Mata Hari in Wien, 1906

Tänzerin, Prostituierte, Agentin. Zahlreiche Geschichten und Mythen ranken sich um Mata Hari. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt uns Timeline-User Klopstock13 eine Anekdote aus dem Leben der geheimnisvollen Frau. Als Margaretha Geertruida Zelle in den Niederlanden geboren, war sie alles andere als die Tochter eines indischen Priesters – wie sie erzählte -, sondern wohl eher Meisterin der Täuschung und Verführung. In ihrem relativ kurzen Leben werden ihr eine beachtliche Menge Liebhaber nachgesagt, die sich bis in die höchsten Kreise zogen. Während des Ersten Weltkrieges als Nackttänzerin und Künstlerin berühmt, wurde sie im Alter von 41 Jahren 1917 vom französischen Militärgericht wegen Spionage für die Deutschen zum Tode verurteilt.

Mata Hari (1876-1917) kam 1906 nach Wien als exotische, indische Tänzerin und wurde vom Hoffotografen Carl Pietzner (1853-1927) in ihrem Tanzkostüm abgelichtet. Mata Hari bedeutet auf javanisch : Sonne.

Mata Hari   © Klopstock13

„Mata Hari, die als indische Tänzerin Lady Mac Leod zuerst in Paris lebte, verließ die Stadt um unter anderem im Dezember 1906 im Wiener Apollo-Theater aufzutreten.

Die Zuschauer waren begeistert, auch wegen ihrer knappen Bekleidung, die Erotik pur im Saal verströmte. Auf dem Oberkörper trug sie einen Brustschmuck und einen Goldgürtel. Der Rest des Körpers war nackt. Eine Sensation damals. Das deutsche Volksblatt in Wien reimte: „Und die Mata Hari kam dreimal hervor, bis sie immer mehr Gewänder verlor. Und endlich im letzten, dünnen Schleier sich niederlegte zum Schluss der Feier. Worauf sie mit freundlich winkender Hand aus dem Kreise des Publikums verschwand. Es hofften zwar alle, es sei noch nicht aus, doch da kam ein bekleideter Herr heraus. Und sagte: „Sie können nach Hause gehen, die Mata Hari lässt heut nichts mehr sehen!““

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Was wie eine harmlose Dorfidylle aussieht, zeigt in Wahrheit Mutter und Sohn, nachdem sie einen britischen Luftangriff überlebten. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt Timeline-Mitglied HRath, was ihnen das Leben rettete und warum sie anschließend nach Resenöd, einem Stadtteil von Gerzen bei Landshut, kamen.

Auf einer Wiese in der Nähe von Resenöd/ Gerzen im niederbayerischen Landkreis Landshut, hält eine Mutter ihren Sohn im Arm.

Mutter mit Sohn bei Resenöd, 1945   © HRath

„Während des Zweiten Weltkriegs wurde unsere Nachbarschaft in München-Schwabing von den Alliierten mit Bomben beschossen, da sich nicht weit von uns entfernt, in der Schellingstraße 39/41, die Redaktion des Völkischen Beobachters befand. Die Bombadierung geschah immer nach dem gleichen Muster: Erst kamen die Luftminen, dann die Brandbomben und die Sprengbomben. Ein englischer Fliegerangriff ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Das war im Jahr 1943, ich war ca. 5 Jahre alt. Es wurde ein Luftschutzalarm ausgelöst und meine Mutter und ich rannten in den Keller. Als wir ankamen, wurde die Tür hinter uns mit einem Holzriegel verschlossen. Wir saßen direkt hinter der Tür. Als nun die Engländer ihre Luftminen abwarfen und diese auf dem Boden aufschlugen, erzeugten sie eine massive Druckwelle. Die Tür des Kellers wurde eingerissen und fiel auf meine Mutter, die mich im Arm hielt. Wir wurden begraben wie unter einem Sarg. Durch die Druckwelle riss den anderen Menschen im Keller die Lunge, meine Mutter und ich waren durch die umgestürzte Tür geschützt und überlebten als einzige. Nach ca. acht Stunden im Keller wurden wir geborgen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir noch gerettet werden würden. Kurze Zeit später schrieb mein Vater einen Brief an bekannte Bauersleute, bei denen er während des Ersten Weltkriegs gelebt hatte, und wir wurden nach Resenöd in Niederbayern evakuiert. Mit meinen Eltern habe ich nie über diesen Vorfall gesprochen. Wenn sie mit Freunden darüber sprachen, habe ich immer den Raum verlassen.“

In unseren Fotoalben Zerstörtes München und Zerstörtes München in Farbe werden die Auswirkungen der Bombardierungen auf das Münchner Stadtbild deutlich. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand München, 50er Jahre sehen Sie, wie sich die Weltstadt mit Herz langsam aber sicher erholte.

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In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt uns Timeline-Mitglied Schneckes, warum das Kind so feierlich herausgeputzt wurde und nein, es war weder eine Hochzeit, noch ein Dorffest, sondern ein Anlass, der zumindest in Deutschland eher nicht mit Feier und Freude in Verbindung gebracht wird…

Eine Beduinenmutter sitzt am Straßenrand mit einem festlich herausgeputzem Kind.

Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988   © Schneckes

„Am frühen Vormittag versammelte sich vor einem Haus mit einem alten, grob gezimmerten Tor eine größere Anzahl von Menschen. Es waren festlich herausgeputzte Beduinen, hauptsächlich Mütter mit ihren Kleinkindern. Die Körper der Babys waren fest in Tücher eingewickelt. Nur der Kopf, geschmückt mit bunten Federn und Bändern, schaute heraus. Oft hing ein Schnuller an einer Schnur. Einige Frauen hatten an den Händen und im Gesicht geometrische Tattoos. Sie warteten schwätzend in einer Schlange oder saßen am Straßenrand. Alle wirkten glücklich und stolz mit ihrem Nachwuchs. Wie sich herausstellte, war in diesem Haus eine Arztpraxis. Die Beduinen aus dem Umland hatten sich für einen Arztbesuch festlich herausgeputzt.“

Falls Sie sich für weitere historische Motive aus dem Syrien der 80er Jahre interessieren, dann klicken Sie sich doch einfach mal durch unsere Fotoalben „Syrien schwarzweiß, 80er Jahre„, „Damaskus, 80er Jahre“ oder „Syrien in Farbe, 80er Jahre„. Weitere, spektakuläre Aufnahmen unseres Community-Mitglieds Schneckes sehen Sie auf seinem Profil. Und für Bilder von den unterschiedlichsten Kopfbedeckungen ist unser Fotoalbum „Hüte historisch“ genau das Richtige für Sie.

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Gesellschaft in Berlin, 1952

Der heutige Aschermittwoch beendet die fünfte Jahreszeit und läutet die Fastenzeit ein: Grund genug, zurückzublicken auf das feierlaunige und lebensfrohe Berlin der 50er Jahre. Und falls Sie selbst zu den Alkohol-Fastern gehören, verzagen Sie nicht: In vierzig Tagen können auch Sie wieder anstoßen.

Menschen trinken bei einem festlichen Anlass in Berlin.

Gesellschaft in Berlin, 1952   © RalphH

„Meine Mutter ist in Italien zur Schule gegangen und hat in Berlin dann für eine italienische Firma gearbeitet. Auf dem Bild ist sie zusammen mit ihrem Chef und dessen Frau anläßlich eines großen Balls im Palais am Funkturm zu sehen. Man hat damals  und daran kann ich mich noch gut erinnern  sehr gerne gefeiert und keinen Termin ausgelassen. Lebensfreude pur!“

Weitere feucht-fröhliche Motive gibt’s in unseren Fotoalben Wein, Bier, Fröhlichkeit und Lachen. Auf dem Profil von unserem Community-Mitglied RalphH finden Sie spannende, historische Aufnahmen aus Berlin. Auf unseren Pinnwänden auf Pinterest gibt es außerdem Sammlungen zu den Themen Durstlöscher, Berlin 60er Jahre und Lebensfreude.

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Belle de jour, 1964

Dass Paris die Stadt der Liebe ist, ist hinlänglich bekannt. Doch auch modisch hat Paris einiges zu bieten – nicht umsonst prägen französische Wörter wie Haute Couture oder prêt à porter die internationale Modeszene. Mit welcher Leichtigkeit und Nonchalance Französinnen ihre Kleidung tragen, erfuhr unser Community-Mitglied Hubertus Hierl am eigenen Leib, als er einen Ausflug nach Versailles machte. An wen ihn die elegante Schönheit erinnert, erzählt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

modisch gekleidete junge Frau vor dem Schloss zu Versailles

Belle de jour   © Hubertus Hierl

„Paris, Versailles, 1964: Ich befinde mich vor dem Schloß zu Versailles. Ununterbrochen streben Besuchermassen dem Schloss entgegen, um einmal den berühmten Spiegelsaal zu sehen. Da entdecke ich unter den Besuchern jene vornehme, elegant gekleidete Schönheit. Als sie zur Seite blickt, ihr Profil am besten zur Geltung kommt, drücke ich einmal auf den Auslöser meiner Kamera und halte diesen Augenblick für immer fest. Drei Jahre nach dieser Begegnung, 1967, dreht Luis Buñuel Belle de Jour mit Catherine Deneuve als Hauptdarstellerin Séverine. Wenn ich heute das Foto betrachte, meine ich, Catherine Deneuve zu sehen. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Selbst das Kostüm könnte von Yves Saint Laurent stammen, der die Kostüme für den Film kreierte. Und dann kommt mir beim Betrachten des Bildes immer wieder in den Sinn, was Friedrich II. an Voltaire schrieb: ‚Der gute Geschmack hat seinen Sitz in Paris.'“

Weitere Impressionen aus der Stadt der Liebe (und Mode) gibt’s in unseren Fotoalben Mützen Historisch, Paris, 60er Jahre und Mode 60er Jahre. Auf unseren Pinnwänden auf Pinterest finden Sie außerdem Motive zu den Themen Paris, Jacken und Mäntel 40er-70er Jahre und Best of 60er Jahre.

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In kaum einer anderen europäischen Stadt tummelten sich in den 60er Jahren so viele Existentialisten wie in Paris. Lässig rauchend im Café de Flore oder in einem der vielen Kellergewölbe am Rive Gauche. Was das schicke Mädchen mit der Perlenkette damit zu tun hat, erzählt uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsächlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafür halten. Spät in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller übervoll von jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trägt leuchtet in dem matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drücke ich auf den Auslöser meiner Kamera.

Das Mädchen mit der Perlenkette   © Hubertus Hierl

„Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsächlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafür halten. Spät in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller übervoll mit jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft ist stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trägt, leuchtet im matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drücke ich auf den Auslöser meiner Kamera.“

 

 

 

Weitere Paris-Bilder finden Sie zum Beispiel auch in unseren Fotoalben Paris, 60er Jahre und Paris, 70er Jahre. Auch auf Pinterest ist die Stadt der Liebe mit unzähligen historischen Aufnahmen vertreten. Wenn Sie eher der modische Aspekt des Jahrzehnts interessiert, dann besuchen Sie doch unser Fotoalbum Mode, 60er Jahre.

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Auf Reisen in den 60ern: New York

Ein Mann verkauft an einem heißen Sommertag Getränke an Passanten in Harlem.Kinder spielen in der Sommerhitze an einem Hydranten und bespritzen vorbeifahrende Autos in New York City.Ein Junge betrachtet ein Basketballspiel durch einen Gitterzaun in Manhattan in New York City.Eine Familie mit drei Kindern in einem Kinderwagen an einer Straßenecke im New Yorker Stadtteil Harlem.Vier Frauen mit Sonnenbrillen sitzen auf einer Parkbank in New York City.Ein älterer Mann mit langem Bart und einer Mütze mit der Aufschrift "Christ Saves Sinners" verteilt christliche Botschaften an Passanten an einer Straße in Manhattan in New York City.Fußgänger überqueren im Regen eine mit im Stau stehenden Autos gefüllte Straße vor der Radio City Music Hall in New York City.Zwei ältere Frauen mit Perlenketten am New Yorker Time Square.Jugendliche sitzen auf ihren Fahrzeugen an einer Straße gegenüber eines Restaurants im New Yorker Stadtteil Greenwich Village.Ein Maler fertigt ein Portrait eines jungen Mädchens an einer Straßenecke im New Yorker Stadtteil Greenwich Village an.Eine Gruppe von Jugendlichen sitzt auf der Motorhaube eines Autos vor einem Café in einer Straße im New Yorker Stadtteil Greenwich Village.Eine Gruppe von Jugendlichen hockt neben ihren Motorrädern an einer Straße im New Yorker Stadtteil Greenwich Village.Ein Polizist beaufsichtigt streikende Männer mit Schildern in Manhattan in New York City.Fünf ältere Frauen sitzen auf einer Bank in New York, während sich eine von ihnen mit einem Sonnenschirm vor der Hitze schützt.Touristen auf einer Fähre betrachten die Skyline von Manhattan, während sie diese umrunden.Morgendliche Ankunft in New York: Bild zeigt Passagiere und die Skyline.Schlepper auf dem Hudson River in New York.PAN AM Gebäude im Bau, dahinter Chrysler Building.Ein mit Badegästen überfüllter Strand auf Coney Island in New York.Pro-israelische Aktivisten schwenken israelische und amerikanische Fahnen während einer Demonstration auf einem Boardwalk auf Coney Island in New York.Ein Vater und seine zwei Kinder, die auf einer Kuhskulptur hocken, auf einem Coney Island Boardwalk mit einem Achterbahn-Gerüst im Hintergrund.

Im letzten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ begeben wir uns in eine Stadt, die wohl wie keine andere für Freiheit, Selbstverwirklichung und Offenheit steht. Jedoch machte die Protestkultur der 60er Jahre auch vor New York City nicht halt und fand ihre Höhepunkte in den Demonstrationen gegen Rassentrennung, den Vietnamkrieg und die Diskriminierung Homosexueller. Mit ihren eindringlichen Aufnahmen von Alltags- und Straßenszenen fingen unsere Community-Mitglieder die Stimmungen und Widersprüche dieses Jahrzehnts ein und lassen uns am Leben im Big Apple der 60er Jahre teilhaben.

Sommer in New York, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Eine Übersicht aller Fotoalben finden Sie in unserem Blog unter der Kategorie „Top Alben“.

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Auf Reisen in den 60ern: Maghreb

Ein Bauer mit einem Kasten voller Hühner auf dem Weg zum Markt.Schneider mit Nähmaschinen in einem Souk in Salé.Gedeckte Basarstraße mit Textilhändlern in Safi.Ein Mann in Unterhemd schmiedet Kupfer in einer Werkstatt in den Souks von Marrakesch.Töpferwarengeschäfte in einer Arkade in Safi.Ein Mann verkauft Silberschmiedarbeiten an eine Frau in einem Geschäft in den Souks in der Medina (Altstadt) von Fes.Frauen und Kinder sitzen vor einer Mauer gegenüber der Oase von Nefta.Frauen bei der Hausarbeit auf dem Hof in einem Harem.Eine junge und eine alet Marokkanerin mit Henna-Schminke auf einer Straße in Tanger.Menschen in Essaouira feiern, weil der "Kapitän der Armee" einen Sohn bekommen hat.Menschen bilden Kreise auf dem zentralen Marktplatz Djemaa el Fna in Marrakesch.Männer sitzen in der mit bunten Fliesen ausgekleideten Synagoge Hara Sghira in Djerba.Muslimische Pilger sitzen auf Teppichen im Schatten vor der Barbiermoschee.Frauen mit Kopftüchern und ein Kind zwischen den Säulen der Vorhalle der Barbiermoschee in Kairouan.Betende Muslime im Innenhof der Karauin-Moschee in Fes.Das Ortsschild Neftas an der Straße vor der Stadt.Marokkanische Reiter während einer Vorführung in Fantasia in Qualidia.Ein Mann steht vor einem seiner rastenden Kamele in der Wüste unmittelbar vor Tozeur.Männer lassen ihre Esel am Ufer des Sebou Flusses in Souk es Sebt trinken.Ein europäischer Tourist posiert mit zwei afrikanischen Männern vor einer Oase in Tozeur.Männer und Frauen schöpfen Wasser aus einem Brunnen in der Wüste, um sich und ihre Tiere versorgen zu können.Eine Frau mit rotem Kleid betrachtet eine Oase in der Ferne.

Im vorletzten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ geht es an den Ort der untergehenden Sonne: den Maghreb. Händler, die auf der Straße ihre Waren anbieten, Frauen, die in Haremsdörfern zusammenleben, Menschenmassen, die Feste feiern, Religiöse, die in Synagogen oder Moscheen beten und Beduinen, die neugierige Touristen durch die Wüste führen all diese unterschiedlichen Aspekte des Lebens im Marokko und Tunesien der 60er Jahre hielten unsere Community-Mitglieder auf ihren Reisen fest.

Marokko, 60er Jahre

Tunesien, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Im letzten Teil unserer Reise überqueren wir den Atlantik und sehen, was das New York der 60er Jahre so zu bieten hatte.

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Der Herbst hält Einzug über Deutschland, und dem nahenden Sommerende kann man wohl nur so begegnen, wie es uns Timeline-Mitglied Jujulia vormacht: Mit Bewegung, Tanz und Lebensfreude! So wird selbst die trübe, herbstliche Wolkendecke über dem Schloss Bellevue zu einer passenden Kulisse für den „grand jeté“. Was hinter ihrem großen Sprung steckt, erzählt sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild:

Eine Tänzerin springt über dem Schloss Bellevue mit einem Gesichtsausdruck der Leichtigkeit und Freude. Gleichzeitig fliegt ein Kleinflugzeug in Richtung rechten oberen Bildrand und kontraounktiert die Bewegung.

Grand Jeté über dem Schloss Bellevue, 1988   © Jujulia

„Im September 1988 entstand dieses Bild vor dem Schloß Bellevue. Ich war damals Tänzerin in Berlin und hatte große Freude an Bewegung. Ich persönlich verbinde mit dem Foto die Erinnerung an eine Zeit, in der Ballett mein Leben ausgefüllt hat, und an meine Heimatstadt Berlin. Weiterlesen

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