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Moodboard: Paris

MĂ€ntel, Kontraste und Touristen: Unser Moodboard zum Thema Paris der 60er Jahre   Â© Juergen, Hubertus Hierl

Ein trĂŒber, regnerischer Tag im Paris der 60er Jahre. Der Tour Eiffel liegt wie ein Wachturm zwischen Marsfeld und TrocadĂ©ro, und Touristen streifen vereinzelt umher auf der Suche nach einem gemĂŒtlichen CafĂ© oder einer urigen Brasserie. Vor allem bei diesem ungemĂŒtlichen Winterwetter sind Jacken und MĂ€ntel von essentieller Notwendigkeit, um dem Wind und Regen in der Stadt an der Seine zu trotzen. Eine Stadt, die von ihren WidersprĂŒchen, ihren Kontrasten lebt, die an Tagen wie diesen besonders sichtbar werden.

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „Paris“ finden Sie zusĂ€tzlich eine Sammlung der schönsten Motive.

Als Inspiration fĂŒr Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, ĂŒberraschenden ZusammenhĂ€ngen und stöbern Sie in unseren ausgewĂ€hlten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.

Venedig im Winter, 1987

Zapfig ist’s geworden: WĂ€hrend der Winter so langsam Einzug hĂ€lt, die Vorweihnachtszeit sowohl fĂŒr Besinnlichkeit als auch fĂŒr Geschenke-Stress sorgt und man fassungslos darĂŒber ist, wie schnell das Jahr mal wieder vorbei ging, erzĂ€hlt uns Community-Mitglied Zeitlmeir in unserer aktuellen Geschichte zum Bild von seiner Hochzeitsreise ins (leider ebenso) kalte Venedig.

Eingeschneite Gondeln in Venedig, Italien.

Venedig im Winter, 1987   Â© Zeitlmeir

„Venedig im Winter, kaum Touristen um diese Zeit, also buchten wir im Januar 1987 zu unserem 17. Hochzeitstag diese Reise. Nach der Ankunft fuhren wir abends verfroren und hungrig mit dem Vaporetto zum Hotel nahe des Markusplatzes. Das Lokal im Hotel war wegen Renovierung geschlossen. Durch enge verschneite Gassen fanden wir in der Nacht doch noch eine Pizzeria, was uns ein klein wenig mit der Unbill des Tages versöhnte. Tags darauf, am 13. Januar 1987, meldete die MĂŒnchner Abendzeitung Packeis auf dem Markusplatz bei -3 Grad, am 14. Januar immer noch Schneefall bei -6 Grad. Patricia Highsmiths Romantitel ‚Venedig kann sehr kalt sein‘ hat sich uns total erschlossen, obwohl der Winter hier auch seinen eigenen Reiz haben kann. Zwischen den alten Fassaden der venezianischen HĂ€user sind die verschneiten Gondeln im Kanal vertĂ€ut. Dick liegt der Schnee, ein bizarrer, zauberhafter Anblick. Die verschneiten Palazzi und die Eiszapfen an den ornamentverzierten Fassaden steigerten noch das pittorske Bild dieser Stadt, das uns in Erinnerung blieb.“

Weitere Bilder zum Thema gibt’s in unseren Fotoalben Venedig, 60er Jahre, Winter, 80er Jahre und Touristen oder auf unserer Pinterest-Pinnwand Winter Historisch.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Auf Reisen in den 60ern: Maghreb

Ein Bauer mit einem Kasten voller HĂŒhner auf dem Weg zum Markt. Schneider mit NĂ€hmaschinen in einem Souk in SalĂ©. Gedeckte Basarstraße mit TextilhĂ€ndlern in Safi. Ein Mann in Unterhemd schmiedet Kupfer in einer Werkstatt in den Souks von Marrakesch. TöpferwarengeschĂ€fte in einer Arkade in Safi. Ein Mann verkauft Silberschmiedarbeiten an eine Frau in einem GeschĂ€ft in den Souks in der Medina (Altstadt) von Fes. Frauen und Kinder sitzen vor einer Mauer gegenĂŒber der Oase von Nefta. Frauen bei der Hausarbeit auf dem Hof in einem Harem. Eine junge und eine alet Marokkanerin mit Henna-Schminke auf einer Straße in Tanger. Menschen in Essaouira feiern, weil der "KapitĂ€n der Armee" einen Sohn bekommen hat. Menschen bilden Kreise auf dem zentralen Marktplatz Djemaa el Fna in Marrakesch. MĂ€nner sitzen in der mit bunten Fliesen ausgekleideten Synagoge Hara Sghira in Djerba. Muslimische Pilger sitzen auf Teppichen im Schatten vor der Barbiermoschee. Frauen mit KopftĂŒchern und ein Kind zwischen den SĂ€ulen der Vorhalle der Barbiermoschee in Kairouan. Betende Muslime im Innenhof der Karauin-Moschee in Fes. Das Ortsschild Neftas an der Straße vor der Stadt. Marokkanische Reiter wĂ€hrend einer VorfĂŒhrung in Fantasia in Qualidia. Ein Mann steht vor einem seiner rastenden Kamele in der WĂŒste unmittelbar vor Tozeur. MĂ€nner lassen ihre Esel am Ufer des Sebou Flusses in Souk es Sebt trinken. Ein europĂ€ischer Tourist posiert mit zwei afrikanischen MĂ€nnern vor einer Oase in Tozeur. MĂ€nner und Frauen schöpfen Wasser aus einem Brunnen in der WĂŒste, um sich und ihre Tiere versorgen zu können. Eine Frau mit rotem Kleid betrachtet eine Oase in der Ferne.

Im vorletzten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ geht es an den Ort der untergehenden Sonne: den Maghreb. HĂ€ndler, die auf der Straße ihre Waren anbieten, Frauen, die in Haremsdörfern zusammenleben, Menschenmassen, die Feste feiern, Religiöse, die in Synagogen oder Moscheen beten und Beduinen, die neugierige Touristen durch die WĂŒste fĂŒhren – all diese unterschiedlichen Aspekte des Lebens im Marokko und Tunesien der 60er Jahre hielten unsere Community-Mitglieder auf ihren Reisen fest.

Marokko, 60er Jahre

Tunesien, 60er Jahre

Probieren Sie tĂŒrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Im letzten Teil unserer Reise ĂŒberqueren wir den Atlantik und sehen, was das New York der 60er Jahre so zu bieten hatte.

FundstĂŒcke – Hellas!

Reisen – Deutsche in Griechenland

Griechenland ist zur Zeit des Öfteren in den Schlagzeilen – meist in unerfreulichem Zusammenhang. Bei allem Schimpfen auf die Hellenen vergessen die Deutschen manchmal, dass Griechenland spĂ€testens seit Goethe zu ihren Lieblingsreisezielen zĂ€hlt. Denn schon der DichterfĂŒrst wusste: „Unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten getrĂ€umt.“ Viel Spaß mit unserem FundstĂŒck aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 19 vom 7. Mai 1955!
 
 

 

Das Land der Griechen mit der Seele suchend – Deutsche Touristen in Griechenland
So richtig los ging der Boom des deutschen Griechenland-Tourismus in den 50ern. Scharen von sonnenhungrigen Teutonen ĂŒberfluteten auf einmal das Land Homers. Trotz Euro-Krise und politischen VorwĂŒrfen hĂ€lt die Griechenland-Begeisterung der Deutschen bis heute an, taucht das Reiseziel doch regelmĂ€ĂŸig in den Top-10-Listen der beliebtesten Urlaubsziele auf.

 

Als Oasen des sonnendurchglĂŒhten Athens locken zahlreiche CafĂ©s und Kneipen den mĂŒden Wanderer aus dem fernen Deutschland. Hier wird Bier, Ouzo, Retsina und griechischer Kaffee ausgeschenkt, und die deutschen GĂ€ste (im Vordergrund) passen sich den einheimischen GebrĂ€uchen an

 

In beherrschender Lage erhebt sich die Akropolis ĂŒber den DĂ€chern Athens. Hell ragen die alten Tempel gegen den unwirklich blauen Himmel. Kein Platz in Griechenland wird von Touristen so oft besucht und so viel geknipst. Wer allerdings ĂŒber die Mauern hinweg die Stadt fotografieren will, tut gut daran sich eines Hilfsmittels zu bedienen

Auf der Suche nach immer neuen Reisezielen haben Touristen und ReisebĂŒros Griechenland, das schon vor dem Krieg als Ferienland beliebt war, wiederentdeckt. Kein Wunder, denn hier findet jeder, was er sich wĂŒnscht: sonnige Landschaft und wunderbares Meer, uralte GrabstĂ€tten und moderne HotelpalĂ€ste, altgriechische Götterfiguren und neugriechische Badeschönheiten

Souvenirhandel: Mit feurigem Redeschwall ĂŒberzeugen die HĂ€ndler den Fremden von der Notwendigkeit, Griechenlands KunstschĂ€tze in Miniaturform zu erwerben. Die Venus von Milo und den Philosophen Plato, die gesamte Akropolis und andere illustre Ruinen - aus zuckergussartigem Gips gegossen und zu stets schwankenden Preisen. Unten: die Zeit hat keine GĂŒltigkeit in den griechischen Dörfern

   

© MĂŒnchner Illustrierte 1955

Fotos: Schönthal

Egal, wohin Ihr Urlaub Sie in diesem Jahr bringen wird – ob an mediterrane Gestade oder auf das heimische Balkonien – das Timeline Images Team wĂŒnscht Ihnen einen wunderschönen und erholsamen Sommer. Unserem Blog gönnen wir allerdings keine Pause – der nĂ€chste Post dreht sich um die wundersame Wanderung des Bayreuther Wagner-Spektakels.

Haben Sie Interesse an weiteren Artikeln aus den 50er Jahren? In unserer Rubrik FundstĂŒcke zeigen wir Ihnen in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Schmankerl aus den Themenbereichen Kultur, Sport, Mode & Schönheit, Stars & Adel und Alltag. Seien Sie gespannt!

Ihr Timeline Images Team