Das Ausflugslokal "Krumme Lanke" in Berlin. Zu sehen sind einige Besucher auf dem Weg vor dem Eingang, sowie drei Radfahrer.Lunapark, Berlin - Historisch, Deutschland, Tänzer beim Dauertanz im Lunapark in Berlin.Internationale Restaurants in Berlin.Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht (undatierte Aufnahme).Ein Doppelstockbus der Linie A2 mit Vollgummibereifung nach Halensee überholt ein Pferdefuhrwerk. Auf dem Damm vor dem Columbushaus steht ein Polizist.Gebäude der freien Gewerkschaften in der Wallstraße in Berlin. Im Erdgeschoß befindet sich die 'Bank für Arbeiter und Angestellte'.Binnenschiffe in Berlin während der Weltwirtschaftskrise. Aus Auftragsmangel mussten viele Reeder ihre Schiffe stilllegen.Passagiere stehen vor einem D-Zug mit herabgelassenen Fenstern vor der Abfahrt in Richtung Süden an einem Gleis im 1880 fertig gestellten Anhalter Bahnhof in Berlin.Schnelltriebwagenzug 'Fliegender Münchner' der Reichsbahn im Anhalter Bahnhof in Berlin.Fußgänger, parkende Autos und ein Doppelstockbus vor einer U-Bahnstation in der Friedrichstraße in Berlin.Ein Radweg in den 30er Jahren in Berlin. Ein Hydrant behindert die Radfahrer.Besucher des Berliner Tiergarten vor dem neugeschaffenen Tummelplatz der Dickhäuter, wo sie sich von nun an frei und ohne Gitter bewegen können. Die Aufnahme entstand um 1930.Winteransichten, Berlin - Historisch, Deutschland,Als Werbeaktion wäscht eine Frau mit dem Waschmittel 'Suma' in der Öffentlichkeit Wäsche.Gedränge im Lichthof eines Kaufhauses am Rathaus zu Beginn des Saisonausverkaufs.Ein Mann steht am Ufer der Spree vor dem Nationaldenkmal, das in Nebel eingehüllt ist.

Berlin vor 1933 war auf einem guten Weg zur kulturellen Welthauptstadt und zu einer der fünf größten, prosperierendsten Städte weltweit – zumindest auf den ersten Blick. Denn hinter den Kulissen hatte die Stadt an der Spree genauso mit den Nachwehen der Wirtschaftskrise zu kämpfen wie andere deutsche Orte. Diese Nachwehen, namentlich Armut, Entbehrung und Arbeitslosigkeit, machte es den Nationalsozialisten leicht, das Volk mit reißerischen Parolen und vermeintlich vielversprechenden Wahlversprechen auf ihre Seite zu ziehen und es schließlich zu großen Teilen von der NS-Ideologie zu überzeugen.

Mit unseren Bildern wollen wir Ihnen heute eine kleinen Einblick in das Berlin der frühen 30er Jahre geben und Ihnen Momentaufnahmen vom Berliner Alltag in der „Ruhe vor dem Sturm“ zeigen. Beim Studieren der Fotografien ist kaum zu glauben, dass das Lebensgefühl von Freiheit und Internationalität schon sehr bald in Hass, Verfolgung und blankes Grauen umschlug.

Berlin der 30er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag nehmen wir sie mit eine Zeit, die so hoffentlich einmalig war: in das Berlin der Nationalsozialisten.

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Ein kleiner Junge, der einen Teppich knüpft und ein kleines Mädchen, das ihm dabei zusieht ein Relikt aus vergangenen Jahrzehnten? Wohl kaum, denn auch heute noch ist Kinderarbeit in Pakistan und in vielen anderen Ländern der Welt traurige Realität. Die Frage, ob man durch seine Konsumentscheidung die Arbeiter und ihre Familien finanziell unterstützt oder dafür sorgt, dass das System bestehen bleibt, kann wohl jeder nur für sich selbst beantworten. Als unser Timeline-Fotograf Schneckes sich einen handgeknüpften Teppich als Erinnerungsstück kaufte, hoffte er zumindest, dass der Junge für seine harte Arbeit „auch ein paar Pfennige abbekommen“ hat wie er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Ein Junge knüpft einen Teppich. Die kleine Schwester schaut ihm dabei zu.

Pakistanischer Junge beim Teppichknüpfen, 1975 © Schneckes

„Von meiner Pakistanreise wollte ich unbedingt einen handgeknüpften Teppich mitbringen. So führte mich mein pakistanischer Freund in Gujranwala zu einer Teppichknüpferei. Der Besitzer begrüßte uns in einem ansehnlichen Haus und erklärte mir bei Tee und süßem Gebäck die Kunst des Teppichknüpfens. Dann führte er uns zu seiner „Manufaktur“. Welch ein Gegensatz zu seiner Wohnung! Der staubige, sandige Hof hatte an einer Seite nur ein Dach, dies war die Arbeitsstätte. Darunter standen die sieben Knüpfstühle. Es war trotz der gleißenden Sonne recht duster. Hinter jedem Knüpfstuhl saß ein Junge, der an den straffgespannten Kettfäden die farbige Wolle knotete, dann mit einer Sichel die Fäden trennte und mit einem Schlegel die Knoten festschlug. Der Knüpfer am letzten der hintereinander stehenden Stühle war wohl der Capo. Er hatte ein Blatt, auf dem die Knüpfanleitung stand. In einem Singsang wies er die vor ihm Arbeitenden an, was sie knüpfen sollten: ‚Zweimal Rot, viermal blau‘. Stolz meinte der Besitzer, dass er so nur einen Arbeiter brauchte, der lesen konnte. Außerdem könnten die Jüngeren mit ihren kleinen Händen viel geschickter knüpfen. Ich habe mir dann einen Teppich ausgesucht und gekauft. Der ausgehandelte Preis war für mich ok, der Besitzer der Teppichfabrik war sicherlich auch mit dem Handel zufrieden. Der Junge, der von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang am Webstuhl hockte, hat sicherlich auch ein paar Pfennige abbekommen.“

Über 600 Bilder von unserem Fotografen Schneckes finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir für Sie noch mehr Bilder von Pakistan in den 1970er Jahren gesammelt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Geschichte der Technik: Telekommunikation

Eine Frau telefoniert in einer Telefonkabine an der Fifth Avenue. Im Hintergrund das Bürogebäude 666 Fifth Avenue. Sie trägt ein modisches Kleid.Eine junge Frau im gestreiften Kleid ist durch die Ornamentglasscheiben einer Telefonzelle auf der Suarez-Hauptstraße in Berlin zu sehen.Menschen telefonieren in gelben Telefonzellen am Maximiliansplatz in München.Eine ältere Dame telefoniert in einer Telefonzelle in Amsterdam und junge Frauen vor der Telefonzelle unterhalten sich.Ein Chauffeur telefoniert an einer neu errrichteten Anrufsäule für Autofahrer in Potsdam. Links ein Wagen der Marke Mercedes.Ein Chauffeur telefoniert an einer neu errrichteten Anrufsäule für Autofahrer in Potsdam. Links ein Wagen der Marke Mercedes.Ein Forscher ist in Berlin-Dahlem einen Mast zu einer wissenschaftlichen Apparatur hochgeklettert.Platz in Berlin Charlottenburg. Bild zeigt einen Briefkasten, einen Mann in einer Telefonzelle, eine KaDeWe Werbung und das Cafe Büttner (Kaffee, Tee, Weine).Kurfürstendamm in Berlin-Halensee. Bild zeigt einen Mann mit Hut in einer Telefonzelle.Wittenbergplatz in Berlin. Bild zeigt Tauben, einen Mann mit Zigarette, ein Frau mit Kleid, Tasche und Hand vor dem Gesicht, eine Telefonzelle, Briefkasten und im Hintergrund Autos und ein Hochhaus.Im Rahmen der 37. Jahrestagung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE) 1935 in Hamburg zeigte die Reichspost zum ersten Mal sog. 'Gegenfernsehsprechen'. In der Fernsehsprechzelle sitzt eine junge Hamburger Schauspielerin, deren Bild ebenso dem Gesprächspartner übertragen wird wie der Ton.Eine Fraue telefoniert und winkt dem Fotografen.Das Foto zeigt einen Fernmeldetechniker bei Tremdenverschlüssen für Fernkabel am Hauptverteiler.Telefonistinnen arbeiten an einem langen Tisch in einem Fernsprechamt in Berlin, einem sogenannten Tischamt.

Vor gar nicht allzu langer Zeit blieb einem nichts anderes übrig, als eine Telefonzelle zu benutzen, wenn man unterwegs jemanden erreichen wollte. Am besten blätterte man noch in den vergilbten Telefonbüchern nach der Telefonnummer des gewünschten Teilnehmers. Doch im Vergleich zu den Fernsprechern Anfang des 20. Jahrhunderts waren die kleinen Zellen, ohne die übrigens viele legendäre Momente der Filmgeschichte kaum denkbar sind, hochmodern – man konnte ungestört und für relativ wenig Geld mit einer Person reden, die sich an einem komplett anderen Ort befand. In Zeiten von WhatsApp und Videotelefonie über das Internet natürlich lächerlich – trotzdem zeigt einem der Blick in die Vergangenheit manchmal, wie einfach und bequem wir heutzutage kommunzieren können.

Weitere Aufnahmen von historischen Fernsprechern und anderen Themen rund um die Telekommunikation finden Sie in unserer Datenbank. Auf unserer Pinnwann Telefonieren Historisch auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Aufnahmen für Sie gesammelt.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig ausgewählte historische Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen die schönsten Eisenbahnmotive.

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Unterwegs in München: Plätze und Parks

Die Rückansicht der Bavaria, die weltliche Patronin Bayerns. Vor ihr befindet sich die Theresienwiese, auf der das Oktoberfest, erkennbar das Löwenbräubierzelt, stattfindet. Die Fahnen mit dem Hakenkreuz weisen daraufhin, dass die Aufnahme aus dem Nazionalsozialismus stammt. Im Hintergrund ist die Siluette der Stadt München erkennbar (undatierte Aufnahme).Eine Mutter steht mit ihrem Kind und Kinderwagen an einem Gewässer im Schlosspark Nymphenburg. Im Hintergrund ist ein Teil der Schlossanlage zu sehen.Ein Mädchen mit Pusteblume in der Hand steht im Englischen Garten in München. Blick vom Monopteros auf die Frauenkirche und Theatinerkirche.Ein Mann sieht sich Kirschen auf dem Viktualienmarkt in München an.Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten Gänse im Schlosspark Nymphenburg in München.Ein junges Mädchen mit Kopftuch beim Anstoßen im Biergarten des Waldgasthofes Buchenhain südlich von München.Im Spätsommer sitzen Menschen auf Gartenstühlen vor den Arkadengängen im Hofgarten in München.Baustelle mit Arbeitern.Das Olympiastadion und der Olympiapark in München während der Sommerspiele 1972.Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens.Blick vom Nymphenburger Schloss in den Park.Der Liesl-Karlstadt-Brunnen auf dem Viktualienmarkt vor dem Maibaum.Verschiedene Gemüsesorten an einem Verkaufsstand auf dem Münchner Viktualienmarkt.An einem Föhntag beim Café Anast im Hofgarten.Wintersport auf den zugefrorenen Kanälen.Eisstockschützen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund.Die drei musizierenden Kinder auf der Nordseite des Haupttores.Sommer im Biergarten am NockherbergMenschen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen GartenBlick vom Monopteros in den Englischen Garten mit den Türmen der Stadt im HintergrundSchloß Nymphenburg von der Parkseite

Die Biergärten im Englischen Garten, der Viktualienmarkt in der Altstadt oder die Bavaria auf der Theresienwiese München strotzt nur so vor urigen Plätzen und historischen Monumenten. Im letzten Beitrag unserer Fotoalbenreihe geht’s noch einmal quer durch München, in Cafés und Biergärten, in Gärten und Parks, zu Denkmälern und Märkten.

Cafés und Biergärten in München

Gärten und Parks in München

Denkmäler in München

Münchner Viktualienmarkt

Bau des Münchner Olympiaparks, 1971-1972

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer Serie “Unterwegs in München” haben wir Sie mitgenommen auf einen Streifzug zu den schönsten Plätzen, durch die angesagtesten Stadtteile und zu den geschichtsträchtigsten Gebäuden des bayerischen Millionendorfs. Bleiben Sie gespannt, welche Kollektionen wir Ihnen demnächst präsentieren werden.

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30 Jahre Mauerfall

Menschen warten am 12. November 1989 darauf, die Grenze am Potsdamer Platz nach der Öffnung für den Autoverkehr zu überqueren.Menschen besteigen die mit Graffiti bemalten Mauer in Berlin während der Grenzöffnung.Männer feiern den Fall der Mauer am Übergang Invalidenstraße.Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten Mauerstück beobachtet die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Menschen beobachten die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Soldaten öffnen die Mauer für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Eine Menschenmenge steht versammelt an der geöffneten Mauer am Potsdamer Platz.Eine Gruppe von jungen NVA Soldaten steht auf einem Platz in Berlin und schaut in unterschiedliche Richtungen. Einer von ihnen trägt eine Videokamera.

In diesem Jahr jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. In unserer Fotocommunity zeigen wir Ihnen Bilder, die das wohl wichtigste Ereignis der neueren deutschen Geschichte aus einem persönlichen Blickwinkel festhalten – Menschen, die sich Richtung Grenzübergang quetschen, ostdeutsche Bekannte, die auf einmal vor der Tür stehen oder NVA-Soldaten, die ein wenig ratlos wirken.

In unserem Webshop finden Sie alle Bilder zum Thema Mauerfall und Wiedervereinigung. In unserem Fotoalbum DDR – Mauerfall haben wir außerdem die beeindruckendsten Bilder unserer Fotografen für Sie zusammengestellt. Und in unserem Fotografenportrait Unsere Fotografen: Winter präsentieren wir Ihnen ein Communitymitglied, der den Einheitsprozess von Ost und West vor allem anhand des Zusammenwachsens des öffentlichen Verkehrsnetzes äußerst eindrücklich dokumentiert (hat).

In dem Süddeutsche Zeitung Photo Special Mauerfall und Wiedervereinigung finden Sie außerdem außergewöhnliche Aufnahmen der Fotografen Regina Schmeken, José Giribás, Ulrich Baumgarten, Rolf Zöllner und weiteren Bildjournalisten zu RM-Konditionen.

 

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Tuk-Tuk Fahrer, 1975

Heute Abend zelebrieren viele Muslime das Ende des Ramadan mit dem Fest des Fastenbrechens, dem Eid al-Fitr. Auch unser Timeline-Fotograf Schneckes konnte vor 44 Jahren mit seiner pakistanischen Gastfamilie das Zuckerfest feiern. Davor musste er sich jedoch noch herausputzen – unter anderem auch, um sich als traditioneller Tuk-Tuk Fahrer ablichten zu lassen.

In landestypischer Kleidung spiele ich den Taxifahrer.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975   © Schneckes

„An diesem Tag ist alles anders. Alle sind in festlicher Kleidung auf der Straße. Kinder schauen aufgeregt und gespannt in den Himmel: Ist die Sichel des Neumonds zu sehen? Kann das Zuckerfest, das Eid al-Fitr beginnen? Dann das freudige Rufen: ‚Da ist sie, ich sehe die Sichel!‘ Längst haben fliegende Händler ihre Verkaufsstände nahe der Moschee aufgebaut, wo sich die Gläubigen zu Gebet versammeln. Alles ist herausgeputzt. Auch ich werde in einen Salwar Kamiz, das traditionelle Hemd-Hosen Gewand, gesteckt. Und natürlich muss ich noch zum Barbier, um mir den Bart stutzen zu lassen. Ein Spektakel, das sich herumspricht und von einer großen Schar neugierig und lachend begleitet wird. Hoffentlich wird mir nicht die ganze Pracht weggeschnitten, wie viele Umstehende es spaßhaft fordern. Frisch herausgeputzt wird ein Erinnerungsfoto geschossen: Ich als Tuk-Tuk Fahrer fordere meinen Lohn für die Fahrt. Dann geht es zu meiner Gastfamilie, bei der nun ausgiebig und freudig das Zuckerfest gefeiert wird.“

Weitere Bilder aus Pakistan finden Sie in unserem Fotoalbum Pakistan, 70er Jahre. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand Durstlöscher können Sie bei diesen heißen Temperaturen zumindest visuell Ihren Durst stillen.

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Unterwegs in München: Die Au

Am Paulanderplatz 13 in der Au in München. Trödel liegt auf der Straße vor dem Haus.Da es in diesem Stadtteil keine Kanalisation gibt, werden die Abwässer und Abfälle in den Mühlbach von Au geleitet.Kinder spielen im Mühlbach in der Münchner Vorstadt Au.Menschen auf der Quellenstraße in München-Au. Im Hintergrund die Mariahilfkirche.Drei Männer bei der Arbeit in einer Wagenschmiede in München-Au.Blick auf ein Wohnhaus am Auer Mühlbach in München Au, links die alte Papierfabrik.Eine alte Frau sieht sich auf der Münchner Auer Dult auf dem Mariahilfplatz angebotenes Geschirr an.Ein Mann an einem Brunnen in der Quellstraße in München, nahe der Rosenheimerstraße.Blick auf einen Stand auf dem Markt, der alle Arten von Tonkrügen und Tontöpfen verkauft. Eine Verkäuferin berät einen Herrn (undatierte Aufnahme).Eine Frau beim Wäscheaufhängen im Münchner Stadtteil Au.Ein älterer Mann sucht auf der Auer Dult in München nach brauchbarem Trödel.Eine ältere Trödelverkäuferin auf der Auer Dult wartet auf Kundschaft.Ein Karren mit Schildern während des Aufbaus der Auer Dult in München.Zwei Frauen betrachten Porzellan und Geschirr auf dem Auer Geschirrmarkt in München.Eine alte Frau mit Handtasche betrachtet Gemälde an einem Verkaufsstand auf der Kirchweih-Dult in Au in München.Frauen betrachten Keramik an einem Stand auf der Herbst-Dult in Au vor der Mariahilfkirche in München.Eine junge Frau mit Kopftuch und Handtasche begutachtet den Trödel an einem Verkaufsstand auf der Auer Dult im Herbst.

Im dritten Teil unserer Fotoalbenserie „Unterwegs in München“ geht’s in die Au: Durch die dreimal jährlich stattfindende Dult über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, hat die Au noch mehr zu bieten als Teller, Tassen und Trödel. Das Münchner Original Karl Valentin erblickte hier das Licht der Welt, das Starkbierfest am Nockherberg zieht jährlich tausende Besucher an und Wassermühlen im Auer Mühlbach dienen nach wie vor fleißig der Energiegewinnung. Tauchen Sie ein in die Historie des traditionellen Münchner Viertels und stöbern Sie in unserem Fotoalbum in einem Jahrhundert Stadtteilgeschichte.

Die Au in München

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. Nächstes Mal präsentieren wir Ihnen einen Querschnitt durch 80 Jahre Münchner Oktoberfest.

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In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt Timeline-User Lanninger von der Wehrmachtszeit seines Bruders, die ihn von München über Garmisch-Partenkirchen bis in die Ukraine und nach Berlin gebracht hat.

Soldaten auf einem Eisenbahnwaggon

Rückzug des Heeres aus der Ukraine, 1943   © Lanninger

„Mein Bruder, Jahrgang 1924, hat mir ein paar Bilder aus seiner Zeit bei der Hitlerjugend, seiner Wehrpflicht, vom Rückzug als Soldat aus der Ukraine und schließlich aus einem Lazarett in Berlin hinterlassen. Nach seiner Schlosserlehre im Reichsbahn-Ausbesserungswerk in München-Freimann wurde er 1941, als 17-Jähriger, zum Dienst bei der Hitlerjugend verpflichtet. Ein Jahr später wurde er zur Wehrpflicht eingezogen. Die nachfolgende, verkürzte Grundausbildung dauerte etwa ein Jahr, ehe er, etwa im April 1943, als Soldat beim Heer zum Führereid verpflichtet wurde und anschließend in eine Münchner Kaserne einrückte. Im Juli 1943 war mein Bruder dann in „Nikolajew“ in der Süd-Ukraine (Donezbecken) im Einsatz, woraus man schließen kann, dass er in der Heeresgruppe Süd eingegliedert war. Die Hauptaufgaben seines „Trupps“ waren das Zerstören von Straßen, Brücken und Eisenbahnlinien, um den nachfolgenden russischen Truppen den Vormarsch zu erschweren. Das obige Bild zeigt, dass sich die Heeresgruppe Süd vom 9. September bis zum 15. November 1943 auf dem Rückzug bis zum Fluss „Dnepr“ befand. Auf dem weiteren Rückzug durch Westgalizien (Südpolen) wurde mein Bruder schwer verwundet und landete schließlich an Weihnachten 1944 in einem Lazarett in Berlin-Treptow.“

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Was wie eine harmlose Dorfidylle aussieht, zeigt in Wahrheit Mutter und Sohn, nachdem sie einen britischen Luftangriff überlebten. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt Timeline-Mitglied HRath, was ihnen das Leben rettete und warum sie anschließend nach Resenöd, einem Stadtteil von Gerzen bei Landshut, kamen.

Auf einer Wiese in der Nähe von Resenöd/ Gerzen im niederbayerischen Landkreis Landshut, hält eine Mutter ihren Sohn im Arm.

Mutter mit Sohn bei Resenöd, 1945   © HRath

„Während des Zweiten Weltkriegs wurde unsere Nachbarschaft in München-Schwabing von den Alliierten mit Bomben beschossen, da sich nicht weit von uns entfernt, in der Schellingstraße 39/41, die Redaktion des Völkischen Beobachters befand. Die Bombadierung geschah immer nach dem gleichen Muster: Erst kamen die Luftminen, dann die Brandbomben und die Sprengbomben. Ein englischer Fliegerangriff ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Das war im Jahr 1943, ich war ca. 5 Jahre alt. Es wurde ein Luftschutzalarm ausgelöst und meine Mutter und ich rannten in den Keller. Als wir ankamen, wurde die Tür hinter uns mit einem Holzriegel verschlossen. Wir saßen direkt hinter der Tür. Als nun die Engländer ihre Luftminen abwarfen und diese auf dem Boden aufschlugen, erzeugten sie eine massive Druckwelle. Die Tür des Kellers wurde eingerissen und fiel auf meine Mutter, die mich im Arm hielt. Wir wurden begraben wie unter einem Sarg. Durch die Druckwelle riss den anderen Menschen im Keller die Lunge, meine Mutter und ich waren durch die umgestürzte Tür geschützt und überlebten als einzige. Nach ca. acht Stunden im Keller wurden wir geborgen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir noch gerettet werden würden. Kurze Zeit später schrieb mein Vater einen Brief an bekannte Bauersleute, bei denen er während des Ersten Weltkriegs gelebt hatte, und wir wurden nach Resenöd in Niederbayern evakuiert. Mit meinen Eltern habe ich nie über diesen Vorfall gesprochen. Wenn sie mit Freunden darüber sprachen, habe ich immer den Raum verlassen.“

In unseren Fotoalben Zerstörtes München und Zerstörtes München in Farbe werden die Auswirkungen der Bombardierungen auf das Münchner Stadtbild deutlich. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand München, 50er Jahre sehen Sie, wie sich die Weltstadt mit Herz langsam aber sicher erholte.

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