Schlagwort-Archiv: Hobbyfotograf

Unsere Fotografen: Winter

Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die Charite´zu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen. Ein Zug geführt von einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe (BR) 01 1518-8 fährt vorbei an einem verschneiten Haus am Bahnübergang bei Triptis. Nachtaufnahmen von betriebenen Dampfloks sind heute 2015 schon etwas besonderes aber damals noch gut möglich Schloss Neuschwanstein Der Walchensee ist der obere See zum Walchenseepumpspeicherkraftwerk und ein beliebtes Touristenziel. Berlin Straßenschild nach historischen Vorlagen. Die Doppeldecker sind wie auch die roten für London typisch für Berlin. Gepflasterten Bürgersteige findet man noch viele in Berlin Blick auf den Preussischen Landtag, dem heutigen (2018) Abgeordnetenhaus Berlin. Das Gebäude grenzt auf Ost-Berliner Seite direkt an die Mauer. Die Aufnahme wurde von West-Berlin aus gemacht Berlin Schlossstrasse Advent 1983 ÖPNV, BVG.Ein ganzes Stadtviertel hat sich bis heute gewandelt. Wer kennt 2018 noch die Geschäfte, die es damals in der Schlossstrasse Ecke Rheinstrasse, Bornstrasse, Bundesallee gab, Vieles wurde nur umgebaut, Anderes abgerissen und neu gebaut, Hertie, Titania Palast, Radio Rading, Wertheim, Leineweber u.v.a. nach nur wenige Monate dauernde Verhandlungen Ende 1983 übernimmt die West Berliner BVG die S-Bahn von der DR in der Nacht vom 8.1.84 zum 9.1.84 zunächst werden nur 2 Rumpfstrecken des Netzes befahren. Hier ein par Impressionen im Umfeld dieser historischen Nacht und den folgenden Tagen. Zunächst zusätzlich zum Farbbild (schon bei Timeline) nun auch Schwarz-Weiß-Bilder des letzten DR-Zuges aus Wannsee nach Charlottenburg Bilder eines Harzurlaubes Der Standort ist entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Grunewald und Nikolasssee. Eine BVG-S-Bahn kommt gerade entgegen - Typ Stadtbahn. Das Wichtigste steht schon in den Schlagworten. 2015 sieht die Gegend nun ganz anders da. Daher ist es sinnvoll sich auch noch das Haus hinter der Gedächtniskirche anzusehen. Es enthielt - hier leider nicht mehr zu sehen - den Durchlass zur Kantstrasse. Es ist inzwischen abgerissen Worden und machte Hochhäusern Platz In einem Kraftakt hat die BVG im Winter 84-85 die Wannseebahn wieder für den Fahrgastverkehr hergerichtet Fahrzeugmangel zwingt die BVG sogenannte Passviertel einzusetzen. Bezeichnend für die Eile sind auch die provisorischen Zugzielschilder Neptunbrunnen und Berliner Dom auf der Spreeinsel. Blick über eine Straße auf den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in West-Berlin. 1988 ist das Jahr des Jubiläums 150 Jahre Eisenbahn in Preussen. Die DR und viele Eisenbahnvereine in Westberlin haben vieles auf die Gleise gesetzt um ihre Pretiosen den Westberlinern zu zeigen. Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten Mauerstück beobachtet die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen beobachten die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Soldaten öffnen die Mauer für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen stehen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor nach der Wende vom 9. November 1989. Menschenmenge auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor am ersten Weihnachten nach dem Mauerfall.

Seinen ersten Fotoapparat, eine kleine Altissa Box, bekam unser Timeline-Fotograf Winter Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Während seiner Schulzeit in Göttingen und München lernte er dann, in den Dunkelkammern mit Fotochemikalien umzugehen, während er Ende der 60er Jahre, kurz vor dem Abitur, zu Weihnachten den ersten Apparat mit Nachführbelichtungsmesser – eine Dacora super Dignette – geschenkt bekam. Sein lang gehegter Wunsch nach einer eigenen Dunkelkammer ging bereits während seines Medizinstudiums in Berlin in Erfüllung und Ende der 70er Jahre hatte er endlich das Geld zusammen, um sich einen Traum zu erfüllen – eine Messsucherkamera.

Wie man bereits erahnen kann, beschäftigt sich Thomas Winter – so sein bĂĽrgerlicher Name – bereits seit seiner Kindheit mit der Fotografie: Es war und ist ein Hobby, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Seine Themen sind ĂĽbrigens bis heute, neben der ĂĽblichen Familienfotografie, Städte, Architektur, Landschaften, das Zusammenwachsen der BDR und DDR und vor allem: Eisenbahnen. In seiner Jugend machte Winter mit einem Freund von Westberlin aus häufig sogenannte „Dampflokjagden“ in die DDR, was seine Stasiakte später auch minutiös wiedergab: „…reist mit viel Fototechnik ein, in die Kreise Saalfeld, …“. Weiterlesen…

Unsere Fotografen: Schneckes

Der stolze Blick einer Beduinenfrau. Beduine entspannt im Teehaus bei einer Zigarette. Witziges Posen eines Einheimischen. Beduine im Teehaus mit einem Kaffee und Shisha. Schwester mit ihren behinderten Bruder. Während die Gläubigen beten, hat sich der Zuckerbäcker schon positioniert. Auch die jungen Mädchen sind voller Vorfreude. Ein Mann sitzt alleine vor einem Teehaus in der syrischen Stadt Deir ez-Zor. Ein Mann zieht Fladenbrot auf einem Karren hinter sich her. Ein Mann verkauft Stangeneis am Straßenrand in Torkham, Pakistan. Straßenhändler verkaufen vom Handkarren aus Melonen. Während in der Moschee gebetet wird, ist der Metzgerladen neben dem Eingang verwaist, nur Kinder "bewachen" ihn Ein Indio-Mädchen schnitzt während des Viehhütens einen Kürbis in der Stadt Huancayo in Peru. Ankündigung des Konzert von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg in einer Zeitung. Die Schlagzeile lautet:"Bob Dylan - Ein Mythos erscheint seinen Jüngern". Blick über das Publikum vor einem Auftritt von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg. Ein einzelner Arbeiter montiert die Sitze im Münchner Olympiastadion. Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympiastadion. Siegesgewissheit vor dem Spiel Das Wappen der Confraternitas Mortis et Orationis Proteste für die Black Panther-Bewegung und gegen den Vietnamkrieg vor dem Heidelberger Amerikahaus.

Unser Fotograf Ulrich Schneckenberger, bei Timeline Images auch bekannt unter seinem Pseudonym Schneckes, durfte schon früh mit der heißgeliebten Kamera seines Vaters, einer Ikonta mit Lederbalg, herumexperimentieren. Daraufhin zog ihn das Fotografieren so sehr in seinen Bann, dass er von seinem Konfirmationsgeld eine Spiegelreflexkamera kaufte, sein Taschengeld für Filme und Entwicklungskosten ausgab, seine Ausrüstung mittels Ferienjobs vervollständigte und eine Dunkelkammer einrichtete.

Während seines Sport- und Mathestudiums an der Universität Heidelberg verfolgte er sein Hobby intensiv weiter, und das sogar ziemlich erfolgreich: Ulrich Schneckenberger war Assistent für Fotografie am Sportinstitut, veröffentlichte Bilder in Zeitungen und nahm an Fotowettbewerben teil, bei denen er mindestens einmal den ersten Platz errang. Außerdem stellte er 1977 und 1978 seine Bilder bei zwei Gemeinschaftsausstellungen mit weiteren regional bekannten Künstlern und Fotografen in Heidelberg aus. Mit der Zeit merkte Schneckes, dass er Menschen gerne in Alltagssituationen, neudeutsch Street Photography genannt, ablichtete. Die meisten seiner Portraits entstanden auf seinen Reisen nach Asien (auf dem Landweg nach Pakistan, Indonesien und Thailand) und Südamerika (Brasilien, Paraguay, Bolivien, Peru und Ecuador) sowie im südlichen Europa (Frankreich, Spanien, Portugal und Italien). Daneben fotografierte er auch das Geschehen rund um Heidelberg und in Deutschland.

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