Schlagwort-Archiv: Menschen

Unterwegs in MĂŒnchen: Oktoberfest

Filip Kester Zwillingschau auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. 1920-1939 Historisch, Oktoberfest, Vor einem Bierzelt bieten Frauen Brezeln zum Verkauf an. Hanns Hubmann - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 41/1936 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Blick auf die Ammer HĂŒhnerbraterei auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Besucher beim Feiern im Paulaner Zelt auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. HofbrĂ€uzelt FĂŒr jede GrĂ¶ĂŸe die passende Wiesn Brezn ... Ein kleines MĂ€dchen beißt genĂŒĂŸlich in eine riesige Zuckerwatte auf dem Oktoberfest. Zwei Kinder auf einem Motorrad mit Beiwagen auf dem Kinderkarussell, Oktoberfest 1959. Zwei lachende Kinder im Auto eines FahrgeschĂ€ftes auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Ein junges Liebespaar an einem Tisch in einem Bierzelt auf der Theresienwiese in MĂŒnchen. Die Unterhalter Biggi vom Schausteller Schichtl auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein Ă€lterer Mann schlĂ€ft auf einer Wiese neben seinem Hut auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest. Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem MĂŒnchner Oktoberfest zu. Leere Gassen und FahrgeschĂ€fte auf dem Oktoberfest-GelĂ€nde am Tag nach dem Attentat vom 26.09.1980. Auf dem Schild steht "Heute geschlossen", "Closed today" und "Aujourd'hui fermĂ©". Kettenkarussell auf der Wiesn bei DĂ€mmerung

Eine Fotoalbenserie ĂŒber MĂŒnchen wĂ€re nicht vollstĂ€ndig ohne einen Beitrag ĂŒber das wohl bekannteste Volksfest der Welt, dessen Weichen wohl im Jahr 1810 erstmals gestellt wurden. Und so ziehen die Wiesn jedes Jahr stolze fĂŒnf bis sechs Millionen Besucher aus der ganzen Welt an, die bei Bier, Brezn, Hendl und Zuckerwatte die bayerische GemĂŒtlichkeit feiern. Auch unsere Communitymitglieder befanden sich vor vielen Jahren unter den GĂ€sten und hielten mit ihren Kameras fest, was heutzutage auf dem „traditionellen“ Oktoberfest, der Oidn Wiesn, fortgefĂŒhrt wird.

Oktoberfest 1910er Jahre

Oktoberfest 20er Jahre

Oktoberfest 30er Jahre

Oktoberfest 40er Jahre

Oktoberfest 50er Jahre

Oktoberfest 60er Jahre

Oktoberfest 70er Jahre

Oktoberfest 80er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” zeigen wir Ihnen die schönsten PlĂ€tze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€ude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nĂ€chsten Beitrag geht es um die Menschen, die das Stadtbild prĂ€gten und prĂ€gen.

Magdeburger Original „Schlackaffe“, um 1865

Mit den Originalen ist es so eine Sache: Viele StĂ€dte haben sie, doch kaum einer weiß, wer diese Menschen sind, wo sie herkommen und was sie bewegt. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt uns Timeline-Mitglied Klopstock13, wer sich hinter dem Magdeburger Original „Schlackaffe“ verbirgt und womit er so seine Zeit verbrachte.

Das Magdeburger Original "Schlackaffe" sitzt auf seinem Lieblingsplatz um 1865 an der Elbe in Magdeburg, Kleiner Stadtmarsch,an der ehemaligen Schleuse mit Blick auf den Dom. Fotografiert um 1865 vom französischen Fotografen Adolphe Braun (1812-1877).

Schlackaffe, um 1865   Â© Klopstock13

„Schlackaffe, dessen bĂŒrgerlicher Namen nicht ĂŒberliefert ist, nahm sich 1904 in einer Magdeburger AusnĂŒchterungszelle das Leben. Er war in ganz Magdeburg als Original bekannt, Kinder und Jugendliche riefen ihm ‚Schlackaffe‘ hinterher, da er sie zuvor ebenfalls so betitelt hatte. Von FrĂŒhjahr bis Herbst verkaufte er in der Magdeburger Johannisstraße, bei der Johanniskirche, in der Elbe gefangene Krebse. Aber auch Aale fanden sich in seinen großen Jackentaschen. Die Zoohandlungen der Stadt versorgte er mit Wasserflöhen, z. B. aus der Kreuzhorst, wo er auch Schmetterlinge, HirschkĂ€fer, Eidechsen, Frösche und Pflanzen fĂŒr seine Kundschaft mitbrachte, die er meistens mit ‚Herr Doktor‘ ansprach. Geschlafen hat er im Rotehornpark im Bereich des heutigen Heinrich-Heine-Platzes 1 in der damaligen Kegelbahn von ‚Rischbieters Garten‘. Sein Lieblingsplatz, die ehemalige Schleuse, ist unweit seiner SchlafsstĂ€tte und auch auf dem Foto zu sehen. Die Jungs im Bild blicken in seine Richtung und können jederzeit ‚Schlackaffe‘ rufen.“

In unserem Fotoalbum Magdeburg sehen Sie weitere historische Aufnahmen von der Stadt an der Elbe. Wenn Sie sich eher fĂŒr „Originale“ interessieren, dann könnte sich ein Blick in unser Album MĂŒnchner Persönlichkeiten lohnen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Jugendliche in FĂŒrstenwalde, 1953

Drei Jugendliche spazieren auf einem Feldweg bei FĂŒrstenwalde – in unserer Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-Fotograf Juergen, was hinter dem harmlosen Schlendern steckt und was (oder wer) ihn von einem Studium an der heutigen FilmuniversitĂ€t Babelsberg abhielt.

Drei junge MĂ€nner einer Fotogruppe der Oberschule FĂŒrstenwalde auf einem Ausflug an einem Turm.

Jugendliche in FĂŒrstenwalde, 1953   Â© Juergen

„Nachdem ich selbst die AnfĂ€nge der Fotokunst in einer Arbeitsgemeinschaft an der Oberschule in FĂŒrstenwalde erlernt hatte, konnte ich dann noch als Oberprimaner Unterricht in Fotografie in der Station Junger Techniker sowie im Pionierhaus und der Oberschule geben. Es fanden sich immer junge Menschen, die sich fĂŒr die Lichtbildnerei interessierten. Einer der drei Jungen, hier auf dem Bild vor den WassertĂŒrmen der Stadt, wurde spĂ€ter Kameramann bei der DEFA, nachdem er seine Ausbildung an der Hochschule fĂŒr Filmkunst in Potsdam-Babelsberg absolviert hatte. Mir selbst wurde ein Studium dort durch die negative politische Beurteilung der FDJ-Schulgruppe 1954 verwehrt. Die Kopie dieser Beurteilung fand ich bei der Akteneinsicht in meinen Papieren der Bundesbehörde fĂŒr die Stasi-Unterlagen in Berlin.“

 

 

Weitere Bilder rund ums Knipsen gibt’s in unserem Fotoalbum Fotografieren und Filmen und auf unserer Pinterest-Pinnwand Fotografie und Film Historisch. FĂŒr DDR-Interessierte sind unsere Fotoalben DDR 50er Jahre, DDR – Alltagsleben und DDR – Erinnern genau das Richtige.

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Lederhos‘ oder trachtenlos?

Die (un-)modische Wiesn in den 70er Jahren

Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. GĂ€ste des Oktoberfests im Festzelt. Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein Ă€lterer Mann raucht eine Zigarre inmitten von feiernden Menschen mit BierkrĂŒgen in einem Festzelt auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Eine Frau in Dirndl tanzt auf dem Tisch in einem Festzelt. Feiernde Oktoberfestbesucher mit TrachtenhĂŒten. Feiernde Oktoberfestbesucher im Festzelt. Ein Mann mit Sonnenbrille verlĂ€sst eine öffentliche Toilette wĂ€hrend des MĂŒnchner Oktoberfestes. Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem MĂŒnchner Oktoberfest zu. Ein junger Mann mit einem Bierkrug in der Hand vor einem Riesenrad auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein junges Paar fĂ€hrt Autoscooter auf dem Oktoberfest. Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest. Freunde stehen auf dem Oktoberfest in einer Reihe.

Die Wiesn ist in vollem Gang, und wer heuer ĂŒber die Theresienwiese strömt, kann sich ihnen nicht entziehen: Dirndl und Lederhosen, so weit das Auge reicht. Doch das war nicht immer so. Noch bis in die 2000er Jahre kamen erstaunlich viele Leute in zivil auf die Wiesn â€“ was natĂŒrlich die berechtigte Frage zulĂ€sst, warum die Tracht das obligatorische Must-wear fĂŒr Besucher aus nah und fern geworden ist. Unsere Timeline-Fotografen Schneckes, frittrang, nkarsten und Christoph zeigen mit ihren Aufnahmen, dass vor gar nicht allzu langer Zeit höchstens mal eine Feder eines Trachtenhuts aus der Menge im Bierzelt herauslukte oder man bei einer von geschĂ€tzt 200 Wiesnbesucherinnen schemenhaft die GrundzĂŒge eines Dirndls erahnen konnte â€“ heute wĂ€re das kaum mehr vorstellbar.

Was denken Sie: Warum trÀgt man erst seit knapp 20 Jahren Tracht auf dem Oktoberfest?

Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berĂŒhmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher AnhĂ€nger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten KĂŒnstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in FrĂ©jus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen mĂ€nnlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der KĂŒnstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in FrĂ©jus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in FrĂ©jus, 1966   Â© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein LeibwĂ€chter? Nein, es ist kein geringerer als EugĂ©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jĂ€hrigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in FrĂ©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? ZunĂ€chst Spanier â€“ wie Picasso selbst. Und dann Friseur â€“ nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur â€“ und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde fĂŒr seine Dienste fĂŒrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware â€“ Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der NĂ€he von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjĂ€hrigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlĂ€sslich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im sĂŒdfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzĂ€hlte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, ĂŒber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzĂ€hlte mir, dass die Haare fein sĂ€uberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht â€“ oder wollte er es fĂŒr sich behalten? Des RĂ€tsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmĂ€ĂŸig abgeschnittene FingernĂ€gel und Haare an seine frĂŒhere Geliebte Marie-ThĂ©rĂšse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien – sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen SĂŒdens finden Sie in unserem Fotoalbum „SĂŒdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „KĂŒnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen fĂŒr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

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Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt uns Timeline-Mitglied Schneckes, warum das Kind so feierlich herausgeputzt wurde – und nein, es war weder eine Hochzeit, noch ein Dorffest, sondern ein Anlass, der zumindest in Deutschland eher nicht mit Feier und Freude in Verbindung gebracht wird…

Eine Beduinenmutter sitzt am Straßenrand mit einem festlich herausgeputzem Kind.

Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988   Â© Schneckes

„Am frĂŒhen Vormittag versammelte sich vor einem Haus mit einem alten, grob gezimmerten Tor eine grĂ¶ĂŸere Anzahl von Menschen. Es waren festlich herausgeputzte Beduinen, hauptsĂ€chlich MĂŒtter mit ihren Kleinkindern. Die Körper der Babys waren fest in TĂŒcher eingewickelt. Nur der Kopf, geschmĂŒckt mit bunten Federn und BĂ€ndern, schaute heraus. Oft hing ein Schnuller an einer Schnur. Einige Frauen hatten an den HĂ€nden und im Gesicht geometrische Tattoos. Sie warteten schwĂ€tzend in einer Schlange oder saßen am Straßenrand. Alle wirkten glĂŒcklich und stolz mit ihrem Nachwuchs. Wie sich herausstellte, war in diesem Haus eine Arztpraxis. Die Beduinen aus dem Umland hatten sich fĂŒr einen Arztbesuch festlich herausgeputzt.“

Falls Sie sich fĂŒr weitere historische Motive aus dem Syrien der 80er Jahre interessieren, dann klicken Sie sich doch einfach mal durch unsere Fotoalben „Syrien schwarzweiß, 80er Jahre„, „Damaskus, 80er Jahre“ oder „Syrien in Farbe, 80er Jahre„. Weitere, spektakulĂ€re Aufnahmen unseres Community-Mitglieds Schneckes sehen Sie auf seinem Profil. Und fĂŒr Bilder von den unterschiedlichsten Kopfbedeckungen ist unser Fotoalbum „HĂŒte historisch“ genau das Richtige fĂŒr Sie.

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Zwillinge mit Puppen, 1954

Mit Zwillingen ist das so eine Sache: Schon im Kinderbuch „Das doppelte Lottchen“ von Erich KĂ€stner tauschen die Geschwister Lotte und Luise die Rollen, ohne dass es die getrennt lebenden Eltern etwas merken. Und auch Community-Mitglied GKonradt kann ein Lied davon singen, wie es war, stĂ€ndig mit ihrer Schwester Waltraud verwechselt zu werden. Wie der Dorfpfarrer sie doch auseinanderhalten konnte, erzĂ€hlt sie uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Die Zwillinge Gertraud und Waltraud mit ihren Puppen in TĂŒrkenfeld. Mehr Spielzeug hatten die Schwestern nicht.

Zwillinge mit Puppen, 1954   Â© GKonradt

„Meine Schwester und ich erinnern uns immer wieder gerne an folgende Anekdote: Es gab so gut wie keinen Lehrer, der uns auseinanderhalten konnte. NatĂŒrlich auch nicht der Dorfpfarrer. Eines Tages ‚baute‘ sich dieser vor uns auf, betrachtete uns von Kopf bis Fuß, immer und immer wieder. Dabei schĂŒttelte er stĂ€ndig den Kopf! Auf einmal erhellte sein Gesicht: ‚Jetzt weiß ich, wie ich euch auseinanderhalten kann: Die Waltraud hat oben an der rechten Augenbraue ein kleines Muttermal!‘ Das Ă€rgerte meine Schwester, und sie rief ganz spontan: ‚Wenn ich groß bin, dann lass ich mir das wegmachen und dann können auch Sie uns nicht auseinanderhalten!‘ Wir waren damals in der 1. Klasse, Schuljahr 1954/1955. Ob dieser Aussage lachte unser Pfarrer so sehr, dass er sich gar nicht mehr beruhigen konnte. Und wir Ă€rgerten uns beide wegen dieser Enttarnung!“

 

Weitere Bilder gibt’s in unseren Fotoalben Kindheit in den 50ern, Puppen historisch und Kinder spielen. Auf unseren PinnwĂ€nden auf Pinterest finden Sie außerdem Motive zu den Themen Blond und Schule historisch.

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Gesellschaft in Berlin, 1952

Der heutige Aschermittwoch beendet die fĂŒnfte Jahreszeit und lĂ€utet die Fastenzeit ein: Grund genug, zurĂŒckzublicken auf das feierlaunige und lebensfrohe Berlin der 50er Jahre. Und falls Sie selbst zu den Alkohol-Fastern gehören, verzagen Sie nicht: In vierzig Tagen können auch Sie wieder anstoßen.

Menschen trinken bei einem festlichen Anlass in Berlin.

Gesellschaft in Berlin, 1952   Â© RalphH

„Meine Mutter ist in Italien zur Schule gegangen und hat in Berlin dann fĂŒr eine italienische Firma gearbeitet. Auf dem Bild ist sie zusammen mit ihrem Chef und dessen Frau anlĂ€ĂŸlich eines großen Balls im Palais am Funkturm zu sehen. Man hat damals â€“ und daran kann ich mich noch gut erinnern â€“ sehr gerne gefeiert und keinen Termin ausgelassen. Lebensfreude pur!“

Weitere feucht-fröhliche Motive gibt’s in unseren Fotoalben Wein, Bier, Fröhlichkeit und Lachen. Auf dem Profil von unserem Community-Mitglied RalphH finden Sie spannende, historische Aufnahmen aus Berlin. Auf unseren PinnwĂ€nden auf Pinterest gibt es außerdem Sammlungen zu den Themen Durstlöscher, Berlin 60er Jahre und Lebensfreude.

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Belle de jour, 1964

Dass Paris die Stadt der Liebe ist, ist hinlĂ€nglich bekannt. Doch auch modisch hat Paris einiges zu bieten – nicht umsonst prĂ€gen französische Wörter wie Haute Couture oder prĂȘt Ă  porter die internationale Modeszene. Mit welcher Leichtigkeit und Nonchalance Französinnen ihre Kleidung tragen, erfuhr unser Community-Mitglied Hubertus Hierl am eigenen Leib, als er einen Ausflug nach Versailles machte. An wen ihn die elegante Schönheit erinnert, erzĂ€hlt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

modisch gekleidete junge Frau vor dem Schloss zu Versailles

Belle de jour   Â© Hubertus Hierl

„Paris, Versailles, 1964: Ich befinde mich vor dem Schloß zu Versailles. Ununterbrochen streben Besuchermassen dem Schloss entgegen, um einmal den berĂŒhmten Spiegelsaal zu sehen. Da entdecke ich unter den Besuchern jene vornehme, elegant gekleidete Schönheit. Als sie zur Seite blickt, ihr Profil am besten zur Geltung kommt, drĂŒcke ich einmal auf den Auslöser meiner Kamera und halte diesen Augenblick fĂŒr immer fest. Drei Jahre nach dieser Begegnung, 1967, dreht Luis Buñuel Belle de Jour mit Catherine Deneuve als Hauptdarstellerin SĂ©verine. Wenn ich heute das Foto betrachte, meine ich, Catherine Deneuve zu sehen. Die Ähnlichkeit ist verblĂŒffend. Selbst das KostĂŒm könnte von Yves Saint Laurent stammen, der die KostĂŒme fĂŒr den Film kreierte. Und dann kommt mir beim Betrachten des Bildes immer wieder in den Sinn, was Friedrich II. an Voltaire schrieb: ‚Der gute Geschmack hat seinen Sitz in Paris.'“

Weitere Impressionen aus der Stadt der Liebe (und Mode) gibt’s in unseren Fotoalben MĂŒtzen Historisch, Paris, 60er Jahre und Mode 60er Jahre. Auf unseren PinnwĂ€nden auf Pinterest finden Sie außerdem Motive zu den Themen Paris, Jacken und MĂ€ntel 40er-70er Jahre und Best of 60er Jahre.

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