Schlagwort-Archiv: Schauspieler

Marcel Marceau, 1967

„Finden uns nicht die bewegendsten Momente im Leben ohne Worte?“ – Im Jahr 1967 hatte Timeline-User Hubertus Hierl die Ehre, den französischen Meister der Pantomime Marcel Marceau während eines Auftritts in Regensburg fotografieren zu dürfen. Die Begegnung dauerte nur wenige Minuten, doch für Hubertus Hierl war es ein Moment, der unvergesslich bleiben sollte. In unserer Geschichte zum Bild im März erinnert er sich noch einmal zurück.

Marcel Marceau, 1967

„Er gilt als der berühmteste Pantomime des 20. Jahrhunderts – eine Legende bereits zu Lebzeiten: Marcel Marceau. Eine New Yorker Zeitung schrieb voll Begeisterung: ‚Das ist Genie. Das ist Marceau‘. Und der einstige Bürgermeister von New York Giuliani ernannte 1999 den 18. März gar zum ‚Marcel Marceau Day‘. Als ‚Kunst der Stille‘ bezeichnet Marcel Marceau seine Darstellungsform. ‚Stille heißt auch Tiefe, ich will die Menschen in der Tiefe berühren, in ihrer Seele‘, sagt er in einem Interview. In aller Stille auch hat er sich 2006 von der Bühne verabschiedet. 2007 stirbt Marcel Marceau.

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Licht aus, Film ab!

Kultur – Großes Kino auf kleinstem Raum

Strahlender Sonnenschein, azurblaues Wasser und eine Prise Romantik. Was im Winter wie ein Traum klingt, kann zumindest für die Dauer eines Films zur Realität werden. Problematisch wird es nur, wenn man kein Geld zur Verfügung hat und sich dadurch keinen geeigneten Drehort leisten kann. Und so wird aus der Not heraus auch mal die eigene Wohnung zum Studio. Das dies funktionieren kann, zeigen die beiden Filmfanatiker Oscar Düll und Hanns Siegert. Begleiten Sie uns mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 3 vom 19. Januar 1952 in eine Wohnung im Münchner Stadtteil Schwabing, wo mit bescheidensten Mitteln, aber viel Liebe zur Sache, auf 30 Quadratmetern ein Film gedreht wird.
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Stuntman – der heimliche Held

Alltag – Die todesmutigen Helden der Leinwand

Wenn sich der Schauspieler Henry Cavill in dem Film „Krieg der Götter“, in den Kampf gegen den unbarmherzigen König Hyperion stürzt, tut er das nicht selber. Die wahren Helden solch halsbrecherischer Szenen sind die Stunt Doubles. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn es für die Schauspieler zu gefährlich wird. Sie rasen im Auto über Klippen, springen aus fahrenden Zügen oder gehen buchstäblich in Flammen auf. Dass sie bei solchen Stunts immer wieder Kopf und Kragen für die Schauspieler riskieren, wissen nur die wenigsten. Werfen Sie mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 50 vom 15. Dezember 1951 einen Blick hinter die Kulissen, und lernen Sie die Menschen kennen, für die kein Stunt zu schwierig ist. „Krieg der Götter“ startet am 11. November in den Deutschen Kinos.
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