Schlagwort-Archiv: Zeitgeschichte

Unterwegs in MĂŒnchen: PlĂ€tze und Parks

Die RĂŒckansicht der Bavaria, die weltliche Patronin Bayerns. Vor ihr befindet sich die Theresienwiese, auf der das Oktoberfest, erkennbar das LöwenbrĂ€ubierzelt, stattfindet. Die Fahnen mit dem Hakenkreuz weisen daraufhin, dass die Aufnahme aus dem Nazionalsozialismus stammt. Im Hintergrund ist die Siluette der Stadt MĂŒnchen erkennbar (undatierte Aufnahme). Eine Mutter steht mit ihrem Kind und Kinderwagen an einem GewĂ€sser im Schlosspark Nymphenburg. Im Hintergrund ist ein Teil der Schlossanlage zu sehen. Ein MĂ€dchen mit Pusteblume in der Hand steht im Englischen Garten in MĂŒnchen. Blick vom Monopteros auf die Frauenkirche und Theatinerkirche. Ein Mann sieht sich Kirschen auf dem Viktualienmarkt in MĂŒnchen an. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten GĂ€nse im Schlosspark Nymphenburg in MĂŒnchen. Ein junges MĂ€dchen mit Kopftuch beim Anstoßen im Biergarten des Waldgasthofes Buchenhain sĂŒdlich von MĂŒnchen. Im SpĂ€tsommer sitzen Menschen auf GartenstĂŒhlen vor den ArkadengĂ€ngen im Hofgarten in MĂŒnchen. Baustelle mit Arbeitern. Das Olympiastadion und der Olympiapark in MĂŒnchen wĂ€hrend der Sommerspiele 1972. Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens. Blick vom Nymphenburger Schloss in den Park. Der Liesl-Karlstadt-Brunnen auf dem Viktualienmarkt vor dem Maibaum. Verschiedene GemĂŒsesorten an einem Verkaufsstand auf dem MĂŒnchner Viktualienmarkt. An einem Föhntag beim CafĂ© Anast im Hofgarten. Wintersport auf den zugefrorenen KanĂ€len. EisstockschĂŒtzen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund. Die drei musizierenden Kinder auf der Nordseite des Haupttores. Sommer im Biergarten am Nockherberg Menschen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten Blick vom Monopteros in den Englischen Garten mit den TĂŒrmen der Stadt im Hintergrund Schloß Nymphenburg von der Parkseite

Die BiergĂ€rten im Englischen Garten, der Viktualienmarkt in der Altstadt oder die Bavaria auf der Theresienwiese – MĂŒnchen strotzt nur so vor urigen PlĂ€tzen und historischen Monumenten. Im letzten Beitrag unserer Fotoalbenreihe geht’s noch einmal quer durch MĂŒnchen, in CafĂ©s und BiergĂ€rten, in GĂ€rten und Parks, zu DenkmĂ€lern und MĂ€rkten.

CafĂ©s und BiergĂ€rten in MĂŒnchen

GĂ€rten und Parks in MĂŒnchen

DenkmĂ€ler in MĂŒnchen

MĂŒnchner Viktualienmarkt

Bau des MĂŒnchner Olympiaparks, 1971-1972

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” haben wir Sie mitgenommen auf einen Streifzug zu den schönsten PlĂ€tzen, durch die angesagtesten Stadtteile und zu den geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€uden des bayerischen Millionendorfs. Bleiben Sie gespannt, welche Kollektionen wir Ihnen demnĂ€chst prĂ€sentieren werden.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975

Heute Abend zelebrieren viele Muslime das Ende des Ramadan mit dem Fest des Fastenbrechens, dem Eid al-Fitr. Auch unser Timeline-Fotograf Schneckes konnte vor 44 Jahren mit seiner pakistanischen Gastfamilie das Zuckerfest feiern. Davor musste er sich jedoch noch herausputzen – unter anderem auch, um sich als traditioneller Tuk-Tuk Fahrer ablichten zu lassen.

In landestypischer Kleidung spiele ich den Taxifahrer.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975   Â© Schneckes

„An diesem Tag ist alles anders. Alle sind in festlicher Kleidung auf der Straße. Kinder schauen aufgeregt und gespannt in den Himmel: Ist die Sichel des Neumonds zu sehen? Kann das Zuckerfest, das Eid al-Fitr beginnen? Dann das freudige Rufen: ‚Da ist sie, ich sehe die Sichel!‘ LĂ€ngst haben fliegende HĂ€ndler ihre VerkaufsstĂ€nde nahe der Moschee aufgebaut, wo sich die GlĂ€ubigen zu Gebet versammeln. Alles ist herausgeputzt. Auch ich werde in einen Salwar Kamiz, das traditionelle Hemd-Hosen Gewand, gesteckt. Und natĂŒrlich muss ich noch zum Barbier, um mir den Bart stutzen zu lassen. Ein Spektakel, das sich herumspricht und von einer großen Schar neugierig und lachend begleitet wird. Hoffentlich wird mir nicht die ganze Pracht weggeschnitten, wie viele Umstehende es spaßhaft fordern. Frisch herausgeputzt wird ein Erinnerungsfoto geschossen: Ich als Tuk-Tuk Fahrer fordere meinen Lohn fĂŒr die Fahrt. Dann geht es zu meiner Gastfamilie, bei der nun ausgiebig und freudig das Zuckerfest gefeiert wird.“

Weitere Bilder aus Pakistan finden Sie in unserem Fotoalbum Pakistan, 70er Jahre. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand Durstlöscher können Sie bei diesen heißen Temperaturen zumindest visuell Ihren Durst stillen.

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Unterwegs in MĂŒnchen: Die Au

Am Paulanderplatz 13 in der Au in MĂŒnchen. Trödel liegt auf der Straße vor dem Haus. Da es in diesem Stadtteil keine Kanalisation gibt, werden die AbwĂ€sser und AbfĂ€lle in den MĂŒhlbach von Au geleitet. Kinder spielen im MĂŒhlbach in der MĂŒnchner Vorstadt Au. Menschen auf der Quellenstraße in MĂŒnchen-Au. Im Hintergrund die Mariahilfkirche. Drei MĂ€nner bei der Arbeit in einer Wagenschmiede in MĂŒnchen-Au. Blick auf ein Wohnhaus am Auer MĂŒhlbach in MĂŒnchen Au, links die alte Papierfabrik. Eine alte Frau sieht sich auf der MĂŒnchner Auer Dult auf dem Mariahilfplatz angebotenes Geschirr an. Ein Mann an einem Brunnen in der Quellstraße in MĂŒnchen, nahe der Rosenheimerstraße. Blick auf einen Stand auf dem Markt, der alle Arten von TonkrĂŒgen und Tontöpfen verkauft. Eine VerkĂ€uferin berĂ€t einen Herrn (undatierte Aufnahme). Eine Frau beim WĂ€scheaufhĂ€ngen im MĂŒnchner Stadtteil Au. Ein Ă€lterer Mann sucht auf der Auer Dult in MĂŒnchen nach brauchbarem Trödel. Eine Ă€ltere TrödelverkĂ€uferin auf der Auer Dult wartet auf Kundschaft. Ein Karren mit Schildern wĂ€hrend des Aufbaus der Auer Dult in MĂŒnchen. Zwei Frauen betrachten Porzellan und Geschirr auf dem Auer Geschirrmarkt in MĂŒnchen. Eine alte Frau mit Handtasche betrachtet GemĂ€lde an einem Verkaufsstand auf der Kirchweih-Dult in Au in MĂŒnchen. Frauen betrachten Keramik an einem Stand auf der Herbst-Dult in Au vor der Mariahilfkirche in MĂŒnchen. Eine junge Frau mit Kopftuch und Handtasche begutachtet den Trödel an einem Verkaufsstand auf der Auer Dult im Herbst.

Im dritten Teil unserer Fotoalbenserie „Unterwegs in MĂŒnchen“ geht’s in die Au: Durch die dreimal jĂ€hrlich stattfindende Dult ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus bekannt, hat die Au noch mehr zu bieten als Teller, Tassen und Trödel. Das MĂŒnchner Original Karl Valentin erblickte hier das Licht der Welt, das Starkbierfest am Nockherberg zieht jĂ€hrlich tausende Besucher an und WassermĂŒhlen im Auer MĂŒhlbach dienen nach wie vor fleißig der Energiegewinnung. Tauchen Sie ein in die Historie des traditionellen MĂŒnchner Viertels und stöbern Sie in unserem Fotoalbum in einem Jahrhundert Stadtteilgeschichte.

Die Au in MĂŒnchen

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” zeigen wir Ihnen die schönsten PlĂ€tze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€ude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. NĂ€chstes Mal prĂ€sentieren wir Ihnen einen Querschnitt durch 80 Jahre MĂŒnchner Oktoberfest.

RĂŒckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-User Lanninger von der Wehrmachtszeit seines Bruders, die ihn von MĂŒnchen ĂŒber Garmisch-Partenkirchen bis in die Ukraine und nach Berlin gebracht hat.

Soldaten auf einem Eisenbahnwaggon

RĂŒckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943   Â© Lanninger

„Mein Bruder, Jahrgang 1924, hat mir ein paar Bilder aus seiner Zeit bei der Hitlerjugend, seiner Wehrpflicht, vom RĂŒckzug als Soldat aus der Ukraine und schließlich aus einem Lazarett in Berlin hinterlassen. Nach seiner Schlosserlehre im Reichsbahn-Ausbesserungswerk in MĂŒnchen-Freimann wurde er 1941, als 17-JĂ€hriger, zum Dienst bei der Hitlerjugend verpflichtet. Ein Jahr spĂ€ter wurde er zur Wehrpflicht eingezogen. Die nachfolgende, verkĂŒrzte Grundausbildung dauerte etwa ein Jahr, ehe er, etwa im April 1943, als Soldat beim Heer zum FĂŒhrereid verpflichtet wurde und anschließend in eine MĂŒnchner Kaserne einrĂŒckte. Im Juli 1943 war mein Bruder dann in „Nikolajew“ in der SĂŒd-Ukraine (Donezbecken) im Einsatz, woraus man schließen kann, dass er in der Heeresgruppe SĂŒd eingegliedert war. Die Hauptaufgaben seines „Trupps“ waren das Zerstören von Straßen, BrĂŒcken und Eisenbahnlinien, um den nachfolgenden russischen Truppen den Vormarsch zu erschweren. Das obige Bild zeigt, dass sich die Heeresgruppe SĂŒd vom 9. September bis zum 15. November 1943 auf dem RĂŒckzug bis zum Fluss „Dnepr“ befand. Auf dem weiteren RĂŒckzug durch Westgalizien (SĂŒdpolen) wurde mein Bruder schwer verwundet und landete schließlich an Weihnachten 1944 in einem Lazarett in Berlin-Treptow.“

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Mutter mit Sohn auf einer Wiese bei Resenöd, 1945

Was wie eine harmlose Dorfidylle aussieht, zeigt in Wahrheit Mutter und Sohn, nachdem sie einen britischen Luftangriff ĂŒberlebten. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-Mitglied HRath, was ihnen das Leben rettete und warum sie anschließend nach Resenöd, einem Stadtteil von Gerzen bei Landshut, kamen.

Auf einer Wiese in der NÀhe von Resenöd/ Gerzen im niederbayerischen Landkreis Landshut, hÀlt eine Mutter ihren Sohn im Arm.

Mutter mit Sohn bei Resenöd, 1945   Â© HRath

„WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurde unsere Nachbarschaft in MĂŒnchen-Schwabing von den Alliierten mit Bomben beschossen, da sich nicht weit von uns entfernt, in der Schellingstraße 39/41, die Redaktion des Völkischen Beobachters befand. Die Bombadierung geschah immer nach dem gleichen Muster: Erst kamen die Luftminen, dann die Brandbomben und die Sprengbomben. Ein englischer Fliegerangriff ist mir besonders im GedĂ€chtnis geblieben. Das war im Jahr 1943, ich war ca. 5 Jahre alt. Es wurde ein Luftschutzalarm ausgelöst und meine Mutter und ich rannten in den Keller. Als wir ankamen, wurde die TĂŒr hinter uns mit einem Holzriegel verschlossen. Wir saßen direkt hinter der TĂŒr. Als nun die EnglĂ€nder ihre Luftminen abwarfen und diese auf dem Boden aufschlugen, erzeugten sie eine massive Druckwelle. Die TĂŒr des Kellers wurde eingerissen und fiel auf meine Mutter, die mich im Arm hielt. Wir wurden begraben wie unter einem Sarg. Durch die Druckwelle riss den anderen Menschen im Keller die Lunge, meine Mutter und ich waren durch die umgestĂŒrzte TĂŒr geschĂŒtzt und ĂŒberlebten als einzige. Nach ca. acht Stunden im Keller wurden wir geborgen. Ich hĂ€tte nicht damit gerechnet, dass wir noch gerettet werden wĂŒrden. Kurze Zeit spĂ€ter schrieb mein Vater einen Brief an bekannte Bauersleute, bei denen er wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs gelebt hatte, und wir wurden nach Resenöd in Niederbayern evakuiert. Mit meinen Eltern habe ich nie ĂŒber diesen Vorfall gesprochen. Wenn sie mit Freunden darĂŒber sprachen, habe ich immer den Raum verlassen.“

In unseren Fotoalben Zerstörtes MĂŒnchen und Zerstörtes MĂŒnchen in Farbe werden die Auswirkungen der Bombardierungen auf das MĂŒnchner Stadtbild deutlich. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand MĂŒnchen, 50er Jahre sehen Sie, wie sich die Weltstadt mit Herz langsam aber sicher erholte.

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Jazzmusik in der DDR – by Suedberlin

Die Theo Schumann Formation in der verrauchten Kakadu-Bar im Dresdener Parkhotel Weißer Hirsch im September 1960. Die kleine BĂŒhne ist mit einer einzigen Lampe beleuchtet. Vor der BĂŒhne einige Zuschauer. Art Blakey am Schlagzeug und Kai Winding an der Posaune bei einem Konzert in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1971 im Lucerna-Saal. Sie werden dicht von Fotografen bedrĂ€ngt. Bob Wallis aus Großbritannien bei einem Konzert mit seinem Orchester im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1971. Im Vordergrund klatschendes Publikum. Hinter den Musikern Zuschauer auf den RĂ€ngen. Die Jazzband "Elb Meadow Ramblers" geben im Steintor-VarietĂ© in Halle an der Saale im Mai 1971 ein Konzert. Die Musiker v.li.: Gert Hausmann, Eberhard Lösch, Wilfried MatthĂ€us, Hans-Gregor Werner, Dieter Motarkowski und Hermann Henke. Der Schlagzeuger des finnischen Jazzpiansiten Heikki Sarmanto bei einem Auftritt in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktoebr 1972. Josef Audes vom Gustav Brom Orchester mit seinem Barritonsaxofon bei eine Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1972. Die Modern Soul Band aus Berlin gibt im Mai 1972 Rahmen des Jazzfestivals in Halle an der Saale im Steintor VarietĂ© ein Konzert. Die Musiker v. re.: C. Hansmann, C. J. Roth, Jochen Gleichmann, Conrad Bauer. Der Saxofonist Jonny Griffin bei einem Auftritt im Oktober 1973 im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau. Er TrĂ€gt ein bunt-gemustertes Hemd. Eberhard Weber gibt im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau im Oktober 1973 ein Konzert. Er spielt einen elektrischen Kontrabass. Herbert Dreilich mit der All Star Band Berlin bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale im Januar 1973. Er schneidet bei singen eine Grimasse. Der Saxofonist Charlie Mariano bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Die fĂŒnfköpfige belgische Dixie-Band "New Orleans Train Band" auf der BĂŒhne beim Dixie-Festival im Dresdener Kulturpalast im Mai 1974. Oscar Peterson in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Der JazzsĂ€nger Big Joe Tuner bei einem Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1974. Count Basie in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Die Hannes Zerbe Bigband bei einem Auftritt im Jugendklubhaus HofjĂ€ger in Halle an der Saale am 23.5.1978. Die Musiker v.li. (1. Reihe): Manfred Schulze, Helmut Forsthoff, Manfred Hering, Ulli Bekcerhoff, Andy Altenfelder, H.-J- Grasswurm, Willem van Manen, Dietrich Unkrodt. Der Gitarrist Toto Blanke bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Sein rechter Fuß steht auf einem Effektpedal der Marke Morley. Das Vienna Art Orchestra bei den 8. Leipziger Jazztagen am 3.10.1982 auf der BĂŒhne in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Die Leitung des Orchesters hatte Matthias RĂŒegg. Lola Kova?ec gibt mit seiner Band, Jovan Mikovic und GĂŒnter Klatt im Hof der Moritzburg in Halle an der Saale am 26.6.1983 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Marylin Crispel aus den USA sitzt in der Aula des LöwengebĂ€udes der UniversitĂ€t Halle an der Saale am FlĂŒgel und gibt am 20.6.1985 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Der niederlĂ€ndische Musiker Willem Breuker (links) mit seiner Band auf der BĂŒhne im Steintor-VarietĂ© in Halle an der Saale am 3.6.1987. Die Saxofone der Jazzband "Kölner Saxophon Mafia" stehen in ihren StĂ€nden auf der BĂŒhne des Jugendklubhauses in Halle an der Saale im MĂ€rz 1990 fĂŒr die Musiker bereit. Im Hintergrund auf dem Vorhang der Name der Band. Die Instrumente werden von einem Scheinwerfer angestrahlt.

Eine Musikrichtung, die wie keine andere fĂŒr SpontaneitĂ€t, Freiheit und IndividualitĂ€t steht, in einem Staat, der gegen Ende seiner Existenz seine eigenen BĂŒrger am Ausreisen hinderte – wie passt das zusammen? Entgegen erster Vermutungen erfreut sich Jazzmusik in der DDR großer Beliebtheit. Timeline-User Suedberlin lichtete etliche KoryphĂ€en der internationalen Jazzszene bei Konzerten in der DDR und der benachbarten sozialistischen LĂ€nder ab und schuf damit ein eindrucksvolles Zeugnis damaliger Musikkultur. Mit der damals notwendigen Findigkeit organisierte Klaus P. Fritze, so sein bĂŒrgerlicher Name, Tickets und fotografierte die berĂŒhmten KĂŒnstler und Bands auf und hinter der BĂŒhne. Doch auch die lokale Jazzszene kam nicht zu kurz: Allein in Halle gab es damals mehr als 15 Spielorte fĂŒr Jazzmusik. Fritzes umfangreiches Bildmaterial dokumentiert eindrucksvoll die seinerzeit regional sehr lebendige Jazzlandschaft und wurden im Rahmen des 13. Festivals „Women in Jazz“ in Halle ausgestellt.

Hier finden Sie alle Bilder unseres Users Suedberlin auf Timeline Images.

Weihnachten in Bromberg, 1939

Kaum zu glauben, aber wahr: In vier Tagen ist Heiligabend. Die Weihnachtszeit lĂ€d dazu ein, zur Ruhe zu kommen und etwas mit der Familie zu unternehmen. Auch das obligatorische Vorlesen von Weihnachtsgeschichten unter dem Tannenbaum gehört fĂŒr viele dazu. Doch christliche WeihnachtsbrĂ€uche waren damals nicht frei von der nationalsozialistischen Ideologie, wie uns Community-Mitglied Juergen in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt.

Mutter sitzt auf der Couch und liest in einem Buch. Vielleicht die Weihnachtsgeschichte? Drei Jungen sitzen unter einem Tannenbaum.

Weihnachten in Bromberg 1939   Â© Juergen

„Es war einmal ein…So fingen die meisten ErzĂ€hlungen unserer Mutter in der Kindheit an. Als wir dann selber lesen konnten, waren es auch die ersten Worte der meisten MĂ€rchen, nicht nur zur Weihnachtszeit. Bis zum Kriegsende lebten wir in relativem Wohlstand in Bromberg. Auf der Spitze des Weihnachtsbaumes brannte die blaue Kerze, die die Treue der Auslandsdeutschen darstellen sollte. Das MĂ€rchen einer friedvollen Kindheit war im Januar 1945 mit der Flucht in einem Pferdewagen ĂŒber vereiste Landstraßen bei -18°C KĂ€lte und spĂ€ter ab SchneidemĂŒhl in einem GĂŒterwagen der Deutschen Reichsbahn Richtung Berlin zu Ende.“

Weitere Bilder zum Thema gibt’s in unseren Fotoalben Weihnachten, 30er Jahre, WeihnachtsbĂ€ume und Kinder an Weihnachten oder auf unseren Pinterest-PinnwĂ€nden WeihnachtsbrĂ€uche, Schöne Bescherung! und Weihnachten Historisch.

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Das MĂ€dchen mit der Perlenkette, 1964

In kaum einer anderen europÀischen Stadt tummelten sich in den 60er Jahren so viele Existentialisten wie in Paris. LÀssig rauchend im Café de Flore oder in einem der vielen Kellergewölbe am Rive Gauche. Was das schicke MÀdchen mit der Perlenkette damit zu tun hat, erzÀhlt uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsĂ€chlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafĂŒr halten. SpĂ€t in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller ĂŒbervoll von jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trĂ€gt leuchtet in dem matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drĂŒcke ich auf den Auslöser meiner Kamera.

Das MĂ€dchen mit der Perlenkette   Â© Hubertus Hierl

„Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsĂ€chlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafĂŒr halten. SpĂ€t in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller ĂŒbervoll mit jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft ist stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trĂ€gt, leuchtet im matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drĂŒcke ich auf den Auslöser meiner Kamera.“

 

 

 

Weitere Paris-Bilder finden Sie zum Beispiel auch in unseren Fotoalben Paris, 60er Jahre und Paris, 70er Jahre. Auch auf Pinterest ist die Stadt der Liebe mit unzÀhligen historischen Aufnahmen vertreten. Wenn Sie eher der modische Aspekt des Jahrzehnts interessiert, dann besuchen Sie doch unser Fotoalbum Mode, 60er Jahre.

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Choriner Eck in Ostberlin, 1982

Vor genau einer Woche feierte Deutschland das 27. Mal den Tag der Deutschen Einheit. Grund genug, um mit Community-Mitglied Roland Stuckardt zurĂŒck in die DDR der 80er Jahre zu reisen und die Geschichte hinter dem jĂ€gergrĂŒnen Wartburg in der Ostberliner Choriner Straße zu erfahren. In seiner Geschichte zum Bild erzĂ€hlt er uns außerdem, welche VerĂ€nderungen er nach der Wiedervereinigung wahrgenommen hat.

Ostberlin, Stadtteil Mitte: Blick aus der Choriner Straße Richtung Kreuzung Zionskirchstraße auf Eckkneipe Choriner Eck; Auto der Marke Wartburg im Vordergrund

Choriner Eck, 1982   © Roland Stuckardt

„Im September 1982 reiste ich mit meinen MitschĂŒlern des Leistungskurses Mathematik / Physik des Wöhlergymnasiums Frankfurt am Main im Rahmen der Oberstufen-Abschlussfahrt in die damals geteilte Stadt Berlin. Im Anschluss an unser offizielles Programm â€“ Brandenburger Tor von Osten, Unter den Linden, Palast der Republik, Alexanderplatz und Fernsehturm â€“ begaben wir uns auf individuelle Entdeckungstouren. Sehr zupass kam uns hierbei, dass wir gerade volljĂ€hrig geworden waren und somit nicht mehr der verantwortlichen Aufsicht unseres Lehrers unterlagen. AusgerĂŒstet mit einer nagelneuen Spiegelreflexkamera machte ich mich auf, den Rundgang durch das Zentrum Ostberlins mit mehr Muße zum Fotografieren fortzusetzen und auch die etwas abseits des ĂŒblichen Besucherpfads gelegenen Wohngebiete der Stadtteile Mitte und Prenzlauer Berg zu durchstreifen. Dabei entstand dieses Foto, dessen Aufnahmeort ich genau rekonstruieren konnte, als ich 25 Jahre spĂ€ter selbst in Berlin lebte und arbeitete: Es zeigt die Kreuzung Choriner Straße / Zionskirchstraße mit der typischen Berliner Eckkneipe ‚Choriner Eck‘. Heute hat hier lĂ€ngst die Gentrifizierung ganze Arbeit geleistet: Die Arbeiterkneipe musste weichen, die Altbauten wurden luxussaniert und die BaulĂŒcke geschlossen; nur mehr die DDR-Straßenlaterne erinnert heute noch an die vergangenen Zeiten.“

Weitere Bilder aus Ost- und Westberlin sowie dem Einigungsprozess finden Sie in unseren Fotoalben Straßenszene in Berlin, 80er Jahre, DDR â€“ Mauerfall und DDR â€“ Einheitsprozess. FĂŒr weitere Impressionen aus der DDR besuchen Sie doch einfach unsere Pinnwand Deutsche Demokratische Republik auf Pinterest.

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