Schlagwort-Archiv: Mann

Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige ber√ľhmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher Anh√§nger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten K√ľnstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in Fr√©jus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen m√§nnlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der K√ľnstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in Fr√©jus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in Fr√©jus, 1966   ¬© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein Leibw√§chter? Nein, es ist kein geringerer als Eug√©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-j√§hrigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in Fr√©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? Zun√§chst Spanier ‚Äď wie Picasso selbst. Und dann Friseur ‚Äď nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur ‚Äď und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde f√ľr seine Dienste f√ľrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware ‚Äď Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der N√§he von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigj√§hrigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anl√§sslich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im s√ľdfranz√∂sichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erz√§hlte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, √ľber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erz√§hlte mir, dass die Haare fein s√§uberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht ‚Äď oder wollte er es f√ľr sich behalten? Des R√§tsels L√∂sung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelm√§√üig abgeschnittene Fingern√§gel und Haare an seine fr√ľhere Geliebte Marie-Th√©r√®se Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien ‚Äď sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen S√ľdens finden Sie in unserem Fotoalbum „S√ľdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „K√ľnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen f√ľr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ k√∂nnen Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

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Gesellschaft in Berlin, 1952

Der heutige Aschermittwoch beendet die f√ľnfte Jahreszeit und l√§utet die Fastenzeit ein: Grund genug, zur√ľckzublicken auf das feierlaunige und lebensfrohe Berlin der 50er Jahre. Und falls Sie selbst zu den Alkohol-Fastern geh√∂ren, verzagen Sie nicht: In vierzig Tagen k√∂nnen auch Sie wieder ansto√üen.

Menschen trinken bei einem festlichen Anlass in Berlin.

Gesellschaft in Berlin, 1952   ¬© RalphH

„Meine Mutter ist in Italien zur Schule gegangen und hat in Berlin dann f√ľr eine italienische Firma gearbeitet. Auf dem Bild ist sie zusammen mit ihrem Chef und dessen Frau anl√§√ülich eines gro√üen Balls im Palais am Funkturm zu sehen. Man hat damals ‚Äď und daran kann ich mich noch gut erinnern ‚Äď sehr gerne gefeiert und keinen Termin ausgelassen. Lebensfreude pur!“

Weitere feucht-fr√∂hliche Motive gibt’s in unseren Fotoalben Wein, Bier, Fr√∂hlichkeit und Lachen. Auf dem Profil von unserem Community-Mitglied RalphH finden Sie spannende, historische Aufnahmen aus Berlin. Auf unseren Pinnw√§nden auf Pinterest gibt es au√üerdem Sammlungen zu den Themen Durstl√∂scher, Berlin 60er Jahre und Lebensfreude.

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Turner in M√ľnchen, 1962

Das mit den Neujahrsvors√§tzen ist ja immer so eine Sache: viele nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben, doch nach wenigen Wochen verl√§uft dieser Vorsatz schnell wieder im Sand. Um Sie ein wenig zu k√∂rperlicher Ert√ľchtigungsarbeit zu motivieren, erz√§hlt uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer ersten Geschichte zum Bild im neuen Jahr, wie er die Meisterdisziplin des Kunstturners Yukio Endo, den einarmigen Handstand, festh√§lt. Nachmachen erlaubt!

Ein japanischer Weltmeisterturner f√ľhrt w√§hrend eines Schaukampfes in M√ľnchen einen einarmigen Handstand aus.

Turner in M√ľnchen, 1962   ¬© Hubertus Hierl

„M√ľnchen 1962: Showturnen der japanischen Weltmeisterturner. Mit dabei Yukio Endo. Sieben Medaillen, davon zwei in Gold, gewinnt er bei der Weltmeisterschaft in Prag. Er ist der einzige, der damals den einarmigen Handstand am Barren beherrscht. F√ľr eine M√ľnchner Zeitung soll ich mich auf Endo konzentrieren und ein ordentliches Bild von ihm abliefern, das ihn beim einarmigen Handstand zeigt. Das tat ich dann auch. Blitzlicht war untersagt, ich h√§tte eh keines verwendet und tue es auch heute nicht. In meine Kamera lege ich einen hochempfindlichen Film ein und nehme ein lichtstarkes Objektiv mittlerer Brennweite (90 mm). Die japanischen Turnerinnen und Turner bieten ‚Äď wie konnte es auch anders sein ‚Äď ein wahres Feuerwerk, geh√∂ren sie doch unangefochten zur Weltspitze. Still, mucksm√§uschenstill wird es in der Halle, als Endo zum Barren geht ‚Äď und dann kommt, worauf alle in der Halle warten: Endo setzt zum einarmigen Handstand an: erst Handstand ‚Äď dann Gr√§tsche ‚Äď ein leichter Schwenk ‚Äď Loslassen eines Armes ‚Äď Beine zusammenf√ľhren zum einarmigen Handstand. Beifall braust auf. Zweimal dr√ľcke ich auf den Ausl√∂ser meiner Leica. Endos einarmiger Handstand ist auf dem Film festgehalten.“

Weitere Bilder von aktiven Menschen finden Sie in unseren Fotoalben Turnen, Olympische Spiele 1972 und Skifahren, 60er Jahre. Auf Pinterest halten wir au√üerdem die Pinnw√§nde Wintersport, 1900-1940er und Alpinismus, 1900-1969 f√ľr Sie bereit.

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Fiat Millecento bei Ettal, um 1960

Die Herbstzeit hat wahrlich ihre Vorteile ‚Äď die Sonne taucht die B√§ume in goldenes Licht, der Duft von Mandarinen liegt in der Luft und das schlechte Gewissen bleibt aus, wenn man einfach mal einen Tag auf der Couch verbringt. Womit (oder eher: mit wem) man die Herbstzeit noch verbringen kann, erz√§hlt uns Timeline-User Helmut Rath in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein junger Mann steht neben seinem Fiat Millecento auf der Staatsstraße 2060 zwischen Schloss Linderhof und Kloster Ettal.

Fiat Millecento in der Gegend um Ettal, um 1960   ¬© HRath

„Der Fiat Millecento war mein allererstes Auto. Ich habe ihn 1960 gebraucht f√ľr ca. 4000 Mark gekauft. Er war zu diesem Zeitpunkt schon etwa vier Jahre alt, aber er besa√ü hochmoderne Blinker. Damals arbeitete ich 48 Stunden im M√ľnchner Justizpalast, f√ľr 0,95 Pfennig pro Stunde. Einen Teil des Geldes hat mir mein Vater geschenkt, den Rest habe ich selbst gespart. Im Jahr 1970 musste ich ihn verkaufen, da ich geheiratet hatte und das Geld f√ľr eine Wohnung ben√∂tigte.“

Alle Autofreunde sollten unbedingt einen Blick in unser Fotoalbum Autos, 60er Jahre und auf unsere Geschichte zum Bild im August √ľber den Oldtimer-Grand-Prix werfen. Wenn Autos f√ľr Sie zweitrangig sind, empfehlen wir Ihnen unsere Pinterest-Pinnwand Herbstzeit oder unser Fotoalbum Ausflug.

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Auf Reisen in den 60ern: New York

Ein Mann verkauft an einem hei√üen Sommertag Getr√§nke an Passanten in Harlem. Kinder spielen in der Sommerhitze an einem Hydranten und bespritzen vorbeifahrende Autos in New York City. Ein Junge betrachtet ein Basketballspiel durch einen Gitterzaun in Manhattan in New York City. Eine Familie mit drei Kindern in einem Kinderwagen an einer Stra√üenecke im New Yorker Stadtteil Harlem. Vier Frauen mit Sonnenbrillen sitzen auf einer Parkbank in New York City. Ein √§lterer Mann mit langem Bart und einer M√ľtze mit der Aufschrift "Christ Saves Sinners" verteilt christliche Botschaften an Passanten an einer Stra√üe in Manhattan in New York City. Fu√üg√§nger √ľberqueren im Regen eine mit im Stau stehenden Autos gef√ľllte Stra√üe vor der Radio City Music Hall in New York City. Zwei √§ltere Frauen mit Perlenketten am New Yorker Time Square. Jugendliche sitzen auf ihren Fahrzeugen an einer Stra√üe gegen√ľber eines Restaurants im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Ein Maler fertigt ein Portrait eines jungen M√§dchens an einer Stra√üenecke im New Yorker Stadtteil Greenwich Village an. Eine Gruppe von Jugendlichen sitzt auf der Motorhaube eines Autos vor einem Caf√© in einer Stra√üe im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Eine Gruppe von Jugendlichen hockt neben ihren Motorr√§dern an einer Stra√üe im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Ein Polizist beaufsichtigt streikende M√§nner mit Schildern in Manhattan in New York City. F√ľnf √§ltere Frauen sitzen auf einer Bank in New York, w√§hrend sich eine von ihnen mit einem Sonnenschirm vor der Hitze sch√ľtzt. Touristen auf einer F√§hre betrachten die Skyline von Manhattan, w√§hrend sie diese umrunden. Morgendliche Ankunft in New York: Bild zeigt Passagiere und die Skyline. Schlepper auf dem Hudson River in New York. PAN AM Geb√§ude im Bau, dahinter Chrysler Building. Ein mit Badeg√§sten √ľberf√ľllter Strand auf Coney Island in New York. Pro-israelische Aktivisten schwenken israelische und amerikanische Fahnen w√§hrend einer Demonstration auf einem Boardwalk auf Coney Island in New York. Ein Vater und seine zwei Kinder, die auf einer Kuhskulptur hocken, auf einem Coney Island Boardwalk mit einem Achterbahn-Ger√ľst im Hintergrund.

Im letzten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ begeben wir uns in eine Stadt, die wohl wie keine andere f√ľr Freiheit, Selbstverwirklichung und Offenheit steht. Jedoch machte die Protestkultur der 60er Jahre auch vor New York City nicht halt und fand ihre H√∂hepunkte in den Demonstrationen gegen Rassentrennung, den Vietnamkrieg und die Diskriminierung Homosexueller. Mit ihren eindringlichen Aufnahmen von Alltags- und Stra√üenszenen fingen unsere Community-Mitglieder die Stimmungen und Widerspr√ľche dieses Jahrzehnts ein und lassen uns am Leben im Big Apple der 60er Jahre teilhaben.

Sommer in New York, 60er Jahre

Probieren Sie t√ľrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie ‚ÄúAuf Reisen in den 60ern‚ÄĚ stellen wir Ihnen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Eine √úbersicht aller Fotoalben finden Sie in unserem Blog unter der Kategorie „Top Alben“.

Auf Reisen in den 60ern: Maghreb

Ein Bauer mit einem Kasten voller H√ľhner auf dem Weg zum Markt. Schneider mit N√§hmaschinen in einem Souk in Sal√©. Gedeckte Basarstra√üe mit Textilh√§ndlern in Safi. Ein Mann in Unterhemd schmiedet Kupfer in einer Werkstatt in den Souks von Marrakesch. T√∂pferwarengesch√§fte in einer Arkade in Safi. Ein Mann verkauft Silberschmiedarbeiten an eine Frau in einem Gesch√§ft in den Souks in der Medina (Altstadt) von Fes. Frauen und Kinder sitzen vor einer Mauer gegen√ľber der Oase von Nefta. Frauen bei der Hausarbeit auf dem Hof in einem Harem. Eine junge und eine alet Marokkanerin mit Henna-Schminke auf einer Stra√üe in Tanger. Menschen in Essaouira feiern, weil der "Kapit√§n der Armee" einen Sohn bekommen hat. Menschen bilden Kreise auf dem zentralen Marktplatz Djemaa el Fna in Marrakesch. M√§nner sitzen in der mit bunten Fliesen ausgekleideten Synagoge Hara Sghira in Djerba. Muslimische Pilger sitzen auf Teppichen im Schatten vor der Barbiermoschee. Frauen mit Kopft√ľchern und ein Kind zwischen den S√§ulen der Vorhalle der Barbiermoschee in Kairouan. Betende Muslime im Innenhof der Karauin-Moschee in Fes. Das Ortsschild Neftas an der Stra√üe vor der Stadt. Marokkanische Reiter w√§hrend einer Vorf√ľhrung in Fantasia in Qualidia. Ein Mann steht vor einem seiner rastenden Kamele in der W√ľste unmittelbar vor Tozeur. M√§nner lassen ihre Esel am Ufer des Sebou Flusses in Souk es Sebt trinken. Ein europ√§ischer Tourist posiert mit zwei afrikanischen M√§nnern vor einer Oase in Tozeur. M√§nner und Frauen sch√∂pfen Wasser aus einem Brunnen in der W√ľste, um sich und ihre Tiere versorgen zu k√∂nnen. Eine Frau mit rotem Kleid betrachtet eine Oase in der Ferne.

Im vorletzten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ geht es an den Ort der untergehenden Sonne: den Maghreb. H√§ndler, die auf der Stra√üe ihre Waren anbieten, Frauen, die in Haremsd√∂rfern zusammenleben, Menschenmassen, die Feste feiern, Religi√∂se, die in Synagogen oder Moscheen beten und Beduinen, die neugierige Touristen durch die W√ľste f√ľhren ‚Äď all diese unterschiedlichen Aspekte des Lebens im Marokko und Tunesien der 60er Jahre hielten unsere Community-Mitglieder auf ihren Reisen fest.

Marokko, 60er Jahre

Tunesien, 60er Jahre

Probieren Sie t√ľrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie ‚ÄúAuf Reisen in den 60ern‚ÄĚ stellen wir Ihnen in regelm√§√üigen Abst√§nden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Im letzten Teil unserer Reise √ľberqueren wir den Atlantik und sehen, was das New York der 60er Jahre so zu bieten hatte.

Auf Reisen in den 60ern: Naher Osten und Asien

Eine Koranschule in einer Nische der Medresse-i-Madar-Shah in Isfahan. Ein M√§dchen steht neben einem blinden Mann, der an einer Stra√üenecke auf einem Kamaneheh spielt. Kurdische M√§nner in traditioneller Kleidung stehen am Bahnhof von Mosul. Junger Kupferschmied bei der Arbeit in einer Werkstatt am Meidan-i-Shah in Isfahan. Brautaussteuer-Tr√§ger an der Kadju-Br√ľcke in Isfahan. M√§nner und Jungen auf einem von der Sonne gesch√ľtzten Basar in Mianeh (Meyaneh). Ortstafel von Neyveli mit Stra√üe und H√§usern. In Turkmanchai stehen drei Kinder neben zwei Frauen, die mit Sieben Korn und Spreu trennen. Ein Junge mit Werkzeug vor einem Reisfeld in Tamil Nadu. Zwei Pilger - ein √§lterer Mann und eine √§ltere Frau - sitzen am Rande des Tempelbeckens des Shivanganga-Tempelteiches des Nataraja-Tempels. Autos auf der stark befahrenen Houria-Stra√üe an der Moskowitsch-Moschee im Basarviertel Baghdads. Gesamtansicht der Ruinen der Palastanlage in Persepolis. Stadtansicht von Jerusalem. Unter den H√§usern ist die Omarmoschee/Felsendom und die Al Aksa Moschee. Im Hintergrund der Berg Zion. Auf dem Tempelberg in Jerusalem. Eine Autowrack in der Jud√§ische W√ľste. Israel 1968 Eine Reisegruppe der Berliner Jungsozialisten auf dem Tempelberg in Jerusalem. Ein Mann liegt auf dem R√ľcken im Wasser und liest eine Zeitung im Toten Meer , Israel 1968 Passagiere auf dem Flughafen Ben Gurion in Lod. Neben ihnen und im Hintergrund sind Flugzeuge des Typs Boeing 707 der Israelischen Airline El Al zu sehen. Grabsteine eines Friedhofs in Ey√ľp vor der untergehenden Sonne.

Im siebten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ wagen wir uns das erste Mal zu einem Reiseziel au√üerhalb Europas. In den sechziger Jahren verzauberten die L√§nder des Nahen Ostens und Asiens ihre Besucher mit exotischen Basaren, w√ľrzigen Speisen und imposanten Bauten. Das lie√üen sich selbst unsere Community-Mitglieder nicht entgehen. Doch was sie besonders in ihren Bann zog, waren Motive von Menschen in Alltagssituationen. Streifen Sie mit uns durch das Morgenland der 60er Jahre und sehen Sie, wie Menschen die Aussteuer quer durch die W√ľste transportieren oder mit einer Kamantsche auf der Stra√üe musizieren.

Istanbul, 60er Jahre

Israel, 60er Jahre

Irak, 60er Jahre

Iran, 60er Jahre

Indien, 60er Jahre

Probieren Sie t√ľrkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie ‚ÄúAuf Reisen in den 60ern‚ÄĚ stellen wir Ihnen in regelm√§√üigen Abst√§nden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. N√§chstes Mal geht es in die L√§nder, in denen die Sonne unter- statt aufgeht: den Maghreb.

Auf Sommerfrische am Königssee, 1967

Sommer bedeutet Ferienzeit und Ferienzeit wiederum bedeutet Zeit f√ľr Urlaub…..die meisten von uns und wahrscheinlich auch von Ihnen verbringen Ihre Auszeit im warmen S√ľden oder an anderen exotischen und weit entfernten Orten. Dass man f√ľr au√üergew√∂hnliche Ereignisse nicht weit reisen muss, sondern sie meist direkt vor der Haust√ľr findet, erz√§hlt uns unser Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein älteres Ehepaar in oberbayerischer Sonntagstracht vor der Abfahrt mit einem Boot auf dem Königssee.

Auf Sommerfrische am Königssee © Hubertus Hierl

„Wir befinden uns am K√∂nigssee in Oberbayern, einem der sch√∂nsten Flecken auf dieser Erde. Touristen aus aller Welt trifft man an, sie alle wollen w√§hrend einer Bootsfahrt das ber√ľhmte Echo vom K√∂nigssee h√∂ren. Auch Einheimische trifft man hier an, so auch dieses √§ltere Ehepaar, das sich ganz fein herausgeputzt hat und f√ľr diesen Tag ihre sch√∂nste oberbayerische Sonntagstracht herausgeholt hat. Auf einem Ruderboot haben sie sich niedergelassen und gleich werden sie zu einer gemeinsamen Fahrt auf dem See aufbrechen.“ 

 

 

 

 

Viele weitere Impressionen aus dem wundersch√∂nen bayerischen Alpenvorland und Inspirationen f√ľr Ihren n√§chsten Urlaub an heimischen Gew√§ssern finden Sie in unseren Fotoalben „Urlaub am Wasser, 50er und 60er Jahre“, „Ausflug“ und „Alpen, 50er und 60er Jahre“. Noch mehr alpine sowie sommerliche Aktivit√§ten warten an unseren Pinnw√§nden „Alpinismus, 1900-1969“ und „Sommerfrische“ auf Pinterest auf Sie.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Z√∂gern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts k√∂nnen Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzuf√ľgen. Wir freuen uns auf Ihre pers√∂nliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Straßenmaler in St. Tropez, 1966

Frisch aus dem Winterschlaf erwacht zeigt sich der Sommer um die Pfingstfeiertage von seiner besten Seite. Die Ferien haben begonnen, die Urlaubssaison wird langsam aber sicher eingel√§utet und Urlauber str√∂men wieder in Scharen gen S√ľden, genauso wie Community-Mitglied Zeitlmeir in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein Straßenmaler steht, umringt von einer Zuschauertraube, am Hafen von St. Tropez.

Straßenmaler in St. Tropez, 1966 © Zeitlmeir

„Das ‚Pariser Journal‘ von Georg Stefan Troller, das von der ARD in den sechziger Jahren ausgestrahlt wurde, war der Impuls und machte Frankreich zu meinem Sehnsuchtsland. Nach Beendigung des Wehrdiensts machte ich mich zusammen mit einem Freund im VW-K√§fer auf in die Provence und an die C√īte d‚ÄôAzur. Im Gegensatz zu Deutschland war die Hippie-Welle in Frankreich bereits angekommen, dieses freie und offene Treiben hat uns stark beeindruckt. Die meiste Zeit verbrachten wir am Strand. So kurz vor Mitternacht traf man sich noch mitten in der Altstadt, auf dem kleinen Platz vor der Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption an einem Pommesstand, um den Tag ausklingen zu lassen. Stra√üenmaler am Hafen von St. Tropez malten meist Kinder mit gro√üen, traurigen Augen. Auf dem Foto ist Willy der Belgier, wie wir ihn nannten, mit seinem kleinen √Ąffchen auf der Schulter in Aktion zu sehen. Wir lernten auch einen angehenden K√ľnstler aus dem bayerischen Oberland kennen, der hier versuchte, seine Werke an den Mann zu bringen. Nach ein paar Tagen verlie√üen wir St. Tropez in Richtung Marseille, die Eindr√ľcke sind bis heute erhalten geblieben.“

Wenn Sie sich noch inspirieren lassen wollen oder sich schon einmal auf Ihren nächste Auszeit einstimmen möchten, dann werfen Sie doch mal einen Blick in unsere Urlaubsfotoalben Strand, 60er Jahre, Sommerurlaub, 60er Jahre, oder Kreuzfahrten, 60er Jahre oder auf unsere Pinnwände Marokko,1960er, Paris, 1960er oder New York, 1960er auf Pinterest.

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