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Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berühmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher Anhänger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten Künstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in Fréjus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen männlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der Künstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in Fréjus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in FrĂ©jus, 1966   Â© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein Leibwächter? Nein, es ist kein geringerer als EugĂ©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jährigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in FrĂ©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? Zunächst Spanier â€“ wie Picasso selbst. Und dann Friseur â€“ nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur â€“ und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde fĂĽr seine Dienste fĂĽrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware â€“ Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjährigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlässlich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im sĂĽdfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzählte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, ĂĽber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzählte mir, dass die Haare fein säuberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht â€“ oder wollte er es fĂĽr sich behalten? Des Rätsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmäßig abgeschnittene Fingernägel und Haare an seine frĂĽhere Geliebte Marie-ThĂ©rèse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien – sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen SĂĽdens finden Sie in unserem Fotoalbum „SĂĽdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „KĂĽnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen fĂĽr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂĽgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Auf Reisen in den 60ern: Von der Adria bis zur Nordsee

Menschen auf einem Platz in Venedig. Paar und Menschen die Tauben füttern auf dem Markusplatz in Venedig. Kanal, Motorboot (Mirco) und Brücke in Venedig. Schiff mit Kisten und im Hintergrund die Rialto Brücke mit Reklame (Mostra Dei Guardi) in Venedig. Gebäude, Kanal und Motorboote in Venedig. Kanal, Autos, Busse, Werbung (Pepsi Cola, Cinzano) und Gebäude in Venedig, Bauern beim Heurechen auf der Seiseralm mit Blick auf Langkogel Junge Frau aus Auto ausgestiegen die das Panorama um Cortina d' Ampezzo fotografiert Ein Junge hockt auf einem hölzernen Zaun am Ritten bei Bozen. Zwei Fraueinköpfe recken sich aus dem Auto zum Blick auf den Sellastock Touristen betrachten den Kirchturm von Altgraun am Reschenpass, der aus einem See herausragt. Autos stehen geparkt vor der Talstation der Gondelbahn Pordoi in Canazei. Auto am Strassenrand mit Dolomiten Im Fischmarkt von Hamburg verkaufen Fischer Schollen vom Kutter aus. Schlittschuhfahrer auf der zugefrorene Außenalster vor dem Alsterpavillon in Hamburg. Blick von der Sankt Michaelis Kirche (auch Michel genannt) über die Speicherstadt im Hafen von Hamburg. Blick von der Sankt Michaelis Kirche (auch Michel genannt) af die Kehrwiederspitze und den Freihafen von Hamburg. Menschen sitzen in einem bunten Karussell während eines Schützenfestes in Harburg auf dem Schwarzenberg. Hafenschlepper im Hafen von Hamburg bei starkem Schneefall.

Im sechsten Beitrag unserer Serie „Auf Reisen in den 60ern“ reisen wir einmal vertikal ĂĽber den europäischen Kontinent, von den verwinkelten Gassen Venedigs ĂĽber die SĂĽdtiroler Alpen bis in den flachen Norden. Sehen Sie, wie romantische Gondolieri durch die Lagunenstadt treiben, wie unsere reisebegeisterten Community-Mitglieder die Stille der Berge genieĂźen und wie die HafenCity vor 50 Jahren ausgesehen hat.

Venedig, 60er Jahre

SĂĽdtirol, 60er Jahre

Hamburg, 60er Jahre

Probieren Sie türkische Sesamkringel in Istanbul, schlendern Sie im Mercat de la Boqueria in Barcelona oder erleben Sie die pure Natur in den Weiten Skandinaviens. In unserer Serie “Auf Reisen in den 60ern” stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Reiseziele vor, die unsere Community-Mitglieder in den 60er Jahren besucht haben. Nächstes Mal geht es horizontal über den europäischen und asiatischen Kontinent, von der Türkei bis nach Indien.

Unsere Fotografen: HRath

Dampflok der Baureihe 685 der Ital. Staatseisenbahn im Bhf. Jenbach/Tirol. TEE aus der Schweiz bei der Durchfahrt in Gerling bei Saalfelden mit dem Steiner Meer im Hintergrund. Ein Flugzeug des Typs Percival Pembroke C54 der Deutschen Bundeswehr am Flughafen München-Riem. Oldtimer im September 1983 bei Weitra in Niederösterreich nahe der Grenze zur CSSR. Stadttor an der Innbrücke in der Stadt Wasserburg am Inn. Menschen spazieren die Straße entlang, ein Auto überquert die Brücke. Im Hintergrund sind die Türme der Heilig-Geist-Spitalkirche und der Kirche "Unserer Lieben Frau" zu sehen. Sonnenuntergang in der Gemeinde Reit im Winkl im oberbayerischen Landkreis Traunstein mit der Kirche St. Pankratius im Zentrum. Umzug einer Musikkapelle während eines Festaktes mit dem damaligen Herzog von Bayern auf Schloss Herrenchiemsee. Besucher auf dem Oktoberfest in München mit Augustinerbräuzelt im Hintergrund. Bierzelt des Hackerbräus auf dem Oktoberfest in München. Das Fahrgeschäft Clipper auf dem Oktoberfest in München by night. Kopie der Lokomotive 'Adler' auf der Parade anlässlich der 800 Jahrfeier der Stadt München. Historische Pferde-Straßenbahn anlässlich der 800 Jahrfeier der Stadt München. Faschingswagen wahrscheinlich mit den Pappmachefiguren von Hanns Seidel (CSU) und Wilhelm Hoegner (SPD). Auf dem Wochenmarkt am Stadtplatz von Dubrovnik reicht das Spektrum der angebotenen Waren von frischen Schnittblumen bis hin zu frischem Obst und Gemüse. Das Wirtschaftswunder in Deutschland ist auch hier spürbar. Flugzeugabsturz einer US-Maschine in der Bayerstr. Ecke Martin-Greif-Straße. Das Flugzeug streifte vorher den Kirchturm der St. Paulskirche in München. Blick auf den Karlsplatz (Stachus) in München vom Justizpalast aus. Weiße Weihnachten in München. Gläubige feiern einen Gottesdienst (Bergmesse) vor der Tabor-Kapelle. Das Bild zeigt die Kapelle vor einem Brand und dem anschließenden Wiederaufbau 1970/71. Heute trägt sie den Namen Hochfellnkapelle. Ein kleiner Junge spielt mit Tauben auf dem Odeonsplatz in München. Im Hintergrund sehen ihm Passanten zu. Ein kleiner Junge fährt auf einem Metall- oder Eisendreirad über einen Hof. Um ihn herum picken Hühner auf dem Boden. Verkleidete Kinder feiern Fasching in München.

Unser Fotograf HRath ist nicht nur Timeline-Mitglied der ersten Stunde, sondern besitzt mit über 20.000 Motiven eine der größten Sammlungen von Eisenbahnfotos in ganz Deutschland.

Was die Fotografie angeht, ist Helmut Rath – so sein voller Name – nach eigener Aussage ein wahrer SpätzĂĽnder: Erst nachdem er Ende der 50er Jahre den FĂĽhrerschein bestanden und sich einen gebrauchten Fiat Millecento gekauft hatte, ging es richtig los. Sein geliebter Fiat fĂĽhrte ihn nämlich durch Bayern und die Schweiz, wo er während des Urlaubs mit seiner ersten Kamera, einer Agfa Silette, verschiedene Motive fotografierte. Nebenbei filmte er auch â€“ seine erste Schmalfilmkamera erstand er mit einem Zuschuss seiner Mutter 1972 zur Olympiade in MĂĽnchen.

Die große Leidenschaft von HRath sind Eisenbahnen und Züge, die er vor allem ab 1973/74 fotografierte. Während seiner Zeit als Beamter im Münchner Justizpalast zeigte Helmut Rath einem bekannten Eisenbahnfotografen eines seiner Eisenbahnbilder. Der Bekannte behielt das Bild und drei Monate später lag eine Eisenbahnzeitschrift mit genau diesem Foto auf seinem Schreibtisch. Da dachte er sich: „Mensch, wenn da ein Eisenbahnbild von mir abgedruckt wird, dann könnte ich eigentlich Eisenbahnen fotografieren.“

Helmut Rath begann nicht nur Eisenbahnen und Züge zu fotografieren, sondern auch zu filmen – und das in nicht ganz ungefährlicher Manier. Einmal ließ er sich in Absprache mit dem Lokführer von einer Dampflokomotive überfahren, indem er sich zwischen die Gleise in ein Loch für eine neue Signalleuchte legte und so die Lok von unten filmte. Ein Ereignis, an das er sich immer wieder gerne erinnert.

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Ausstellung – Resozialisierung eines Gammlers

Portrait einer jungen Schwabingerin mit Mantel in MĂĽnchen.

Junge Schwabingerin, 1963 © Hubertus Hierl

1967 war im MĂĽnchner Stadtteil Schwabing die Aufregung groĂź: Ein zotteliger, dreckiger Mann sollte im damals frisch eröffneten Lokal „Drugstore“ gewaschen und aufgehĂĽbscht werden. Durch diese Werbeaktion, bekannt geworden als „Resozialisierung eines Gammlers“, zog das „Drugstore“ mehr als 3000 Menschen an: unter ihnen Community-Mitglied Hubertus Hierl, der sofort seine Kamera schnappte und drauflos fotografierte. Seine Aufnahmen, die bis auf weiteres im neu eröffneten Drugstore in der FeilitzschstraĂźe 12 in MĂĽnchen ausgestellt sind, gewähren einen eindrucksvollen Einblick in die Schwabinger Jugendkultur der sechziger Jahre.

 

Ein junger KĂĽnstler beim malen auf einer Bank in MĂĽnchen.

Künstler auf einer Bank, 1964 © Hubertus Hierl

 

In dem heute erschienenen Artikel „Die Lust am LĂĽmmeln“ in der SĂĽddeutschen Zeitung MĂĽnchen und der dazugehörigen Bilderstrecke auf sz.de kann man unschwer erkennen, dass Hubertus Hierl am liebsten Menschen porträtierte. Die meisten seiner Aufnahmen entstanden tatsächlich in den Sechzigern, in denen er zum Beispiel Prag bereiste und als freier Fotograf Fotos fĂĽr diverse Zeitungen und Zeitschriften machte. Als die Jugendbewegung Ende der sechziger Jahre aufkam, weckte die Freiheitsliebe und der Individualismus der jungen Menschen sein kĂĽnstlerisches Interesse. Seine Fotografien sind Bestandsaufnahmen einer Zeit, in der der Mief der Nachkriegsjahre endgĂĽltig abgelegt wurde und alternative LebensentwĂĽrfe eine neue Gesellschaftsordnung begrĂĽndeten.

 

Wenn Sie sich fĂĽr weitere Bilder unseres Community-Mitglieds Hubertus Hierl interessieren, dann stöbern Sie doch einfach in seinem Bestand auf Timeline Images. In unserem Blogbeitrag „Unsere Fotografen: Hubertus Hierl“ erfahren Sie auĂźerdem mehr ĂĽber seinen fotografischen Hintergrund. Wenn Sie gerne in alten Zeiten schwelgen und das 68er-GefĂĽhl noch einmal Revue passieren lassen möchten, dann finden Sie in unserem Archiv weitere zahlreiche Bilder aus den sechziger Jahren.

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Empfehlungen fĂĽr unsere User

FĂĽnf FreundeJahrzehntelang wurde analog fotografiert. Erst in den 90er Jahren kamen die ersten Digital-kameras auf den Markt.  In den meisten Haus- halten befinden sich viele ältere Papierfotos oder Dias, mit Erinnerungen an schöne Momente. Leider bleibt die Qualität dieser Bilder, egal ob schwarz/weiĂź oder in Farbe, nur eine begrenzte Zeit erhalten. Das Verblassen, Farbveränderungen, FingerabdrĂĽcke, Knicke oder Risse verändern die Bilder so, dass bereits nach wenigen Jahren die Fotografien einen GroĂźteil ihrer Qualität verloren haben. Nur durch das Digitalisieren der Bilder können diese Foto-Schätze dauerhaft bewahrt werden.

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iPad App – Die 50er Jahre in Bildern

Die 50er Jahre im Bild der MĂĽnchner Illustrierten

Fototermin am Strand von Viareggio 1958In unserer Rubrik FundstĂĽcke zeigen wir Ihnen seit drei Jahren Bildreportagen aus der MĂĽnchner Illustrierten, die die Bevölkerung in den Jahren 1950 – 1960 bewegt haben. Jetzt hat SZ Photo die App Die 50er Jahre im Bild der MĂĽnchner Illustrierten fĂĽrs iPad herausgebracht. Die Bilder und Texte wurden 2007 anlässlich der Ausstellung “Uns geht’s doch wirklich prima” von Literaturhaus MĂĽnchen und SĂĽddeutsche Zeitung Photo in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pressemuseum Hamburg e.V. zusammengestellt. Mehr Informationen und den link zum Download finden Sie bei SZ Photo.

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Jury – die besten Fotos der 70er Jahre

Von 300 Fotos, die fĂĽr den Fotowettbewerb „Mode im Wandel der Zeit“ eingereicht wurden, hat die Jury die drei besten prämiert. Es gabe aber viele weitere Motive, die in die engere Auswahl kamen. Die schönsten Bilder der 70er Jahre zeigen wir Ihnen hier als Galerie.


Mode der 70er Jahre

Die Mode-Highlights der anderen drei Jahrezehnte können Sie sich unter folgenden links ansehen:

Jury – die besten Fotos der 40er Jahre

Jury – die besten Fotos der 50er Jahre

Jury – die besten Fotos der 60er Jahre.

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