Schlagwort-Archiv: Urlaub

Baron von Roehl, 1956

Wie jedes Jahr reiste¬†Timeline-Userin¬†Isabella¬†im Sommer 1956 an den Bodensee, um ihre Gro√ümutter zu besuchen. In diesem Jahr lernten sie und ihre Schwester eine ungew√∂hnliche Person kennen. Ihre¬†erinnerungsw√ľrdige Begegnung¬†ist¬†unsere¬†Geschichte zum Bild¬†im Mai.

Baron von Roehl, 1956„Der Bodensee war die Heimat meiner 1901 geborenen Gro√ümutter. Von 1955 bis 1964 verbrachten wir unseren Sommerurlaub stets in ihrem Geburtsort M√ľhlhofen in der N√§he von Unteruhldingen. Der VW K√§fer Baujahr 1954 war f√ľr die Fahrt aus dem Ruhrgebiet in den S√ľden dann mit sechs Personen ‚Äď manchmal auch noch mit einer Schildkr√∂te ‚Äď belegt und auch die vielen Geschenke f√ľr die Verwandtschaft passten noch hinein. Wir sahen uns trotz gro√üer Sommerhitze die sch√∂ne Bodenseeumgebung an und stie√üen im August 1956 in der N√§he von Meersburg auf einen Mann in Frauenkleidern, der sich Baron von Roehl nannte. Weiterlesen…

Bademode selbstgemacht

Mode: Ab an den Strand!

Badebilder AmerikaKleidung selber n√§hen liegt wieder voll im Trend. Durch phantasievolle und individuelle Gestaltung heben sich die Kleidungsst√ľcke von der Masse ab und sind au√üerdem noch g√ľnstig. Besonders bei der Bademode kann jeder seiner Kreativit√§t freien Lauf lassen. Schon in den 50er Jahren waren selbstgen√§hte Badeanz√ľge der letzte Schrei. Dies sehen Sie auch in unserem Fundst√ľck von Hannes Betzler aus der M√ľnchner Illustrierten Nr. 26 vom 28. Juni 1952, das den ganzen Prozess, von der Ideensuche √ľber die Entstehung, bis hin zum fertigen Kleidungsst√ľck aufgreift. Weiterlesen…

Ferien in Bayern

Alltag: Kurs auf Ruhpolding

Busausflug nach √ĖsterreichFerien in Ruhpolding, einem¬†Dorf, das heutzutage als¬†der Inbegriff des bayerischen Wintersports gilt. Doch seine Popularit√§t entspringt nicht etwa den Zeiten von Biathlon¬†& Co. Schon 1933 wurde der Ort im S√ľden des Landkreises Traunstein von¬†dem¬†Berliner Reiseunternehmer Carl Degener entdeckt. Mit seinem Pauschalreisenprogramm Touropa initiierte er¬†vor allem in der Nachkriegszeit einen regelrechten Touristenboom, wie das Fundst√ľck unseres Fotografen Kurt Schraudenbach aus der M√ľnchner Illustrierten Nr. 33 vom 16.August 1958 berichtet.

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Urlaubszeit

Erholung vorprogrammiert!

K√∂nigseeDie Feriengestaltung sieht bei jedem anders aus. Die Einen brauchen den Aktivurlaub in den Bergen, die Anderen die Entspannung am Wasser. In beiden F√§llen will man den Stress im Alltag hinter sich lassen, sich erholen und seinen Kopf frei bekommen. Bereits 1956 waren diese Aspekte f√ľr die Deutschen wichtig, um ihre Ferien zu gestalten. Die folgende Dokumentation der beiden ehemaligen Fotografen Hannes Betzler und Alfred Strobel der M√ľnchner Illustrierten zeigt die Urlauber an drei beliebten Orten. Sie wurde in der MI Nr. 33 vom 18. August 1956 ver√∂ffentlicht.

 

 

 

Titel

 

Gardasee_Bootstour
Millionen Seelen und ein Gedanke: Ferien
Wir besuchten drei Brennpunkte des Fremdenverkehrs, an denen Tausende von Urlaubern Ferien vom Alltag suchen: K√∂nigssee, Gardasee und Helgoland. Das Motto lautete: Gardasee – Camping, Camping √ľber alles … denn wir fahren gegen Helgoland!
Königsee_Touristen II Gardasee_Radfahrer II
K√∂nigssee: Das Reisen ist des Deutschen Lust. Er scheut weder Kosten, noch Strapazen, noch die bedrohlichen Atomwolken am Urlaubshimmel 1956, um endlich aus dem Alltagstrott herauszukommen. „schauen Sie nach links“, sagte der Mann von der Bayerischen K√∂nigssee-Schifffahrt, „dort sehen Sie eine Gedenktafel f√ľr den Prinzregenten Luitpold“. Und alles schaute nach links. Die Elektroboote k√∂nnen kaum den gewaltigen Fremdenstrom bew√§ltigen, der sich in diesen Ferienwochen zum k√∂niglichen See ergie√üt.
Auf Goethes Spuren fahren diese zwei jungen Deutschen, die wir vor Malcesine trafen, wo der Dichterf√ľrst einst seine „Iphigenie“ niedergeschrieben hat. Davon wussten die beiden nichts, aber die genussvolle Art des Geheimrates, eine fremde Landschaft zu „erfahren“ und die Ferien zu genie√üen, die war den Strampelbr√ľdern erhalten geblieben – im Gegensatz zu anderen Touristen, die den Gardasee zum Wochenendausflug missbrauchen und von ihrem Urlaub lediglich viele „get√∂tete“ Kilometer und die gro√üe M√ľdigkeit mit heimbringen.
Gardasee_Camping Gardasee_Schild
Von Kopf bis Fu√ü auf Camping eingestellt ist der Fremdenverkehr am Gardasee. Der sonnige S√ľden ist auch 1956 das Traumland der deutschen Schlager-„Dichter“ und Touristen geblieben. Und so ist denn der Gardasee fast v√∂llig auf deutschen Betrieb eingerichtet. „Deutschsein ist alles, vor allem ein gutes Gesch√§ft“, hei√üt die Devise der italienischen Ureinwohner. Die Plakate rund um den See bezeugen es.
Königsee_Maler Königsee_Trompeter
Frisch von der Palette kommen die √Ėlgem√§lde, die ein Reichenhaller Kunstmaler an der Autostra√üe vor dem Hochkalter zu Preisen bis zu 250 Mark anbietet. Die Bilder verkaufen sich gut, wie alles, was daheim die Erinnerung an einen erlebnisreichen Urlaub wachh√§lt.
„Wie mei Ahndl zwanzig Jahr“, trompetet dieser bayerische Binnenmatrose von Bord der „Tauern“, und das Echo von der Bergwand stellt sich prompt ein. Aber sonst ist es manchmal sogar still an jenem See und, wenn das auch nicht gefragt ist, fast erholsam.
 Königsee_Männer Königsee_Busse
An ihren H√ľten sollt ihr sie erkennen! Man geht nicht mehr ohne Hut, zumindest nicht im Urlaub. Ob auf Capri, Helgoland oder am K√∂nigssee, ein jeder tr√§gt den leichten Strohhut, um auch rein √§u√üerlich zu demonstrieren, dass er auf leichte Stimmung umgeschaltet hat.
Endstation Feriengl√ľck: Auf dem Mammutparkplatz K√∂nigssee stehen bis zu 2000 Omnibusse und Personenwagen, die zusammen mit der Bahn t√§glich Tausende von Besuchern heranschaffen. Der Pfad zum einst so ruhigen Malerwinkel ist zum Passionsweg geworden.
 Helgoland_Beiboote II Helgoland_Häuser
Nur nicht weich werden! Das Erholungsprogramm moderner Ferienplaner kennt kein Erbarmen, und trotz leichter Seekrankheit auf m√§√üig bewegtem Meer geht es hin√ľber nach Helgoland. Die Ausbootung der Schiffsg√§ste zum Festland geh√∂rt zu den gro√üen Abenteuern des kleinen Sonntagsausflugs. F√ľr Tagesbesucher stehen von der Ankunft bis zur R√ľckkehr der Boote gerade zwei Stunden f√ľr die Besichtigung Helgolands zur Verf√ľgung, dreizehn Stunden dauert die Hin- und R√ľckfahrt.
Hier gibt es keinen Zoll! Schottischen Whiskey, franz√∂sischen Cognac und amerikanische Zigaretten kann man auf Helgoland billig kaufen und zollfrei mit aufs Festland nehmen. Das ist eine Haupteinnahmequelle der f√ľnfhundert Bewohner Helgolands. Au√üerdem gibt es in den neu erbauten H√§usern schon wieder dreihundert Fremdenbetten, die fast immer belegt sind. 87 000 Dauerg√§ste und Tagesbesucher waren dieses Jahr bereits auf der Insel und auf der benachbarten D√ľne, wo sich dem Auge nur rote Steinw√ľste bietet.


¬© M√ľnchner Illustrierte 1956 Fotos: Hannes Betzler und Alfred Strobel


Bilder zum Thema Italienurlaub oder Helgoland in den 80er Jahren finden Sie √ľbrigens in unserer Community auf www.timeline-images.de. Noch mehr spannende Artikel aus der M√ľnchner Illustrierten finden Sie in regelm√§√üigen Abst√§nden in unserer Rubrik Fundst√ľcke, zusammen mit einem bunten Potpourri aus den Themenbereichen Kultur, Sport, Mode & Sch√∂nheit, Stars & Adel, Politik, Wirtschaft und Alltag. Lassen Sie sich √ľberraschen! Ihr Timeline Images Team PS: Wenn Ihnen unsere ‚ÄúFundst√ľcke‚ÄĚ gefallen, sind Sie herzlich eingeladen, diese mit Ihren Freunden und Bekannten zu teilen, z. B. √ľber unseren ‚ÄúShare‚ÄĚ-Button:

Campingfreunde unter sich

Urlaub РDie Natur ist ihnen teuer

Endlich Ferien! Die ersten Bundesl√§ndern sind bereits im Sommerurlaub oder auf dem Weg dorthin. Welche Unterkunft die Erholungssuchenden f√ľr die sch√∂nsten Tage im Jahr w√§hlen ist unterschiedlich. Den Luxus des Hotels, die famili√§re Atmosph√§re in der Pension, die Ruhe in der Ferienwohnung oder¬†den Spa√ü und die Freiheit im Caravan oder Zelt. Campingurlaube erfreuen sich dabei immer gr√∂√üerer Beliebtheit. Wobei auch hier die Unterschiede sehr gro√ü sind – von der Luftmatratze bis zum Luxus-Mobil. Auch in den 50er Jahren gab es eine echte Campingwelle. Mit dem wachsenden Wohlstand, immer mehr Menschen konnten sich ein Auto leisten,¬†wuchs¬†der Wunsch nach Freizeit. Worauf die Urlauber 1957 beim Stuttgarter „Camper“-Treffen geachtet hatten zeigen wir Ihnen¬†in unserem Fundst√ľck aus der M√ľnchner Illustrierten Nr.¬†33 vom 17.¬†August 1957. Weiterlesen…

Wochenend-Idyll

Alltag – Einsamkeit nicht gefragt

Endlich Pfingsten und uns steht wieder eines dieser wunderbaren verl√§ngerten Wochenenden bevor. Sicher haben Sie schon geplant, was Sie an den freien Tagen unternehmen wollen. Vielleicht einen Kurztrip nach Italien, sportliche Aktivit√§ten in der Natur oder Sie wollen einfach nichts tun und nur in Ruhe ausspannen. Einen Trend, was die Deutschen an ihren freien Tagen am liebsten machen, gibt es nicht. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Ausgleich und Erholung. 1959 sah das ganz anders aus. Wichtig f√ľr die Erholung Suchenden war nicht die Aktivit√§t oder der Ort selbst, sondern dass dort viele Menschen zusammen kamen. Um so voller das Ausflugsziel, um so beliebter war es. Schauen Sie in unser¬†Fundst√ľck aus der M√ľnchner Illustrierten Nr.¬†22 vom 30. Mai 1959, vielleicht finden Sie eine Anregung f√ľr Ihr verl√§ngertes Wochenende oder schmunzeln Sie mit uns bei „Genu√ü am Rande“¬†√ľber eine ungew√∂hnliche Freizeitbesch√§ftigung.¬† Weiterlesen…

Alle Postkartenmotive – Edition 03

Erinnern Sie sich noch an unseren Fotowettbewerb „Sommerfrische“ und an die Motive, die in die Postkarten Edition 03 eingegangen sind? Fotos von Strandferien und Bergurlaub, von Segelturns oder Kaffeekr√§nzchen unterm Sonnenschirm. Der Sommer ist zwar l√§ngst vorbei, aber mit der Edition 03 unserer Postkartenbox „EINEN MOMENT, BITTE“¬†holen Sie sich auch im tiefsten Winter ein St√ľck „Sommerfrische“ ins Haus.

Das waren unsere zw√∂lf¬†sch√∂nsten Schnappsch√ľsse, die zeigen, was einen Sommer unvergesslich macht:


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Fundst√ľcke – Hausboot

Urlaub – Mit dem Wohnboot unterwegs

Sind Sie bereits auf dem Weg in den wohlverdienten, lange geplanten Sommerurlaub? Oder geh√∂ren Sie zu jenen spontanen Naturen, die sich erst in letzter Minute f√ľr eine Destination entscheiden? Falls letzteres der Fall sein sollte, h√§tten wir da noch einen sch√∂nen Tipp f√ľr Sie, ein Fahrt mit einem¬†Hausboot.¬†Dieses exklusive Spielzeug,¬†kann man sich seit dem Sommer ’55 zulegen: f√ľr damals 3100 Mark – zu dieser Zeit dem Preis eines Kleinwagens – lie√ü ein zerlegbares Wohnboot f√ľr den betuchten St√§dter den Traum von Freiheit und Flussnomadentum wahr werden. Die unbestreitbaren Vorteile eines solchen „schwimmenden Eigenheims“ zeigt unser heutiges Fundst√ľck aus der M√ľnchner Illustrierten Nr. 39 vom 24. September 1955:
 
 


 
 

Wohnen f√ľr Romantiker
Wer tr√§umt nicht davon, seinen Wohnsitz wenigstens f√ľr einige Zeit auf ein Hausboot zu verlegen? Sich von den sanften Wellen eines stillen Gebirgssees oder eines ruhig dahinstr√∂menden Flusses in den Schlaf schaukeln zu lassen, und wenn das Wetter schlecht ist, sich einfach ein paar Kilometer flussabw√§rts treiben zu lassen, vorbei an St√§dten, Landschaften und den Sorgen des Alltags? Dumm nur, dass so ein Hausboot, einmal zu Wasser gelassen, auf ewig an sein Heimatgew√§sser gebunden ist. Abhilfe verspricht ein zerlegbares Camping-Boot, welches im Handumdrehen aufgebaut ist und durch seine leichten Einzelteile auf einem kleinen Anh√§nger transportiert werden kann. Die beiden Freundinnen Erica und Feli machen es vor:

„So geht’s an: Aus dem Zweiradanh√§nger ihres Wagens tragen Erica und Feli die Schwimmk√∂rper ans Ufer. Auf ihnen wird das Hausboot aufgebaut: f√ľnfeinhalb Meter lang, drei Meter breit, zehn Zentimeter Tiefgang.“ „Aus eigener Kraft setzen die beiden Damen das Boot in einer Viertelstunde zusammen. Die Arbeit kann von Frauen geleistet werden, wenn es an Kavalieren mangelt – wie in diesem Fall. Denn der einzige Mann am Platze ist kein Herr, sondern der (nicht sichtbare) Photograph.“

 
 

 

„Volldampf voraus – mit schnellen, kr√§ftigen Paddelst√∂√üen treiben Feli und Erica das leichte Boot hinaus in den offenen See. Sie haben den Ehrgeiz, sich in der guten Luft erst einmal richtig abzuarbeiten, denn das gibt harte Sportlermuskeln, allerdings auch¬† – Schwielen.“ „Still ruht der See, die Damen paddeln. Die Gebrauchsanweisung f√ľr den Au√üenbordmotor liegt zu Hause. In einer stillen Bucht wollen die zwei zur Ruhe gehen. Vielleicht treibt sie der Nachtwind ab, ans Gestade eines Junggesellen, der sie als Strandgut beschlagnahmt.“

"Beinahe: Frau √ľber Bord! Ausgerutscht auf nassen Sohlen, l√§uft Feli Gefahr, nasse F√ľ√üe zu bekommen. Erica als letzter Rettungsanker, versucht im eigenen Interesse den Sturz der teuren Freundin aufzuhalten."

 

"Kaffeeklatsch, horizontal ausgef√ľhrt von Couch zu Couch in der Kaj√ľte des schwimmenden Eigenheims. Sie ist so ger√§umig, dass leicht noch ein Mann darin Platz finden w√ľrde, von Kindern und Hunden ganz zu schweigen. Aber Feli und Erica schwimmen diesmal unter der Devise: zu zweien lebt sich's besser."

 
¬© M√ľnchner Illustrierte 1955

Fotos: Betzler

Haben Sie Interesse an weiteren Artikeln aus den 50er Jahren? In unserer Rubrik Fundst√ľcke zeigen wir Ihnen in regelm√§√üigen Abst√§nden Schmankerl aus den Themenbereichen Kultur, Sport, Mode & Sch√∂nheit, Stars & Adel und Alltag. Seien Sie gespannt!

Ihr Timeline Images Team

 

Fundst√ľcke – Hellas!

Reisen – Deutsche in Griechenland

Griechenland ist zur Zeit des √Ėfteren in den Schlagzeilen – meist in unerfreulichem Zusammenhang. Bei allem Schimpfen auf die Hellenen vergessen die Deutschen manchmal, dass Griechenland sp√§testens seit Goethe zu ihren Lieblingsreisezielen z√§hlt. Denn schon der Dichterf√ľrst wusste: ‚ÄěUnter allen V√∂lkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am sch√∂nsten getr√§umt.‚Äú Viel Spa√ü mit unserem Fundst√ľck aus der M√ľnchner Illustrierten Nr. 19 vom 7. Mai 1955!
 
 

 

Das Land der Griechen mit der Seele suchend – Deutsche Touristen in Griechenland
So richtig los ging der Boom des deutschen Griechenland-Tourismus in den 50ern. Scharen von sonnenhungrigen Teutonen √ľberfluteten auf einmal das Land Homers. Trotz Euro-Krise und politischen Vorw√ľrfen h√§lt die Griechenland-Begeisterung der Deutschen bis heute an, taucht das Reiseziel doch regelm√§√üig in den Top-10-Listen der beliebtesten Urlaubsziele auf.

 

Als Oasen des sonnendurchgl√ľhten Athens locken zahlreiche Caf√©s und Kneipen den m√ľden Wanderer aus dem fernen Deutschland. Hier wird Bier, Ouzo, Retsina und griechischer Kaffee ausgeschenkt, und die deutschen G√§ste (im Vordergrund) passen sich den einheimischen Gebr√§uchen an

 

In beherrschender Lage erhebt sich die Akropolis √ľber den D√§chern Athens. Hell ragen die alten Tempel gegen den unwirklich blauen Himmel. Kein Platz in Griechenland wird von Touristen so oft besucht und so viel geknipst. Wer allerdings √ľber die Mauern hinweg die Stadt fotografieren will, tut gut daran sich eines Hilfsmittels zu bedienen

Auf der Suche nach immer neuen Reisezielen haben Touristen und Reiseb√ľros Griechenland, das schon vor dem Krieg als Ferienland beliebt war, wiederentdeckt. Kein Wunder, denn hier findet jeder, was er sich w√ľnscht: sonnige Landschaft und wunderbares Meer, uralte Grabst√§tten und moderne Hotelpal√§ste, altgriechische G√∂tterfiguren und neugriechische Badesch√∂nheiten

Souvenirhandel: Mit feurigem Redeschwall √ľberzeugen die H√§ndler den Fremden von der Notwendigkeit, Griechenlands Kunstsch√§tze in Miniaturform zu erwerben. Die Venus von Milo und den Philosophen Plato, die gesamte Akropolis und andere illustre Ruinen - aus zuckergussartigem Gips gegossen und zu stets schwankenden Preisen. Unten: die Zeit hat keine G√ľltigkeit in den griechischen D√∂rfern

   

¬© M√ľnchner Illustrierte 1955

Fotos: Schönthal

Egal, wohin Ihr Urlaub Sie in diesem Jahr bringen wird – ob an mediterrane Gestade oder auf das heimische Balkonien – das Timeline Images Team w√ľnscht Ihnen einen wundersch√∂nen und erholsamen Sommer. Unserem Blog g√∂nnen wir allerdings keine Pause – der n√§chste Post dreht sich um die wundersame Wanderung des Bayreuther Wagner-Spektakels.

Haben Sie Interesse an weiteren Artikeln aus den 50er Jahren? In unserer Rubrik Fundst√ľcke zeigen wir Ihnen in regelm√§√üigen Abst√§nden Schmankerl aus den Themenbereichen Kultur, Sport, Mode & Sch√∂nheit, Stars & Adel und Alltag. Seien Sie gespannt!

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