Ein Punk mit rotgefärbten Haaren schiebt einen Einkaufswagen vorbei an einer Frau mit Kopftuch und Kleid in einer Straße in Berlin.Passanten an der Marienhöhe in Berlin-Tempelhof.Ein VW Käfer vor dem Cafe Bleibtreu in Berlin.Drei Jungen laufen vorbei an geparkten Autos, einem Café und einem geschlossenen Bestattungsgeschäft in Berlin.Ein Paar posiert vor dem Allied Checkpoint Charlie, während ein Kind vorbeiläuft.Berlin 1973: Bodestraße am Alten Museum. Bild zeigt Fußgänger an einer Brücke und das Museum.Ein Käfer wartet auf die Kontrolle am Grenzübergang in Westberlin in Richtung Ostberlin.Ein Auto fährt durch eine Grenzkontrolle Richtung DDR aus West-Berlin.Kinder in Badekleidung spielen an einem Sandhaufen vor der mit Graffiti bemalten Berliner Mauer.Ein Mann und eine Frau blicken auf die Berliner Mauer in Richtung Ostberlin.Eine Familie auf dem Bürgersteig vor der mit Graffiti bemalten Mauer in Berlin.Politisches Graffito der Kommunistischen Partei Deutschlands / Marxisten-Leninisten an einer Mauer in Berlin: "DEUTSCHE ARBEITER AUSLÄNDISCHE ARBEITER EINE KAMPFRONT! KPD/ML" - teilweise verdeckt von einem Plakat und einer vorübergehenden Frau.Ein geparktes Auto neben einem Anhänger in einer Straße vor heruntergekommenen Wohnhäusern am Prenzlauer Berg in Berlin.Postamt 64 in der Georgenstraße in Berlin und im Hintergrund der Fernsehturm.Berlin Neue Wache: Bild zeigt Touristen und Soldaten der NVA die von amerikanischen Soldaten fotografiert werden.Fußgänger gehen über die mit DDR- und roten (sowjetischen) Flaggen geschmückte Kreuzung Straße der Pariser Kommune / Karl-Marx-Allee - im Hintergrund ist das Verlagsgebäude des Neuen Deutschland zu sehen.1982, Ostberlin, Straße Unter den Linden / Am Zeughaus: DDR-Alltag / Rentner-EhepaarBlick über die Berliner Mauer in die Bernauerstraße, im Hintergrund eine Frau mit Kinderwagen vor einem Gebäude mit der Aufschrift 'Klub der Volkssolidarität'.Typische Architektur in der DDR in einer Berliner Straße; im Hintergrund das Frankfurter Tor.Ein Junge knüpft Teppiche, während seine Schwester ihm zusieht.Die "Teppichmanufaktur". Ein nach einer Seite offener Schuppen, sandiger Boden mit abenteuerlichen KnüpfstühlenTibetische Frauen stellen Teppiche her in einem tibetischen Flüchtlingslager bei Patan in Lalitpur.Eine Frau knüpft Teppiche in Kairouan.Eine Frau knüpft Teppiche in Kairouan.Tibetische Frauen stellen Teppiche her in einem tibetischen Flüchtlingslager bei Patan in Lalitpur.Die "Teppichmanufaktur". Ein nach einer Seite offener Schuppen, sandiger Boden mit abenteuerlichen KnüpfstühlenEin Junge knüpft Teppiche, während seine Schwester ihm zusieht.

Im Gegensatz zum Rest der BRD galt West-Berlin als Biotop alternativer Lebensformen. Jede und jeder konnte sich abseits vom wirtschaftlichen und finanziellen Druck und Geltungsbedürfnis frei entfalten und entwickeln. Damals wie heute ist Berlin ein Schmelztiegel der Kulturen. Subkultur, Hochkultur, Snobs und Hipster können sich hier beruflich, privat und künstlerisch ausprobieren.

Prosperierende Shoppingmeilen in West-Berlin zeigen den krassen Gegensatz der leeren Straßen im Osten mit geschlossenen Geschäften und Gebäuden, die nach dem Krieg sich selbst überlassen wurden. Die Mauer prägte das Stadtbild von Berlin 40 Jahre lang und war fest in das Leben der Menschen integriert. 

Straßenszene in Berlin, 70er Jahre

Straßenszenen in Berlin, 80er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag schauen wir uns widmen wir uns einem der größten Ereignisse in der deutschen Geschichte: der Wiedervereinigung.

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Unterwegs in Berlin: Berlin in den 60er Jahren

Szene aus den ersten Tagen des Mauerbaus. Bezirk Kreuzberg / Mitte: Blickrichtung auf die Lindenstraße, Ecke Zimmerstraße.Menschen stehen auf und vor einem Podest in an der Mauer in Berlin, um einen Blick über den Grenzzaun werfen oder mit Betroffenen Sichtkontakt aufnehmen zu können.Bau der Berliner Mauer am Potsdamer Platz: NVA-Soldaten tragen einen Pfeiler.Ein Mann steht an der Ecke Potsdamer Strasse ud Potsdamer Platz nahe der Berliner Mauer.Blick von der westberliner Seite (ammerikanischer Sektor) Richtung Ost-Berlin. Zu sehen ist noch der frühe Mauerbau (erst später ersetzt durch gleiche Elemente).Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Links im Bild Häuser die zu Ost-Berlin gehörten.Bau der Berliner Mauer. Im Vordergrund die Ruinen ehemaliger Ost-Berliner Häuser.Ein Schild mit der Aufschrift "Sackgasse" und einem weiteren, von Aktivisten angebrachten Schild mit der Aufschrift "verursacht durch die Schandmauer" vor einer Straße, die plötzlich an der Berliner Mauer der DDR endet.Grenzübergang Invalidenstraße.Zwei Jungen klettern auf Straßenschilder, um die Kungebung und die Demonstration zum ersten Jahrestag des Mauerbaus vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin zu verfolgen.Ostberlin - die Rentnerin Frieda Schulze, klettert aus dem Fenster ihrer Wohnung in der Bernauer Strasse, um in den Westteil der Stadt zu fliehen. Feuerwehrleute aus West-Berlin halten das Sprungtuch auf.

- 25.09.1961

German Democratic Republic Bezirk Berlin (Ost-Berlin) East Berlin - The building of the wall. Frieda Schulze escaping out of the window of her flat in East-Berlin to West-Berlin. Bernauer Strasse

- 25.09.1961Frauen mit weißen Handschuhen und Handtasche und Männer im Anzug am Kurfürstendamm in Berlin überqueren einen Zebrastreifen und im Hintergrund ein Zeitungskiosk.Frauen mit Rock, Mantel, Sonnenbrille und Handtasche und ein Mann im Anzug an der U-Bahn Haltestelle Kurfürstendamm in Berlin.Frau in einem grünen Kleid vor einer Boutique am Kurfürstendamm in Berlin.Passanten und Menschen in einem Cafe am Kurfürstendamm in Berlin.Paar vor einem Foto-Geschäft in Berlin Tempelhofer Damm.Tauentzienstraße in Berlin. Bild zeigt Passanten vor Geschäften und Straße mit Autos.Badestelle an der Havel in Berlin. Bild zeigt ein Motorboot als Verkaufsstand und Jungen in Badehose.Kinder spielen in Trümmern in Berlin-Mariendorf.Ein Junge versucht die Tür eines Käfers zu öffenen in Ramsau.Parkende Autos in der Georgenstraße in Berlin-Mitte.Blick durch Stacheldraht auf das Brandenburger Tor in Berlin.

Das Berlin der 60er Jahre war vor allem geprägt durch den Mauerbau, der Berlin in Ost und West einteilte. Diese zwei Berlins konnten unterschiedlicher nicht sein: Auf der einen Seite bummelte man durch die Straßen und konnte sich dank der sozialen Marktwirtschaft in Geschäften kaufen, was man wollte, solange es das eigene Vermögen erlaubte. Auf der anderen Seite musste man vor den Läden Schlange stehen und wusste noch nicht, ob und was man am Ende bekam. Die Mauer, im Westen als „Schandmauer“ und im Osten „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet, hat ein Land, Familien, Freunde und Geliebte auseinandergerissen und beinahe einen Krieg ausgelöst – und nirgendwo sonst in Deutschland war der Kontrast zwischen Kapitalismus und Sozialismus so deutlich sichtbar wie im geteilten Berlin.

Bau der Berliner Mauer, 60er Jahre

Mauerbau, 1962

Berlin in den 60er Jahren

Teilung Deutschlands

Sommer in Berlin, 60er Jahre

Straßenszenen Berlin, 60er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag schauen wir uns die Straßen Berlins mit ihren Eigenheiten und Schönheiten an.

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Unterwegs in Berlin: Berlin in der Nachkriegszeit

Die vier Nationalflaggen der Besatzungsmächte /  Deutschlands hängen über einem Trümmerhaufen.  Militärregierung der Besatzungsmächte, Nachkriegszeit, Deutschland 1945-1949, WestdeutschlandUndatierte Aufnahme einer im Nebel liegenden durch alliierte Bombardements zerstörten Häuserzeile vermutlich in Westberlin 1950. Das Foto wurde durch einen Drahtzaun gemacht. Im Vordergrund ist ein mit Regenwasser gefüllter Bombentrichterr zu sehen.Aufnahme einer einer Kreidemarkierung der Zonengrenze zwischen dem West-Sektor und der Ost-Zone 1950 in Berlin. Am Boden wird die Linie durch einen Strich im Sand weitergeführt. Das Foto wurde nach der Währungsreform 1948 in einem Ausflugslokals, das unmittelbar auf der Zonengrenze zwischen Ost- und Westberlin liegt, gemacht.Demonstrierende Arbeiter halten die Reste eines Sektorenschildes hoch ("Ende des demokratischen Sektors von Gross Berlin").Aufstand des 17. Juni in der DDR. Im Vordergrund Demonstranten mit Fahrrädern und im Hintergrund vorrückende sowjetische Panzer.Aufstand des 17. Juni in der DDR. Ein Demonstrant attackiert einen sowjetischen Panzer mit einem Knüppel.Aufstand des 17. Juni in der DDR. Bürger beobachten den Aufmarsch sowjetischer Panzer auf dem Potsdamer Platz in Berlin.Joachimstaler Straße Ecke Kantstraße in Berlin. Bild zeigt Passanten, Häuser (Tanz Cabaret, Ski Hütte) und Autos (Trabant).Verkehrspolizist in der Hardenbergstraße an der Bahnunterführung am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin.Winterschlussverkauf in der Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg. Bild zeigt Menschenmenge vor den Geschäften und eine Frau die die Straße überquert.Zwei Frauen vor einem Schaukasten der Polizei in Berlin-Alexanderplatz: "Streiflichter aus unserer Arbeit".Joachimstalerstraße Ecke Budapester Straße in Berlin. Bild zeigt eine Straßenbahn und im Hintergrund die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche.Aufstellung von Schildern auf West-Berliner Gebiet. (Anspielung auf die Rückbenennung der Stalinallee in Frankfurter-Allee).KaDeWe (links) in der Tauentzienstraße in Berlin, im Hintergrund die Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche und im Vordergrund eine Straßenbahn, Autos und Passanten.Familie mit zwei Kindern geht über die Brücke nach West-Berlin.Ein Schild mit der Aufschrift "Sackgasse" und einem weiteren, von Aktivisten angebrachten Schild mit der Aufschrift "verursacht durch die Schandmauer" vor einer Straße, die plötzlich an der Berliner Mauer der DDR endet.Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Links im Bild Häuser die zu Ost-Berlin gehörten.Blick von der westberliner Seite (ammerikanischer Sektor) Richtung Ost-Berlin. Zu sehen ist noch der frühe Mauerbau (erst später ersetzt durch gleiche Elemente).Blick durch Stacheldraht auf das Brandenburger Tor in Berlin.Frau in einem grünen Kleid vor einer Boutique am Kurfürstendamm in Berlin.Passanten am Kurfürstendamm in Berlin überqueren die Straße.

Der Krieg war vorbei, die Umwandlung der Trümmerlandschaften in Lebensraum schritt voran und die Menschen in Berlin versuchten, sich wieder einen Alltag aufzubauen, der an etwas Ähnliches wie Normalität erinnerte. All dies geschah allerdings unter der Kontrolle der Alliierten, die unterschiedliche Vorstellungen von einem neuen Deutschland hatten. Was für Westberlin ein Segen war und den Aufbau und wirtschaftlichen Aufstieg immens förderte, waren die von den Siegermächten erlassenen Schulden. Die enormen Unterschiede zwischen der westeuropäischen Marktwirtschaft und der sowjetischen Planwirtschaft bekamen die Bürger im sowjetischen Sektor besonders dramatisch zu spüren.

Während in Westberlin die Menschen Demokratie, Entwicklung und Wiederaufbau erleben konnten, steuerte die Parteiführung im Osten ihre Bürger in eine neue, von der Sowjetunion geführte Diktatur. Meinungsäußerungen zu den entstandenen Missständen im Osten wurden, wie beispielsweise der Aufstand am 17. Juni 1953, brutal niedergeschlagen. Die psychologische und physische Teilung der beiden deutschen Gebiete und die Repressionen im Osten steigerten sich in den nächsten zehn Jahren ins Unermessliche — bis 1961 schließlich die SED-Führung radikal reagierte und dem gesellschaftlichen Ausbluten seines Landes ein Ende setzte.

Berlin in den 50er Jahren

Straßenszenen in Berlin

DDR-Aufstand am 17.6.1953

Die Deutsche Teilung

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag besichtigen wir mit Ihnen Berlin in den 60er Jahren, als nicht nur Zonengrenzen die Menschen voneinander trennten.

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Unterwegs in Berlin: Zerstörtes Berlin

Undatierte Aufnahme von Fußgängern vor Häusergerippen in Berlin, vermutlich Westberlin, 1950. Die durch Bomben zestörten Wohnhäuser sind teilweise eingestürzt. Neben dem Gehsteig befinden sich Trümmerhaufen.Undatierte Aufnahme eines Trümmerhaufens in Berlin, vermutlich Westberlin, 1950. Rechts und im Hintergrund sind Häusergerippe zu sehen. Links ist eine Straße zu sehen. Am hinteren Ende des eingestürzten Wohnblocks steht ein Lastwagen. Hier wird mit der Entrümmerung begonnen.Undatierte Aufnahme einer fast vollständig enttrümmerten Brachfläche in Berlin, vermutlich Westberlin, 1950. Auf der Fläche wurden abgeklopfte Ziegel für den Bau von neuen Häusern aufgestapelt. In der Mitte steht ein teilweise zerstörter Teil eines Wohnhauses. Im Vordergrund ist eien Straße mit vorbeifahrenden Autos zu sehen. Im Hintergrund: zerstörte Wohnblöcke.Undatierte Aufnahme eines Baggers beim Abtragen eines Schutthaufens und beladens von Loren mit Trümmerteilen vor einem teilweise durch Bomben zerstörtem Wohnblock in der Nähe des Kurfürstendamms im Stadtteil Charlottenburg in Westberlin, Britische Besatzungzone. Die dieselbetriebene Baumaschine nimmt die Trümmer mit einem Schürfkübel auf. Eine Schmalspurdiesellok zieht die Loren. Im Hintergrund ist der Turm (Hohler Zahn) der der Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu sehen.Undatierte Aufnahme eines teilweise zerstörten fast menschenleeren Straßenzugs in Berlin, vermutlich Westberlin, 1950. Links und rechts der Straße sind teilweise zerstörte Häuser sowie Häusergerippe zu sehen. Rechts der Straße wurde mit der Enttrümmerung begonnen. Zu sehen sind Ziegelstapel für den Wiederaufbau. Im Hintergrund: unzerstörte Häuser. Am Horizont im Nebel liegt der zerstörte Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.Undatierte Aufnahme eines Straßenzugs in Berlin, vermutlich Westberlin, 1950 mit enttrümmerten Brachflächen. Links der Straße sind Ziegel zum Bau von neuen Häusern aufgestapelt. Im Vordergrund sind Straßenschilder, Laternen und eine mit Plakaten bekelebte Litfaßsäule zu sehen. Am Horizont sind teilweise zerstörte Wohnblöcke zu sehen.Berlin-Mitte: Ruine der Klosterkirche (undatierte Aufnahme).Undatierte Aufnahme einer Gruppe von Kindern die zwischen Stapeln aus den Trümmern geborgener Ziegel einem Puppenspiel zuschauen. Als Verkleidung des Puppentheaters dienen Ziegel. Rechts neben der Bühne steht der Puppenspieler. Im Hintergrund sind weitere Ziegelstapel, eine vorbeifahrende Straßenbahn (Tram) sowie teilweise durch Bomben zerstörte Häuser zu sehen.Filmaufnahmen der CCC-Film in der Graf-Spee-Straße (Hiroshimastraße) in Berlin. Bild zeigt Männer, Trümmer, Ruinen und Scheinwerfer.Berlin: Bauarbeiten am Potsdamer Platz und im Hintergrund Ruinen.Hardenbergstraße und Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche in Berlin. Im Vordergrund Autos und eine Ruine mit Baugerüst.Berlin Gendarmenmarkt, Platz der Akademie: Links das Schauspielhaus (Konzerthaus) und rechts der Französiche Dom (Französische Friedrichstadtkirche).Die Straßenbahn 74 fuhr von Weißensee bis Leipziger Platz - Ostsektor - Umsteigen in die 74 - Westsektor - vom Potsdamer Platz bis Lichterfelde, Händelplatz.Trümmerfrauen bei der Arbeit am Gendarmenmarkt. Im DDR-Jargon als "freiwillige Aufbauarbeiten" bezeichnet.

Von Fliegerbomben ausgehöhlte Häuser, brachliegende Flächen und gigantische Trümmerhaufen – das Berlin nach dem Bombardement war übersät von Tod, Zerstörung und Leere. Und dennoch: Der Alltag musste weitergehen, Kindheiten gelebt und neue Lebensräume geschaffen werden.

Dem zerstörten Wohnraum und der nicht mehr vorhandenen Infrastruktur konnte man nur mit Zusammenhalt entgegenkommen. Die Existenz von Trümmerfrauen ist ein mittlerweile erwiesener Mythos, der sich bis heute standhaft in den Köpfen hält. Die Menschen mussten gemeinsam anpacken, um ihre Stadt wieder aufzubauen, Leben in die ausgestorbenen Straßen zu bringen und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. 

Zerstörtes Berlin

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag stellen wir Ihnen das Berlin der Nachkriegszeit vor, als die schlimmsten Zerstörungen beseitigt, sich jedoch die nächsten Umbrüche bereits anbahnten.

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Jugendliche in Kopenhagen, 1965

Weder progressiv aggressiv, noch systemzersetzend oder machtbesessen – die „Gammler“ waren in den 1960er Jahren eigentlich eine friedliche Protestgemeinschaft in europäischen Großstädten, die ihre Ablehnung gegen die Leistungsgesellschaft, Bürgerlichkeit und Statussymbole für niemanden als sich selbst inszenierten. Wahrscheinlich war es der betont nach außen zur Schau gestellte alternative Lebensstil, der den Generationenkonflikt verdeutlichte und den noch vom Nationalsozialismus geprägten älteren Bürgern sauer aufstoßen ließ. In unserer heutigen Geschichte zum Bild macht uns Timeline-User Hubertus Hierl mit zwei dänischen „Gammlerinnen“ bekannt, die mit ihren langen Haaren stereotypisch für die Generation standen.

Jugendliche mit Parka in Kopenhagen.

Jugendliche in Kopenhagen, 1965   © Hubertus Hierl

„Universitätsviertel Kopenhagen im August 1965: An diesem Tag entsteht eine ganze Serie von Bildern, die etwas von dem Lebensgefühl der ‚Gammler‘, jungen, langhaarigen und gleichgültig wirkenden Menschen, wiedergeben: Die Bewegung des ‚Gammelns‘ – das heißt des ‚langsam tätig seins‘ entsteht Mitte der Sechziger als Protest gegen das bürgerliche Leben, ein Protest gegen die Elterngeneration. Es geht das geflügelte Wort um: ‚Arbeiten? Seh’n wir so aus?‘ Weitere Auffälligkeiten: Sie haben sich dem aktiven Nichtstun verschrieben. Es gilt: Take it easy. Haben diese jungen Leute irgendwelche Vorbilder? Ja: Diogenes. In allen größeren Städten haben sie ihre Treffs: In Paris die Rue de la Huchette am linken Seineufer, in München der Feilitzschplatz in Schwabing und in Amsterdam treffe ich sie beim National Monument am Dam. Die Gammlerbewegung schwappt auch nach Deutschland über, sehr zum Leidwesen des damaligen Bundeskanzlers Ludwig Erhard: ‚Solange ich regiere, werde ich alles tun, um dieses Unwesen zu zerstören.‘

Alle Bilder aus der Reihe finden Sie in unserem Fotoalbum Jugendliche in der 1960ern. Und auf Pinterest haben wir passend zum Thema die Pinnwand Jugendliche, 60er Jahre zusammengestellt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Unser Timeline-User Suedberlin erlaubt uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild einen Blick in die Vergangenheit. Der langjährige Karstadt-Architekt Philipp Schaefer erbaute ab 1927 das größte Warenkaufhaus der Weimarer Republik. Mit dem Stilmix aus Expressionismus, Art Déco und Neugothik stand das Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz in Berlin seinen amerikanischen Vorbildern in nichts nach. Dass Berlin sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur fortschrittlichen Weltstadt entwickelte, zeigt sich bei diesem Gebäude unter anderem durch den eigenen U-Bahnhof und die ausgesprochen moderne technische Ausstattung. Da die SS das Kaufhaus am Ende des Zweiten Weltkrieges nicht der Roten Armee überlassen wollte, wurde es gesprengt. Eine geplante Rekonstruktion des ursprünglichen Gebäudes wurde bisher vom Kreuzberger Stadtentwicklungsamt abgelehnt.

Futuristisches Gebäude am Platz mit Trams und U-Bahnstation. Foto Erich Fritze Halle(Saale) 1905-76

Karstadt Kaufhaus Berlin-Kreuzberg 1934   © Suedberlin

„Das Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz in Berlin-Kreuzberg wurde 1929 eröffnet. Im Art-Déco-Stil von Philipp Schäfer entworfen, war es 7-stöckig und hatte als erstes Kaufhaus in Deutschland einen unterirdischen U-Bahn-Zugang. Erich Fritze fotografierte 1934 diese Ansicht von Süden. Im April 1945 wurde das Gebäude beim Kampf um Berlin von der Waffen-SS zerstört. In den 1950er Jahren ist es als „Bausünde“ wieder aufgebaut worden und soll nun die ursprüngliche Fassade zurück erhalten.“

Alle Bilder von Suedberlin finden Sie in unserer Datenbank. 

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Unterwegs in Berlin: Nationalsozialismus

Verliebtes Paar schlendert durch die Stadt in Berlin-Charlottenburg, hinter ihnen die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.Verkehr und ein Verkehrspolizist Unter den Linden vor dem Brandenburger Tor in Berlin.Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in Berlin. An einer Straßenlaterne am Rosenthaler Platz hängt ein Schild mit der Aufschrift 'Sperrgebiet! / Maul- und / Klauenseuche / Der Polizeipräsident'.Der alte verschnörkelte 'Postbriefkasten' wird durch einen neuen Kasten der 'Deutschen Reichspost' ersetzt.Im Jahr 1936 wurde der Fernsehsprechbetrieb Berlin-Leipzig eröffnet. In der Hardenbergstraße 29 in Berlin konnte man in der sogenannten 'Fern-Seh-Sprech-Stelle' diese Dienstleistung der Reichspost nutzen.Jungen beim Tauziehen auf einem Spielplatz in Berlin.Mädchen machen Klimmzüge im Strandbad Tegelsee.In den Schulferien erhalten Kinder Suppe. Während die Mütter in Fabriken arbeiteten, werden die Kinder zentral versorgt.Zwei junge Frauen posieren auf einer Mauer am Strandbad Wannsee in der Sonne. Im Hintergrund liegt der von Badegästen bevölkerte Sandstrand.Aufnahme von Zuschauern im Berliner Olympiastadion während eines Fußballspiels (vermutlich der deutschen Nationalmannschaft) der XI. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit im August 1936. Die Zuschauer in der Südkurve des Stadions recken ihre Arme zum Hitlergruß. Im Hintergrund ist die Westkurve mit der Anzeigetafel zu sehen. Auf dem Gebäude wehen Hakenkreuzfahnen.Blick auf die Radrennbahn und die Zuschauerränge in der Berliner Deutschlandhalle, im Rahmen eines Omnium Rennens. Auf der Bahn stehen einige Rennradfahrer und ihre Helfer für den Start eines Punkterennens bereit.Blick vom Verlagshaus des Scherl-Verlags in Richtung Berliner  Dom. Über der Stadt schweben die Luftschiffe LZ 129 "Hindenburg" und LZ 127 "Graf Zeppelin".

Propaganda war im Deutschen Reich von ausschlaggebender Bedeutung. Eine menschenverachtende, rassistische Ideologie musste der Bevölkerung unter Hervorhebung ihrer angeblichen Vorzüge einverleibt werden. Propagandafotografen spielten in diesem Rahmen eine besondere Rolle, eine pseudoperfekte Realität für die Menschen abzubilden.

In Berlin entstanden damals besonders viele Fotografien, die den Bürgerinnen und  Bürgern eine Ideologie indoktriniern sollte, die Zusammengehörigkeit, eine sogenannte Volksgemeinschaft, propagierte. Körperliche und geistige Unversehrtheit wurde neben sportlichen Tätigkeiten zu Hauptidealen, die fotografisch festgehalten wurden. Somit sorgte die Propagandafotografie dafür, dass sich im alltäglichen Bewusstsein der Deutschen unter der Hand des Nationalsozialismus ein ganz anderes Bild manifestierte, als es im Osten Europas ab 1939 der Wirklichkeit entsprach.

Berlin der 30er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag zeigen wir Ihnen Fotografien von einem kriegsgebeutelten zerstörten Berlin.

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Das Ausflugslokal "Krumme Lanke" in Berlin. Zu sehen sind einige Besucher auf dem Weg vor dem Eingang, sowie drei Radfahrer.Lunapark, Berlin - Historisch, Deutschland, Tänzer beim Dauertanz im Lunapark in Berlin.Internationale Restaurants in Berlin.Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht (undatierte Aufnahme).Ein Doppelstockbus der Linie A2 mit Vollgummibereifung nach Halensee überholt ein Pferdefuhrwerk. Auf dem Damm vor dem Columbushaus steht ein Polizist.Gebäude der freien Gewerkschaften in der Wallstraße in Berlin. Im Erdgeschoß befindet sich die 'Bank für Arbeiter und Angestellte'.Binnenschiffe in Berlin während der Weltwirtschaftskrise. Aus Auftragsmangel mussten viele Reeder ihre Schiffe stilllegen.Passagiere stehen vor einem D-Zug mit herabgelassenen Fenstern vor der Abfahrt in Richtung Süden an einem Gleis im 1880 fertig gestellten Anhalter Bahnhof in Berlin.Schnelltriebwagenzug 'Fliegender Münchner' der Reichsbahn im Anhalter Bahnhof in Berlin.Fußgänger, parkende Autos und ein Doppelstockbus vor einer U-Bahnstation in der Friedrichstraße in Berlin.Ein Radweg in den 30er Jahren in Berlin. Ein Hydrant behindert die Radfahrer.Besucher des Berliner Tiergarten vor dem neugeschaffenen Tummelplatz der Dickhäuter, wo sie sich von nun an frei und ohne Gitter bewegen können. Die Aufnahme entstand um 1930.Winteransichten, Berlin - Historisch, Deutschland,Als Werbeaktion wäscht eine Frau mit dem Waschmittel 'Suma' in der Öffentlichkeit Wäsche.Gedränge im Lichthof eines Kaufhauses am Rathaus zu Beginn des Saisonausverkaufs.Ein Mann steht am Ufer der Spree vor dem Nationaldenkmal, das in Nebel eingehüllt ist.

Berlin vor 1933 war auf einem guten Weg zur kulturellen Welthauptstadt und zu einer der fünf größten, prosperierendsten Städte weltweit – zumindest auf den ersten Blick. Denn hinter den Kulissen hatte die Stadt an der Spree genauso mit den Nachwehen der Wirtschaftskrise zu kämpfen wie andere deutsche Orte. Diese Nachwehen, namentlich Armut, Entbehrung und Arbeitslosigkeit, machte es den Nationalsozialisten leicht, das Volk mit reißerischen Parolen und vermeintlich vielversprechenden Wahlversprechen auf ihre Seite zu ziehen und es schließlich zu großen Teilen von der NS-Ideologie zu überzeugen.

Mit unseren Bildern wollen wir Ihnen heute eine kleinen Einblick in das Berlin der frühen 30er Jahre geben und Ihnen Momentaufnahmen vom Berliner Alltag in der „Ruhe vor dem Sturm“ zeigen. Beim Studieren der Fotografien ist kaum zu glauben, dass das Lebensgefühl von Freiheit und Internationalität schon sehr bald in Hass, Verfolgung und blankes Grauen umschlug.

Berlin der 30er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag nehmen wir sie mit eine Zeit, die so hoffentlich einmalig war: in das Berlin der Nationalsozialisten.

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Ein kleiner Junge, der einen Teppich knüpft und ein kleines Mädchen, das ihm dabei zusieht ein Relikt aus vergangenen Jahrzehnten? Wohl kaum, denn auch heute noch ist Kinderarbeit in Pakistan und in vielen anderen Ländern der Welt traurige Realität. Die Frage, ob man durch seine Konsumentscheidung die Arbeiter und ihre Familien finanziell unterstützt oder dafür sorgt, dass das System bestehen bleibt, kann wohl jeder nur für sich selbst beantworten. Als unser Timeline-Fotograf Schneckes sich einen handgeknüpften Teppich als Erinnerungsstück kaufte, hoffte er zumindest, dass der Junge für seine harte Arbeit „auch ein paar Pfennige abbekommen“ hat wie er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Ein Junge knüpft einen Teppich. Die kleine Schwester schaut ihm dabei zu.

Pakistanischer Junge beim Teppichknüpfen, 1975 © Schneckes

„Von meiner Pakistanreise wollte ich unbedingt einen handgeknüpften Teppich mitbringen. So führte mich mein pakistanischer Freund in Gujranwala zu einer Teppichknüpferei. Der Besitzer begrüßte uns in einem ansehnlichen Haus und erklärte mir bei Tee und süßem Gebäck die Kunst des Teppichknüpfens. Dann führte er uns zu seiner „Manufaktur“. Welch ein Gegensatz zu seiner Wohnung! Der staubige, sandige Hof hatte an einer Seite nur ein Dach, dies war die Arbeitsstätte. Darunter standen die sieben Knüpfstühle. Es war trotz der gleißenden Sonne recht duster. Hinter jedem Knüpfstuhl saß ein Junge, der an den straffgespannten Kettfäden die farbige Wolle knotete, dann mit einer Sichel die Fäden trennte und mit einem Schlegel die Knoten festschlug. Der Knüpfer am letzten der hintereinander stehenden Stühle war wohl der Capo. Er hatte ein Blatt, auf dem die Knüpfanleitung stand. In einem Singsang wies er die vor ihm Arbeitenden an, was sie knüpfen sollten: ‚Zweimal Rot, viermal blau‘. Stolz meinte der Besitzer, dass er so nur einen Arbeiter brauchte, der lesen konnte. Außerdem könnten die Jüngeren mit ihren kleinen Händen viel geschickter knüpfen. Ich habe mir dann einen Teppich ausgesucht und gekauft. Der ausgehandelte Preis war für mich ok, der Besitzer der Teppichfabrik war sicherlich auch mit dem Handel zufrieden. Der Junge, der von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang am Webstuhl hockte, hat sicherlich auch ein paar Pfennige abbekommen.“

Über 600 Bilder von unserem Fotografen Schneckes finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir für Sie noch mehr Bilder von Pakistan in den 1970er Jahren gesammelt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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