Schlagwort-Archiv: Kind

Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975

Mit lauter Musik durch die Stra├čen ziehen, umringt von aufgeregten Kindern ÔÇô nicht gerade das, was man sich in unseren Gefilden unter einer klassischen Hochzeit vorstellt. Jetzt, da die Hochzeitssaison wieder in vollem Gange ist, ist es ├Ąu├čerst spannend, wie Timeline-User Schneckes in den 70er Jahren Zeuge einer traditionell-pakistanischen Hochzeit wurde. Wo sich das Hochzeitspaar auf dem Bild befindet und wie er den Zug erlebte, erz├Ąhlt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Die Kinder des Viertels laufen dem Hochzeitszug voraus.

Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975   ┬ę Schneckes

„Pl├Âtzlich laute, schr├Ąge Musik. Eine Staubwolke, aus der Kinder f├Ârmlich herausplatzen. Aufregung und ├╝berall Geschnatter. Was ist los? Die Musikanten kommen n├Ąher. Inmitten der Gruppe wird ein geschm├╝cktes Pferd gef├╝hrt. Auf ihm sitzt ein Reiter, dessen Gestalt durch ein besticktes Tuch verdeckt wird. Erst in der N├Ąhe erkennt man, dass zwei Personen auf dem Pferd sitzen. Ein Brautpaar. Vorne sitzt der Br├Ąutigam mit einer Girlande aus Geldscheinen und Blumen. Die Braut hinter ihm ist beh├Ąngt mit Glitzerschmuck. Trotz der verdeckten Gesichter wei├č jeder hier, wer die Gl├╝cklichen sind. Alle w├╝nschen den Neuverm├Ąhlten Wohlstand, Gl├╝ck und den Segen Allahs sowie eine gro├če Kinderschar. Mit Tsching da rassa Bumm zieht der Zug weiter l├Ąrmend durch die Stra├čen Gujranwalas.“

Historische Bilder von Hochzeitspaaren finden Sie in unserem Fotoalbum „Hochzeit„. F├╝r weitere Bilder unseres Paares vom obigen Bild sowie Aufnahmen von Alltagsszenen im Pakistan der 70er Jahre sollten Sie sich unser Fotoalbum „Pakistan, 70er Jahre“ nicht entgehen lassen. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir ├╝brigens die sch├Ânsten Aufnahmen zum Thema „Liebe“ f├╝r Sie zusammengestellt. 

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Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erz├Ąhlt uns Timeline-Mitglied Schneckes, warum das Kind so feierlich herausgeputzt wurde ÔÇô und nein, es war weder eine Hochzeit, noch ein Dorffest, sondern ein Anlass, der zumindest in Deutschland eher nicht mit Feier und Freude in Verbindung gebracht wird…

Eine Beduinenmutter sitzt am Stra├čenrand mit einem festlich herausgeputzem Kind.

Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988   ┬ę Schneckes

„Am fr├╝hen Vormittag versammelte sich vor einem Haus mit einem alten, grob gezimmerten Tor eine gr├Â├čere Anzahl von Menschen. Es waren festlich herausgeputzte Beduinen, haupts├Ąchlich M├╝tter mit ihren Kleinkindern. Die K├Ârper der Babys waren fest in T├╝cher eingewickelt. Nur der Kopf, geschm├╝ckt mit bunten Federn und B├Ąndern, schaute heraus. Oft hing ein Schnuller an einer Schnur. Einige Frauen hatten an den H├Ąnden und im Gesicht geometrische Tattoos. Sie warteten schw├Ątzend in einer Schlange oder sa├čen am Stra├čenrand. Alle wirkten gl├╝cklich und stolz mit ihrem Nachwuchs. Wie sich herausstellte, war in diesem Haus eine Arztpraxis. Die Beduinen aus dem Umland hatten sich f├╝r einen Arztbesuch festlich herausgeputzt.“

Falls Sie sich f├╝r weitere historische Motive aus dem Syrien der 80er Jahre interessieren, dann klicken Sie sich doch einfach mal durch unsere Fotoalben „Syrien schwarzwei├č, 80er Jahre„, „Damaskus, 80er Jahre“ oder „Syrien in Farbe, 80er Jahre„. Weitere, spektakul├Ąre Aufnahmen unseres Community-Mitglieds Schneckes sehen Sie auf seinem Profil. Und f├╝r Bilder von den unterschiedlichsten Kopfbedeckungen ist unser Fotoalbum „H├╝te historisch“ genau das Richtige f├╝r Sie.

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Zwillinge mit Puppen, 1954

Mit Zwillingen ist das so eine Sache: Schon im Kinderbuch „Das doppelte Lottchen“ von Erich K├Ąstner tauschen die Geschwister Lotte und Luise die Rollen, ohne dass es die getrennt lebenden Eltern etwas merken. Und auch Community-Mitglied GKonradt kann ein Lied davon singen, wie es war, st├Ąndig mit ihrer Schwester Waltraud verwechselt zu werden. Wie der Dorfpfarrer sie doch auseinanderhalten konnte, erz├Ąhlt sie uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Die Zwillinge Gertraud und Waltraud mit ihren Puppen in T├╝rkenfeld. Mehr Spielzeug hatten die Schwestern nicht.

Zwillinge mit Puppen, 1954   ┬ę GKonradt

„Meine Schwester und ich erinnern uns immer wieder gerne an folgende Anekdote: Es gab so gut wie keinen Lehrer, der uns auseinanderhalten konnte. Nat├╝rlich auch nicht der Dorfpfarrer. Eines Tages ‚baute‘ sich dieser vor uns auf, betrachtete uns von Kopf bis Fu├č, immer und immer wieder. Dabei sch├╝ttelte er st├Ąndig den Kopf! Auf einmal erhellte sein Gesicht: ‚Jetzt wei├č ich, wie ich euch auseinanderhalten kann: Die Waltraud hat oben an der rechten Augenbraue ein kleines Muttermal!‘ Das ├Ąrgerte meine Schwester, und sie rief ganz spontan: ‚Wenn ich gro├č bin, dann lass ich mir das wegmachen und dann k├Ânnen auch Sie uns nicht auseinanderhalten!‘ Wir waren damals in der 1. Klasse, Schuljahr 1954/1955. Ob dieser Aussage lachte unser Pfarrer so sehr, dass er sich gar nicht mehr beruhigen konnte. Und wir ├Ąrgerten uns beide wegen dieser Enttarnung!“

 

Weitere Bilder gibt’s in unseren Fotoalben Kindheit in den 50ern, Puppen historisch und Kinder spielen. Auf unseren Pinnw├Ąnden auf Pinterest finden Sie au├čerdem Motive zu den Themen Blond und Schule historisch.

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Kind beim Spielen, um 1949

Nach dem Krieg spielte man mit dem, was da war ÔÇô mitunter auch mit Dingen, die f├╝r Kinder eher ungeeignet sind.  In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erz├Ąhlt uns Community-Mitglied USchoierer, wie sie damals mit den anderen Kindern vom Hof gef├Ąhrliche Ger├Ątschaften als Spielsachen umfuktionierte und warum das fast ins Auge gegangen w├Ąre.

Ein Kind spielt mit Alltagsgegenst├Ąnden, da es damals so gut wie keine Spielzeuge gab.

Kind beim Spielen, um 1949   ┬ę USchoierer

„Mein Spielplatz vor dem Haus im Hof der Holzstra├če 49 in M├╝nchen ÔÇô inzwischen ist irgendwo her ein Sieb aufgetaucht. Die ├╝brigen Spielsachen waren sehr bescheiden. Meine Mutter hatte ein kleines Beet eingefasst, um Tomaten und ein paar Kr├Ąuter anzubauen. In den Bergen von Schutt und Asche, Ziegeln und Glas lagen sicher auch allerlei gef├Ąhrlichen Substanzen, die zugedeckt waren. Im Hintergrund, meine ich, liegen noch ein paar Batterien oder Akkumulatoren. Die gro├čen Autobatterien konnten wir f├╝r unsere fantastischen Spiele gut gebrauchen. Diese Freude endete sehr pl├Âtzlich, da ich an der Hand eine Blutvergiftung (vom Blei) bekam und wortw├Ârtlich im letzten Augenblick beim Arzt landete.“

 

 

Weitere Bilder aus dem Bayern und M├╝nchen der Nachkriegszeit finden Sie in unseren Fotoalben Menschen im Nachkriegsbayern, M├╝nchen in der Nachkriegszeit und zerst├Ârtes M├╝nchen in Farbe.

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Auf Reisen in den 60ern: New York

Ein Mann verkauft an einem hei├čen Sommertag Getr├Ąnke an Passanten in Harlem. Kinder spielen in der Sommerhitze an einem Hydranten und bespritzen vorbeifahrende Autos in New York City. Ein Junge betrachtet ein Basketballspiel durch einen Gitterzaun in Manhattan in New York City. Eine Familie mit drei Kindern in einem Kinderwagen an einer Stra├čenecke im New Yorker Stadtteil Harlem. Vier Frauen mit Sonnenbrillen sitzen auf einer Parkbank in New York City. Ein ├Ąlterer Mann mit langem Bart und einer M├╝tze mit der Aufschrift "Christ Saves Sinners" verteilt christliche Botschaften an Passanten an einer Stra├če in Manhattan in New York City. Fu├čg├Ąnger ├╝berqueren im Regen eine mit im Stau stehenden Autos gef├╝llte Stra├če vor der Radio City Music Hall in New York City. Zwei ├Ąltere Frauen mit Perlenketten am New Yorker Time Square. Jugendliche sitzen auf ihren Fahrzeugen an einer Stra├če gegen├╝ber eines Restaurants im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Ein Maler fertigt ein Portrait eines jungen M├Ądchens an einer Stra├čenecke im New Yorker Stadtteil Greenwich Village an. Eine Gruppe von Jugendlichen sitzt auf der Motorhaube eines Autos vor einem Caf├ę in einer Stra├če im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Eine Gruppe von Jugendlichen hockt neben ihren Motorr├Ądern an einer Stra├če im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Ein Polizist beaufsichtigt streikende M├Ąnner mit Schildern in Manhattan in New York City. F├╝nf ├Ąltere Frauen sitzen auf einer Bank in New York, w├Ąhrend sich eine von ihnen mit einem Sonnenschirm vor der Hitze sch├╝tzt. Touristen auf einer F├Ąhre betrachten die Skyline von Manhattan, w├Ąhrend sie diese umrunden. Morgendliche Ankunft in New York: Bild zeigt Passagiere und die Skyline. Schlepper auf dem Hudson River in New York. PAN AM Geb├Ąude im Bau, dahinter Chrysler Building. Ein mit Badeg├Ąsten ├╝berf├╝llter Strand auf Coney Island in New York. Pro-israelische Aktivisten schwenken israelische und amerikanische Fahnen w├Ąhrend einer Demonstration auf einem Boardwalk auf Coney Island in New York. Ein Vater und seine zwei Kinder, die auf einer Kuhskulptur hocken, auf einem Coney Island Boardwalk mit einem Achterbahn-Ger├╝st im Hintergrund.

Im letzten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ begeben wir uns in eine Stadt, die wohl wie keine andere f├╝r Freiheit, Selbstverwirklichung und Offenheit steht. Jedoch machte die Protestkultur der 60er Jahre auch vor New York City nicht halt und fand ihre H├Âhepunkte in den Demonstrationen gegen Rassentrennung, den Vietnamkrieg und die Diskriminierung Homosexueller. Mit ihren eindringlichen Aufnahmen von Alltags- und Stra├čenszenen fingen unsere Community-Mitglieder die Stimmungen und Widerspr├╝che dieses Jahrzehnts ein und lassen uns am Leben im Big Apple der 60er Jahre teilhaben.

Sommer in New York, 60er Jahre

Probieren Sie t├╝rkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie ÔÇťAuf Reisen in den 60ernÔÇŁ stellen wir Ihnen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Eine ├ťbersicht aller Fotoalben finden Sie in unserem Blog unter der Kategorie „Top Alben“.

Auf Reisen in den 60ern: Naher Osten und Asien

Eine Koranschule in einer Nische der Medresse-i-Madar-Shah in Isfahan. Ein M├Ądchen steht neben einem blinden Mann, der an einer Stra├čenecke auf einem Kamaneheh spielt. Kurdische M├Ąnner in traditioneller Kleidung stehen am Bahnhof von Mosul. Junger Kupferschmied bei der Arbeit in einer Werkstatt am Meidan-i-Shah in Isfahan. Brautaussteuer-Tr├Ąger an der Kadju-Br├╝cke in Isfahan. M├Ąnner und Jungen auf einem von der Sonne gesch├╝tzten Basar in Mianeh (Meyaneh). Ortstafel von Neyveli mit Stra├če und H├Ąusern. In Turkmanchai stehen drei Kinder neben zwei Frauen, die mit Sieben Korn und Spreu trennen. Ein Junge mit Werkzeug vor einem Reisfeld in Tamil Nadu. Zwei Pilger - ein ├Ąlterer Mann und eine ├Ąltere Frau - sitzen am Rande des Tempelbeckens des Shivanganga-Tempelteiches des Nataraja-Tempels. Autos auf der stark befahrenen Houria-Stra├če an der Moskowitsch-Moschee im Basarviertel Baghdads. Gesamtansicht der Ruinen der Palastanlage in Persepolis. Stadtansicht von Jerusalem. Unter den H├Ąusern ist die Omarmoschee/Felsendom und die Al Aksa Moschee. Im Hintergrund der Berg Zion. Auf dem Tempelberg in Jerusalem. Eine Autowrack in der Jud├Ąische W├╝ste. Israel 1968 Eine Reisegruppe der Berliner Jungsozialisten auf dem Tempelberg in Jerusalem. Ein Mann liegt auf dem R├╝cken im Wasser und liest eine Zeitung im Toten Meer , Israel 1968 Passagiere auf dem Flughafen Ben Gurion in Lod. Neben ihnen und im Hintergrund sind Flugzeuge des Typs Boeing 707 der Israelischen Airline El Al zu sehen. Grabsteine eines Friedhofs in Ey├╝p vor der untergehenden Sonne.

Im siebten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ wagen wir uns das erste Mal zu einem Reiseziel au├čerhalb Europas. In den sechziger Jahren verzauberten die L├Ąnder des Nahen Ostens und Asiens ihre Besucher mit exotischen Basaren, w├╝rzigen Speisen und imposanten Bauten. Das lie├čen sich selbst unsere Community-Mitglieder nicht entgehen. Doch was sie besonders in ihren Bann zog, waren Motive von Menschen in Alltagssituationen. Streifen Sie mit uns durch das Morgenland der 60er Jahre und sehen Sie, wie Menschen die Aussteuer quer durch die W├╝ste transportieren oder mit einer Kamantsche auf der Stra├če musizieren.

Istanbul, 60er Jahre

Israel, 60er Jahre

Irak, 60er Jahre

Iran, 60er Jahre

Indien, 60er Jahre

Probieren Sie t├╝rkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie ÔÇťAuf Reisen in den 60ernÔÇŁ stellen wir Ihnen in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. N├Ąchstes Mal geht es in die L├Ąnder, in denen die Sonne unter- statt aufgeht: den Maghreb.

M├Ądchen im Kost├╝m, 1953

Es dauert nicht mehr lang, und verkleidete Feierw├╝tige ziehen wieder durch die Stra├čen, um vor der Fastenzeit noch einmal so richtig ausgelassen zu feiern. Das Outfit von Ursula Schoierer ist zwar kein Faschingskost├╝m im klassischen Sinne ÔÇô dennoch pr├Ąsentiert sie ihr selbstgemachtes „G’wand“ voller Stolz und mit dem Wissen, dass sie etwas ganz besonderes tr├Ągt. In unserer Geschichte zum Bild im Februar berichtet uns Frau Schoierer, die uns im Rahmen des Fotoaufrufs ÔÇ×NachkriegsbayernÔÇť dieses Bild zugeschickt hat, wie sie zu ihren ersten nachhaltigen Kleidungsst├╝cken kam.

„Dieses ‚Kost├╝mchen‘ das ich auf dem Foto anhabe, war offensichtlich das einzig ‚g’scheide G’wand‘. Gro├čmutter und Mutter hatten die Jacke vorausschauend sehr gro├č gestrickt, sie sollte die n├Ąchsten Jahre immer noch passen. Der Rock dagegen fing kurz an – die oberste Runde waren Schmetterlinge, dann im n├Ąchsten Jahr eine Runde Blumen, so ging es jedes Jahr weiter mit Marienk├Ąfern, Fliegenpilzen und Herzerl.“

Foto: M├Ądchen in Kost├╝m, um 1953 ┬ę USchoierer

Als Einstimmung auf die f├╝nfte Jahreszeit finden Sie in unserem Fotoalbum weitere Bilder von kost├╝mierten Karnevalisten.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Z├Âgern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts k├Ânnen Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzuf├╝gen. Wir freuen uns auf Ihre pers├Ânliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Sp├Ąte Kommunion, 1944

Traditionell empfangen in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten wieder viele Kinder in den katholischen Kirchengemeinden hierzulande das Sakrament der Erstkommunion.

Unsere Userin barbrosa zeigt in der Community ein Bild ihrer Mutter bei deren erster heiliger Kommunion im Jahr 1944. Barbrosas Bemerkungen zu diesem – vermeintlich – festlichen Anlass sind gleicherma├čen interessant und kurios – unsere Geschichte zum Bild im Monat Mai:

Sp├Ąte Kommunion„Nachdem meine Mutter bis zur Einschulung mit ihren evangelischen Geschwistern, evangelisch getauft, aufwuchs, wurde sie nach der mit dem katholischen Pfarrer getroffenen Vereinbarung in den katholischen Haushalt ihrer Gro├čeltern ├╝berf├╝hrt, was eine erneute Taufe – diesmal nat├╝rlich im ‚wahren‘ Glauben – erforderte und einen Kommuniongang. Meine Mutter hat zeitlebens genug von kirchlichen Institutionen gehabt, und nach den Gr├╝nden gefragt stets geantwortet, sie brauche keine Kirche mehr – nach zwei Taufen mit zwei Weihwassern sei sie heilig genug…“

Foto: Sp├Ąte Kommunion ┬ę barbrosa
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Gemeinsam stark

Alltag – Auf eigenen Beinen stehen

Die Gro├čen helfen den Kleinen. Was heute in Modellversuchen durch das Zusammenlegen der ersten und zweiten Klasse ausprobiert wird, wurde auch schon im Jahr 1952 gemacht. Damals waren allein in M├╝nchen, 3050 durch den Krieg verwaiste Kinder in Heimen untergebracht. Aber moderne P├Ądagogen haben, von den Ideen des gro├čen Pestalozzi ausgehend, neue Wege beschritten. Man fragte sich, was entbehrt dem Waisenkind? Antwort: Einen Menschen dem es geh├Ârt und der ihm geh├Ârt. So wurden in einem M├╝nchner Heim f├╝r 150 junge Menschen „Familiengruppen“ geschaffen, mit einer Pflegemutter f├╝r je 15 Kinder. In unserem Fundst├╝ck aus der M├╝nchner Illustrierten Nr. 20 vom 17. Mai 1952 zeigen wir Ihnen, wie die Kinder den Spa├č am allt├Ąglichen Leben entdeckten und daraus echte Freundschaften entstanden. Weiterlesen…