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Moodboard: Feierlaune

Schnaps, Tanz und Heiterkeit: Unser Moodboard „Feierlaune“  © Juergen, United Archives/Wittmann, Westend

Ein Abend im Februar: Der Freundeskreis trifft sich, um Geburtstag zu feiern. Nach dem Abendessen gibt es erstmal ein, zwei Gläschen Schnaps, um die Stimmung aufzulockern. Und siehe da, die Feierwütigen stürmen das Parkett und tanzen ausgelassen zu den Rolling Stones und den Beatles. Doch dann fällt die Dame mit der Perlenkette vom Stuhl Entwarnung, nichts passiert! Und alle haben was zu lachen

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „Feierlaune“ finden Sie zusätzlich eine Sammlung der schönsten Motive.

Als Inspiration für Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, überraschenden Zusammenhängen und stöbern Sie in unseren ausgewählten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.

Gesellschaft in Berlin, 1952

Der heutige Aschermittwoch beendet die fünfte Jahreszeit und läutet die Fastenzeit ein: Grund genug, zurückzublicken auf das feierlaunige und lebensfrohe Berlin der 50er Jahre. Und falls Sie selbst zu den Alkohol-Fastern gehören, verzagen Sie nicht: In vierzig Tagen können auch Sie wieder anstoßen.

Menschen trinken bei einem festlichen Anlass in Berlin.

Gesellschaft in Berlin, 1952   © RalphH

„Meine Mutter ist in Italien zur Schule gegangen und hat in Berlin dann für eine italienische Firma gearbeitet. Auf dem Bild ist sie zusammen mit ihrem Chef und dessen Frau anläßlich eines großen Balls im Palais am Funkturm zu sehen. Man hat damals  und daran kann ich mich noch gut erinnern  sehr gerne gefeiert und keinen Termin ausgelassen. Lebensfreude pur!“

Weitere feucht-fröhliche Motive gibt’s in unseren Fotoalben Wein, Bier, Fröhlichkeit und Lachen. Auf dem Profil von unserem Community-Mitglied RalphH finden Sie spannende, historische Aufnahmen aus Berlin. Auf unseren Pinnwänden auf Pinterest gibt es außerdem Sammlungen zu den Themen Durstlöscher, Berlin 60er Jahre und Lebensfreude.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Grand Jeté über dem Schloss Bellevue, 1988

Der Herbst hält Einzug über Deutschland, und dem nahenden Sommerende kann man wohl nur so begegnen, wie es uns Timeline-Mitglied Jujulia vormacht: Mit Bewegung, Tanz und Lebensfreude! So wird selbst die trübe, herbstliche Wolkendecke über dem Schloss Bellevue zu einer passenden Kulisse für den „grand jeté“. Was hinter ihrem großen Sprung steckt, erzählt sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild:

Eine Tänzerin springt über dem Schloss Bellevue mit einem Gesichtsausdruck der Leichtigkeit und Freude. Gleichzeitig fliegt ein Kleinflugzeug in Richtung rechten oberen Bildrand und kontraounktiert die Bewegung.

Grand Jeté über dem Schloss Bellevue, 1988   © Jujulia

„Im September 1988 entstand dieses Bild vor dem Schloß Bellevue. Ich war damals Tänzerin in Berlin und hatte große Freude an Bewegung. Ich persönlich verbinde mit dem Foto die Erinnerung an eine Zeit, in der Ballett mein Leben ausgefüllt hat, und an meine Heimatstadt Berlin. Weiterlesen…

Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt, 1953

Eine Faschingshochburg war München noch nie, aber dennoch werden auch in der bayerischen Landeshauptstadt in der närrischen Zeit einige Traditionen gepflegt – wie der Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt. Jedes Jahr am Faschingsdienstag verkleiden sich die Marktverkäuferinnen und führen ihre Tänze unter großem Besucherandrang zwischen den Ständen auf. Ihre Aufnahme zweier Marktfrauen aus dem Jahr 1953 erinnert Timeline-Userin Benda an die Verwurzelung dieses Brauchs in ihrer Familie – unsere Geschichte zum Bild im Februar.

„Früher ohne Tanzkurs, der heute ab Herbst stattfindet. Einige Musikanten gingen gegen Bezahlung von Stand zu Stand und spielten zum Tanz auf. Die Standlfrauen forderten dazu Zuschauer und auch Kunden auf. Meine Oma war 49 Jahre als Standlfrau auf dem Viktualienmarkt. Ab den Weihnachtsfeiertagen bastelte sie sich das ‚Kostüm‘ jedes Jahr ein bisschen anders. Mein Opa fuhr sie am Faschingsdienstag morgens hin und holte sie nachmittags wieder ab. Er war Faschingsmuffel. Am Nachmittag holte sie das Flughafen-Restaurant in Riem von zu Hause ab. Dort sorgte Oma weiter für die Stimmung der Gäste.“

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Rock ’n‘ Roll – Tanz oder Akrobatik?

Kultur – Der Rock ’n‘ Roll erobert Deutschland

Rasanter Rhythmus und Rebellion, wirbelnde Röcke und fliegende Haare und eine Musik, die jeden auf die Beine holt: das ist der Rock ’n‘ Roll. Nicht einfach nur ein Tanz mit Luftsprung (siehe Fotowettbewerb „Höhenflüge) sondern eine Lebenseinstellung.  In unserem heutigen Fundstück haben wir Fotos aus den Archiven gezerrt, die Zeugnis ablegen von der Stunde Null des Rock ’n‘ Roll in Deutschland vor 55 Jahren. Viel Spaß mit unseren Bildern aus der Münchner Illustrierten Nr. 42 vom 20. Oktober 1956.

 
 


 
 
 

Als der Rock ’n‘ Roll nach Deutschland kam

Der Rock ’n‘ Roll hatte es zunächst nicht leicht in Deutschland: Als „Epilepsie mit Judo“ musste er sich von seinen Kritikern verspotten lassen. Als Mitte der 50er Jahre die Rock ’n‘ Roll-Welle Deutschland erreichte, wagten sich landauf, landab junge Menschen an aberwitzige Akrobatiken, die man bis dato höchstens aus dem Turnunterricht gekannt hatte.

Hinten höher als vorn, schwebt die Rock and Rollerin, an kitzliger Stelle gepackt und hochgerissen, zu Häupten des anmutig rotierenden Partners. Ein Tritt in den Bauch gilt auch und heißt in der Fachsprache „Tummy-Squash“. Verzückt lächelt der bartumrandete Mund des Getretenen. Sein Bauch schweigt und freut sich, dass die tanzende Dame nur barfüßig rhythmisch tätig ist.
Was gehört zu wem? Das Unterscheiden eigener und fremder Gliedmaßen ist bei den Freistilaktionen des Rock ’n‘ Roll oft Glückssache. Als Tanz ähnelt der Rock einem Jitterbug, bei dem fast alles erlaubt ist und der eine eigene Arbeitskleidung erfordert.

Bis zum 2. Oktober 2011 läuft noch unser Fotowettbewerb „Höhenflüge„. Wir wollen Ihnen ein paar Anregungen und Ideen geben, vielleicht haben auch Sie Fotos zu Hause, die zeigen, wie es nach oben geht. Deshalb geht es auch in unseren nächsten Fundstücken um Luftsprünge und Höhenlagen, um Augenblicke über den Wolken oder auch nur knapp über dem Erdboden und um erhebende Momente. Lassen Sie sich überraschen!

Ihr Timeline Images Team

PS: Wenn Ihnen unsere “Fundstücke” gefallen, sind Sie herzlich eingeladen, diese mit Ihren Freunden und Bekannten zu teilen, z. B. über unseren “Share”-Button: