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Moodboard: Ebbe

SchnorchelausflĂŒge, Wattwanderungen und außergewöhnliche Sandformationen  © hwh089, Juergen, Dillo

Das Meer entfaltet nicht nur im Sommer seinen Reiz. Getreu dieses Mottos brechen wir auf in unseren Urlaub am Wasser, genauer gesagt, an der Nordsee. Nach anstrengenden SchnorchelausflĂŒgen im Neoprenanzug genießen wir bei langen SpaziergĂ€ngen im Watt die Einsamkeit und bewundern die kĂŒnstlerisch anmutenden Formationen, die das Meer im nassen Sand hinterlassen hat. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und sind so abgelenkt, dass wir die ankommenden Wellen ĂŒberhaupt nicht wahrnehmen. Und so wird im Nu aus unserer friedlichen Wattwanderung ein Sprint an das Nordseeufer.

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „Ebbe“ finden Sie zusĂ€tzlich eine Sammlung der schönsten Motive.

Als Inspiration fĂŒr Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, ĂŒberraschenden ZusammenhĂ€ngen und stöbern Sie in unseren ausgewĂ€hlten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.

Pablo Picasso in Fréjus, 1966

Im Sommer des Jahres 1966 fotografierte Timeline-User Hubertus Hierl in SĂŒdfrankreich. In einer Stierkampfarena in FrĂ©jus entdeckt er unter den Zuschauern zufĂ€llig eine außergewöhnliche Person, die er sogleich in einem Foto festhĂ€lt. Von einer unvergesslichen Begegnung vor 50 Jahren erzĂ€hlt Hubertus Hierl in unserer Geschichte zum Bild im August.

„Sommer 1966, SĂŒdfrankreich. Ich bin fĂŒr verschiedene Zeitungen und Zeitschriften unterwegs an der CĂŽte d’Azur, um das fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse bunte und schrille Treiben der jungen Leute mit der Kamera festzuhalten. Ich befinde mich in der NĂ€he von Cannes. Plakate kĂŒndigen fĂŒr Sonntag, den 7. August, einen Stierkampf im nahen FrĂ©jus an. Ich fahre hin. Schauplatz der KĂ€mpfe ist das antike Amphitheater, das aus römischer Zeit stammt.

Was nun folgt, ist eine Verkettung glĂŒcklicher UmstĂ€nde. Da ist zunĂ€chst der KartenverkĂ€ufer, der mir beim Anblick meiner beiden Leicas sogleich eine Pressekarte aushĂ€ndigt, mit der ich mich in dem Zuschauerrund frei bewegen kann. Weiterlesen…

Menschen gesucht

Beruf – Aus den „WartesĂ€len“ der Mode und Kunst

Keine Mechanisierung, keine Automatisierung des tĂ€glichen Lebens kann den Typ, die Persönlichkeit, das Gesicht und die Begabung ersetzen, daran hat sich auch seit den 50er Jahren nichts geĂ€ndert. Darum werden unablĂ€ssig weiter in zahllosen kĂŒnstlerischen Ateliers und GeschĂ€ftsbetrieben Menschen gebraucht und Menschen gesucht. Meist handelt es sich nur um BeschĂ€ftigung fĂŒr wenige Tage oder sogar Stunden. Und leider ist festzustellen: der nur selten großen Nachfrage steht ein unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig starkes Angebot an Personen gegenĂŒber, die sich tagtĂ€glich einen kurzfristigen Verdienst auf diesen Gebieten suchen mĂŒssen. Es sind Menschen jeder Art und jeden Alters, Mannequins, Schauspieler, SĂ€nger, Kleindarsteller, Komparsen und Studenten. FĂŒr alle heißt es jeden Tag aufs neue: Warten und Hoffen. Warten auf den Minimumverdienst und Hoffen auf die „große Chance“. Schauen Sie in unser FundstĂŒck aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 43 vom 26. Oktober 1957. Weiterlesen…