Unterwegs in Berlin: Cafés in Berlin

Dame sitzt im Cafe Kranzler auf dem Kurfürstendamm in Berlin und liest.Ein VW Käfer vor dem Cafe Bleibtreu in Berlin.Menschen vor dem Cafe Möhring am Kurfürstendamm in Berlin und im Hintergrund ein Mann mit einem Spiegel mit Hakenkreuz.Berlin-Grünau: See und Gäste in einem Cafe am Ufer.Café-Szene im Frühjahr am Kurfürstendamm in Berlin.Blick auf das Cafe Kranzler von der gegenüberliegenden Straßenseite aus.Das erste Café Kranzler in Berlin wurde 1825 von Johann Georg Kranzler als eine kleine Konditorei in der Straße "Unter den Linden" in Berlin Mitte eröffnet. 1932 öffnete die zweite Filiale im ehemaligen Cafe des Westens unter dem Namen "Restaurant und Konditorei Kranzler" an der Joachimstaler Straße (heute Joachimsthaler Straße) im Bezirk Carlottenburg. Beide Gebäude wurden in den Jahren 1944 und 1945 bei Luftangriffen zerstört.Gäste im Zoo in Berlin, im Hintergrund der Musikpavillon.Unter den Linden, Berlin - Historisch: Straßen, DeutschlandBerliner Gesellschaft beim Nachmittagstee im Garten des Berliner Hotels Esplanade in der Bellevuestraße (20er Jahre).

Wie war das doch noch gleich vor der Corona-Krise? Man setzte sich mit einer Zeitung oder einem Buch an einen kleinen runden Tisch ins Café und bestellte sich weltgewandt einen Caffè Americano, einen Cappuccino oder einfach nur einen Café Crème und genoss das Gefühl von Endlosigkeit, Freiheit und Unabhängigkeit.

Unser Album der Woche soll Ihnen die Zeit daheim, fern von allen Caféhäusern und Bistros, etwas versüßen und die Vorfreude auf die Wiedereröffnung erleichtern. Bis dahin träumen wir einfach weiter von einem leckeren Brunch im Café Bleibtreu oder einem Cappuccino im Café Kranzler und lesen unsere Zeitung auf dem eigenen Balkon.

Cafés in Berlin

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. Im nächsten Beitrag nehmen wir Sie mit in das Berlin der 30er Jahre!
 

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Neubau des Atrium Beba Palastes in Berlin-Wilmersdforf. , 01.01.1927-31.12.1927Begeistertes Publikum im Zuschauerraum des Berliner Union-Filmtheaters in der Hasenheide während einer Filmvorführung.Zuschauer in einem sog. 'Tageslicht-Kino'.Eine Filmankündigung für den Film 'Geld, Geld, Geld' an dem 'Universum'-Kino in Berlin.Bau des berühmten Kinos "UFA-Palast" in Berlin im Jahr 1928.Andrang vor dem Ufa Pavillon vor einer Aufführung von 'Ben Hur'.Die Wochenschau-Kinos in der Kantstraße. Vorher waren in diesem Gebäude die Richard-Oswald-Lichtspiele.Filmplakat des Filmes 'Die Gräfin von Monte Christo' vor dem Kino Palast am Zoo in Berlin.Berlin: Kino Marmorhaus am Kurfürstendamm. Bild zeigt Vitrinen (Stassen) und Männer die ein Filmplakat (Spionage) aufhängen.Kino "Die Kurbel" in am heutigen Meyerinckplatz in Berlin-Charlottenburg und Werbung für einen Film (Vom Winde verweht).Filmtheater Bonbonniere am Kurfürstendamm Berlin und Film-Reklame (Heisse Lippen, Kalter Stahl).Blick auf das Kino Zoo Palast am Bahnhof Zoo in Berlin.IX. Internationale Filmfestspiele Berlin am Marmorhaus am Kurfürstendamm in Berlin. Bild zeigt Gebäude und Filmplakate (Serengeti darf nicht sterben, Wolgaschiefer, Endstation Hoffnung).Kino und Autos am Mariendorfer Damm in Berlin.Werbeplakat des Berliner City-Kinos am Checkpoint Charlie. Unten links das Filmplakat zum Film "Die blaue Hand".

Fremdsprachenkinos, Freiluftkinos oder Stummfilmkinos – in Berlin bleiben keine Kinowünsche offen. Das war schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Fall. Die wenigsten, die dieser Tage ins Kino wollen, können sich mit einer Tüte Popcorn in einen roten flauschigen Sessel fallen lassen – vorausgesetzt, man hat solch ein Möbelstück in seinem Wohnzimmer stehen.

Das Album dieser Woche wandert durch 60 Jahre Kinogeschichte in Berlin und zeigt die ältesten Kinos der Hauptstadt. Die Wochenschaukinos, die sich schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts großer Bekanntheit erfreuen, nahmen an den 30er Jahren vor allem in der Nazi-Propaganda eine große Rollen ein. Viele andere Kinos gehören ebenfalls seit dem frühen 20. Jahrhundert zum Inventar Berlins, einige existieren nur noch auf Bildern oder in der Erinnerung einiger weniger. Vielleicht sind ja welche unter uns, die sich noch an die Premiere von „Vom Winde verweht“ erinnern?

Kinos in Berlin

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. Im nächsten Beitrag nehmen wir Sie mit in die Caféhäuser Berlins!

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Unterwegs in Berlin: Die Goldenen Zwanziger

Gäste an der Theke einer Bar stoßen mit Sekt an.Tänzer beim Cancan auf der großen Bühne des Wintergartens in Berlin.Feiernde Menschen auf einem Polizistenball in Berlin.Ein Mannequin präsentiert ein Abendkleid mit Hermelinmantel auf einer Modenschau im Edenhotel in Berlin.Blick auf den Potsdamer Platz in Berlin aus einem Straßencafe.Deutsches Reich Freistaat Preussen (1918-1945) Berlin Berlin: Berlin Ansichten Spezielle Roller als 'neues Fortbewegungsmittel' - 1923 - Erschienen in: 'Vossische Zeitung' 30/1923 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildSpeisewagen der Deutschen Reichsbahn mit Speisenden, aufgenommen im Anhalter Bahnhof Berlin.Ausflug des Berliner Damen Automobil Clubs.Ein Mann wird am Ufer der Spree auf der Seite der Stralauerallee (früher: Klein Stralauer-Straße) in Berlin von weiteren Badenden wegen einer kleinen Verletzung am Fuß versorgt. Die Spree galt damals, laut Bildtext, als "Wannsee des Großstädters".Deutsches Reich Freistaat Preussen (1918-1945) Berlin Berlin: Badebilder, Wannsee Berlin Fotograf bei der Arbeit: Beim Fotografieren badender Mädchen - 1928 - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 28/7 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bildZwei junge Berliner Damen verbringen einen Sommertag am Berliner Wannseee.Polizisten führen einen Mann Devisenhändler ab, der zuvor von der Menge übel zugerichtet wurde. Die Devisenschieber machen mit ausländischem Geld für ein Butterbrot riesige Vermögen. Dies zieht den Hass der verarmten Bevölkerung auf sich.Kinobesucher bringen als Eintrittspreis zwei Stück Presskohle mit. In der Nachmittagsvorstellung läuft der Film 'Judas'.Ein Arbeitsloser nächtigt auf einer Parkbank. In den Jahren der großen Depression ist dies ein häufiges Bild. Angesichts sechs Millionen Arbeitslosen reicht die staatliche Fürsorgeunterstützung längst nicht mehr aus.Arbeitslose Frauen warten in einem Wartesaal der Arbeitsvermittlung eines Arbeitsamtes.Speisung von Bedürftigen in einer Suppenküche des Berliner Wohlfahrtamtes während der Inflation.Speiselokal Aschinger, Berlin - Historisch: Gaststätten, Deutschland Berühmt wurde die Gaststätte Aschinger in Berlin und weit darüber hinaus dadurch, dass auf jedem Tisch ein Brotorb stand an dem sich jeder Gast kostenlos bedienen durfte. Das Aschinger wurde 1892 in Berlin gegründet und wurde besonders durch seine großen Stehbierhallen bekannt. Die erste Filiale namens ?Bierquelle? eröffnete am 1. September 1892 in der Neuen Roßstraße 4; Weitere Lokale folgten an stark frequentierten Plätzen wie in der Leipziger, Potsdamer und Friedrichstraße , am Rosenthaler Platz, Alexanderplatz, Hackeschen Markt und Werderschen Markt.Ein arbeitsloser Matrose macht auf seiner Tour durch Europa mit seinem Modell des Passagierschiffs "Imperator". Halt in Berlin-Mitte. Mit dem Schiff wirbt er um eine kleine Unterstützung. Mit solchen Modellen versuchten die Menschen die Spendenfreudigkeit der Menschen zu erhöhen und sich ihren Lebensunterhalt zuverdienen.

Die Goldenen Zwanziger – eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, Freiheit verbunden mit einem neuen, positiven Lebensgefühl, schlichtweg eine Zeit der Verheißung nach den Grauen des 1. Weltkriegs. Tagsüber vergnügte man sich ausgelassen an den Stränden von Spree und Berliner Seen, danach frönte man abendlichen Vergnügungen wie Cancan-Shows oder Champagner-Partys in Bars.

Das Album, was wir Ihnen diese Woche vorstellen, fängt einen Querschnitt des Lebens im Berlin der 20er Jahre ein. Es zeigt aber gleichzeitig, dass in diesem Jahrzehnt nicht alles wunderschön und frei war, sondern dass vor allem zum Ende der 20er Jahre Armut mit Reichtum, Glück mit Unglück einherging.

Berlin der 20er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte.
Der nächste Beitrag ist für die Cineasten unter uns. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch Berliner Kinogeschichte!

 

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