Schlagwort-Archiv: UdSSR

Ehrenwache in FĂŒrstenwalde, 1953

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild gibt Timeline-User Juergen Einblicke in den FĂŒhrerkult der ehemaligen Sowjetunion und erzĂ€hlt uns, wie auch er Stalins Tod im StĂ€dtchen FĂŒrstenwalde/Spree gedachte.

Uniformierte MĂ€nner stehen zwischen GrabkrĂ€nzen an der Ehrenwache zu Stalins Tod im MĂ€rz 1953 in FĂŒrstenwalde.

Ehrenewache zu Stalins Tod in FĂŒrstenwalde, 1953   Â© Juergen

„Am 5. MĂ€rz 1953 starb der ‚ruhmreiche‘ FĂŒhrer der Sowjetunion. Daselbst und in allen kommunistischen Satellitenstaaten wurde eine offizielle Trauer angeordnet. So auch in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Das Bild zeigt, wo in einer Kleinstadt am östlichen Rand von Berlin, in FĂŒrstenwalde/Spree, die KrĂ€nze und Blumen fĂŒr Josef Wissarionowitsch Stalin niedergelegt wurden. Eine Ehrenwache von FunktionĂ€ren der Sozialistischen Einheitspartei, Volkspolizei und anderer Organisationen (wie Freie Deutsche Jugend) stand Tag und Nacht mit geschultertem Kleinkalibergewehr an dem Denkmal der VVN, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Weiterlesen…

Auf Reisen in den 60ern: Ostblock

Frauen verkaufen Matroschkas in Moskau. Mutter und zwei Jungen vor einem Eisverkauf in Moskau. Menschen auf dem Roten Platz in Moskau. Links im Bild die Basilius-Kathedrale. Busse und die Lomonossow-UniversitĂ€t in Moskau. Das Majakowski-Denkmal in Moskau. Zwei MĂ€nner sitzen auf einer Bank an der bulgarisch-tĂŒrkischen Grenze. Menschen vor dem Cafe Möhring am KurfĂŒrstendamm in Berlin. Frauen mit weißen Handschuhen und Handtasche und MĂ€nner im Anzug am KurfĂŒrstendamm in Berlin ĂŒberqueren einen Zebrastreifen und im Hintergrund ein Zeitungskiosk. Berlin KurfĂŒrstendamm: Bild zeigt ein Paar und Autos am Straßenrand. Bau des DDR-Außenministeriums am Marx-Engels-Platz in Berlin und im Vordergrund ein KĂ€fer. Tauentzienstraße in Berlin. Bild zeigt Passanten vor GeschĂ€ften und Straße mit Autos. Berlin Tempelhofer Damm: Postamt Berlin 42. Im Vordergrund ein Paar Hand in Hand. Mauer am Weg zur Enklave SteinstĂŒcken in Berlin-Wannsee und Schilder ("FussgĂ€ngerverkehr nur auf der rechten Seite", "Achtung! Hier beginnt die Sowjetzone", "Sie verlassen den amerikanischen Sektor"). Grenzschild in Wedding mit der Aufschrift 'ENDE DES DEMOKRATISCHEN SEKTORS VON GROSS BERLIN'. Bau der neuen Berliner Mauer aus Betonfertigteilen. Im Vordergrund die Mauer eines Hauses mit der Aufschrift 'Die Mauer' das zu Ost-Berlin gehörte und abgerissen wird. Im Hintergrund ein Wohnhaus. Straßenbahn ("Gohlis Landsb.Str.") und Hotel "Deutschland" am Augustusplatz in Leipzig. Besucher zur Messe Leipzig und ein Austin 1100. Paar und Fahnen vor dem Neuen Rathaus Leipzig. Menschen und Autos zur Messe in Leipzig. Wartburg 1000 Taxi und Passanten in der Innenstadt in Leipzig.

Unsere Serie „Auf Reisen in den 60ern“  fĂŒhrt uns diesmal hinter den Eisernen Vorhang und die Berliner Mauer. Wir reisen mit Ihnen quer durch den Ostblock von Moskau ĂŒber Bulgarien nach Berlin und Leipzig in der damaligen DDR. Es erwarten Sie spannende Einblicke in das Leben in der Sowjetunion und ihren sozialistischen Bruderstaaten!

Moskau, 60er Jahre

Bulgarien, 60er Jahre

Sommer in Berlin, 60er Jahre

Berlin, 60er Jahre

Leipzig, 60er Jahre

Probieren Sie tĂŒrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. NĂ€chstes Mal reisen wir einmal vertikal durch den Kontinet: von der Nordsee bis zur Adria.

Unsere Fotografen: Juergen

Fröhliche junge Marokkanerinnen in Chaouen. Passanten am KurfĂŒrstendamm in Berlin, 1961 Frauen am Winterfeldtplatz in Berlin betrachten Postkarten in einer Vitrine. WindmĂŒhle auf der Insel Mykonos und im Vordergrund ein Junge. Kinder fischen am Hafen von Akko. Mann mit Anzug, Hut und Koffer und Reklame (Willem II, Old Ducht Inn, Heineken, Kapsaloin Bakker, Vlebro) in einer Gasse in der Altstadt von Amsterdam. WĂ€hrend der XX Jahre Israel feier findet in Jerusalem eine MilitĂ€rparade statt. Soldatinnen laufen im Gleichschritt mit Maschinenpistolen namens Uzi.
Typ MP2 Ein Schuhputzer bei der Arbeit in Jerusalem. Ein Mann am Ölberg in Jerusalem. Er trĂ€gt eine Kufiya. Im Hintergrund verkaufen Jugendliche Brot. Kinder spielen in einem Hinterhof in Hebron, Westjordanland 1985 Frau und Baum im Nebel auf der Bachlalm (Alm) im Dachsteingebiet in Österreich. Vier Menschen beim Segeln in der Nordsee. Es regnet. Taucher am Petersdorfer See in Petersdorf. Bild zeigt MĂ€nner im Wasser an einem Steg mit Harpune. Soldat vor der Neuen Wache Unter den Linden in Berlin. Klaus SchĂŒtz zum Regierenden BĂŒrgermeister von Berlin gewĂ€hlt. Werner Stein gratuliert und Willy Brandt applaudiert. Nonne und Pfarrer unterhalten sich vor einem Haus in Hvar. Über dem Wasser des ScharmĂŒtzelsees liegt ein MĂ€dchen in der HĂ€ngematte Zwei MĂ€nner turnen an einem Metallkonstrukt am Strand vom Kibbuz Gesher Haziv in Israel. Frau steht im Wasser am Strand von Lanzarote. Kamele als "Taxis" und ein Junge auf Lanzarote. Dame mit Handtasche und Handschuhen und ein Herr mit Hut und Mantel trinken Kaffee im Cafe a la Deux in Clignancourt in Paris. Mann und Pelikan vor einem Brunnen auf der Insel Mykonos. Die Cheopspyramide in Gizeh. Im Vordergrung Kinder.

Mit mehr als 4.700 Fotografien zÀhlt Timeline-Mitglied Juergen zu den aktivsten Usern unserer historischen Fotocommunity.

Juergen wuchs in Berlin der Nachkriegszeit auf. Sein Vater war wĂ€hrend des Krieges Leiter der Film- und Plattenabteilung bei der fotochemischen Fabrik ‚Opta‘, sodass er bereits frĂŒh mit dem Medium der Fotografie in Kontakt kam. „[Mein] fotografisches Curriculum vitae hat begonnen – wie bei vielen – mit einer Box“, sagt er. In der DDR grĂŒndete und leitete er Fotogruppen unter Anderem an der Oberschule und fĂŒr die ‚Jungen Pioniere‘. Anschließend besuchte er zunĂ€chst die Fachschule fĂŒr Optik und Fototechnik in West-Berlin, dann das Institut fĂŒr Film und Fernsehen in MĂŒnchen. Auch beruflich sollte die Kamera zunĂ€chst das Instrument seiner Wahl bleiben und so arbeitete er zehn Jahr lang als Film- und Fototechniker am Institut fĂŒr Luftfahrzeugbau. „Das war das Ende der beruflichen NĂ€he zur Fotografie. Alles was danach erfolgte“, erzĂ€hlt er uns, „war die Liebe zu Menschen in Licht und Schatten.“ Weiterlesen…