Schlagwort-Archiv: Stadt

Unterwegs in München: Die Au

Am Paulanderplatz 13 in der Au in München. Trödel liegt auf der Straße vor dem Haus. Da es in diesem Stadtteil keine Kanalisation gibt, werden die Abwässer und Abfälle in den Mühlbach von Au geleitet. Kinder spielen im Mühlbach in der Münchner Vorstadt Au. Menschen auf der Quellenstraße in München-Au. Im Hintergrund die Mariahilfkirche. Drei Männer bei der Arbeit in einer Wagenschmiede in München-Au. Blick auf ein Wohnhaus am Auer Mühlbach in München Au, links die alte Papierfabrik. Eine alte Frau sieht sich auf der Münchner Auer Dult auf dem Mariahilfplatz angebotenes Geschirr an. Ein Mann an einem Brunnen in der Quellstraße in München, nahe der Rosenheimerstraße. Blick auf einen Stand auf dem Markt, der alle Arten von Tonkrügen und Tontöpfen verkauft. Eine Verkäuferin berät einen Herrn (undatierte Aufnahme). Eine Frau beim Wäscheaufhängen im Münchner Stadtteil Au. Ein älterer Mann sucht auf der Auer Dult in München nach brauchbarem Trödel. Eine ältere Trödelverkäuferin auf der Auer Dult wartet auf Kundschaft. Ein Karren mit Schildern während des Aufbaus der Auer Dult in München. Zwei Frauen betrachten Porzellan und Geschirr auf dem Auer Geschirrmarkt in München. Eine alte Frau mit Handtasche betrachtet Gemälde an einem Verkaufsstand auf der Kirchweih-Dult in Au in München. Frauen betrachten Keramik an einem Stand auf der Herbst-Dult in Au vor der Mariahilfkirche in München. Eine junge Frau mit Kopftuch und Handtasche begutachtet den Trödel an einem Verkaufsstand auf der Auer Dult im Herbst.

Im dritten Teil unserer Fotoalbenserie „Unterwegs in München“ geht’s in die Au: Durch die dreimal jährlich stattfindende Dult über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, hat die Au noch mehr zu bieten als Teller, Tassen und Trödel. Das Münchner Original Karl Valentin erblickte hier das Licht der Welt, das Starkbierfest am Nockherberg zieht jährlich tausende Besucher an und Wassermühlen im Auer Mühlbach dienen nach wie vor fleißig der Energiegewinnung. Tauchen Sie ein in die Historie des traditionellen Münchner Viertels und stöbern Sie in unserem Fotoalbum in einem Jahrhundert Stadtteilgeschichte.

Die Au in München

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. Nächstes Mal präsentieren wir Ihnen einen Querschnitt durch 80 Jahre Münchner Oktoberfest.

Unterwegs in München: Nachkriegszeit

Am Morgen nach der Bombennacht im Sommer 1944 in München bringt eine Frau Dinge aus ihrem Haus in Sicherheit, darunter ein Kruzifix. Ruinen an der Münchner Augustinstraße nach Kriegsende. Im Hintergrund die Josefkirche. Zwei Männer transportieren neu hergestellte Särge auf einem Handwagen durch die Straßen Münchens. Die Särge sind für dei möglichen Opfer, die der harte und kalte Winter im kriegszerstörten München bringen kann, bestimmt. Schuttberg vor dem Wittelsbacher Palais in München, dem ehemaligen GESTAPO-Hauptquartier. Aufräumarbeiten am Münchner Marienplatz nach Kriegsende. Der bayerische Löwe vom Münchner Siegestor an einem Trümmhaufen lehnend. Das herabgestürzte Kruzifix in den Trümmern der schwerstbeschädigten Frauenkirche nach einen der letzten alliierten Luftangriffe auf München. Häuserruinen in der Augustenstraße nach Kriegsende. Menschen bei der Trümmerbeseitigung nach einem alliierten Bombenangriff im Frühjahr 1945 an der Kreuzung Schellingstraße Schraudolphstraße in Schwabing. Im Hintergrund die zerstörte Neue Pinakothek. Zwei Frauen stehen am Königsplatz in München (undatierte Aufnahme). Vom Zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude in München (undatierte Aufnahme). Die Alte Pinakothek vom Zweiten Weltkrieg zerstört (undatierte Aufnahme). Der vom Zweiten Weltkrieg zerstörter Elisabethplatz in München. Im Hintergrund sieht man die Fassade des Gisela-Gymnasiums (undatierte Aufnahme). Vom Krieg zerstörte Statuen vor der Alten Pinakothek in München. Die alleinstehende Statue ist der "Rossebändiger" von Hermann Hahn (1931). Nach dem Krieg steht eine Familie vor einer im Zweiten Weltkrieg zerstörten Landschaft in München. Vor dem Geschäft eines Fotografen in München stehen Menschen an, um für die neuen Personalausweise Fotos machen zu lassen. Eine junge, lachende Frau im Bikini wird auf einer Liege im Garten mit Wasser aus einer Gießkanne abgekühlt. Ein Vater mit seinen beiden Kindern in einem Innenhof, in dem noch Berge von Schutt liegen.

Im zweiten Teil unserer Fotoalbenserie „Unterwegs in München“ zeigen wir Ihnen die eindringlichsten und beeindruckendsten Aufnahmen vom zerstörten München nach dem Zweiten Weltkrieg: Von der Alten Pinakothek ist nur ein Schutthaufen übrig, der Marienplatz wirkt wie ausradiert und eine Löwenstatue reckt einsam ihren Hals aus den Trümmern des Wittelsbacher Palais‘. Doch langsam aber sicher kehrt so etwas wie Alltag und Normalität zurück: Bürgerinnen und Bürger stehen Schlange, um Fotos für die neuen Personalausweise anfertigen zu lassen, Familien machen Ausflüge in den Tierpark Hellabrunn und Kinder, verkleidet als Cowboys und Indianer, posieren in ihren Faschingskostümen vor Ruinen.

Zerstörtes München

Zerstörtes München in Farbe

München in Trümmern

München in der Nachkriegszeit

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. Nächstes Mal geht’s auf Tour durch den Stadtteil Au.

Belle de jour, 1964

Dass Paris die Stadt der Liebe ist, ist hinlänglich bekannt. Doch auch modisch hat Paris einiges zu bieten – nicht umsonst prägen französische Wörter wie Haute Couture oder prêt à porter die internationale Modeszene. Mit welcher Leichtigkeit und Nonchalance Französinnen ihre Kleidung tragen, erfuhr unser Community-Mitglied Hubertus Hierl am eigenen Leib, als er einen Ausflug nach Versailles machte. An wen ihn die elegante Schönheit erinnert, erzählt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

modisch gekleidete junge Frau vor dem Schloss zu Versailles

Belle de jour   Â© Hubertus Hierl

„Paris, Versailles, 1964: Ich befinde mich vor dem Schloß zu Versailles. Ununterbrochen streben Besuchermassen dem Schloss entgegen, um einmal den berühmten Spiegelsaal zu sehen. Da entdecke ich unter den Besuchern jene vornehme, elegant gekleidete Schönheit. Als sie zur Seite blickt, ihr Profil am besten zur Geltung kommt, drücke ich einmal auf den Auslöser meiner Kamera und halte diesen Augenblick für immer fest. Drei Jahre nach dieser Begegnung, 1967, dreht Luis Buñuel Belle de Jour mit Catherine Deneuve als Hauptdarstellerin Séverine. Wenn ich heute das Foto betrachte, meine ich, Catherine Deneuve zu sehen. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Selbst das Kostüm könnte von Yves Saint Laurent stammen, der die Kostüme für den Film kreierte. Und dann kommt mir beim Betrachten des Bildes immer wieder in den Sinn, was Friedrich II. an Voltaire schrieb: ‚Der gute Geschmack hat seinen Sitz in Paris.'“

Weitere Impressionen aus der Stadt der Liebe (und Mode) gibt’s in unseren Fotoalben Mützen Historisch, Paris, 60er Jahre und Mode 60er Jahre. Auf unseren Pinnwänden auf Pinterest finden Sie außerdem Motive zu den Themen Paris, Jacken und Mäntel 40er-70er Jahre und Best of 60er Jahre.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Venedig im Winter, 1987

Zapfig ist’s geworden: Während der Winter so langsam Einzug hält, die Vorweihnachtszeit sowohl für Besinnlichkeit als auch für Geschenke-Stress sorgt und man fassungslos darüber ist, wie schnell das Jahr mal wieder vorbei ging, erzählt uns Community-Mitglied Zeitlmeir in unserer aktuellen Geschichte zum Bild von seiner Hochzeitsreise ins (leider ebenso) kalte Venedig.

Eingeschneite Gondeln in Venedig, Italien.

Venedig im Winter, 1987   Â© Zeitlmeir

„Venedig im Winter, kaum Touristen um diese Zeit, also buchten wir im Januar 1987 zu unserem 17. Hochzeitstag diese Reise. Nach der Ankunft fuhren wir abends verfroren und hungrig mit dem Vaporetto zum Hotel nahe des Markusplatzes. Das Lokal im Hotel war wegen Renovierung geschlossen. Durch enge verschneite Gassen fanden wir in der Nacht doch noch eine Pizzeria, was uns ein klein wenig mit der Unbill des Tages versöhnte. Tags darauf, am 13. Januar 1987, meldete die Münchner Abendzeitung Packeis auf dem Markusplatz bei -3 Grad, am 14. Januar immer noch Schneefall bei -6 Grad. Patricia Highsmiths Romantitel ‚Venedig kann sehr kalt sein‘ hat sich uns total erschlossen, obwohl der Winter hier auch seinen eigenen Reiz haben kann. Zwischen den alten Fassaden der venezianischen Häuser sind die verschneiten Gondeln im Kanal vertäut. Dick liegt der Schnee, ein bizarrer, zauberhafter Anblick. Die verschneiten Palazzi und die Eiszapfen an den ornamentverzierten Fassaden steigerten noch das pittorske Bild dieser Stadt, das uns in Erinnerung blieb.“

Weitere Bilder zum Thema gibt’s in unseren Fotoalben Venedig, 60er Jahre, Winter, 80er Jahre und Touristen oder auf unserer Pinterest-Pinnwand Winter Historisch.

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Das Mädchen mit der Perlenkette, 1964

In kaum einer anderen europäischen Stadt tummelten sich in den 60er Jahren so viele Existentialisten wie in Paris. Lässig rauchend im Café de Flore oder in einem der vielen Kellergewölbe am Rive Gauche. Was das schicke Mädchen mit der Perlenkette damit zu tun hat, erzählt uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsächlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafür halten. Spät in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller übervoll von jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trägt leuchtet in dem matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drücke ich auf den Auslöser meiner Kamera.

Das Mädchen mit der Perlenkette   Â© Hubertus Hierl

„Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsächlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafür halten. Spät in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller übervoll mit jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft ist stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trägt, leuchtet im matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drücke ich auf den Auslöser meiner Kamera.“

 

 

 

Weitere Paris-Bilder finden Sie zum Beispiel auch in unseren Fotoalben Paris, 60er Jahre und Paris, 70er Jahre. Auch auf Pinterest ist die Stadt der Liebe mit unzähligen historischen Aufnahmen vertreten. Wenn Sie eher der modische Aspekt des Jahrzehnts interessiert, dann besuchen Sie doch unser Fotoalbum Mode, 60er Jahre.

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Grand Jeté über dem Schloss Bellevue, 1988

Der Herbst hält Einzug über Deutschland, und dem nahenden Sommerende kann man wohl nur so begegnen, wie es uns Timeline-Mitglied Jujulia vormacht: Mit Bewegung, Tanz und Lebensfreude! So wird selbst die trübe, herbstliche Wolkendecke über dem Schloss Bellevue zu einer passenden Kulisse für den „grand jeté“. Was hinter ihrem großen Sprung steckt, erzählt sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild:

Eine Tänzerin springt über dem Schloss Bellevue mit einem Gesichtsausdruck der Leichtigkeit und Freude. Gleichzeitig fliegt ein Kleinflugzeug in Richtung rechten oberen Bildrand und kontraounktiert die Bewegung.

Grand Jeté über dem Schloss Bellevue, 1988   Â© Jujulia

„Im September 1988 entstand dieses Bild vor dem Schloß Bellevue. Ich war damals Tänzerin in Berlin und hatte große Freude an Bewegung. Ich persönlich verbinde mit dem Foto die Erinnerung an eine Zeit, in der Ballett mein Leben ausgefüllt hat, und an meine Heimatstadt Berlin. Weiterlesen…

Auf Reisen in den 60ern: Von der Adria bis zur Nordsee

Menschen auf einem Platz in Venedig. Paar und Menschen die Tauben füttern auf dem Markusplatz in Venedig. Kanal, Motorboot (Mirco) und Brücke in Venedig. Schiff mit Kisten und im Hintergrund die Rialto Brücke mit Reklame (Mostra Dei Guardi) in Venedig. Gebäude, Kanal und Motorboote in Venedig. Kanal, Autos, Busse, Werbung (Pepsi Cola, Cinzano) und Gebäude in Venedig, Bauern beim Heurechen auf der Seiseralm mit Blick auf Langkogel Junge Frau aus Auto ausgestiegen die das Panorama um Cortina d' Ampezzo fotografiert Ein Junge hockt auf einem hölzernen Zaun am Ritten bei Bozen. Zwei Fraueinköpfe recken sich aus dem Auto zum Blick auf den Sellastock Touristen betrachten den Kirchturm von Altgraun am Reschenpass, der aus einem See herausragt. Autos stehen geparkt vor der Talstation der Gondelbahn Pordoi in Canazei. Auto am Strassenrand mit Dolomiten Im Fischmarkt von Hamburg verkaufen Fischer Schollen vom Kutter aus. Schlittschuhfahrer auf der zugefrorene Außenalster vor dem Alsterpavillon in Hamburg. Blick von der Sankt Michaelis Kirche (auch Michel genannt) über die Speicherstadt im Hafen von Hamburg. Blick von der Sankt Michaelis Kirche (auch Michel genannt) af die Kehrwiederspitze und den Freihafen von Hamburg. Menschen sitzen in einem bunten Karussell während eines Schützenfestes in Harburg auf dem Schwarzenberg. Hafenschlepper im Hafen von Hamburg bei starkem Schneefall.

Im sechsten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ reisen wir einmal vertikal über den europäischen Kontinent, von den verwinkelten Gassen Venedigs über die Südtiroler Alpen bis in den flachen Norden. Sehen Sie, wie romantische Gondolieri durch die Lagunenstadt treiben, wie unsere reisebegeisterten Community-Mitglieder die Stille der Berge genießen und wie die HafenCity vor 50 Jahren ausgesehen hat.

Venedig, 60er Jahre

Südtirol, 60er Jahre

Hamburg, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Nächstes Mal geht es horizontal über den europäischen und asiatischen Kontinent, von der Türkei bis nach Indien.

Badende Frau vor Frauenkirche, 1962

Sommer, Sonne, Strand und Meer…wer sich bis zu seinem lang ersehnten Sommerurlaub noch ein wenig gedulden muss, kann sich bei diesen heißen Temperaturen im See oder im Freibad abkühlen. Doch es gibt auch unkonventionelle Wege, der Hitze zu entkommen: Wie sich unser Community-Mitglied Riemer im heißen Sommer in München in ihrer Mittagspause erfrischte, erzählt sie uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Eine junge, blonde Frau sitzt im Bikini in einer Badewanne auf einem Dach unter einer Wäscheleine mit trocknenden Nylonstrümpfen. Im Hintergrund ist die Frauenkirche in München zu sehen.

Badende Frau vor Frauenkirche, 1962  Â© Riemer

„1962, mein erster Sommer in München. Ich war 21 Jahre alt und hatte Anfang 1962 meine erste Arbeitsstelle bei Familie Otto Kröner (Fachhaus für Optik und Photographie) in der Kaufingerstraße 34 angetreten. Das Photolabor war im 4. Stock und dann gab es da diesen wunderbaren Dachgarten mit Blick auf die Frauenkirche. Das Photo entstand in der Mittagspause und es war eine mords Gaudi. Heute bin ich 73 Jahre und erinnere mich sehr gerne an die 11 Monate bei der Familie Kröner. Die ganze Aufnahmeserie ist in meinem Besitz und ist Teil meiner Historischen Sammlung Heike Riemer.“

 

 

 

Weitere sommerliche Eindrücke aus München und anderen entspannten, abkühlenden Aktivitäten im Sommer können Sie in unseren Fotoalben „Sommer in München, 60er Jahre“, „Schwimmen in den 60ern“, „Bademode 60er Jahre“ und „Sonnenbad“ genießen. Wenn Sie sich auf Ihren nächsten Badespaß einstimmen möchten, dann besuchen Sie doch unsere Pinnwände „Sonnenstrahlen“ und „Badewannen historisch“ auf Pinterest.

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Im Café de Flore, 1964

Draußen im Café sitzen, die Seele baumeln lassen, Menschen beobachten und über das Leben philosophieren – gibt es einen noch schöneren Zeitvertreib bei diesen fast schon hochsommerlichen Temperaturen? Allerdings: Mit der Kamera auf die Jagd nach Berühmtheiten gehen, wie uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Junge Pariserin im Existentialistencafe Cafe de Flore in Paris„Paris 1964. Unterwegs im Quartier Latin am linken Seineufer. Man sagte mir, dass ich – wenn ich Glück habe – im Café de Flore vielleicht Juliette Gréco, die berühmte Chansonsängerin von Saint-Germain-des-Prés, antreffen könnte, vielleicht auch Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Ich gehe also den Boulevard Saint-Germain entlang zum Flore. In die Kamera setze ich ein lichtstarkes Objektiv ein und nehme einen hochempfindlichen Film. Bei einer Tasse Kaffee, die damals in diesem Hause noch erschwinglich war, warte ich – vergebens. Es ist schon dunkel, als ich das Flore verlasse. Draußen drehe ich mich noch einmal um, da entdecke ich durch das große Fenster – nein, nicht die Gréco -, aber eine jener echten oder vielleicht auch nur gespielten Existenzialistinnen, die damals zu Saint-Germain-des-Prés gehörten und in diesem Viertel zu Hause waren. Besondere Kennzeichen: lange, schwarze, glatte Haare, Rollkragenpullover, schwarze Hose, schwarzer Mantel. Ferner: blasses schmales Gesicht, auf den Lippen dieses sanfte Lächeln, Zigarette rauchend. Ich warte einen günstigen Moment ab und drücke dann auf den Auslöser meiner Kamera.“

Foto: Im Café de Flore © Hubertus Hierl

Wenn Sie auch Lust bekommen haben, im Café zu sitzen und Leute zu beobachten, dann stöbern Sie doch einfach in unseren Fotoalben Cafészenen 1919-1990, Cafés in Berlin 1900-1989 oder Cafés und Biergärten in München 1900-1989. Auf Pinterest finden Sie außerdem stimmungsvolle Pinnwände zu den Themen Licht und Schatten und Lebensfreude.

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