Unterwegs in Berlin: Berlin in der Nachkriegszeit

Die vier Nationalflaggen der Besatzungsmächte /  Deutschlands hängen über einem Trümmerhaufen.  Militärregierung der Besatzungsmächte, Nachkriegszeit, Deutschland 1945-1949, WestdeutschlandUndatierte Aufnahme einer im Nebel liegenden durch alliierte Bombardements zerstörten Häuserzeile vermutlich in Westberlin 1950. Das Foto wurde durch einen Drahtzaun gemacht. Im Vordergrund ist ein mit Regenwasser gefüllter Bombentrichterr zu sehen.Aufnahme einer einer Kreidemarkierung der Zonengrenze zwischen dem West-Sektor und der Ost-Zone 1950 in Berlin. Am Boden wird die Linie durch einen Strich im Sand weitergeführt. Das Foto wurde nach der Währungsreform 1948 in einem Ausflugslokals, das unmittelbar auf der Zonengrenze zwischen Ost- und Westberlin liegt, gemacht.Demonstrierende Arbeiter halten die Reste eines Sektorenschildes hoch ("Ende des demokratischen Sektors von Gross Berlin").Aufstand des 17. Juni in der DDR. Im Vordergrund Demonstranten mit Fahrrädern und im Hintergrund vorrückende sowjetische Panzer.Aufstand des 17. Juni in der DDR. Ein Demonstrant attackiert einen sowjetischen Panzer mit einem Knüppel.Aufstand des 17. Juni in der DDR. Bürger beobachten den Aufmarsch sowjetischer Panzer auf dem Potsdamer Platz in Berlin.Joachimstaler Straße Ecke Kantstraße in Berlin. Bild zeigt Passanten, Häuser (Tanz Cabaret, Ski Hütte) und Autos (Trabant).Verkehrspolizist in der Hardenbergstraße an der Bahnunterführung am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin.Winterschlussverkauf in der Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg. Bild zeigt Menschenmenge vor den Geschäften und eine Frau die die Straße überquert.Zwei Frauen vor einem Schaukasten der Polizei in Berlin-Alexanderplatz: "Streiflichter aus unserer Arbeit".Joachimstalerstraße Ecke Budapester Straße in Berlin. Bild zeigt eine Straßenbahn und im Hintergrund die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche.Aufstellung von Schildern auf West-Berliner Gebiet. (Anspielung auf die Rückbenennung der Stalinallee in Frankfurter-Allee).KaDeWe (links) in der Tauentzienstraße in Berlin, im Hintergrund die Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche und im Vordergrund eine Straßenbahn, Autos und Passanten.Familie mit zwei Kindern geht über die Brücke nach West-Berlin.

Der Krieg war vorbei, die Umwandlung der Trümmerlandschaften in Lebensraum schritt voran und die Menschen in Berlin versuchten, sich wieder einen Alltag aufzubauen, der an etwas Ähnliches wie Normalität erinnerte. All dies geschah allerdings unter der Kontrolle der Alliierten, die unterschiedliche Vorstellungen von einem neuen Deutschland hatten. Was für Westberlin ein Segen war und den Aufbau und wirtschaftlichen Aufstieg immens förderte, waren die von den Siegermächten erlassenen Schulden. Die enormen Unterschiede zwischen der westeuropäischen Marktwirtschaft und der sowjetischen Planwirtschaft bekamen die Bürger im sowjetischen Sektor besonders dramatisch zu spüren.

Während in Westberlin die Menschen Demokratie, Entwicklung und Wiederaufbau erleben konnten, steuerte die Parteiführung im Osten ihre Bürger in eine neue, von der Sowjetunion geführte Diktatur. Meinungsäußerungen zu den entstandenen Missständen im Osten wurden, wie beispielsweise der Aufstand am 17. Juni 1953, brutal niedergeschlagen. Die psychologische und physische Teilung der beiden deutschen Gebiete und die Repressionen im Osten steigerten sich in den nächsten zehn Jahren ins Unermessliche — bis 1961 schließlich die SED-Führung radikal reagierte und dem gesellschaftlichen Ausbluten seines Landes ein Ende setzte.

Berlin in den 50er Jahren

Straßenszenen in Berlin

DDR-Aufstand am 17.6.1953

Die Deutsche Teilung

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag besichtigen wir mit Ihnen Berlin in den 60er Jahren, als nicht nur Zonengrenzen die Menschen voneinander trennten.

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Jugendliche in Kopenhagen, 1965

Weder progressiv aggressiv, noch systemzersetzend oder machtbesessen – die „Gammler“ waren in den 1960er Jahren eigentlich eine friedliche Protestgemeinschaft in europäischen Großstädten, die ihre Ablehnung gegen die Leistungsgesellschaft, Bürgerlichkeit und Statussymbole für niemanden als sich selbst inszenierten. Wahrscheinlich war es der betont nach außen zur Schau gestellte alternative Lebensstil, der den Generationenkonflikt verdeutlichte und den noch vom Nationalsozialismus geprägten älteren Bürgern sauer aufstoßen ließ. In unserer heutigen Geschichte zum Bild macht uns Timeline-User Hubertus Hierl mit zwei dänischen „Gammlerinnen“ bekannt, die mit ihren langen Haaren stereotypisch für die Generation standen.

Jugendliche mit Parka in Kopenhagen.

Jugendliche in Kopenhagen, 1965   © Hubertus Hierl

„Universitätsviertel Kopenhagen im August 1965: An diesem Tag entsteht eine ganze Serie von Bildern, die etwas von dem Lebensgefühl der ‚Gammler‘, jungen, langhaarigen und gleichgültig wirkenden Menschen, wiedergeben: Die Bewegung des ‚Gammelns‘ – das heißt des ‚langsam tätig seins‘ entsteht Mitte der Sechziger als Protest gegen das bürgerliche Leben, ein Protest gegen die Elterngeneration. Es geht das geflügelte Wort um: ‚Arbeiten? Seh’n wir so aus?‘ Weitere Auffälligkeiten: Sie haben sich dem aktiven Nichtstun verschrieben. Es gilt: Take it easy. Haben diese jungen Leute irgendwelche Vorbilder? Ja: Diogenes. In allen größeren Städten haben sie ihre Treffs: In Paris die Rue de la Huchette am linken Seineufer, in München der Feilitzschplatz in Schwabing und in Amsterdam treffe ich sie beim National Monument am Dam. Die Gammlerbewegung schwappt auch nach Deutschland über, sehr zum Leidwesen des damaligen Bundeskanzlers Ludwig Erhard: ‚Solange ich regiere, werde ich alles tun, um dieses Unwesen zu zerstören.‘

Alle Bilder aus der Reihe finden Sie in unserem Fotoalbum Jugendliche in der 1960ern. Und auf Pinterest haben wir passend zum Thema die Pinnwand Jugendliche, 60er Jahre zusammengestellt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Neubau des Atrium Beba Palastes in Berlin-Wilmersdforf. , 01.01.1927-31.12.1927Begeistertes Publikum im Zuschauerraum des Berliner Union-Filmtheaters in der Hasenheide während einer Filmvorführung.Zuschauer in einem sog. 'Tageslicht-Kino'.Eine Filmankündigung für den Film 'Geld, Geld, Geld' an dem 'Universum'-Kino in Berlin.Bau des berühmten Kinos "UFA-Palast" in Berlin im Jahr 1928.Andrang vor dem Ufa Pavillon vor einer Aufführung von 'Ben Hur'.Die Wochenschau-Kinos in der Kantstraße. Vorher waren in diesem Gebäude die Richard-Oswald-Lichtspiele.Filmplakat des Filmes 'Die Gräfin von Monte Christo' vor dem Kino Palast am Zoo in Berlin.Berlin: Kino Marmorhaus am Kurfürstendamm. Bild zeigt Vitrinen (Stassen) und Männer die ein Filmplakat (Spionage) aufhängen.Kino "Die Kurbel" in am heutigen Meyerinckplatz in Berlin-Charlottenburg und Werbung für einen Film (Vom Winde verweht).Filmtheater Bonbonniere am Kurfürstendamm Berlin und Film-Reklame (Heisse Lippen, Kalter Stahl).Blick auf das Kino Zoo Palast am Bahnhof Zoo in Berlin.IX. Internationale Filmfestspiele Berlin am Marmorhaus am Kurfürstendamm in Berlin. Bild zeigt Gebäude und Filmplakate (Serengeti darf nicht sterben, Wolgaschiefer, Endstation Hoffnung).Kino und Autos am Mariendorfer Damm in Berlin.Werbeplakat des Berliner City-Kinos am Checkpoint Charlie. Unten links das Filmplakat zum Film "Die blaue Hand".

Fremdsprachenkinos, Freiluftkinos oder Stummfilmkinos – in Berlin bleiben keine Kinowünsche offen. Das war schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Fall. Die wenigsten, die dieser Tage ins Kino wollen, können sich mit einer Tüte Popcorn in einen roten flauschigen Sessel fallen lassen – vorausgesetzt, man hat solch ein Möbelstück in seinem Wohnzimmer stehen.

Das Album dieser Woche wandert durch 60 Jahre Kinogeschichte in Berlin und zeigt die ältesten Kinos der Hauptstadt. Die Wochenschaukinos, die sich schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts großer Bekanntheit erfreuen, nahmen an den 30er Jahren vor allem in der Nazi-Propaganda eine große Rollen ein. Viele andere Kinos gehören ebenfalls seit dem frühen 20. Jahrhundert zum Inventar Berlins, einige existieren nur noch auf Bildern oder in der Erinnerung einiger weniger. Vielleicht sind ja welche unter uns, die sich noch an die Premiere von „Vom Winde verweht“ erinnern?

Kinos in Berlin

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. Im nächsten Beitrag nehmen wir Sie mit in die Caféhäuser Berlins!

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Unterwegs in Berlin: Die Goldenen Zwanziger

Gäste an der Theke einer Bar stoßen mit Sekt an.Tänzer beim Cancan auf der großen Bühne des Wintergartens in Berlin.Feiernde Menschen auf einem Polizistenball in Berlin.Ein Mannequin präsentiert ein Abendkleid mit Hermelinmantel auf einer Modenschau im Edenhotel in Berlin.Blick auf den Potsdamer Platz in Berlin aus einem Straßencafe.Deutsches Reich Freistaat Preussen (1918-1945) Berlin Berlin: Berlin Ansichten Spezielle Roller als 'neues Fortbewegungsmittel' - 1923 - Erschienen in: 'Vossische Zeitung' 30/1923 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildSpeisewagen der Deutschen Reichsbahn mit Speisenden, aufgenommen im Anhalter Bahnhof Berlin.Ausflug des Berliner Damen Automobil Clubs.Ein Mann wird am Ufer der Spree auf der Seite der Stralauerallee (früher: Klein Stralauer-Straße) in Berlin von weiteren Badenden wegen einer kleinen Verletzung am Fuß versorgt. Die Spree galt damals, laut Bildtext, als "Wannsee des Großstädters".Deutsches Reich Freistaat Preussen (1918-1945) Berlin Berlin: Badebilder, Wannsee Berlin Fotograf bei der Arbeit: Beim Fotografieren badender Mädchen - 1928 - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 28/7 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildZwei junge Berliner Damen verbringen einen Sommertag am Berliner Wannseee.Polizisten führen einen Mann Devisenhändler ab, der zuvor von der Menge übel zugerichtet wurde. Die Devisenschieber machen mit ausländischem Geld für ein Butterbrot riesige Vermögen. Dies zieht den Hass der verarmten Bevölkerung auf sich.Kinobesucher bringen als Eintrittspreis zwei Stück Presskohle mit. In der Nachmittagsvorstellung läuft der Film 'Judas'.Ein Arbeitsloser nächtigt auf einer Parkbank. In den Jahren der großen Depression ist dies ein häufiges Bild. Angesichts sechs Millionen Arbeitslosen reicht die staatliche Fürsorgeunterstützung längst nicht mehr aus.Arbeitslose Frauen warten in einem Wartesaal der Arbeitsvermittlung eines Arbeitsamtes.Speisung von Bedürftigen in einer Suppenküche des Berliner Wohlfahrtamtes während der Inflation.Speiselokal Aschinger, Berlin - Historisch: Gaststätten, Deutschland Berühmt wurde die Gaststätte Aschinger in Berlin und weit darüber hinaus dadurch, dass auf jedem Tisch ein Brotorb stand an dem sich jeder Gast kostenlos bedienen durfte. Das Aschinger wurde 1892 in Berlin gegründet und wurde besonders durch seine großen Stehbierhallen bekannt. Die erste Filiale namens ?Bierquelle? eröffnete am 1. September 1892 in der Neuen Roßstraße 4; Weitere Lokale folgten an stark frequentierten Plätzen wie in der Leipziger, Potsdamer und Friedrichstraße , am Rosenthaler Platz, Alexanderplatz, Hackeschen Markt und Werderschen Markt.Ein arbeitsloser Matrose macht auf seiner Tour durch Europa mit seinem Modell des Passagierschiffs "Imperator". Halt in Berlin-Mitte. Mit dem Schiff wirbt er um eine kleine Unterstützung. Mit solchen Modellen versuchten die Menschen die Spendenfreudigkeit der Menschen zu erhöhen und sich ihren Lebensunterhalt zuverdienen.

Die Goldenen Zwanziger – eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, Freiheit verbunden mit einem neuen, positiven Lebensgefühl, schlichtweg eine Zeit der Verheißung nach den Grauen des 1. Weltkriegs. Tagsüber vergnügte man sich ausgelassen an den Stränden von Spree und Berliner Seen, danach frönte man abendlichen Vergnügungen wie Cancan-Shows oder Champagner-Partys in Bars.

Das Album, was wir Ihnen diese Woche vorstellen, fängt einen Querschnitt des Lebens im Berlin der 20er Jahre ein. Es zeigt aber gleichzeitig, dass in diesem Jahrzehnt nicht alles wunderschön und frei war, sondern dass vor allem zum Ende der 20er Jahre Armut mit Reichtum, Glück mit Unglück einherging.

Berlin der 20er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte.
Der nächste Beitrag ist für die Cineasten unter uns. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch Berliner Kinogeschichte!

 

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Ein Straßenhändler im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul geht mit seinem Wagen über die Straße. An seinen Wagen sind verschiedene Plastikbehälter und waren gehangen, die er zum Verkauf anbietet.Blick vom Galataturm auf Straßenhändler mit ihren Wagen.Ein Straßenhändler im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul bietet Limonaden zum Verkauf.Blick vom Galataturm auf Straßenhändler mit ihren Wagen.Zwei Kinder spielen an einem Gitter vor einem Fenster im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul.Kinder im Altstadtviertel Eminönu, Istanbul, TürkeiZwei kleine Kinder sitzen auf einer Fensterbank im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Das Fenster ist vergittert.Ein Kind sitzt im istanbuler Altstadtviertel Eminönu vor einer Mauer.Ein Alter Mann sitzt in Istanbul auf einem Platz und füttert Tauben.Zwei Männer sitzen am Boden und unterhalten sich im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul.Ein Wartender Taxifahrer sitzt in seinem Auto und liest Zeitung in Istanbul im Stadteil Üksüdar.Verkehr auf der Zufahrtsstraße zur Galatabrücke.

Unser Timeline-Fotograf Raigro erzählt in unserer heutigen Geschichte zu den Bildern von seinen Fotoreisen nach Istanbul in den Jahren 1986 und 1988:

„Seit Ende der 70er Jahren bin ich Mitglied in dem Fotoclub FAC Mainleus / Kulmbach. Früher war ich auch sehr aktiv und beteiligte mich bei unzähligen Dia-Wettbewerben, sowohl bei internen als auch nationalen und internationalen Fotowettbewerben. Unser FAC war in Deutschland damals einer der erfolgreichsten Klubs, auch weil es im Verein viele sogenannte ‚Legionäre‘ gab, das waren solche Fotografen wie ich, die Mitglied im Verein waren, aber weit weg von Mainleus bei Kulmbach wohnten.

Der Grund, warum ich beim FAC Mitglied wurde, waren die vielen netten und unternehmungslustigen Fotofreunde im Verein, aber auch die internationalen Aktivitäten des FAC. Durch den sehr engagierten Vereinsvorsitzenden gab es Freundschaften zu vielen ausländischen Fotoclubs und auch immer wieder gemeinsame Reisen der Fotoclub-Mitglieder, um diese befreundeten Fotoclubs zu besuchen.

Ich konnte zwar nur gelegentlich an solchen Reisen teilnehmen, aber 1986 und 1988 war ich mit dabei, als wir einen befreundeten Fotoclub in Istanbul besuchten. Neben einigen Veranstaltungen beim Fotoclub war unser Hauptinteresse natürlich auch, die damals noch ziemlich orientalische Stadt zu besichtigen und zu fotografieren. Wir hatten vom Istanbuler Fotoclub mit Meral und Orhan zwei ortskundige Führer, die uns auch die fotografisch reizvollsten Orte zeigen sollten. Orhan kannte sich sehr gut aus und war ein guter Fotograf, aber leider war sein Englisch ziemlich dürftig – Türkisch verstanden wir aber nicht. Meral war eine Bekannte von ihm, die nicht so sehr an Fotografie interessiert war, aber sehr gut Englisch sprach und mit viel Freude die Dolmetscherin und Stadtführerin spielte.

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Unterwegs in München: Persönlichkeiten

Die deutsche Frauenrechtlerin Anita Augspurg, spätere Mitbegründerin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, in ihrem Münchner Haus.Prinzregent Luitpold von Bayern (1821-1912) beim Füttern der Enten im Englischen Garten.Der 'Simpl' in Schwabing während seiner Blütezeit. Im Publikum befinden sich die Filmschauspielerin Kathi Kobus (vorne links), der Maler Schmutzler und der Kapellmeister Koppe.Die Damenklasse einer Schwabinger Kunstschule beim Aktzeichnen, vermutlich in der Damen-Akademie in der Barerstraße 21.Eine Frau und ein Kind fahren auf einem Schlitten einen Hang auf der Theresienwiese in München hinab.Touristen stehen vor dem Neuen Rathaus und blicken auf das Glockenspiel.Misswahl beim Faschingsball der Abendzeitung "Die große Glock" in der Regina Bar in München.Lutz Heck (1892-1983), deutscher Zoologe. Heck leitete als Dirketor den Zoologischen Garten Hellabrunn in München und später den Zoologischen Gartens in Berlin. (undatierte Aufnahme)Thomas Wimmer, Oberbürgermeister der Stadt München, hebt seinen Maßkrug mit der Aufschrift "Spatenbräu München" zum Prosit.Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten Gänse im Schlosspark Nymphenburg in München.Mitglieder der Band The Beatles schauen aus dem Fenster des Hotels Bayerischer Hof in München. Auf dem Dach männliche und weibliche Fans.Eine Gruppe mit Mädchen und Jungen im Stadtteil Schwabing in München. Auf dem Wedekindplatz vor dem Drugstore fand am Eröffnungstag das Happening 'Resozialisierung eines Gammlers' statt.Tanzgruppe mit Tamburinen im Englischen Garten in München.Jugendliche während eines Happenings im Drugstore in Schwabing in München. Auf dem Wedekindplatz vor dem Drugstore fand am Eröffnungstag das Happening 'Resozialisierung eines Gammlers' statt.Portrait der Mitglieder der Kommune 1, u.a. Fritz Teufel, in der Wohnung der Frauenkommune in der Türkenstraße 68a in München.Siegesgewissheit vor dem SpielKinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens.Besucher der Olympiaparks während den Olympischen Spielen. Eine Gruppe von Sängern singt Lieder.Aufgenommen mit einer Leicaflex SL, Objectiv Novoflex 640mm.Missionare singen vor der Alten AkademieEin Obdachloser schläft auf einer Bank vor der Münchner Universität in SchwabingErzbischof Joseph Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI. ) zelebriert am Marienplatz die heilige Messe.Sommer im Biergarten am NockherbergDie Kölner Band Bläck Fööss während einer Aufzeichnung für de Bayrischen Rundfunk in München.Menschen stehen während eines Staus neben ihren Fahrzeugen auf der Autobahn A99 in Richtung Süden bei der Ausfahrt Haar bei München.

Heute stellen wir Ihnen die Personen vor, ohne die München nicht das wäre, was es damals war und heute ist: die Münchner, gebürtig und zugezogen, (halb-)prominente Persönlichkeiten und echte Typen, Frauen wie Männer, alt und jung. Sie alle machen München zu der Weltstadt mit Herz, zu dem Millionendorf, für das es weit über die bayerische Grenze hinaus bekannt ist.

Menschen in München

Die 60er Jahre in Schwabing – by Hubertus Hierl

Frauen in München

Münchner Persönlichkeiten

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nächsten Beitrag dreht sich alles um die Bauwerke, in denen Geschichte geschrieben wurde.

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Unterwegs in München: Oktoberfest

Filip KesterZwillingschau auf dem Oktoberfest in München.1920-1939 Historisch, Oktoberfest, Vor einem Bierzelt bieten Frauen Brezeln zum Verkauf an.Hanns Hubmann - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 41/1936 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildBlick auf die Ammer Hühnerbraterei auf dem Oktoberfest in München.Besucher beim Feiern im Paulaner Zelt auf dem Münchner Oktoberfest.HofbräuzeltFür jede Größe die passende Wiesn Brezn ...Ein kleines Mädchen beißt genüßlich in eine riesige Zuckerwatte auf dem Oktoberfest.Zwei Kinder auf einem Motorrad mit Beiwagen auf dem Kinderkarussell, Oktoberfest 1959.Zwei lachende Kinder im Auto eines Fahrgeschäftes auf dem Oktoberfest in München.Ein junges Liebespaar an einem Tisch in einem Bierzelt auf der Theresienwiese in München.Die Unterhalter Biggi vom Schausteller Schichtl auf dem Münchner Oktoberfest.Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem Münchner Oktoberfest.Ein älterer Mann schläft auf einer Wiese neben seinem Hut auf dem Münchner Oktoberfest.Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in München.Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest.Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem Münchner Oktoberfest zu.Leere Gassen und Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest-Gelände am Tag nach dem Attentat vom 26.09.1980. Auf dem Schild steht "Heute geschlossen", "Closed today" und "Aujourd'hui fermé".Kettenkarussell auf der Wiesn bei Dämmerung

Eine Fotoalbenserie über München wäre nicht vollständig ohne einen Beitrag über das wohl bekannteste Volksfest der Welt, dessen Weichen wohl im Jahr 1810 erstmals gestellt wurden. Und so ziehen die Wiesn jedes Jahr stolze fünf bis sechs Millionen Besucher aus der ganzen Welt an, die bei Bier, Brezn, Hendl und Zuckerwatte die bayerische Gemütlichkeit feiern. Auch unsere Communitymitglieder befanden sich vor vielen Jahren unter den Gästen und hielten mit ihren Kameras fest, was heutzutage auf dem „traditionellen“ Oktoberfest, der Oidn Wiesn, fortgeführt wird.

Oktoberfest 1910er Jahre

Oktoberfest 20er Jahre

Oktoberfest 30er Jahre

Oktoberfest 40er Jahre

Oktoberfest 50er Jahre

Oktoberfest 60er Jahre

Oktoberfest 70er Jahre

Oktoberfest 80er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nächsten Beitrag geht es um die Menschen, die das Stadtbild prägten und prägen.

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Mit den Originalen ist es so eine Sache: Viele Städte haben sie, doch kaum einer weiß, wer diese Menschen sind, wo sie herkommen und was sie bewegt. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt uns Timeline-Mitglied Klopstock13, wer sich hinter dem Magdeburger Original „Schlackaffe“ verbirgt und womit er so seine Zeit verbrachte.

Das Magdeburger Original "Schlackaffe" sitzt auf seinem Lieblingsplatz um 1865 an der Elbe in Magdeburg, Kleiner Stadtmarsch,an der ehemaligen Schleuse mit Blick auf den Dom. Fotografiert um 1865 vom französischen Fotografen Adolphe Braun (1812-1877).

Schlackaffe, um 1865   © Klopstock13

„Schlackaffe, dessen bürgerlicher Namen nicht überliefert ist, nahm sich 1904 in einer Magdeburger Ausnüchterungszelle das Leben. Er war in ganz Magdeburg als Original bekannt, Kinder und Jugendliche riefen ihm ‚Schlackaffe‘ hinterher, da er sie zuvor ebenfalls so betitelt hatte. Von Frühjahr bis Herbst verkaufte er in der Magdeburger Johannisstraße, bei der Johanniskirche, in der Elbe gefangene Krebse. Aber auch Aale fanden sich in seinen großen Jackentaschen. Die Zoohandlungen der Stadt versorgte er mit Wasserflöhen, z. B. aus der Kreuzhorst, wo er auch Schmetterlinge, Hirschkäfer, Eidechsen, Frösche und Pflanzen für seine Kundschaft mitbrachte, die er meistens mit ‚Herr Doktor‘ ansprach. Geschlafen hat er im Rotehornpark im Bereich des heutigen Heinrich-Heine-Platzes 1 in der damaligen Kegelbahn von ‚Rischbieters Garten‘. Sein Lieblingsplatz, die ehemalige Schleuse, ist unweit seiner Schlafsstätte und auch auf dem Foto zu sehen. Die Jungs im Bild blicken in seine Richtung und können jederzeit ‚Schlackaffe‘ rufen.“

In unserem Fotoalbum Magdeburg sehen Sie weitere historische Aufnahmen von der Stadt an der Elbe. Wenn Sie sich eher für „Originale“ interessieren, dann könnte sich ein Blick in unser Album Münchner Persönlichkeiten lohnen.

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Jugendliche in Fürstenwalde, 1953

Drei Jugendliche spazieren auf einem Feldweg bei Fürstenwalde in unserer Geschichte zum Bild erzählt Timeline-Fotograf Juergen, was hinter dem harmlosen Schlendern steckt und was (oder wer) ihn von einem Studium an der heutigen Filmuniversität Babelsberg abhielt.

Drei junge Männer einer Fotogruppe der Oberschule Fürstenwalde auf einem Ausflug an einem Turm.

Jugendliche in Fürstenwalde, 1953   © Juergen

„Nachdem ich selbst die Anfänge der Fotokunst in einer Arbeitsgemeinschaft an der Oberschule in Fürstenwalde erlernt hatte, konnte ich dann noch als Oberprimaner Unterricht in Fotografie in der Station Junger Techniker sowie im Pionierhaus und der Oberschule geben. Es fanden sich immer junge Menschen, die sich für die Lichtbildnerei interessierten. Einer der drei Jungen, hier auf dem Bild vor den Wassertürmen der Stadt, wurde später Kameramann bei der DEFA, nachdem er seine Ausbildung an der Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg absolviert hatte. Mir selbst wurde ein Studium dort durch die negative politische Beurteilung der FDJ-Schulgruppe 1954 verwehrt. Die Kopie dieser Beurteilung fand ich bei der Akteneinsicht in meinen Papieren der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen in Berlin.“

 

 

Weitere Bilder rund ums Knipsen gibt’s in unserem Fotoalbum Fotografieren und Filmen und auf unserer Pinterest-Pinnwand Fotografie und Film Historisch. Für DDR-Interessierte sind unsere Fotoalben DDR 50er Jahre, DDR – Alltagsleben und DDR – Erinnern genau das Richtige.

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