Frischer Wind im Kleiderschrank

Mode: Inspiration für Kreative

Wäscheleine mit Handtüchern, 1977Die Tage werden länger und die Temperaturen immer wärmer, bald können die ersten sommerlichen Kleider aus dem Schrank genommen werden. Für Phantasievolle, die gerne individuelle Stücke tragen, bietet die Sommerkollektion 1952 von Bessie Becker viel Inspiration. Schnell wie der Wind lassen sich die Kleider nachschneidern, mit vier Metern Stoff und einem breiten Gürtel kreiert man schnell und einfach ein luftiges Kleid. Mit einem leichten Pullover darunter eignet sich dieses sogar schon für die Frühlingstage. In unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 22 vom 31. Mai 1952 zeigt uns Fotograf Hannes Betzler die neuste Mode dieser Zeit.

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Reiseziel Mallorca

Alltag: Urlaubsziele

Rückenansicht von vier Frauen und einem Mann mit Koffern in der HandDer April steht vor der Tür und bringt sein wechselhaftes Wetter mit sich. Am besten nutzt man die Gelegenheit und flüchtet sich für einen Urlaub in den Süden. Warum nicht nach Mallorca? Gerade einmal 499 Mark zahlte man für eine Pauschalreise nach Palma de Mallorca; Flug, Essen und sogar das Badewetter inklusive! Zwar war der gute Wein den Touristen auch damals schon ein Begriff, doch mehr noch lockten Sonne und Meer. Selbst Stars wie Merle Oberon und Ava Gardner kauften Villen auf der Balearischen Insel, um dort ihre Seele baumeln zu lassen.
In unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 26 vom 25. Juni 1955 zeigt uns Fotograf Kurt Schraudenbach die schönen Seiten Mallorcas.

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Unterwegs mit dem Nachtexpress

Alltag: Komfortabel reisen

Eisenbahn in Amerika

Haben Sie schon Ihre nächste Reise geplant? Wie wäre es mit einer entspannten Anreise mit der Bahn? Ein Nachtzug bringt Touristen und Geschäftsreisende schnell, komfortabel und umweltfreundlich an ihr Ziel. 1955 bot das der „Komet“, der damals modernste Nachtexpress Europas. Dreimal wöchentlich verließ der „Komet“ um 20:01 Uhr Hamburg-Altona, dreimal startete er in Basel. Seine Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h. Die Bettkarte erster Klasse für die 12 1/2-Stunden-Fahrt von Hamburg nach Basel kostete 42 Mark. Wie entspannt und luxuriös die Fahrt verlief, zeigt unser Fundstück des Fotografen  Kurt Schraudenbach aus der Münchner Illustrierten Nr. 3 vom 15. Januar 1955.

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Faschingsvergnügen

Fasching: Kostüme selbst gemacht

KarnevalDer Fasching steht vor der Tür! Und damit beginnt wie jedes Jahr die Jagd auf ein passendes Kostüm. Ob Cowboy, Pirat oder Clown – eine originelle Verkleidung gibt es für Jedermann. Wer dabei nicht viel Geld ausgeben will, kommt oft mit nur wenigen Handgriffen zu einer selbstgebastelten Maskerade. Das war auch in den 50er Jahren nicht anders. Einige der Ideen, wie man mit kleinen Mitteln große Wirkung erzielen kann, zeigt unser Fundstück aus dem Jahr 1957 in Bildern des Fotografen Kurt Schraudenbach. Und vielleicht ist ja sogar ein Tipp für den ein oder anderen modernen Narren dabei.

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Berlinale 1958

Kultur: Filmfestpiele in Berlin

IX. Internationale Filmfestspiele im Zoo Palast in Berlin, 1959 | IX. International Film Festival at the Zoo Palast in Berlin, 1959In diesen Tagen sind in Berlin zahlreiche Stars bei den 64. Internationalen Filmfestspielen zu Gast. Das seit 1951 jährlich in Berlin stattfindende Festival gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Neben den Weltpremieren verschiedenster Filme, Starparaden auf dem Roten Teppich, Empfängen und Partys findet hinter den Kulissen das große Filmgeschäft statt. Produzenten, Agenten und Talentsucher planen bereits die nächsten Projekte und sind auf der Suche nach Kontakten. Unser Fundstück des Fotografen Heinz Hering aus der Münchner Illustrierten Nr. 28 vom 12. Juli 1958 zeigt die gefragten Schauspieler der 50er Jahre.

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Westberlin, Ostberlin

Alltag: Geteiltes Deutschland

Berlin, 1964Berlin 1957: Über zehn Jahre nach Kriegsende wurde noch versucht, die bürokratischen Hindernisse beim Überschreiten der Grenze zwischen West- und Ostberlin so gering wie möglich zu halten. Der wirtschaftliche Aufschwung hielt in beiden Teilen der deutschen Hauptstadt Einzug. Doch sagte jede Neuerung bereits die Spaltung der Stadt voraus: Entwickelt wurden zwei Telefonsysteme, nicht eins, ebenso wie zwei Postverwaltungen, zwei Verkehrsgesellschaften und zwei Währungssysteme. Selbst in der heutigen Zeit, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, sind die Unterschiede zwischen West und Ost immer noch deutlich spürbar. Wie es in Berlin kurz vor dem Mauerbau aussah, zeigt unser Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 8 vom 23.02.1957 anhand von Bildern des Fotografen Kurt Schraudenbach.

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Deutscher Filmball

Mode: Die schönsten Filmkleider

Frau tanzt auf dem Tisch bei einer SilvesterfeierAn diesem Wochenende findet er wieder statt – der Deutsche Filmball in München,  das glänzendste gesellschaftliche Ereignis der Filmprominenz. Nicht nur das „wer mit wem“ ist hier von Interesse, sondern vor allem das „wer in was“. Auch in den 50er Jahren spielten beim Gloria-Film-Ball die Kleider der Schauspielerinnen, Abendroben aus zartem, wehendem Tüll und schwerer Seide, beinahe die Hauptrolle. Unser Fundstück des Fotografen Hannes Betzler aus der Münchner Illustrierten Nr. 3 vom 15. Januar 1955 zeigt die neuangefertigen Garderoben fünf bekannter Stars, mit denen sie bei ihrem Auftritt auf der Ballnacht Premiere feierten.

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Luxusartikel Kind

Alltag: Kindererziehung

Eltern mit ihrem KindEin Kind zu bekommen und großzuziehen kostet viel Geld, das ist heute nicht anders als vor 60 Jahren. Auch wenn die Menschen damals viel bescheidener waren und meist mit wenig Mitteln zurechtkamen, stellte die Familienplanung viele Paare vor eine Herausforderung. Nahrung, Kleidung und Schulbildung sind nur ein Teil der Kosten, die damals auf die werdenden Eltern zukamen. Unser Fundstück des Fotographen Kurt Schraudenbach vom April 1955 wagt eine Hochrechnung der finanziellen Belastungen, die ein Sohn von seiner Geburt an bis zu seinem 18. Geburtstag verursacht.

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Weihnachten im Wald

Alltag: Glänzende Kinderaugen

Karle vor dem ChristbaumBald ist Heiligabend und alle Kinder können es kaum noch erwarten, ihre Geschenke auszupacken. Während auf den heutigen Wunschzetteln oft Playstations und das neueste Smartphone stehen, waren die Wünsche in den 50er Jahren noch bescheidener. In Solla, einem kleinen Dörfchen in den Bergen des Bayerischen Waldes, erwarteten die Kinder nicht mehr als ein paar Äpfel und Nüsse. Als sich Reporter der Münchner Ilustrierten zufällig dorthin verirrten, vertraten sie das Christkind und erfüllten unverhofft Lieblingswünsche. Wie begeistert die Kinder von ihren Geschenken waren, zeigt  das Fundstück unseres Fotografen Kurt Schraudenbach aus der Münchner Illustrierten Nr. 52 vom 24. Dezember 1955.

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