Das Ausflugslokal "Krumme Lanke" in Berlin. Zu sehen sind einige Besucher auf dem Weg vor dem Eingang, sowie drei Radfahrer.Lunapark, Berlin - Historisch, Deutschland, Tänzer beim Dauertanz im Lunapark in Berlin.Internationale Restaurants in Berlin.Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht (undatierte Aufnahme).Ein Doppelstockbus der Linie A2 mit Vollgummibereifung nach Halensee überholt ein Pferdefuhrwerk. Auf dem Damm vor dem Columbushaus steht ein Polizist.Gebäude der freien Gewerkschaften in der Wallstraße in Berlin. Im Erdgeschoß befindet sich die 'Bank für Arbeiter und Angestellte'.Binnenschiffe in Berlin während der Weltwirtschaftskrise. Aus Auftragsmangel mussten viele Reeder ihre Schiffe stilllegen.Passagiere stehen vor einem D-Zug mit herabgelassenen Fenstern vor der Abfahrt in Richtung Süden an einem Gleis im 1880 fertig gestellten Anhalter Bahnhof in Berlin.Schnelltriebwagenzug 'Fliegender Münchner' der Reichsbahn im Anhalter Bahnhof in Berlin.Fußgänger, parkende Autos und ein Doppelstockbus vor einer U-Bahnstation in der Friedrichstraße in Berlin.Ein Radweg in den 30er Jahren in Berlin. Ein Hydrant behindert die Radfahrer.Besucher des Berliner Tiergarten vor dem neugeschaffenen Tummelplatz der Dickhäuter, wo sie sich von nun an frei und ohne Gitter bewegen können. Die Aufnahme entstand um 1930.Winteransichten, Berlin - Historisch, Deutschland,Als Werbeaktion wäscht eine Frau mit dem Waschmittel 'Suma' in der Öffentlichkeit Wäsche.Gedränge im Lichthof eines Kaufhauses am Rathaus zu Beginn des Saisonausverkaufs.Ein Mann steht am Ufer der Spree vor dem Nationaldenkmal, das in Nebel eingehüllt ist.

Berlin vor 1933 war auf einem guten Weg zur kulturellen Welthauptstadt und zu einer der fünf größten, prosperierendsten Städte weltweit – zumindest auf den ersten Blick. Denn hinter den Kulissen hatte die Stadt an der Spree genauso mit den Nachwehen der Wirtschaftskrise zu kämpfen wie andere deutsche Orte. Diese Nachwehen, namentlich Armut, Entbehrung und Arbeitslosigkeit, machte es den Nationalsozialisten leicht, das Volk mit reißerischen Parolen und vermeintlich vielversprechenden Wahlversprechen auf ihre Seite zu ziehen und es schließlich zu großen Teilen von der NS-Ideologie zu überzeugen.

Mit unseren Bildern wollen wir Ihnen heute eine kleinen Einblick in das Berlin der frühen 30er Jahre geben und Ihnen Momentaufnahmen vom Berliner Alltag in der „Ruhe vor dem Sturm“ zeigen. Beim Studieren der Fotografien ist kaum zu glauben, dass das Lebensgefühl von Freiheit und Internationalität schon sehr bald in Hass, Verfolgung und blankes Grauen umschlug.

Berlin der 30er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag nehmen wir sie mit eine Zeit, die so hoffentlich einmalig war: in das Berlin der Nationalsozialisten.

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Unterwegs in Berlin: Cafés in Berlin

Dame sitzt im Cafe Kranzler auf dem Kurfürstendamm in Berlin und liest.Ein VW Käfer vor dem Cafe Bleibtreu in Berlin.Menschen vor dem Cafe Möhring am Kurfürstendamm in Berlin und im Hintergrund ein Mann mit einem Spiegel mit Hakenkreuz.Berlin-Grünau: See und Gäste in einem Cafe am Ufer.Café-Szene im Frühjahr am Kurfürstendamm in Berlin.Blick auf das Cafe Kranzler von der gegenüberliegenden Straßenseite aus.Das erste Café Kranzler in Berlin wurde 1825 von Johann Georg Kranzler als eine kleine Konditorei in der Straße "Unter den Linden" in Berlin Mitte eröffnet. 1932 öffnete die zweite Filiale im ehemaligen Cafe des Westens unter dem Namen "Restaurant und Konditorei Kranzler" an der Joachimstaler Straße (heute Joachimsthaler Straße) im Bezirk Carlottenburg. Beide Gebäude wurden in den Jahren 1944 und 1945 bei Luftangriffen zerstört.Gäste im Zoo in Berlin, im Hintergrund der Musikpavillon.Unter den Linden, Berlin - Historisch: Straßen, DeutschlandBerliner Gesellschaft beim Nachmittagstee im Garten des Berliner Hotels Esplanade in der Bellevuestraße (20er Jahre).

Wie war das doch noch gleich vor der Corona-Krise? Man setzte sich mit einer Zeitung oder einem Buch an einen kleinen runden Tisch ins Café und bestellte sich weltgewandt einen Caffè Americano, einen Cappuccino oder einfach nur einen Café Crème und genoss das Gefühl von Endlosigkeit, Freiheit und Unabhängigkeit.

Unser Album der Woche soll Ihnen die Zeit daheim, fern von allen Caféhäusern und Bistros, etwas versüßen und die Vorfreude auf die Wiedereröffnung erleichtern. Bis dahin träumen wir einfach weiter von einem leckeren Brunch im Café Bleibtreu oder einem Cappuccino im Café Kranzler und lesen unsere Zeitung auf dem eigenen Balkon.

Cafés in Berlin

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. Im nächsten Beitrag nehmen wir Sie mit in das Berlin der 30er Jahre!
 

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Neubau des Atrium Beba Palastes in Berlin-Wilmersdforf. , 01.01.1927-31.12.1927Begeistertes Publikum im Zuschauerraum des Berliner Union-Filmtheaters in der Hasenheide während einer Filmvorführung.Zuschauer in einem sog. 'Tageslicht-Kino'.Eine Filmankündigung für den Film 'Geld, Geld, Geld' an dem 'Universum'-Kino in Berlin.Bau des berühmten Kinos "UFA-Palast" in Berlin im Jahr 1928.Andrang vor dem Ufa Pavillon vor einer Aufführung von 'Ben Hur'.Die Wochenschau-Kinos in der Kantstraße. Vorher waren in diesem Gebäude die Richard-Oswald-Lichtspiele.Filmplakat des Filmes 'Die Gräfin von Monte Christo' vor dem Kino Palast am Zoo in Berlin.Berlin: Kino Marmorhaus am Kurfürstendamm. Bild zeigt Vitrinen (Stassen) und Männer die ein Filmplakat (Spionage) aufhängen.Kino "Die Kurbel" in am heutigen Meyerinckplatz in Berlin-Charlottenburg und Werbung für einen Film (Vom Winde verweht).Filmtheater Bonbonniere am Kurfürstendamm Berlin und Film-Reklame (Heisse Lippen, Kalter Stahl).Blick auf das Kino Zoo Palast am Bahnhof Zoo in Berlin.IX. Internationale Filmfestspiele Berlin am Marmorhaus am Kurfürstendamm in Berlin. Bild zeigt Gebäude und Filmplakate (Serengeti darf nicht sterben, Wolgaschiefer, Endstation Hoffnung).Kino und Autos am Mariendorfer Damm in Berlin.Werbeplakat des Berliner City-Kinos am Checkpoint Charlie. Unten links das Filmplakat zum Film "Die blaue Hand".

Fremdsprachenkinos, Freiluftkinos oder Stummfilmkinos – in Berlin bleiben keine Kinowünsche offen. Das war schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Fall. Die wenigsten, die dieser Tage ins Kino wollen, können sich mit einer Tüte Popcorn in einen roten flauschigen Sessel fallen lassen – vorausgesetzt, man hat solch ein Möbelstück in seinem Wohnzimmer stehen.

Das Album dieser Woche wandert durch 60 Jahre Kinogeschichte in Berlin und zeigt die ältesten Kinos der Hauptstadt. Die Wochenschaukinos, die sich schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts großer Bekanntheit erfreuen, nahmen an den 30er Jahren vor allem in der Nazi-Propaganda eine große Rollen ein. Viele andere Kinos gehören ebenfalls seit dem frühen 20. Jahrhundert zum Inventar Berlins, einige existieren nur noch auf Bildern oder in der Erinnerung einiger weniger. Vielleicht sind ja welche unter uns, die sich noch an die Premiere von „Vom Winde verweht“ erinnern?

Kinos in Berlin

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. Im nächsten Beitrag nehmen wir Sie mit in die Caféhäuser Berlins!

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Unterwegs in Berlin: Die Goldenen Zwanziger

Gäste an der Theke einer Bar stoßen mit Sekt an.Tänzer beim Cancan auf der großen Bühne des Wintergartens in Berlin.Feiernde Menschen auf einem Polizistenball in Berlin.Ein Mannequin präsentiert ein Abendkleid mit Hermelinmantel auf einer Modenschau im Edenhotel in Berlin.Blick auf den Potsdamer Platz in Berlin aus einem Straßencafe.Deutsches Reich Freistaat Preussen (1918-1945) Berlin Berlin: Berlin Ansichten Spezielle Roller als 'neues Fortbewegungsmittel' - 1923 - Erschienen in: 'Vossische Zeitung' 30/1923 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildSpeisewagen der Deutschen Reichsbahn mit Speisenden, aufgenommen im Anhalter Bahnhof Berlin.Ausflug des Berliner Damen Automobil Clubs.Ein Mann wird am Ufer der Spree auf der Seite der Stralauerallee (früher: Klein Stralauer-Straße) in Berlin von weiteren Badenden wegen einer kleinen Verletzung am Fuß versorgt. Die Spree galt damals, laut Bildtext, als "Wannsee des Großstädters".Deutsches Reich Freistaat Preussen (1918-1945) Berlin Berlin: Badebilder, Wannsee Berlin Fotograf bei der Arbeit: Beim Fotografieren badender Mädchen - 1928 - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 28/7 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildZwei junge Berliner Damen verbringen einen Sommertag am Berliner Wannseee.Polizisten führen einen Mann Devisenhändler ab, der zuvor von der Menge übel zugerichtet wurde. Die Devisenschieber machen mit ausländischem Geld für ein Butterbrot riesige Vermögen. Dies zieht den Hass der verarmten Bevölkerung auf sich.Kinobesucher bringen als Eintrittspreis zwei Stück Presskohle mit. In der Nachmittagsvorstellung läuft der Film 'Judas'.Ein Arbeitsloser nächtigt auf einer Parkbank. In den Jahren der großen Depression ist dies ein häufiges Bild. Angesichts sechs Millionen Arbeitslosen reicht die staatliche Fürsorgeunterstützung längst nicht mehr aus.Arbeitslose Frauen warten in einem Wartesaal der Arbeitsvermittlung eines Arbeitsamtes.Speisung von Bedürftigen in einer Suppenküche des Berliner Wohlfahrtamtes während der Inflation.Speiselokal Aschinger, Berlin - Historisch: Gaststätten, Deutschland Berühmt wurde die Gaststätte Aschinger in Berlin und weit darüber hinaus dadurch, dass auf jedem Tisch ein Brotorb stand an dem sich jeder Gast kostenlos bedienen durfte. Das Aschinger wurde 1892 in Berlin gegründet und wurde besonders durch seine großen Stehbierhallen bekannt. Die erste Filiale namens ?Bierquelle? eröffnete am 1. September 1892 in der Neuen Roßstraße 4; Weitere Lokale folgten an stark frequentierten Plätzen wie in der Leipziger, Potsdamer und Friedrichstraße , am Rosenthaler Platz, Alexanderplatz, Hackeschen Markt und Werderschen Markt.Ein arbeitsloser Matrose macht auf seiner Tour durch Europa mit seinem Modell des Passagierschiffs "Imperator". Halt in Berlin-Mitte. Mit dem Schiff wirbt er um eine kleine Unterstützung. Mit solchen Modellen versuchten die Menschen die Spendenfreudigkeit der Menschen zu erhöhen und sich ihren Lebensunterhalt zuverdienen.

Die Goldenen Zwanziger – eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, Freiheit verbunden mit einem neuen, positiven Lebensgefühl, schlichtweg eine Zeit der Verheißung nach den Grauen des 1. Weltkriegs. Tagsüber vergnügte man sich ausgelassen an den Stränden von Spree und Berliner Seen, danach frönte man abendlichen Vergnügungen wie Cancan-Shows oder Champagner-Partys in Bars.

Das Album, was wir Ihnen diese Woche vorstellen, fängt einen Querschnitt des Lebens im Berlin der 20er Jahre ein. Es zeigt aber gleichzeitig, dass in diesem Jahrzehnt nicht alles wunderschön und frei war, sondern dass vor allem zum Ende der 20er Jahre Armut mit Reichtum, Glück mit Unglück einherging.

Berlin der 20er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte.
Der nächste Beitrag ist für die Cineasten unter uns. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch Berliner Kinogeschichte!

 

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Geschichte der Technik: Schifffahrt

Kinder spielen am Ufer mit einem RuderbootBlick vom Oberdeck eines Passagierschiffes auf dem Rhein auf sonnenbadende Gäste und Industrieanlagen.Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik in Le Havre: Bild zeigt Passagiere und einen Seemann.Ein Dreimastschoner in der dänischen Ostsee. Die Segel des Schiffes sind rot.Eine Frau in einer Barke auf dem Hallstättersee im Salzkammergut.Bootssteg am Chiemsee mit Segelboot und Tretboot.Für Fischerei domestizierte Kormorane auf dem Li Jiang am "Elefantenrüsselberg" Xiangbi Shan in Guiluin.Seidenstuecker - Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildDickschifffähre vor Mariehamn/Alandsinseln.Hafenarbeiter und Frachtschiffe im Hafen von Istanbul.Ein Mann und zwei Frauen stehen auf einem Schiff im dänischen Hirtshals.Eine Gruppe bunter Fischerboote auf dem Meer an der portugiesischen Küste.Ein Mann und eine Frau fahren mit einem Ruderboot in einem Gewässer, vermutlich einem Fluss oder See, in Kuala Lumpurpur. Die Frau hat einen rosafarbenen Sonnenschirm aufgespannt. Im Hintergrund ist eine Schule weißer Enten zu sehen.Ein Fischer in seinem Boot auf dem Wasser in Malaysia. Er holt das Netz ein.

Über Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, nutzte die Menschheit grob zusammengeschlagene Holzbretter als fahrbaren Untersatz für jegliche Gewässer. Die Industrialisierung ab dem 18. Jahrhundert machte natürlich auch vor der Schifffahrt keinen Halt und ließ die Ozeandampfer, Containerschiffe und Kreuzfahrtriesen im Lauf der Zeit immer effizienter werden – zu Lasten der Umwelt. Die Geschichte der Technik lässt uns jedoch hoffen, dass mit den fortschreitenden Technologien auch alternative Kraftstoffe gefunden werden, die das Schifffahren in Zukunft umweltverträglicher machen.

Auf den Motiven, die wir Ihnen heute zeigen, sehen Sie Ruderboote, Segelboote, Kanus, Kreuzfahrtschiffe oder Motorboote. Weitere Aufnahmen von Schiffen und Booten aller Art finden Sie außerdem in unserer Datenbank oder auf unserer Pinterest-Pinnwand Segeln Historisch.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig ausgewählte historische Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen die schönsten Fernsprecher-Motive.

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New York in den 90er Jahren – by Raigro

Schulbus mit Kindern am Rockefeller CenterTaxiwerkstatt mit Wandmalereien in der West SideTaxiwerkstatt mit Wandmalereien in der West SideTaxiwerkstatt mit Wandmalereien in der West SideYellow Cabs in SoHoSzenen vom Boardwalk in Coney Island am AtlantikSzenen vom Boardwalk in Coney Island und Brighton Beach am AtlantikBuchladen mit Straßenverkauf in Lower Manhattan in New YorkTaxi vor dem The Plaza Hotel in der 5th Avenue am Central Park in ManhattanViele Menschen stehen am Eiscreme-Stand im Central Park in ManhattanYellow Cabs vor Camel Werbung für Zigaretten an Hauswand in ManhattanStraßenszene in Chinatown mit Verkäufern, Polizei u.v.a.

Atemberaubende Hochhausschluchten, Stadtviertel wie SoHo oder die Lower East Side, Touristenmagneten wie das Rockefeller Center mit seiner Aussichtsplattform „Top of the Rocks“ – den Aktivitäten in der Stadt, die niemals schläft, sind keine Grenzen gesetzt. Unser Timeline-Fotograf Raigro besuchte den Big Apple Anfang der 90er Jahre und brachte viele tolle Schnappschüsse mit, die sofort wieder Lust auf eine Reise über den Atlantik machen. Eine Auswahl seiner schönsten New York-Bilder zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag – und wenn Sie Lust auf mehr haben, finden Sie natürlich alle Bilder der Reihe in unserer Datenbank.

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Lederhos‘ oder trachtenlos?

Die (un-)modische Wiesn in den 70er Jahren

Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in München.Gäste des Oktoberfests im Festzelt.Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem Münchner Oktoberfest.Ein älterer Mann raucht eine Zigarre inmitten von feiernden Menschen mit Bierkrügen in einem Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest.Eine Frau in Dirndl tanzt auf dem Tisch in einem Festzelt.Feiernde Oktoberfestbesucher mit Trachtenhüten.Feiernde Oktoberfestbesucher im Festzelt.Ein Mann mit Sonnenbrille verlässt eine öffentliche Toilette während des Münchner Oktoberfestes.Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem Münchner Oktoberfest zu.Ein junger Mann mit einem Bierkrug in der Hand vor einem Riesenrad auf dem Münchner Oktoberfest.Ein junges Paar fährt Autoscooter auf dem Oktoberfest.Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest.Freunde stehen auf dem Oktoberfest in einer Reihe.

Die Wiesn ist in vollem Gang, und wer heuer über die Theresienwiese strömt, kann sich ihnen nicht entziehen: Dirndl und Lederhosen, so weit das Auge reicht. Doch das war nicht immer so. Noch bis in die 2000er Jahre kamen erstaunlich viele Leute in zivil auf die Wiesn  was natürlich die berechtigte Frage zulässt, warum die Tracht das obligatorische Must-wear für Besucher aus nah und fern geworden ist. Unsere Timeline-Fotografen Schneckes, frittrang, nkarsten und Christoph zeigen mit ihren Aufnahmen, dass vor gar nicht allzu langer Zeit höchstens mal eine Feder eines Trachtenhuts aus der Menge im Bierzelt herauslukte oder man bei einer von geschätzt 200 Wiesnbesucherinnen schemenhaft die Grundzüge eines Dirndls erahnen konnte  heute wäre das kaum mehr vorstellbar.

Was denken Sie: Warum trägt man erst seit knapp 20 Jahren Tracht auf dem Oktoberfest?

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Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berühmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher Anhänger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten Künstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in Fréjus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen männlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der Künstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in Fréjus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in Fréjus, 1966   © Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein Leibwächter? Nein, es ist kein geringerer als Eugénio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jährigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in Fréjus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? Zunächst Spanier  wie Picasso selbst. Und dann Friseur  nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur  und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde für seine Dienste fürstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware  Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjährigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlässlich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im südfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzählte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, über den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzählte mir, dass die Haare fein säuberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht  oder wollte er es für sich behalten? Des Rätsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmäßig abgeschnittene Fingernägel und Haare an seine frühere Geliebte Marie-Thérèse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen Südens finden Sie in unserem Fotoalbum „Südfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „Künstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen für Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Die Theo Schumann Formation in der verrauchten Kakadu-Bar im Dresdener Parkhotel Weißer Hirsch im September 1960. Die kleine Bühne ist mit einer einzigen Lampe beleuchtet. Vor der Bühne einige Zuschauer.Art Blakey am Schlagzeug und Kai Winding an der Posaune bei einem Konzert in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1971 im Lucerna-Saal. Sie werden dicht von Fotografen bedrängt.Bob Wallis aus Großbritannien bei einem Konzert mit seinem Orchester im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1971. Im Vordergrund klatschendes Publikum. Hinter den Musikern Zuschauer auf den Rängen.Die Jazzband "Elb Meadow Ramblers" geben im Steintor-Varieté in Halle an der Saale im Mai 1971 ein Konzert. Die Musiker v.li.: Gert Hausmann, Eberhard Lösch, Wilfried Matthäus, Hans-Gregor Werner, Dieter Motarkowski und Hermann Henke.Der Schlagzeuger des finnischen Jazzpiansiten Heikki Sarmanto bei einem Auftritt in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktoebr 1972.Josef Audes vom Gustav Brom Orchester mit seinem Barritonsaxofon bei eine Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1972.Die Modern Soul Band aus Berlin gibt im Mai 1972 Rahmen des Jazzfestivals in Halle an der Saale im Steintor Varieté ein Konzert. Die Musiker v. re.: C. Hansmann, C. J. Roth, Jochen Gleichmann, Conrad Bauer.Der Saxofonist Jonny Griffin bei einem Auftritt im Oktober 1973 im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau. Er Trägt ein bunt-gemustertes Hemd.Eberhard Weber gibt im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau im Oktober 1973 ein Konzert. Er spielt einen elektrischen Kontrabass.Herbert Dreilich mit der All Star Band Berlin bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale im Januar 1973. Er schneidet bei singen eine Grimasse.Der Saxofonist Charlie Mariano bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980.Die fünfköpfige belgische Dixie-Band "New Orleans Train Band" auf der Bühne beim Dixie-Festival im Dresdener Kulturpalast im Mai 1974.Oscar Peterson in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974.Der Jazzsänger Big Joe Tuner bei einem Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1974.Count Basie in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974.Die Hannes Zerbe Bigband bei einem Auftritt im Jugendklubhaus Hofjäger in Halle an der Saale am 23.5.1978. Die Musiker v.li. (1. Reihe): Manfred Schulze, Helmut Forsthoff, Manfred Hering, Ulli Bekcerhoff, Andy Altenfelder, H.-J- Grasswurm, Willem van Manen, Dietrich Unkrodt.Der Gitarrist Toto Blanke bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Sein rechter Fuß steht auf einem Effektpedal der Marke Morley.Das Vienna Art Orchestra bei den 8. Leipziger Jazztagen am 3.10.1982 auf der Bühne in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Die Leitung des Orchesters hatte Matthias Rüegg.Lola Kova?ec gibt mit seiner Band, Jovan Mikovic und Günter Klatt im Hof der Moritzburg in Halle an der Saale am 26.6.1983 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert.Marylin Crispel aus den USA sitzt in der Aula des Löwengebäudes der Universität Halle an der Saale am Flügel und gibt am 20.6.1985 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert.Der niederländische Musiker Willem Breuker (links) mit seiner Band auf der Bühne im Steintor-Varieté in Halle an der Saale am 3.6.1987.Die Saxofone der Jazzband "Kölner Saxophon Mafia" stehen in ihren Ständen auf der Bühne des Jugendklubhauses in Halle an der Saale im März 1990 für die Musiker bereit. Im Hintergrund auf dem Vorhang der Name der Band. Die Instrumente werden von einem Scheinwerfer angestrahlt.

Eine Musikrichtung, die wie keine andere für Spontaneität, Freiheit und Individualität steht, in einem Staat, der gegen Ende seiner Existenz seine eigenen Bürger am Ausreisen hinderte – wie passt das zusammen? Entgegen erster Vermutungen erfreut sich Jazzmusik in der DDR großer Beliebtheit. Timeline-User Suedberlin lichtete etliche Koryphäen der internationalen Jazzszene bei Konzerten in der DDR und der benachbarten sozialistischen Länder ab und schuf damit ein eindrucksvolles Zeugnis damaliger Musikkultur. Mit der damals notwendigen Findigkeit organisierte Klaus P. Fritze, so sein bürgerlicher Name, Tickets und fotografierte die berühmten Künstler und Bands auf und hinter der Bühne. Doch auch die lokale Jazzszene kam nicht zu kurz: Allein in Halle gab es damals mehr als 15 Spielorte für Jazzmusik. Fritzes umfangreiches Bildmaterial dokumentiert eindrucksvoll die seinerzeit regional sehr lebendige Jazzlandschaft und wurden im Rahmen des 13. Festivals „Women in Jazz“ in Halle ausgestellt.

Hier finden Sie alle Bilder unseres Users Suedberlin auf Timeline Images.

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