30 Jahre Mauerfall

Menschen warten am 12. November 1989 darauf, die Grenze am Potsdamer Platz nach der Öffnung für den Autoverkehr zu überqueren.Menschen besteigen die mit Graffiti bemalten Mauer in Berlin während der Grenzöffnung.Männer feiern den Fall der Mauer am Übergang Invalidenstraße.Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten Mauerstück beobachtet die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Menschen beobachten die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Soldaten öffnen die Mauer für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989.Eine Menschenmenge steht versammelt an der geöffneten Mauer am Potsdamer Platz.Eine Gruppe von jungen NVA Soldaten steht auf einem Platz in Berlin und schaut in unterschiedliche Richtungen. Einer von ihnen trägt eine Videokamera.

In diesem Jahr jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. In unserer Fotocommunity zeigen wir Ihnen Bilder, die das wohl wichtigste Ereignis der neueren deutschen Geschichte aus einem persönlichen Blickwinkel festhalten – Menschen, die sich Richtung Grenzübergang quetschen, ostdeutsche Bekannte, die auf einmal vor der Tür stehen oder NVA-Soldaten, die ein wenig ratlos wirken.

In unserem Webshop finden Sie alle Bilder zum Thema Mauerfall und Wiedervereinigung. In unserem Fotoalbum DDR – Mauerfall haben wir außerdem die beeindruckendsten Bilder unserer Fotografen für Sie zusammengestellt. Und in unserem Fotografenportrait Unsere Fotografen: Winter präsentieren wir Ihnen ein Communitymitglied, der den Einheitsprozess von Ost und West vor allem anhand des Zusammenwachsens des öffentlichen Verkehrsnetzes äußerst eindrücklich dokumentiert (hat).

In dem Süddeutsche Zeitung Photo Special Mauerfall und Wiedervereinigung finden Sie außerdem außergewöhnliche Aufnahmen der Fotografen Regina Schmeken, José Giribás, Ulrich Baumgarten, Rolf Zöllner und weiteren Bildjournalisten zu RM-Konditionen.

 

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Sommerfeste haben schon etwas für sich. Es gibt knusprig gegrillte Würstchen, frisches Bier und im besten Fall viel Sonnenschein und gute Laune. Eigentlich eine perfekte Umgebung, um für politische Programme zu werben, wie uns Timeline-Mitglied Juergen in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Im Rahmen des SPD-Kinderfests wurden mehrere Stationen mit verschiedenen Spielen, sowie Essensstände um den Kinderspielplatz herum aufgebaut. Hier stehen Kinder und Erwachsene beim Grill an.

SPD-Kinderfest in Berlin, 1977  © Juergen

„Alle Jahre wieder, so auch im Jahre 1977, veranstaltete der Ortsverein der SPD Tempelhof/Süd in Berlin, dessen Vorsitzender ich viele Jahre war, auf dem Kinderspielplatz des Parks an der Marienhöhe ein Sommer- und Kinderfest. Der Park wurde nach dem Krieg auf Trümmerschutt angelegt. Im Winter gab es an der Rodelbahn auch Glühwein und heißen Tee. Das Bild zeigt den Bratwurststand und für den Kinderdurst gabs außerdem die Berliner Fassbrause. Die Kinder erfreuten sich an allerlei Geschicklichkeitsspielen und natürlich an den Gewinnen. Für die Eltern aber auch für andere Erwachsene standen die SPD-Mitglieder und besonders die Mandatsträger aus der Bezirksverordnetenversammlung für den Bezirk Tempelhof von Berlin (~180.000 Einwohner) und dem Abgeordnetenhaus von Berlin, dem Berliner Landesparlament, Rede und Antwort. Wo sonst, als in heiterer, sommerlicher Atmosphäre, konnte Politik so bürgernah vermittelt werden.“

Falls Sie sich durch die Evolution der analogen Wahlwerbung klicken möchten, dann ist unser Fotoalbum „Wahlplakate“ genau das Richtige für Sie. Für Aufnahmen von Willy Brand und Weggefährten sollten Sie unser Fotoalbum „Politik, 60er Jahre“ nicht verpassen. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir übrigens die schönsten Aufnahmen zum Thema „Durstlöscher“ für Sie zusammengestellt. 

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Unsere Fotografen: Jürgen Wagner

Fröhliche junge Marokkanerinnen in Chaouen.Passanten am Kurfürstendamm in Berlin, 1961Frauen am Winterfeldtplatz in Berlin betrachten Postkarten in einer Vitrine.Windmühle auf der Insel Mykonos und im Vordergrund ein Junge.Kinder fischen am Hafen von Akko.Mann mit Anzug, Hut und Koffer und Reklame (Willem II, Old Ducht Inn, Heineken, Kapsaloin Bakker, Vlebro) in einer Gasse in der Altstadt von Amsterdam.Während der XX Jahre Israel feier findet in Jerusalem eine Militärparade statt. Soldatinnen laufen im Gleichschritt mit Maschinenpistolen namens Uzi.
Typ MP2Ein Schuhputzer bei der Arbeit in Jerusalem.Ein Mann am Ölberg in Jerusalem. Er trägt eine Kufiya. Im Hintergrund verkaufen Jugendliche Brot.Kinder spielen in einem Hinterhof in Hebron, Westjordanland 1985Frau und Baum im Nebel auf der Bachlalm (Alm) im Dachsteingebiet in Österreich.Vier Menschen beim Segeln in der Nordsee. Es regnet.Taucher am Petersdorfer See in Petersdorf. Bild zeigt Männer im Wasser an einem Steg mit Harpune.Soldat vor der Neuen Wache Unter den Linden in Berlin.Klaus Schütz zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Werner Stein gratuliert und Willy Brandt applaudiert.Nonne und Pfarrer unterhalten sich vor einem Haus in Hvar.Über dem Wasser des Scharmützelsees liegt ein Mädchen in der HängematteZwei Männer turnen an einem Metallkonstrukt am Strand vom Kibbuz Gesher Haziv in Israel.Frau steht im Wasser am Strand von Lanzarote.Kamele als "Taxis" und ein Junge auf Lanzarote.Dame mit Handtasche und Handschuhen und ein Herr mit Hut und Mantel trinken Kaffee im Cafe a la Deux in Clignancourt in Paris.Mann und Pelikan vor einem Brunnen auf der Insel Mykonos.Die Cheopspyramide in Gizeh. Im Vordergrung Kinder.

Mit mehr als 4.700 Fotografien zählt Timeline-Mitglied Jürgen Wagner zu den aktivsten Usern unserer historischen Fotocommunity.

Jürgen Wagner wuchs in Berlin der Nachkriegszeit auf. Sein Vater war während des Krieges Leiter der Film- und Plattenabteilung bei der fotochemischen Fabrik ‚Opta‘, sodass er bereits früh mit dem Medium der Fotografie in Kontakt kam. „[Mein] fotografisches Curriculum vitae hat begonnen – wie bei vielen – mit einer Box“, sagt er. In der DDR gründete und leitete er Fotogruppen unter Anderem an der Oberschule und für die ‚Jungen Pioniere‘. Anschließend besuchte er zunächst die Fachschule für Optik und Fototechnik in West-Berlin, dann das Institut für Film und Fernsehen in München. Auch beruflich sollte die Kamera zunächst das Instrument seiner Wahl bleiben und so arbeitete er zehn Jahr lang als Film- und Fototechniker am Institut für Luftfahrzeugbau. „Das war das Ende der beruflichen Nähe zur Fotografie. Alles was danach erfolgte“, erzählt er uns, „war die Liebe zu Menschen in Licht und Schatten.“ Weiterlesen

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Die Sensation von Moskau

Politik – Einigung in letzter Minute

Ob es eine Sensation ist, dass Wladimir Putin am 4. März 2012 mit 64% der Stimmen zum russischen Präsidenten gewählt wurde bleibt fraglich. Vor allem, nachdem die Spekulationen um Wahlmanipulationen nicht nachlassen. Aber von einer Sensation konnte man sicherlich sprechen, als Konrad Adenauer 1955 beim damaligen Minister-präsidenten Nikolai Alexandrowitsch Bulganin in Moskau war. Als die Themen Kriegsgefangene, Aufnahme kultureller, diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen und die Frage der Wiedervereinigung zunächst scharf gegeneinander standen. Lesen Sie in unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 39 vom 24. September 1955 wie sich durch die deutsch-russische Zusammenkunft zehn Jahre nach dem Heißen Krieg auch die Phase des Kalten Krieges dem Ende zuneigte.  Weiterlesen

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Deutsch-britisches Verhältnis

Politik – Ein gut gemeinter Staatsbesuch

Rezession, Finanztransaktionssteuer, Griechenland Pleite. Nicht erst seit den Diskussionen um die Rettung Griechenlands blickt England mit einer gewissen Skepsis auf Deutschland. Bereits im Oktober 1958, als Theodor Heuss als erster Bundespräsident Deutschlands auf Staatsbesuch in England war, konnte er die Haltung der Briten spüren. Eigentlich sollte es ein Staatsbesuch werden, der als politische Annäherung an den ehemaligen Feind geplant war. Geendet hat es mit einem Medienecho, das dem damaligen Bundespräsidenten in keinster Weise gerecht wurde. Das Misstrauen der Bevölkerung gegen die Erben des Dritten Reichs war noch zu stark.  Zwar wurde keine einzige Stimme laut, die gegen Theodor Heuss als Mensch sprach, aber die kühle Ablehnung, die er als Oberhaupt der Bundesrepublik erfuhr, war unübersehbar.  Begleiten Sie Theodor Heuss in unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 44 vom 1. November 1958  auf einen Staatsbesuch nach London, bei dem von enger Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen noch keine Rede sein konnte. Weiterlesen

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