Alliierten mit Bomben beschossen, da sich nicht weit von uns entfernt, in der Schellingstraße 39/41, die Redaktion des Völkischen Beobachters befand. Die Bombadierung geschah immer nach dem gleichen Muster: Erst kamen die Luftminen, dann die Brandbomben und die Sprengbomben. Ein englischer Fliegerangriff ist mir besonders im GedĂ€chtnis geblieben. Das war im Jahr 1943, ich war ca. 5 Jahre alt. Es wurde ein Luftschutzalarm ausgelöst und meine Mutter und ich rannten in den Keller. Als wir ankamen, wurde die TĂŒr hinter uns mit einem Holzriegel verschlossen. Wir saßen direkt hinter der TĂŒr. Als nun die EnglĂ€nder ihre Luftminen abwarfen und diese auf dem Boden aufschlugen, erzeugten sie eine massive Druckwelle. Die TĂŒr des Kellers wurde eingerissen und fiel auf meine Mutter, die mich im Arm hielt. Wir wurden begraben wie unter einem Sarg. Durch die Druckwelle riss den anderen Menschen im Keller die Lunge, meine Mutter und ich waren durch die umgestĂŒrzte TĂŒr geschĂŒtzt und ĂŒberlebten als einzige. Nach ca. acht Stunden im Keller wurden wir geborgen. Ich hĂ€tte nicht damit gerechnet, dass wir noch gerettet werden wĂŒrden. Kurze Zeit spĂ€ter schrieb mein Vater einen Brief an bekannte Bauersleute, bei denen er wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs gelebt hatte, und wir wurden nach Resenöd in Niederbayern evakuiert. Mit meinen Eltern habe ich nie ĂŒber diesen Vorfall gesprochen. Wenn sie mit Freunden darĂŒber sprachen, habe ich immer den Raum verlassen.“

In unseren Fotoalben Zerstörtes MĂŒnchen und Zerstörtes MĂŒnchen in Farbe werden die Auswirkungen der Bombardierungen auf das MĂŒnchner Stadtbild deutlich. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand MĂŒnchen, 50er Jahre sehen Sie, wie sich die Weltstadt mit Herz langsam aber sicher erholte.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Unsere Fotografen: Schneckes

Der stolze Blick einer Beduinenfrau. Beduine entspannt im Teehaus bei einer Zigarette. Witziges Posen eines Einheimischen. Beduine im Teehaus mit einem Kaffee und Shisha. Schwester mit ihren behinderten Bruder. WĂ€hrend die GlĂ€ubigen beten, hat sich der ZuckerbĂ€cker schon positioniert. Auch die jungen MĂ€dchen sind voller Vorfreude. Ein Mann sitzt alleine vor einem Teehaus in der syrischen Stadt Deir ez-Zor. Ein Mann zieht Fladenbrot auf einem Karren hinter sich her. Ein Mann verkauft Stangeneis am Straßenrand in Torkham, Pakistan. StraßenhĂ€ndler verkaufen vom Handkarren aus Melonen. WĂ€hrend in der Moschee gebetet wird, ist der Metzgerladen neben dem Eingang verwaist, nur Kinder "bewachen" ihn Ein Indio-MĂ€dchen schnitzt wĂ€hrend des ViehhĂŒtens einen KĂŒrbis in der Stadt Huancayo in Peru. AnkĂŒndigung des Konzert von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg in einer Zeitung. Die Schlagzeile lautet:"Bob Dylan - Ein Mythos erscheint seinen JĂŒngern". Blick ĂŒber das Publikum vor einem Auftritt von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg. Ein einzelner Arbeiter montiert die Sitze im MĂŒnchner Olympiastadion. Arbeiter montieren Platten auf dem MĂŒnchner Olympiastadion. Siegesgewissheit vor dem Spiel Das Wappen der Confraternitas Mortis et Orationis Proteste fĂŒr die Black Panther-Bewegung und gegen den Vietnamkrieg vor dem Heidelberger Amerikahaus.

Unser Fotograf Ulrich Schneckenberger, bei Timeline Images auch bekannt unter seinem Pseudonym Schneckes, durfte schon frĂŒh mit der heißgeliebten Kamera seines Vaters, einer Ikonta mit Lederbalg, herumexperimentieren. Daraufhin zog ihn das Fotografieren so sehr in seinen Bann, dass er von seinem Konfirmationsgeld eine Spiegelreflexkamera kaufte, sein Taschengeld fĂŒr Filme und Entwicklungskosten ausgab, seine AusrĂŒstung mittels Ferienjobs vervollstĂ€ndigte und eine Dunkelkammer einrichtete.

WĂ€hrend seines Sport- und Mathestudiums an der UniversitĂ€t Heidelberg verfolgte er sein Hobby intensiv weiter, und das sogar ziemlich erfolgreich: Ulrich Schneckenberger war Assistent fĂŒr Fotografie am Sportinstitut, veröffentlichte Bilder in Zeitungen und nahm an Fotowettbewerben teil, bei denen er mindestens einmal den ersten Platz errang. Außerdem stellte er 1977 und 1978 seine Bilder bei zwei Gemeinschaftsausstellungen mit weiteren regional bekannten KĂŒnstlern und Fotografen in Heidelberg aus. Mit der Zeit merkte Schneckes, dass er Menschen gerne in Alltagssituationen, neudeutsch Street Photography genannt, ablichtete. Die meisten seiner Portraits entstanden auf seinen Reisen nach Asien (auf dem Landweg nach Pakistan, Indonesien und Thailand) und SĂŒdamerika (Brasilien, Paraguay, Bolivien, Peru und Ecuador) sowie im sĂŒdlichen Europa (Frankreich, Spanien, Portugal und Italien). Daneben fotografierte er auch das Geschehen rund um Heidelberg und in Deutschland.

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Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berĂŒhmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher AnhĂ€nger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten KĂŒnstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in FrĂ©jus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen mĂ€nnlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der KĂŒnstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in FrĂ©jus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in FrĂ©jus, 1966   Â© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein LeibwĂ€chter? Nein, es ist kein geringerer als EugĂ©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jĂ€hrigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in FrĂ©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? ZunĂ€chst Spanier â€“ wie Picasso selbst. Und dann Friseur â€“ nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur â€“ und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde fĂŒr seine Dienste fĂŒrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware â€“ Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der NĂ€he von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjĂ€hrigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlĂ€sslich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im sĂŒdfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzĂ€hlte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, ĂŒber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzĂ€hlte mir, dass die Haare fein sĂ€uberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht â€“ oder wollte er es fĂŒr sich behalten? Des RĂ€tsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmĂ€ĂŸig abgeschnittene FingernĂ€gel und Haare an seine frĂŒhere Geliebte Marie-ThĂ©rĂšse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien – sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen SĂŒdens finden Sie in unserem Fotoalbum „SĂŒdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „KĂŒnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen fĂŒr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Jazzmusik in der DDR – by Suedberlin

Die Theo Schumann Formation in der verrauchten Kakadu-Bar im Dresdener Parkhotel Weißer Hirsch im September 1960. Die kleine BĂŒhne ist mit einer einzigen Lampe beleuchtet. Vor der BĂŒhne einige Zuschauer. Art Blakey am Schlagzeug und Kai Winding an der Posaune bei einem Konzert in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1971 im Lucerna-Saal. Sie werden dicht von Fotografen bedrĂ€ngt. Bob Wallis aus Großbritannien bei einem Konzert mit seinem Orchester im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1971. Im Vordergrund klatschendes Publikum. Hinter den Musikern Zuschauer auf den RĂ€ngen. Die Jazzband "Elb Meadow Ramblers" geben im Steintor-VarietĂ© in Halle an der Saale im Mai 1971 ein Konzert. Die Musiker v.li.: Gert Hausmann, Eberhard Lösch, Wilfried MatthĂ€us, Hans-Gregor Werner, Dieter Motarkowski und Hermann Henke. Der Schlagzeuger des finnischen Jazzpiansiten Heikki Sarmanto bei einem Auftritt in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktoebr 1972. Josef Audes vom Gustav Brom Orchester mit seinem Barritonsaxofon bei eine Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1972. Die Modern Soul Band aus Berlin gibt im Mai 1972 Rahmen des Jazzfestivals in Halle an der Saale im Steintor VarietĂ© ein Konzert. Die Musiker v. re.: C. Hansmann, C. J. Roth, Jochen Gleichmann, Conrad Bauer. Der Saxofonist Jonny Griffin bei einem Auftritt im Oktober 1973 im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau. Er TrĂ€gt ein bunt-gemustertes Hemd. Eberhard Weber gibt im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau im Oktober 1973 ein Konzert. Er spielt einen elektrischen Kontrabass. Herbert Dreilich mit der All Star Band Berlin bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale im Januar 1973. Er schneidet bei singen eine Grimasse. Der Saxofonist Charlie Mariano bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Die fĂŒnfköpfige belgische Dixie-Band "New Orleans Train Band" auf der BĂŒhne beim Dixie-Festival im Dresdener Kulturpalast im Mai 1974. Oscar Peterson in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Der JazzsĂ€nger Big Joe Tuner bei einem Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1974. Count Basie in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Die Hannes Zerbe Bigband bei einem Auftritt im Jugendklubhaus HofjĂ€ger in Halle an der Saale am 23.5.1978. Die Musiker v.li. (1. Reihe): Manfred Schulze, Helmut Forsthoff, Manfred Hering, Ulli Bekcerhoff, Andy Altenfelder, H.-J- Grasswurm, Willem van Manen, Dietrich Unkrodt. Der Gitarrist Toto Blanke bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Sein rechter Fuß steht auf einem Effektpedal der Marke Morley. Das Vienna Art Orchestra bei den 8. Leipziger Jazztagen am 3.10.1982 auf der BĂŒhne in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Die Leitung des Orchesters hatte Matthias RĂŒegg. Lola Kova?ec gibt mit seiner Band, Jovan Mikovic und GĂŒnter Klatt im Hof der Moritzburg in Halle an der Saale am 26.6.1983 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Marylin Crispel aus den USA sitzt in der Aula des LöwengebĂ€udes der UniversitĂ€t Halle an der Saale am FlĂŒgel und gibt am 20.6.1985 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Der niederlĂ€ndische Musiker Willem Breuker (links) mit seiner Band auf der BĂŒhne im Steintor-VarietĂ© in Halle an der Saale am 3.6.1987. Die Saxofone der Jazzband "Kölner Saxophon Mafia" stehen in ihren StĂ€nden auf der BĂŒhne des Jugendklubhauses in Halle an der Saale im MĂ€rz 1990 fĂŒr die Musiker bereit. Im Hintergrund auf dem Vorhang der Name der Band. Die Instrumente werden von einem Scheinwerfer angestrahlt.

Eine Musikrichtung, die wie keine andere fĂŒr SpontaneitĂ€t, Freiheit und IndividualitĂ€t steht, in einem Staat, der gegen Ende seiner Existenz seine eigenen BĂŒrger am Ausreisen hinderte – wie passt das zusammen? Entgegen erster Vermutungen erfreut sich Jazzmusik in der DDR großer Beliebtheit. Timeline-User Suedberlin lichtete etliche KoryphĂ€en der internationalen Jazzszene bei Konzerten in der DDR und der benachbarten sozialistischen LĂ€nder ab und schuf damit ein eindrucksvolles Zeugnis damaliger Musikkultur. Mit der damals notwendigen Findigkeit organisierte Klaus P. Fritze, so sein bĂŒrgerlicher Name, Tickets und fotografierte die berĂŒhmten KĂŒnstler und Bands auf und hinter der BĂŒhne. Doch auch die lokale Jazzszene kam nicht zu kurz: Allein in Halle gab es damals mehr als 15 Spielorte fĂŒr Jazzmusik. Fritzes umfangreiches Bildmaterial dokumentiert eindrucksvoll die seinerzeit regional sehr lebendige Jazzlandschaft und wurden im Rahmen des 13. Festivals „Women in Jazz“ in Halle ausgestellt.

Hier finden Sie alle Bilder unseres Users Suedberlin auf Timeline Images.