Geschichte der Technik: Eisenbahn

Straßenbahn aus Holz (Strecke Soller-Palma) in Soller auf Mallorca (undatierte Aufnahme).Ein S-Bahnzug der Linie S2 bei der Abfahrt im Bahnhof Mariendorf in Berlin.TEE aus der Schweiz bei der Durchfahrt in Gerling bei Saalfelden mit dem Steiner Meer im Hintergrund.Triewagen der ÖBB bei Seefeld.Ein gelber Zug der Wendelsteinbahn vor der Einfahrt in einen Tunnel in den Bergen.Eine Diesellok V80 in Nürnberg, die in den 50er Jahren für Nebenbahnen entwickelt wurde, anlässlich des 150. Jubiläums der Deutschen Eisenbahn.Zug vor dem Karwendel bei Klais in der Nähe von MittenwaldEine Dampflokomotive verlässt den Bahnhof von Tegernsee während der Dampftage in Tegernsee.Eine Elektrolok der Baureihe E77 10 der DR auf Abstellgleisen eines Erfurter Bahnhofes im Rahmen der Eisenbahnfahrzeugschau.Passagiere betreten einen Zug im Bahnhof von Ayarin.Die erste Lokomotive der ältesten Eisenbahn Südamerikas in Copiapo.Die "Pufferküsser" sind froh, dass in der DDR noch viele viele Jahre Dampflokomotiven einen großen Teil des Bahnverkehrs abwickelten.Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die Charite´zu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen.Frauen in traditionellen Kleidern vor einer Tanzanischen Schmalspureisenbahn in Mombo.Das Bild zeigt einen Viertelzug bestehend aus Trieb und Beiwagen vom Typ 275 (Stadtbahn) auf dem Weg von Düppel (später Zehlendorf Süd) nach Zehlendorf. Die Strecke ist ein winziger Rest der Stammbahn, wie die ursprüngliche erste Eisenbahn in Preussen von Berlin nach Potsdam benannt wird. Ein anderes Teilstück wird noch von der Wanseebahn befahren. 1980 wurde der planmäßige Betrieb auf der Strecke Zehlendorf Düppel bis heute (2015) eingestellt. Der abgebildete Viertelzug ist ein sogenanntes Passviertel gewesen, also ein Viertelzug, welches zwar schon die Steuerleitungen für den Einmannbetrieb (EMB) eingebaut bekam, aber der Führerstand noch nicht dafür eingerichtet wurde. Passviertel deshalb, weil er in Zugverbände mit Einmannbetriebsfahrzeugen eingefügt (eingepasst) werden konnte.Eine Eisenbahn der Deutschen Bahn steht am Hauptbahnhof in München.Bahnreisende warten auf die einfahrende Lok.Ein Zug in einem Pariser Bahnhof.Kleinunternehmer mit Maultierkarren warten auf Kundschaft an einem Bahnhof mit altem Personenwagen und einem Triebwagen.

Von der Dampflok bis zum ökostrombetriebenen Schnellzug: Die Geschichte der modernen (Verkehrs-)Technik ist wohl kaum so deutlich sichtbar wie bei der Entwicklung der Eisenbahn. Seit der Erfindung der Dampflok Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts ist eine Welt ohne Schienenverkehr kaum mehr vorstellbar, und gerade in Zeiten des Klimawandels wird es immer wichtiger, die Weiterentwicklung von emissionsarmen Verkehrsmitteln, wozu S- und U-Bahn, Züge und Straßenbahnen wahrlich gehören, voranzutreiben. In unserem letzten Beitrag der Serie „Geschichte der Technik“ stellen wir Ihnen also unsere schönsten historischen Aufnahmen von schienenbasierten Fortbewegungsmitteln vor.

Weitere Aufnahmen von lauten Loks und eiligen Eisenbahnen finden Sie in unserer Datenbank. Auf unserer Pinnwand Eisenbahn Historisch auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Aufnahmen für Sie zusammengestellt.

Dies war der letzte Beitrag in unserer Themenreihe zu der Geschichte verschiedenster Technologien. Seien Sie gespannt, mit welchen Motiven wir Sie demnächst überraschen!

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NSU Prinz in der Wüste, 1969

Wer schon immer mal mit dem Auto nach Marokko fahren wollte, kann sich von Timeline-Fotograf Raigro inspirieren lassen – machte er sich doch mit zwei Kumpels vor über 50 Jahren mit einem NSU Prinz auf dem Landweg in das westafrikanische Land. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt er, wie er und seine zwei Freunde in ihren ersten Semesterferien die Fahrt in ein unbekanntes Abenteuer überstanden und was sie auf ihrer Reise alles gesehen haben.

Ein NSU Prinz auf einer sandigen Straße in der Wüste südlich von Guelmim in Marokko.

NSU Prinz in der Wüste, 1969   © Raigro

„In unseren ersten großen Semesterferien im Sommer 1969 wollten meine Freunde Fritz, Michael und ich mit meinem weißen Fiat 500 durch die Sahara. Ein wagemutiges Vorhaben, das von Freunden nur mit  ‚Ihr kommt doch höchstens bis Salzburg‘ kommentiert wurde. Einige Wochen vor den Ferien zeigte mein Fiat aber Schwächen – es wäre zu dritt auch ziemlich eng geworden. Zum Glück fanden wir kurze Zeit später einen gebrauchten NSU Prinz, der sowohl vom Preis als auch von der Größe für eine Tour zu dritt geeignet erschien.

Aber nicht nur der Wagen wurde ersetzt, sondern auch die Reisepläne. Wir wollten jetzt ’nur‘ noch bis Marokko. Am 22. August 1969 fuhren wir um 5 Uhr früh los. Entgegen der spöttischen Bemerkungen der Daheimgebliebenen waren wir am Nachmittag schon in Genf, und abends wurde erstmals das Zelt auf dem Campingplatz in Annecy aufgebaut. Monaco, Nizza, Cannes, St. Tropez waren die nächsten Stationen, dann weiter über Marseille und die kleine Hafenstadt Sete nach Barcelona, wo wir ein paar Tage blieben – wir waren noch nie vorher in Spanien gewesen.

Dann fuhren wir weiter über Valencia, Alicante, Granada, Malaga, Fuengirola und Marbella nach Algeciras, wo uns die Fähre am nächsten Tag nach Marokko bringen sollte. Von Tanger ging es dann nach Rabat, Casablanca und Agadir.

Nach einem erholsamen Badetag wollten wir endlich Sanddünen und Oasen sehen. Wir verließen also die Küste und fuhren über Tiznit in den kleinen Ort Goulimine (heute Guelmim) am Nordrand der Sahara. Das war das Nordafrika, das wir uns vorgestellt hatten: verschleierte Frauen, Männer mit Turban und buntes Treiben auf den sandigen Straßen mit zahlreichen Händlern.

Nach Goulimine hatte noch eine Teerstraße geführt, aber weiter nach Süden führten nur noch sandige Pisten. Wir wollten nicht zu viel riskieren und hatten uns eine kleine Oase etwa 15 km südlich von Goulimine als Ziel auserkoren, aber wenn es zu sandig werden würde, dann würden wir umkehren. Aber trotz vereinzelter Sandverwehungen war die Piste doch gut zu befahren. In der kleinen Oase wurden wir von ein paar Kindern neugierig empfangen. Allzu oft werden hier Touristen nicht hinkommen.

Nach unserem Sahara-Erlebnis ging es langsam wieder gen Norden, über Taroudannt und das Atlas-Gebirge nach Marrakesch und weiter nach Fes, von dort nach Tanger und über Spanien zurück nach München, wofür wir noch einmal circa eine Woche brauchten. Diese Reise war bei uns drei Freunden der Auslöser für viele weitere Reisen, die wir bis heute zusammen unternehmen.“

Alle Bilder von Raigros Roadtrip nach Marokko 1969 finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Bilder zum Thema Marokko in den 60er Jahren für Sie zusammengestellt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Geschichte der Technik: Autos

Gepäck steht vor einem Auto (Opel Rekord)  mit offenem Kofferraum vor einem Hotel in Lovran. Unter dem Gepäck sind auch Rotweinflaschen.Eine Familie macht Halt auf einer Tankstelle und steht vor dem geöffneten Kofferraum ihres Autos.Junge Frau aus Auto ausgestiegen die das Panorama um Cortina d' Ampezzo fotografiertAnfang der 50er Jahre - kaum jemand hatte ein eigenes Auto. Aber die Sehnsucht, einen Ausflug ins nahegelegene Österreich zu Bergtouren zu unternehmen, war natürlich groß. Die Sektion Lechrain des Alpenvereines organisierte in einem rundlichen Kässbohrer-Bus Wochenendfahrten für die Wanderer und Kletterer, für Groß und Klein, unvergesslich! Uns Kindern wurde vom Busfahren grundsätzlich schlecht, auch das unvergesslich.Zwei Fraueinköpfe recken sich aus dem Auto zum Blick auf den SellastockEin Familienvater posiert mit seinen Kindern vor der Burg Trausnitz in Landshut. Links im Bild eine Borgward Isabella. Aufnahme von 1956.Eine Junge Frau steht bei einem roten Borgward Isabella. Das Auto ist mit roten und orangenen Blumen geschmückt.Staatsgäste vor der Prager Burg in einer Tschaika-Limousine.Autos an der Quai de la Mégisserie in Paris.Klingentorturm, VW KäferMenschen sitzen in einem weißen Opel vor einem hölzernen Haus mit Blumen vor den Fenstern.

Eisenbahn, Computer, Telefon – in kaum einem anderen Bereich ist der Wandel der Zeit so deutlich sichtbar wie in der Technologie. In unserer neuen Themenreihe „Geschichte der Technik“ zeigen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Aufnahmen von historischen Verkehrs- und Kommunikationsmitteln, den ersten Automaten, Radios und Fernsehgeräten.

In unserem ersten Beitrag dreht sich alles um die Welt der Automobile: Borgwards, Fords, Renaults oder VWs – in unserer Slideshow können Sie die schönsten historischen Modelle begutachten. Weitere Bilder von Automobilen aus den 50er und 60er Jahren finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal ist die Informationstechnologie mit Automaten und Computer an der Reihe.

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Unsere Fotografen: Winter

Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die Charite´zu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen.Ein Zug geführt von einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe (BR) 01 1518-8 fährt vorbei an einem verschneiten Haus am Bahnübergang bei Triptis.Nachtaufnahmen von betriebenen Dampfloks sind heute 2015 schon etwas besonderes aber damals noch gut möglichSchloss NeuschwansteinDer Walchensee ist der obere See zum Walchenseepumpspeicherkraftwerk und ein beliebtes Touristenziel.Berlin Straßenschild nach historischen Vorlagen.Die Doppeldecker sind wie auch die roten für London typisch für Berlin.Gepflasterten Bürgersteige findet man noch viele in BerlinBlick auf den Preussischen Landtag, dem heutigen (2018) Abgeordnetenhaus Berlin. Das Gebäude grenzt auf Ost-Berliner Seite direkt an die Mauer. Die Aufnahme wurde von West-Berlin aus gemachtBerlin Schlossstrasse Advent 1983 ÖPNV, BVG.Ein ganzes Stadtviertel hat sich bis heute gewandelt. Wer kennt 2018 noch die Geschäfte, die es damals in der Schlossstrasse Ecke Rheinstrasse, Bornstrasse, Bundesallee gab, Vieles wurde nur umgebaut, Anderes abgerissen und neu gebaut, Hertie, Titania Palast, Radio Rading, Wertheim, Leineweber u.v.a.nach nur wenige Monate dauernde Verhandlungen Ende 1983 übernimmt die West Berliner BVG die S-Bahn von der DR in der Nacht vom 8.1.84 zum 9.1.84 zunächst werden nur 2 Rumpfstrecken des Netzes befahren. Hier ein par Impressionen im Umfeld dieser historischen Nacht und den folgenden Tagen. Zunächst zusätzlich zum Farbbild (schon bei Timeline) nun auch Schwarz-Weiß-Bilder des letzten DR-Zuges aus Wannsee nach CharlottenburgBilder eines HarzurlaubesDer Standort ist entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Grunewald und Nikolasssee. Eine BVG-S-Bahn kommt gerade entgegen - Typ Stadtbahn.Das Wichtigste steht schon in den Schlagworten. 2015 sieht die Gegend nun ganz anders da. Daher ist es sinnvoll sich auch noch das Haus hinter der Gedächtniskirche anzusehen. Es enthielt - hier leider nicht mehr zu sehen - den Durchlass zur Kantstrasse. Es ist inzwischen abgerissen Worden und machte Hochhäusern PlatzIn einem Kraftakt hat die BVG im Winter 84-85 die Wannseebahn wieder für den Fahrgastverkehr hergerichtet Fahrzeugmangel zwingt die BVG sogenannte Passviertel einzusetzen. Bezeichnend für die Eile sind auch die provisorischen ZugzielschilderNeptunbrunnen und Berliner Dom auf der Spreeinsel.Blick über eine Straße auf den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in West-Berlin.1988 ist das Jahr des Jubiläums 150 Jahre Eisenbahn in Preussen. Die DR und viele Eisenbahnvereine in Westberlin haben vieles auf die Gleise gesetzt um ihre Pretiosen den Westberlinern zu zeigen.Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten Mauerstück beobachtet die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Menschen beobachten die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Soldaten öffnen die Mauer für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Menschen stehen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor nach der Wende vom 9. November 1989.Menschenmenge auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor am ersten Weihnachten nach dem Mauerfall.

Seinen ersten Fotoapparat, eine kleine Altissa Box, bekam unser Timeline-Fotograf Winter Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Während seiner Schulzeit in Göttingen und München lernte er dann, in den Dunkelkammern mit Fotochemikalien umzugehen, während er Ende der 60er Jahre, kurz vor dem Abitur, zu Weihnachten den ersten Apparat mit Nachführbelichtungsmesser – eine Dacora super Dignette – geschenkt bekam. Sein lang gehegter Wunsch nach einer eigenen Dunkelkammer ging bereits während seines Medizinstudiums in Berlin in Erfüllung und Ende der 70er Jahre hatte er endlich das Geld zusammen, um sich einen Traum zu erfüllen – eine Messsucherkamera.

Wie man bereits erahnen kann, beschäftigt sich Thomas Winter – so sein bürgerlicher Name – bereits seit seiner Kindheit mit der Fotografie: Es war und ist ein Hobby, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Seine Themen sind übrigens bis heute, neben der üblichen Familienfotografie, Städte, Architektur, Landschaften, das Zusammenwachsen der BDR und DDR und vor allem: Eisenbahnen. In seiner Jugend machte Winter mit einem Freund von Westberlin aus häufig sogenannte „Dampflokjagden“ in die DDR, was seine Stasiakte später auch minutiös wiedergab: „…reist mit viel Fototechnik ein, in die Kreise Saalfeld, …“. Weiterlesen

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Opel vor einem Haus, 60er Jahre

Kurz und knackig ist unsere neue Geschichte zum Bild, aber dafür umso witziger, wenn man sich in die Situation hineinversetzt. Timeline-Userin Matja erzählt uns nämlich von den Fahrtkünsten ihrer Oma, die bis kurz vor der Abgabe ihres Führerscheins makellos blieben  aber eben nur bis da.

Menschen sitzen in einem weißen Opel vor einem hölzernen Haus mit Blumen vor den Fenstern.

Opel vor einem Haus, 60er Jahre   © Matja

„Meine Oma war die Einzige in der Familie, die einen Führerschein hatte, deshalb musste sie immer alle herumkutschieren. Mit Anfang 70 hat sie ihren Führerschein abgegeben – sie war der Meinung, dass sie nun genug gefahren ist. Einen Tag vor Abgabe bekam sie ihr erstes und einziges ‚Knöllchen‘  sehr zur Belustigung der gesamten Familie.“

In unseren Fotoalben Opel, 60er Jahre finden Sie weitere Aufnahmen von schnittigen Schlitten. Und wenn Ihnen der Stil der 60er taugt, ist unser Album Design, 60er Jahre genau das Richtige für Sie.

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Am kommenden Sonntag vor 100 Jahren setzte Technikpionier Hans Grade einen Meilenstein in der deutschen Fluggeschichte, als er mit seinem selbst gebauten „Flugzeug“ auf dem Cracauer Anger in Magdeburg abhob. Timeline-Mitglied Klopstock13 beschreibt dieses denkwürdige Ereignis in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Hans Grade am 02. November 1908 beim ersten motorisierten Flug in Deutschland auf dem Kleinen Cracauer Anger in Magdeburg in seinem selbst gebauten Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor.

Erster motorisierter Flug in Deutschland, 1908   © Klopstock13

„Am 28. Oktober 1908, einem Mittwoch, mittags 13:45 Uhr, schrieb Hans Grade mit seinem Dreidecker auf dem Magdeburger Kleinen Cracauer Anger deutsche Fluggeschichte. Erstmals hob sein einmotoriger Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor beim vierten Versuch nach 100 Metern Anlauf, 25 Meter vor seiner Abfahrtstelle, die in dem Abhang einer kleinen Mulde bestand, etwa ein Meter in die Höhe ab, um plötzlich acht Meter anzusteigen. Die durchfliegende Strecke betrug 50-60 Meter bei einer Anfahrgeschwindigkeit von etwa 40km/h. Ein unbekannter Fotograf hielt am 28. Oktober 1908 dieses historische Ereignis fest.“

Weitere Aufnahmen von den Fahrzeugen der Lüfte gibt es in unseren Fotoalben Historische Flugapparate und Best of Flugzeuge.

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Choriner Eck in Ostberlin, 1982

Vor genau einer Woche feierte Deutschland das 27. Mal den Tag der Deutschen Einheit. Grund genug, um mit Community-Mitglied Roland Stuckardt zurück in die DDR der 80er Jahre zu reisen und die Geschichte hinter dem jägergrünen Wartburg in der Ostberliner Choriner Straße zu erfahren. In seiner Geschichte zum Bild erzählt er uns außerdem, welche Veränderungen er nach der Wiedervereinigung wahrgenommen hat.

Ostberlin, Stadtteil Mitte: Blick aus der Choriner Straße Richtung Kreuzung Zionskirchstraße auf Eckkneipe Choriner Eck; Auto der Marke Wartburg im Vordergrund

Choriner Eck, 1982   © Roland Stuckardt

„Im September 1982 reiste ich mit meinen Mitschülern des Leistungskurses Mathematik / Physik des Wöhlergymnasiums Frankfurt am Main im Rahmen der Oberstufen-Abschlussfahrt in die damals geteilte Stadt Berlin. Im Anschluss an unser offizielles Programm  Brandenburger Tor von Osten, Unter den Linden, Palast der Republik, Alexanderplatz und Fernsehturm  begaben wir uns auf individuelle Entdeckungstouren. Sehr zupass kam uns hierbei, dass wir gerade volljährig geworden waren und somit nicht mehr der verantwortlichen Aufsicht unseres Lehrers unterlagen. Ausgerüstet mit einer nagelneuen Spiegelreflexkamera machte ich mich auf, den Rundgang durch das Zentrum Ostberlins mit mehr Muße zum Fotografieren fortzusetzen und auch die etwas abseits des üblichen Besucherpfads gelegenen Wohngebiete der Stadtteile Mitte und Prenzlauer Berg zu durchstreifen. Dabei entstand dieses Foto, dessen Aufnahmeort ich genau rekonstruieren konnte, als ich 25 Jahre später selbst in Berlin lebte und arbeitete: Es zeigt die Kreuzung Choriner Straße / Zionskirchstraße mit der typischen Berliner Eckkneipe ‚Choriner Eck‘. Heute hat hier längst die Gentrifizierung ganze Arbeit geleistet: Die Arbeiterkneipe musste weichen, die Altbauten wurden luxussaniert und die Baulücke geschlossen; nur mehr die DDR-Straßenlaterne erinnert heute noch an die vergangenen Zeiten.“

Weitere Bilder aus Ost- und Westberlin sowie dem Einigungsprozess finden Sie in unseren Fotoalben Straßenszene in Berlin, 80er Jahre, DDR  Mauerfall und DDR  Einheitsprozess. Für weitere Impressionen aus der DDR besuchen Sie doch einfach unsere Pinnwand Deutsche Demokratische Republik auf Pinterest.

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Auf Reisen in den 60ern

Ein Zollbeamte und zwei Flugbegleiterinnen am Eingang des Flughafen Lod.Passagiere auf dem Flughafen Ben Gurion in Lod. Sie steigen in ein Flugzeug des Typs Boeing 707 der Israelischen Airline El Al zu.Flughafen München Riem. Bild zeigt ein Passagierflugzeug und Fluggäste beim Einsteigen.Flughafen in Düsseldorf. Bild zeigt Menschen bei der Ankunft und Plan mit Abflug und Ankunft.Blick vom Oberdeck eines Passagierschiffes auf dem Rhein auf sonnenbadende Gäste und Industrieanlagen.Frau mit Baskenmütze, Rock, Strümpfen und Stöckelschuhen auf dem Bahnhof Paris Gare du Nord.Passagiere sitzen mit Getränken an einem Tisch in einem Zug bei Brest-Litowsk.Touristen in einem Schnellzug in Finnland.Menschen wandern vor einem Bus mit Touristen durch die Wüstenlandschaft von Anatolien.Eine persische Frau hält eine Flasche in der Hand im Dogu-Express in Anatolien.Auto am Strassenrand mit DolomitenEin Opel steht geparkt am Straßenrand vor einer Bergkulisse in den Dolomiten.Busse und die Lomonossow-Universität in Moskau.Wartende Menschen an der Greyhoundstation am Gate 2 in Baltimore. Ein Mann fotografiert seine Frau und Tochter.Touristenboot in Amsterdam. Bild zeigt Touristen in einem Boot mit Glasdach, vorne den Kapitän und rechts eine Reiseleiterin mit Sonnenbrille und Mikrofon.Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik: Bild zeigt Passagiere auf Deck beim Sonnen in Liegestühlen.Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik: Bild zeigt Passagiere auf Liegestühlen in der Sonne.Verladung eines VW-Transporters im belgischen Oostende auf eine Fähre nach EnglandUnser Wohnmobil! Einzigartig! Ein handwerklich begabter Lehrer verkaufte meinen Eltern seinen alten Ford-Transit, von ihm selbst ausgebaut mit praktischen Vollholzmöbeln zum Sitzen, Schlafen, Kochen. Es gab viel Stauraum für Lebensmittel und Gläser mit eingeweckten Fleischgerichten. Die Urlaube mit dieser schweren Kutsche haben wir sehr genossen. Wir konnten überall stehen bleiben und nächtigen, es war abenteuerlich und spannend. Und es gab kaum jemanden mit so einem Wohnbus. Aufregend waren immer die Passfahrten auf damals oft noch ungeteerten und engen Straßen: Schafft der Bus das bergauf? Und bergab: wann wird die Bremse heiss und steigt aus? Es waren die schönsten Ferienerlebnisse.

Mit Flugzeug, Kreuzfahrschiff, Vespa, Auto oder Bus die Welt entdecken – unsere Community-Mitglieder zog es in den 60er Jahren hinaus in die ferne Welt. In Moskau Matrjoschkas kaufen, in Venedig Gondel fahren oder exotische Basare im Iran besuchen: Die Welt schien offen für Entdeckungen. In unserer neuen Serie „Auf Reisen in den 60ern“ stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen die nationalen und internationalen Reiseziele unserer Fotografen vor und nehmen Sie mit auf eine Reise um die Welt in den sechziger Jahren.

In unserem ersten Beitrag dreht sich alles um Verkehrsmittel – kein Wunder, denn ohne sie lässt sich der Erdball denkbar schlecht bereisen. Sehen Sie in unseren Fotoalben, wie es den Passagieren auf dem Kreuzfahrtschiff „Aurelia“ erging, was Bahnreisende an den Gleisen erlebten und wohin es Opel-, Ford- und Renaultfahrer mit ihren damals noch nicht ganz so alten Oldtimern zog.

Austin, 60er Jahre

Bahnhöfe, 60er Jahre

Ford, 60er Jahre

Kreuzfahrten, 60er Jahre

Opel, 60er Jahre

Renault, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Nächstes Mal nehmen wir Sie mit ans Mittelmeer, wo sich die Olivenhaine bis zum Horizont erstrecken und die Sonne kaum unterzugehen scheint.

 

 

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Verkehrssünder

ALLTAG – In Hamburg erlaubt, in München verboten!

Was würde Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer wohl sagen, wenn er diese Verkehrssituation heute zu Gesicht bekäme? Keine Motorrad-helme, keine Schutzkleidung und dann noch im Damensitz wie zu Kaisers Zeiten… Punkte in Flensburg gäbe es auf jeden Fall, fragt sich nur, wie viele nach der neuen Regelung. Begleiten Sie uns in unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 22 vom 31. Mai in das Jahr 1952 als es noch weniger Fahrzeuge und Verkehr gab und als es beim Fahren nicht um Schnelligkeit ging sondern um ein wiedergewonnenes Lebensgefühl.  Weiterlesen

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