Geschichte der Technik: Eisenbahn

Straßenbahn aus Holz (Strecke Soller-Palma) in Soller auf Mallorca (undatierte Aufnahme).Ein S-Bahnzug der Linie S2 bei der Abfahrt im Bahnhof Mariendorf in Berlin.TEE aus der Schweiz bei der Durchfahrt in Gerling bei Saalfelden mit dem Steiner Meer im Hintergrund.Triewagen der ÖBB bei Seefeld.Ein gelber Zug der Wendelsteinbahn vor der Einfahrt in einen Tunnel in den Bergen.Eine Diesellok V80 in Nürnberg, die in den 50er Jahren für Nebenbahnen entwickelt wurde, anlässlich des 150. Jubiläums der Deutschen Eisenbahn.Zug vor dem Karwendel bei Klais in der Nähe von MittenwaldEine Dampflokomotive verlässt den Bahnhof von Tegernsee während der Dampftage in Tegernsee.Eine Elektrolok der Baureihe E77 10 der DR auf Abstellgleisen eines Erfurter Bahnhofes im Rahmen der Eisenbahnfahrzeugschau.Passagiere betreten einen Zug im Bahnhof von Ayarin.Die erste Lokomotive der ältesten Eisenbahn Südamerikas in Copiapo.Die "Pufferküsser" sind froh, dass in der DDR noch viele viele Jahre Dampflokomotiven einen großen Teil des Bahnverkehrs abwickelten.Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die Charite´zu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen.Frauen in traditionellen Kleidern vor einer Tanzanischen Schmalspureisenbahn in Mombo.Das Bild zeigt einen Viertelzug bestehend aus Trieb und Beiwagen vom Typ 275 (Stadtbahn) auf dem Weg von Düppel (später Zehlendorf Süd) nach Zehlendorf. Die Strecke ist ein winziger Rest der Stammbahn, wie die ursprüngliche erste Eisenbahn in Preussen von Berlin nach Potsdam benannt wird. Ein anderes Teilstück wird noch von der Wanseebahn befahren. 1980 wurde der planmäßige Betrieb auf der Strecke Zehlendorf Düppel bis heute (2015) eingestellt. Der abgebildete Viertelzug ist ein sogenanntes Passviertel gewesen, also ein Viertelzug, welches zwar schon die Steuerleitungen für den Einmannbetrieb (EMB) eingebaut bekam, aber der Führerstand noch nicht dafür eingerichtet wurde. Passviertel deshalb, weil er in Zugverbände mit Einmannbetriebsfahrzeugen eingefügt (eingepasst) werden konnte.Eine Eisenbahn der Deutschen Bahn steht am Hauptbahnhof in München.Bahnreisende warten auf die einfahrende Lok.Ein Zug in einem Pariser Bahnhof.Kleinunternehmer mit Maultierkarren warten auf Kundschaft an einem Bahnhof mit altem Personenwagen und einem Triebwagen.

Von der Dampflok bis zum ökostrombetriebenen Schnellzug: Die Geschichte der modernen (Verkehrs-)Technik ist wohl kaum so deutlich sichtbar wie bei der Entwicklung der Eisenbahn. Seit der Erfindung der Dampflok Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts ist eine Welt ohne Schienenverkehr kaum mehr vorstellbar, und gerade in Zeiten des Klimawandels wird es immer wichtiger, die Weiterentwicklung von emissionsarmen Verkehrsmitteln, wozu S- und U-Bahn, Züge und Straßenbahnen wahrlich gehören, voranzutreiben. In unserem letzten Beitrag der Serie „Geschichte der Technik“ stellen wir Ihnen also unsere schönsten historischen Aufnahmen von schienenbasierten Fortbewegungsmitteln vor.

Weitere Aufnahmen von lauten Loks und eiligen Eisenbahnen finden Sie in unserer Datenbank. Auf unserer Pinnwand Eisenbahn Historisch auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Aufnahmen für Sie zusammengestellt.

Dies war der letzte Beitrag in unserer Themenreihe zu der Geschichte verschiedenster Technologien. Seien Sie gespannt, mit welchen Motiven wir Sie demnächst überraschen!

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NSU Prinz in der Wüste, 1969

Wer schon immer mal mit dem Auto nach Marokko fahren wollte, kann sich von Timeline-Fotograf Raigro inspirieren lassen – machte er sich doch mit zwei Kumpels vor über 50 Jahren mit einem NSU Prinz auf dem Landweg in das westafrikanische Land. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt er, wie er und seine zwei Freunde in ihren ersten Semesterferien die Fahrt in ein unbekanntes Abenteuer überstanden und was sie auf ihrer Reise alles gesehen haben.

Ein NSU Prinz auf einer sandigen Straße in der Wüste südlich von Guelmim in Marokko.

NSU Prinz in der Wüste, 1969   © Raigro

„In unseren ersten großen Semesterferien im Sommer 1969 wollten meine Freunde Fritz, Michael und ich mit meinem weißen Fiat 500 durch die Sahara. Ein wagemutiges Vorhaben, das von Freunden nur mit  ‚Ihr kommt doch höchstens bis Salzburg‘ kommentiert wurde. Einige Wochen vor den Ferien zeigte mein Fiat aber Schwächen – es wäre zu dritt auch ziemlich eng geworden. Zum Glück fanden wir kurze Zeit später einen gebrauchten NSU Prinz, der sowohl vom Preis als auch von der Größe für eine Tour zu dritt geeignet erschien.

Aber nicht nur der Wagen wurde ersetzt, sondern auch die Reisepläne. Wir wollten jetzt ’nur‘ noch bis Marokko. Am 22. August 1969 fuhren wir um 5 Uhr früh los. Entgegen der spöttischen Bemerkungen der Daheimgebliebenen waren wir am Nachmittag schon in Genf, und abends wurde erstmals das Zelt auf dem Campingplatz in Annecy aufgebaut. Monaco, Nizza, Cannes, St. Tropez waren die nächsten Stationen, dann weiter über Marseille und die kleine Hafenstadt Sete nach Barcelona, wo wir ein paar Tage blieben – wir waren noch nie vorher in Spanien gewesen.

Dann fuhren wir weiter über Valencia, Alicante, Granada, Malaga, Fuengirola und Marbella nach Algeciras, wo uns die Fähre am nächsten Tag nach Marokko bringen sollte. Von Tanger ging es dann nach Rabat, Casablanca und Agadir.

Nach einem erholsamen Badetag wollten wir endlich Sanddünen und Oasen sehen. Wir verließen also die Küste und fuhren über Tiznit in den kleinen Ort Goulimine (heute Guelmim) am Nordrand der Sahara. Das war das Nordafrika, das wir uns vorgestellt hatten: verschleierte Frauen, Männer mit Turban und buntes Treiben auf den sandigen Straßen mit zahlreichen Händlern.

Nach Goulimine hatte noch eine Teerstraße geführt, aber weiter nach Süden führten nur noch sandige Pisten. Wir wollten nicht zu viel riskieren und hatten uns eine kleine Oase etwa 15 km südlich von Goulimine als Ziel auserkoren, aber wenn es zu sandig werden würde, dann würden wir umkehren. Aber trotz vereinzelter Sandverwehungen war die Piste doch gut zu befahren. In der kleinen Oase wurden wir von ein paar Kindern neugierig empfangen. Allzu oft werden hier Touristen nicht hinkommen.

Nach unserem Sahara-Erlebnis ging es langsam wieder gen Norden, über Taroudannt und das Atlas-Gebirge nach Marrakesch und weiter nach Fes, von dort nach Tanger und über Spanien zurück nach München, wofür wir noch einmal circa eine Woche brauchten. Diese Reise war bei uns drei Freunden der Auslöser für viele weitere Reisen, die wir bis heute zusammen unternehmen.“

Alle Bilder von Raigros Roadtrip nach Marokko 1969 finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Bilder zum Thema Marokko in den 60er Jahren für Sie zusammengestellt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Geschichte der Technik: Telekommunikation

Eine Frau telefoniert in einer Telefonkabine an der Fifth Avenue. Im Hintergrund das Bürogebäude 666 Fifth Avenue. Sie trägt ein modisches Kleid.Eine junge Frau im gestreiften Kleid ist durch die Ornamentglasscheiben einer Telefonzelle auf der Suarez-Hauptstraße in Berlin zu sehen.Menschen telefonieren in gelben Telefonzellen am Maximiliansplatz in München.Eine ältere Dame telefoniert in einer Telefonzelle in Amsterdam und junge Frauen vor der Telefonzelle unterhalten sich.Ein Chauffeur telefoniert an einer neu errrichteten Anrufsäule für Autofahrer in Potsdam. Links ein Wagen der Marke Mercedes.Ein Chauffeur telefoniert an einer neu errrichteten Anrufsäule für Autofahrer in Potsdam. Links ein Wagen der Marke Mercedes.Ein Forscher ist in Berlin-Dahlem einen Mast zu einer wissenschaftlichen Apparatur hochgeklettert.Platz in Berlin Charlottenburg. Bild zeigt einen Briefkasten, einen Mann in einer Telefonzelle, eine KaDeWe Werbung und das Cafe Büttner (Kaffee, Tee, Weine).Kurfürstendamm in Berlin-Halensee. Bild zeigt einen Mann mit Hut in einer Telefonzelle.Wittenbergplatz in Berlin. Bild zeigt Tauben, einen Mann mit Zigarette, ein Frau mit Kleid, Tasche und Hand vor dem Gesicht, eine Telefonzelle, Briefkasten und im Hintergrund Autos und ein Hochhaus.Im Rahmen der 37. Jahrestagung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE) 1935 in Hamburg zeigte die Reichspost zum ersten Mal sog. 'Gegenfernsehsprechen'. In der Fernsehsprechzelle sitzt eine junge Hamburger Schauspielerin, deren Bild ebenso dem Gesprächspartner übertragen wird wie der Ton.Eine Fraue telefoniert und winkt dem Fotografen.Das Foto zeigt einen Fernmeldetechniker bei Tremdenverschlüssen für Fernkabel am Hauptverteiler.Telefonistinnen arbeiten an einem langen Tisch in einem Fernsprechamt in Berlin, einem sogenannten Tischamt.

Vor gar nicht allzu langer Zeit blieb einem nichts anderes übrig, als eine Telefonzelle zu benutzen, wenn man unterwegs jemanden erreichen wollte. Am besten blätterte man noch in den vergilbten Telefonbüchern nach der Telefonnummer des gewünschten Teilnehmers. Doch im Vergleich zu den Fernsprechern Anfang des 20. Jahrhunderts waren die kleinen Zellen, ohne die übrigens viele legendäre Momente der Filmgeschichte kaum denkbar sind, hochmodern – man konnte ungestört und für relativ wenig Geld mit einer Person reden, die sich an einem komplett anderen Ort befand. In Zeiten von WhatsApp und Videotelefonie über das Internet natürlich lächerlich – trotzdem zeigt einem der Blick in die Vergangenheit manchmal, wie einfach und bequem wir heutzutage kommunzieren können.

Weitere Aufnahmen von historischen Fernsprechern und anderen Themen rund um die Telekommunikation finden Sie in unserer Datenbank. Auf unserer Pinnwann Telefonieren Historisch auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Aufnahmen für Sie gesammelt.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig ausgewählte historische Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen die schönsten Eisenbahnmotive.

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Geschichte der Technik: Schifffahrt

Kinder spielen am Ufer mit einem RuderbootBlick vom Oberdeck eines Passagierschiffes auf dem Rhein auf sonnenbadende Gäste und Industrieanlagen.Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik in Le Havre: Bild zeigt Passagiere und einen Seemann.Ein Dreimastschoner in der dänischen Ostsee. Die Segel des Schiffes sind rot.Eine Frau in einer Barke auf dem Hallstättersee im Salzkammergut.Bootssteg am Chiemsee mit Segelboot und Tretboot.Für Fischerei domestizierte Kormorane auf dem Li Jiang am "Elefantenrüsselberg" Xiangbi Shan in Guiluin.Seidenstuecker - Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildDickschifffähre vor Mariehamn/Alandsinseln.Hafenarbeiter und Frachtschiffe im Hafen von Istanbul.Ein Mann und zwei Frauen stehen auf einem Schiff im dänischen Hirtshals.Eine Gruppe bunter Fischerboote auf dem Meer an der portugiesischen Küste.Ein Mann und eine Frau fahren mit einem Ruderboot in einem Gewässer, vermutlich einem Fluss oder See, in Kuala Lumpurpur. Die Frau hat einen rosafarbenen Sonnenschirm aufgespannt. Im Hintergrund ist eine Schule weißer Enten zu sehen.Ein Fischer in seinem Boot auf dem Wasser in Malaysia. Er holt das Netz ein.

Über Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, nutzte die Menschheit grob zusammengeschlagene Holzbretter als fahrbaren Untersatz für jegliche Gewässer. Die Industrialisierung ab dem 18. Jahrhundert machte natürlich auch vor der Schifffahrt keinen Halt und ließ die Ozeandampfer, Containerschiffe und Kreuzfahrtriesen im Lauf der Zeit immer effizienter werden – zu Lasten der Umwelt. Die Geschichte der Technik lässt uns jedoch hoffen, dass mit den fortschreitenden Technologien auch alternative Kraftstoffe gefunden werden, die das Schifffahren in Zukunft umweltverträglicher machen.

Auf den Motiven, die wir Ihnen heute zeigen, sehen Sie Ruderboote, Segelboote, Kanus, Kreuzfahrtschiffe oder Motorboote. Weitere Aufnahmen von Schiffen und Booten aller Art finden Sie außerdem in unserer Datenbank oder auf unserer Pinterest-Pinnwand Segeln Historisch.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig ausgewählte historische Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen die schönsten Fernsprecher-Motive.

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Geschichte der Technik: Medien

Was heute in Form der Transistorgeräte in allen Bädern und an den Urlaubsorten den Erholungssuchenden die Ruhe raubt, war im April 1924 die Sensation des Jahres - eines der ersten Kofferradios.'Uhu' 1/1928 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildEine Familie sitzt im Wohnzimmer vor einem Radio, der Mann liest die 'Europastunde', der Junge ein Buch und die Frau strickt.Der Einheits-Fernseh-Empfänger E 1 im Wohnzimmer einer deutschen Familie.Tontechniker in einem Tonstudio mit verschiedenen Apperaturen, um für Radiosendungen Geräusche zu erzeugen.Eine Frau sitzt vor ihrem Fernsehgerät und sieht sich das Programm an.Auf der Berliner Funkausstellung wird einer Frau von einem Herren ein sogenanntes 'Heimfernsehgerät' vorgeführt.Ein Vater mit Sohn vor einem Fernsehgerät hät in der Hand eine Fernsehzeitschrift.

Heute sind sie aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken nein, die Rede ist nicht von Smartphones, Laptops oder anderen Gerätschaften, sondern von deren kommunikationstechnologischen Vorgängern, dem Fernseher und dem Radio. Trotz der Vorherrschaft von Handys und PCs spielen sie im Alltag vieler Menschen eine große Rolle und begleiten uns morgens beim Frühstück oder Abends beim Bügeln.

Auf den von uns ausgewählten Motiven können Sie der Familie beim gemeinsamen Medienkonsum zusehen oder Tontechnikern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Weitere Bilder zum Thema „Medien“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen verschiedene Schiffsmotive vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre.

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Geschichte der Technik: Flugzeuge

Hans Grade am 28. Oktober 1908 beim ersten motorisierten Flug in Deutschland auf dem Kleinen Cracauer Anger in Magdeburg in seinem selbst gebauten Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor.Die französische Fliegerin Madame Franck in ihrem Farman-Zweidecker, mit dem sie den Ärmelkanal überfliegen will.Rumpler-FlugzeugeDer Ingenieur Hentzen, Inhaber des Weltrekords im Segelflug, in seinem Rekordflugzeug 'Vampyr' beim Segelflugwettbewerb in der Rhön.Ungewoehnliche Fahrzeuge Das Flugauto, eine Kombination aus Flugzeug und Auto - 1924 - Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildSegelflug-Veranstaltung in der Rhön. Marinesoldaten geben den Fliegern mit Winkerflaggen Signale.Ein Mann spielt auf den Tragflächen eines fliegenden Fugzeuges Golf in 1000 Meter Höhe.Fliegertreffen in Monaco.Luftfahrt in den Anfaengen.Segelflieger - Drahtseil klingt nach dem Start ausMänner sitzen in Korbstühlen in einem Flugzeug und schauen einen Film.(Kinoleinwand retuschiert.), 01.01.1925-31.12.1925Während der langen Flüge der Flugboote vom Typ Dornier X über den Atlantik sollten die Passagiere auch schlafen können. Ein Passagier demonstriert ein sog. 'Pullmann-Bett' in einer Kabine eines Flugbootes.Ein 'Entenflugzeug' Focke Wulf F-19 bei einer Flugvorführung in Hanworth in Großbritannien.Während des Aufenthalts in New York besichtigen amerikanische Journalisten das Flugboot. Das Bild zeigt sie im Salon der Dornier Do X.Passagiere im Musikzimmer des Luftschiffes Hindenburg bei einer seiner Fahrten im Jahre 1936.Stewardessen vor einer Douglas DC 3 der amerikanischen Fluggesellschaft TWA. Die Stewardessen, die alle über 250.000 Meilen geflogen sind und den 250.000-Meilen-Club bilden, präsentieren die neuen Sommeruniformen. Die Stewardessen sind v.li.: Margaret Clark, Gladys Entriken, Adele Jenkins, Geraldine Marvin, Velma Myers, Clare Foley, Eva McIntyre, Ida Staggers, Isabel Pearson, Leah French.Eine Frau schläft in einem der durch einen Vorhang abteilbaren Ruhebetten, mit denen die Kabine der auf der Strecke nach Kabul eingesetzten Junkers der Deutschen Lufthansa ausgestattet ist.Frau winkt aus einem Passagierflugzeug (undatierte Aufnahme).Eine Gruppe von Menschen wartet ein Flugzeug. Vermutlich bei Berlin, 1968.

Die Luftfahrt ist wahrlich ein Meisterstück menschlicher Innovations- und Ingenieurskunst. Vom Zeppelin zum Segelflugzeug, von der Dornier Do X zum Airbus A321XLR, von aerodynamischen Flugzeugen zu autonomen Flugtaxis: Die Geschichte der Luftfahrttechnik ist bei weitem noch nicht zu Ende erzählt.

In unserem heutigen Beitrag fokussieren wir uns jedoch erst einmal auf unsere schönsten Motive von historischen Flugzeugen sowie deren Innenausstattung, deren Entwicklung auch nicht zu verachten ist – saßen doch die Passagiere in den 20er Jahren noch eingepfercht auf wackeligen Korbstühlen. Weitere Bilder zum Thema „Flugzeuge“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal geht’s in die Welt der Medien, zu Radio und Fernseher.

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Geschichte der Technik: Automatisierung

Ein Kunde zieht an einem Automaten vor einem Tabakladen Zigaretten.Ein in Leipzig aufgestellter Automat, mit dem man Adressen nachschlagen konnte.Eine der ersten Spielautomatenhallen, in der mit einem Einsatz von 10 Pfennig Glücksspielautomaten betrieben werden konnten. Obwohl Jugendlichen unter 16 Jahren der Eintritt streng verboten ist, wie aus dem aufgehängten Plakat hervorging, kümmert sich hier keiner der hier spielenden Jugendlichen um das Verbot.Briefkästen der Reichspost mit einem Automaten für den Verkauf von Briefmarken. Rechts ist zu sehen, wie ein Kunde den Automaten bedient, links einen Postboten beim Leeren des Briefkastens.Im Postamt Charlottenburg I. wurde im Schalterraum ein Schreibmaschinen- und Papier-Automat, der gegen Einwurf von 10 Pfenning Papier liefert und die Schreibmaschine für kurze Zeit zum Schreiben frei macht, aufgestellt. Im Hintergrund Kunden an einem Schreibpult.Eine Frau bedient einen Geldwechselautomaten, der ein 10-Reichspfennig-Stück in fünf 2-Reichspfennig-Stücke wechselt.Kundinnen und Kunden stehen vor einem Automaten in der Liverpoolstreet, an dem frisches Obst in Papiertüten ziehen kann.Auf der Reichsgastwirtmesse am Kaiserdamm wird ein neuartiger Automat zum Schuhputzen vorgestellt.In Banken und Sparkassen soll ein Automat aufgestellt werden, der die umständlichen Zahlungsformalitäten vereinfacht. Gegen Einwurf eines Zehnpfennigstücks dispensiert der Automat ein Kuvert und eine Metallmarke. Das Kuvert ist zur Aufnahme des einzuzahlenden Geldes bestimmt und mit einer Kontrollnummer versehen. Diese Kontrollnummer befindet sich auch auf dem Abschnitt des Kuverts, den der Kunde zurückbehält. Nach Einlage des Geldkuverts wird die Metallmarke in den zweiten Schlitz geworfen. Daraufhin öffnet sich die Einwurfstelle für das Kuvert automatisch und das Kuvert fällt in einen Panzertresor. Dieser Tresor wird täglich durch zwei Angestellte des Sparinstituts geleert, die die Beträge zur Gutschrift abholen. Der Kontrollabschnitt dient als Legitimation für den Einzahler bei nachträglicher Eintragung ins Sparbuch.Eine Frau zieht sich an einem Berliner Bahnhof eine Zeitung aus einem Zeitungsautomaten.

Heutzutage kommt man am Thema „Automatisierung“ nicht vorbei: Unser kompletter Alltag läuft immer automatisierter ab, oftmals auch ohne, dass wir es überhaupt realisieren.

Ob Glücksspiel-, Obst-, Briefmarken- oder Schuhputzautomat: in unserem heutigen Beitrag zeigen wir Ihnen eine Auswahl unserer schönsten Motive von historischen Automaten. Weitere Bilder zum Thema „Automat“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal präsentieren wir Ihnen die schönsten historischen Flugzeugmotive.

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Geschichte der Technik: Autos

Gepäck steht vor einem Auto (Opel Rekord)  mit offenem Kofferraum vor einem Hotel in Lovran. Unter dem Gepäck sind auch Rotweinflaschen.Eine Familie macht Halt auf einer Tankstelle und steht vor dem geöffneten Kofferraum ihres Autos.Junge Frau aus Auto ausgestiegen die das Panorama um Cortina d' Ampezzo fotografiertAnfang der 50er Jahre - kaum jemand hatte ein eigenes Auto. Aber die Sehnsucht, einen Ausflug ins nahegelegene Österreich zu Bergtouren zu unternehmen, war natürlich groß. Die Sektion Lechrain des Alpenvereines organisierte in einem rundlichen Kässbohrer-Bus Wochenendfahrten für die Wanderer und Kletterer, für Groß und Klein, unvergesslich! Uns Kindern wurde vom Busfahren grundsätzlich schlecht, auch das unvergesslich.Zwei Fraueinköpfe recken sich aus dem Auto zum Blick auf den SellastockEin Familienvater posiert mit seinen Kindern vor der Burg Trausnitz in Landshut. Links im Bild eine Borgward Isabella. Aufnahme von 1956.Eine Junge Frau steht bei einem roten Borgward Isabella. Das Auto ist mit roten und orangenen Blumen geschmückt.Staatsgäste vor der Prager Burg in einer Tschaika-Limousine.Autos an der Quai de la Mégisserie in Paris.Klingentorturm, VW KäferMenschen sitzen in einem weißen Opel vor einem hölzernen Haus mit Blumen vor den Fenstern.

Eisenbahn, Computer, Telefon – in kaum einem anderen Bereich ist der Wandel der Zeit so deutlich sichtbar wie in der Technologie. In unserer neuen Themenreihe „Geschichte der Technik“ zeigen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Aufnahmen von historischen Verkehrs- und Kommunikationsmitteln, den ersten Automaten, Radios und Fernsehgeräten.

In unserem ersten Beitrag dreht sich alles um die Welt der Automobile: Borgwards, Fords, Renaults oder VWs – in unserer Slideshow können Sie die schönsten historischen Modelle begutachten. Weitere Bilder von Automobilen aus den 50er und 60er Jahren finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal ist die Informationstechnologie mit Automaten und Computer an der Reihe.

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Unsere Fotografen: Winter

Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die Charite´zu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen.Ein Zug geführt von einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe (BR) 01 1518-8 fährt vorbei an einem verschneiten Haus am Bahnübergang bei Triptis.Nachtaufnahmen von betriebenen Dampfloks sind heute 2015 schon etwas besonderes aber damals noch gut möglichSchloss NeuschwansteinDer Walchensee ist der obere See zum Walchenseepumpspeicherkraftwerk und ein beliebtes Touristenziel.Berlin Straßenschild nach historischen Vorlagen.Die Doppeldecker sind wie auch die roten für London typisch für Berlin.Gepflasterten Bürgersteige findet man noch viele in BerlinBlick auf den Preussischen Landtag, dem heutigen (2018) Abgeordnetenhaus Berlin. Das Gebäude grenzt auf Ost-Berliner Seite direkt an die Mauer. Die Aufnahme wurde von West-Berlin aus gemachtBerlin Schlossstrasse Advent 1983 ÖPNV, BVG.Ein ganzes Stadtviertel hat sich bis heute gewandelt. Wer kennt 2018 noch die Geschäfte, die es damals in der Schlossstrasse Ecke Rheinstrasse, Bornstrasse, Bundesallee gab, Vieles wurde nur umgebaut, Anderes abgerissen und neu gebaut, Hertie, Titania Palast, Radio Rading, Wertheim, Leineweber u.v.a.nach nur wenige Monate dauernde Verhandlungen Ende 1983 übernimmt die West Berliner BVG die S-Bahn von der DR in der Nacht vom 8.1.84 zum 9.1.84 zunächst werden nur 2 Rumpfstrecken des Netzes befahren. Hier ein par Impressionen im Umfeld dieser historischen Nacht und den folgenden Tagen. Zunächst zusätzlich zum Farbbild (schon bei Timeline) nun auch Schwarz-Weiß-Bilder des letzten DR-Zuges aus Wannsee nach CharlottenburgBilder eines HarzurlaubesDer Standort ist entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Grunewald und Nikolasssee. Eine BVG-S-Bahn kommt gerade entgegen - Typ Stadtbahn.Das Wichtigste steht schon in den Schlagworten. 2015 sieht die Gegend nun ganz anders da. Daher ist es sinnvoll sich auch noch das Haus hinter der Gedächtniskirche anzusehen. Es enthielt - hier leider nicht mehr zu sehen - den Durchlass zur Kantstrasse. Es ist inzwischen abgerissen Worden und machte Hochhäusern PlatzIn einem Kraftakt hat die BVG im Winter 84-85 die Wannseebahn wieder für den Fahrgastverkehr hergerichtet Fahrzeugmangel zwingt die BVG sogenannte Passviertel einzusetzen. Bezeichnend für die Eile sind auch die provisorischen ZugzielschilderNeptunbrunnen und Berliner Dom auf der Spreeinsel.Blick über eine Straße auf den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in West-Berlin.1988 ist das Jahr des Jubiläums 150 Jahre Eisenbahn in Preussen. Die DR und viele Eisenbahnvereine in Westberlin haben vieles auf die Gleise gesetzt um ihre Pretiosen den Westberlinern zu zeigen.Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten Mauerstück beobachtet die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Menschen beobachten die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Soldaten öffnen die Mauer für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Menschen stehen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor nach der Wende vom 9. November 1989.Menschenmenge auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor am ersten Weihnachten nach dem Mauerfall.

Seinen ersten Fotoapparat, eine kleine Altissa Box, bekam unser Timeline-Fotograf Winter Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Während seiner Schulzeit in Göttingen und München lernte er dann, in den Dunkelkammern mit Fotochemikalien umzugehen, während er Ende der 60er Jahre, kurz vor dem Abitur, zu Weihnachten den ersten Apparat mit Nachführbelichtungsmesser – eine Dacora super Dignette – geschenkt bekam. Sein lang gehegter Wunsch nach einer eigenen Dunkelkammer ging bereits während seines Medizinstudiums in Berlin in Erfüllung und Ende der 70er Jahre hatte er endlich das Geld zusammen, um sich einen Traum zu erfüllen – eine Messsucherkamera.

Wie man bereits erahnen kann, beschäftigt sich Thomas Winter – so sein bürgerlicher Name – bereits seit seiner Kindheit mit der Fotografie: Es war und ist ein Hobby, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Seine Themen sind übrigens bis heute, neben der üblichen Familienfotografie, Städte, Architektur, Landschaften, das Zusammenwachsen der BDR und DDR und vor allem: Eisenbahnen. In seiner Jugend machte Winter mit einem Freund von Westberlin aus häufig sogenannte „Dampflokjagden“ in die DDR, was seine Stasiakte später auch minutiös wiedergab: „…reist mit viel Fototechnik ein, in die Kreise Saalfeld, …“. Weiterlesen

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