Schlagwort-Archiv: Fotograf

Unsere Fotografen: Schneckes

Der stolze Blick einer Beduinenfrau. Beduine entspannt im Teehaus bei einer Zigarette. Witziges Posen eines Einheimischen. Beduine im Teehaus mit einem Kaffee und Shisha. Schwester mit ihren behinderten Bruder. Während die Gläubigen beten, hat sich der Zuckerbäcker schon positioniert. Auch die jungen Mädchen sind voller Vorfreude. Ein Mann sitzt alleine vor einem Teehaus in der syrischen Stadt Deir ez-Zor. Ein Mann zieht Fladenbrot auf einem Karren hinter sich her. Ein Mann verkauft Stangeneis am Straßenrand in Torkham, Pakistan. Straßenhändler verkaufen vom Handkarren aus Melonen. Während in der Moschee gebetet wird, ist der Metzgerladen neben dem Eingang verwaist, nur Kinder "bewachen" ihn Ein Indio-Mädchen schnitzt während des Viehhütens einen Kürbis in der Stadt Huancayo in Peru. Ankündigung des Konzert von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg in einer Zeitung. Die Schlagzeile lautet:"Bob Dylan - Ein Mythos erscheint seinen Jüngern". Blick über das Publikum vor einem Auftritt von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg. Ein einzelner Arbeiter montiert die Sitze im Münchner Olympiastadion. Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympiastadion. Siegesgewissheit vor dem Spiel Das Wappen der Confraternitas Mortis et Orationis Proteste für die Black Panther-Bewegung und gegen den Vietnamkrieg vor dem Heidelberger Amerikahaus.

Unser Fotograf Ulrich Schneckenberger, bei Timeline Images auch bekannt unter seinem Pseudonym Schneckes, durfte schon früh mit der heißgeliebten Kamera seines Vaters, einer Ikonta mit Lederbalg, herumexperimentieren. Daraufhin zog ihn das Fotografieren so sehr in seinen Bann, dass er von seinem Konfirmationsgeld eine Spiegelreflexkamera kaufte, sein Taschengeld für Filme und Entwicklungskosten ausgab, seine Ausrüstung mittels Ferienjobs vervollständigte und eine Dunkelkammer einrichtete.

Während seines Sport- und Mathestudiums an der Universität Heidelberg verfolgte er sein Hobby intensiv weiter, und das sogar ziemlich erfolgreich: Ulrich Schneckenberger war Assistent für Fotografie am Sportinstitut, veröffentlichte Bilder in Zeitungen und nahm an Fotowettbewerben teil, bei denen er mindestens einmal den ersten Platz errang. Außerdem stellte er 1977 und 1978 seine Bilder bei zwei Gemeinschaftsausstellungen mit weiteren regional bekannten Künstlern und Fotografen in Heidelberg aus. Mit der Zeit merkte Schneckes, dass er Menschen gerne in Alltagssituationen, neudeutsch Street Photography genannt, ablichtete. Die meisten seiner Portraits entstanden auf seinen Reisen nach Asien (auf dem Landweg nach Pakistan, Indonesien und Thailand) und Südamerika (Brasilien, Paraguay, Bolivien, Peru und Ecuador) sowie im südlichen Europa (Frankreich, Spanien, Portugal und Italien). Daneben fotografierte er auch das Geschehen rund um Heidelberg und in Deutschland.

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Stille Szenen des Oktoberfestes – by Raigro

Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Werbung für den Blauen Enzian auf dem Oktoberfest Das Bild einer Familie wirbt für den Flohzirkus auf dem Oktoberfest Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Blick vom Oktoberfest auf Paulskirche, Spezialitäten Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982

Aus aktuellem Anlass – in zehn Tagen heiĂźt es wieder „O’zapt is! – präsentieren wir Ihnen dieses Mal statt einer Geschichte zum Bild eine Auswahl aus der Bilderstrecke „Silent Scenes of Oktoberfest“ von unserem Fotografen Raigro. Er besuchte die Wiesn damals in den frĂĽhen Morgenstunden und in der Aufbauphase, weil er nicht die „belebte“ Wiesn, sondern Details der Buden, Achterbahnen und Karussells festhalten wollte. Die vollständige Bildserie erschien im Oktober 1983 im Journal der Photographic Society of America (PSA).

Dort heiĂźt es, dass „bestimmte Szenen mit ihren leuchtenden, grellen Farben die Heiterkeit des Festes zu verkörpern scheinen, während andere, im harten Licht des Tages gesehen, die Isolation und Einsamkeit zu repräsentieren scheinen, die immer am Rande solcher Orte lauern.“ AuĂźerdem, so die Verfasser des Beitrags weiter, könnten diese Bilder als nichts anderes gesehen werden als Ăśbungen in harmonischen und komplementären Farben, die aus ihrem eigentlichen Kontext herausgenommen wurden, aber dennoch sehr typisch fĂĽr das MĂĽnchner Oktoberfest seien.

Wenn Sie weitere historische Aufnahmen der Wiesn suchen, dann stöbern Sie doch ein wenig in unserer Datenbank. Alle Fotos von Raigro finden Sie außerdem auf seinem Timeline Images-Profil.

Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berühmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher Anhänger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten Künstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in Fréjus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen männlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der Künstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in Fréjus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in FrĂ©jus, 1966   Â© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein Leibwächter? Nein, es ist kein geringerer als EugĂ©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jährigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in FrĂ©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? Zunächst Spanier â€“ wie Picasso selbst. Und dann Friseur â€“ nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur â€“ und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde fĂĽr seine Dienste fĂĽrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware â€“ Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjährigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlässlich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im sĂĽdfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzählte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, ĂĽber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzählte mir, dass die Haare fein säuberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht â€“ oder wollte er es fĂĽr sich behalten? Des Rätsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmäßig abgeschnittene Fingernägel und Haare an seine frĂĽhere Geliebte Marie-ThĂ©rèse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien – sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen SĂĽdens finden Sie in unserem Fotoalbum „SĂĽdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „KĂĽnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen fĂĽr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂĽgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975

Mit lauter Musik durch die Straßen ziehen, umringt von aufgeregten Kindern – nicht gerade das, was man sich in unseren Gefilden unter einer klassischen Hochzeit vorstellt. Jetzt, da die Hochzeitssaison wieder in vollem Gange ist, ist es äußerst spannend, wie Timeline-User Schneckes in den 70er Jahren Zeuge einer traditionell-pakistanischen Hochzeit wurde. Wo sich das Hochzeitspaar auf dem Bild befindet und wie er den Zug erlebte, erzählt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Die Kinder des Viertels laufen dem Hochzeitszug voraus.

Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975   Â© Schneckes

„Plötzlich laute, schräge Musik. Eine Staubwolke, aus der Kinder förmlich herausplatzen. Aufregung und ĂĽberall Geschnatter. Was ist los? Die Musikanten kommen näher. Inmitten der Gruppe wird ein geschmĂĽcktes Pferd gefĂĽhrt. Auf ihm sitzt ein Reiter, dessen Gestalt durch ein besticktes Tuch verdeckt wird. Erst in der Nähe erkennt man, dass zwei Personen auf dem Pferd sitzen. Ein Brautpaar. Vorne sitzt der Bräutigam mit einer Girlande aus Geldscheinen und Blumen. Die Braut hinter ihm ist behängt mit Glitzerschmuck. Trotz der verdeckten Gesichter weiĂź jeder hier, wer die GlĂĽcklichen sind. Alle wĂĽnschen den Neuvermählten Wohlstand, GlĂĽck und den Segen Allahs sowie eine groĂźe Kinderschar. Mit Tsching da rassa Bumm zieht der Zug weiter lärmend durch die StraĂźen Gujranwalas.“

Historische Bilder von Hochzeitspaaren finden Sie in unserem Fotoalbum „Hochzeit„. FĂĽr weitere Bilder unseres Paares vom obigen Bild sowie Aufnahmen von Alltagsszenen im Pakistan der 70er Jahre sollten Sie sich unser Fotoalbum „Pakistan, 70er Jahre“ nicht entgehen lassen. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir ĂĽbrigens die schönsten Aufnahmen zum Thema „Liebe“ fĂĽr Sie zusammengestellt. 

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂĽgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Jazzmusik in der DDR – by Suedberlin

Die Theo Schumann Formation in der verrauchten Kakadu-Bar im Dresdener Parkhotel Weißer Hirsch im September 1960. Die kleine Bühne ist mit einer einzigen Lampe beleuchtet. Vor der Bühne einige Zuschauer. Art Blakey am Schlagzeug und Kai Winding an der Posaune bei einem Konzert in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1971 im Lucerna-Saal. Sie werden dicht von Fotografen bedrängt. Bob Wallis aus Großbritannien bei einem Konzert mit seinem Orchester im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1971. Im Vordergrund klatschendes Publikum. Hinter den Musikern Zuschauer auf den Rängen. Die Jazzband "Elb Meadow Ramblers" geben im Steintor-Varieté in Halle an der Saale im Mai 1971 ein Konzert. Die Musiker v.li.: Gert Hausmann, Eberhard Lösch, Wilfried Matthäus, Hans-Gregor Werner, Dieter Motarkowski und Hermann Henke. Der Schlagzeuger des finnischen Jazzpiansiten Heikki Sarmanto bei einem Auftritt in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktoebr 1972. Josef Audes vom Gustav Brom Orchester mit seinem Barritonsaxofon bei eine Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1972. Die Modern Soul Band aus Berlin gibt im Mai 1972 Rahmen des Jazzfestivals in Halle an der Saale im Steintor Varieté ein Konzert. Die Musiker v. re.: C. Hansmann, C. J. Roth, Jochen Gleichmann, Conrad Bauer. Der Saxofonist Jonny Griffin bei einem Auftritt im Oktober 1973 im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau. Er Trägt ein bunt-gemustertes Hemd. Eberhard Weber gibt im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau im Oktober 1973 ein Konzert. Er spielt einen elektrischen Kontrabass. Herbert Dreilich mit der All Star Band Berlin bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale im Januar 1973. Er schneidet bei singen eine Grimasse. Der Saxofonist Charlie Mariano bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Die fünfköpfige belgische Dixie-Band "New Orleans Train Band" auf der Bühne beim Dixie-Festival im Dresdener Kulturpalast im Mai 1974. Oscar Peterson in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Der Jazzsänger Big Joe Tuner bei einem Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1974. Count Basie in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Die Hannes Zerbe Bigband bei einem Auftritt im Jugendklubhaus Hofjäger in Halle an der Saale am 23.5.1978. Die Musiker v.li. (1. Reihe): Manfred Schulze, Helmut Forsthoff, Manfred Hering, Ulli Bekcerhoff, Andy Altenfelder, H.-J- Grasswurm, Willem van Manen, Dietrich Unkrodt. Der Gitarrist Toto Blanke bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Sein rechter Fuß steht auf einem Effektpedal der Marke Morley. Das Vienna Art Orchestra bei den 8. Leipziger Jazztagen am 3.10.1982 auf der Bühne in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Die Leitung des Orchesters hatte Matthias Rüegg. Lola Kova?ec gibt mit seiner Band, Jovan Mikovic und Günter Klatt im Hof der Moritzburg in Halle an der Saale am 26.6.1983 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Marylin Crispel aus den USA sitzt in der Aula des Löwengebäudes der Universität Halle an der Saale am Flügel und gibt am 20.6.1985 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Der niederländische Musiker Willem Breuker (links) mit seiner Band auf der Bühne im Steintor-Varieté in Halle an der Saale am 3.6.1987. Die Saxofone der Jazzband "Kölner Saxophon Mafia" stehen in ihren Ständen auf der Bühne des Jugendklubhauses in Halle an der Saale im März 1990 für die Musiker bereit. Im Hintergrund auf dem Vorhang der Name der Band. Die Instrumente werden von einem Scheinwerfer angestrahlt.

Eine Musikrichtung, die wie keine andere für Spontaneität, Freiheit und Individualität steht, in einem Staat, der gegen Ende seiner Existenz seine eigenen Bürger am Ausreisen hinderte – wie passt das zusammen? Entgegen erster Vermutungen erfreut sich Jazzmusik in der DDR großer Beliebtheit. Timeline-User Suedberlin lichtete etliche Koryphäen der internationalen Jazzszene bei Konzerten in der DDR und der benachbarten sozialistischen Länder ab und schuf damit ein eindrucksvolles Zeugnis damaliger Musikkultur. Mit der damals notwendigen Findigkeit organisierte Klaus P. Fritze, so sein bürgerlicher Name, Tickets und fotografierte die berühmten Künstler und Bands auf und hinter der Bühne. Doch auch die lokale Jazzszene kam nicht zu kurz: Allein in Halle gab es damals mehr als 15 Spielorte für Jazzmusik. Fritzes umfangreiches Bildmaterial dokumentiert eindrucksvoll die seinerzeit regional sehr lebendige Jazzlandschaft und wurden im Rahmen des 13. Festivals „Women in Jazz“ in Halle ausgestellt.

Hier finden Sie alle Bilder unseres Users Suedberlin auf Timeline Images.

Unsere Fotografen: hwh089

Portrait eines Portugiesen. Eine Gruppe bunter Fischerboote auf dem Meer an der portugiesischen Küste. Sandformationen während der Ebbe an der Grande Côte vor La Barre de Monts. Hotels am Strand in Saint-Idesbald in Belgien (undatierte Aufnahme). Gebäude spiegeln sich im Wasser auf der Insel Burano bei Venedig. Ein Fischer holt sein Fischernetz ein. Frauen bringen Schleppnetze am Strand von Nazaré in Portugal ein. Zwei Menschen auf der Passage du Gois zwischen der Ile de Noirmoutier und Beauvoir-sur-Mer. (undatierte Aufnahme) Ein Fischerhäuschen (Pecherie) an der Atlantikküste am Tharon Plage bei Nantes. Ein Mann sitzt in Mexiko auf einer Treppe und hat den Kopf auf die Arme gestützt. Ein Hafenarbeiter lehnt an einem Geländer am Hafen der Stadt Kowloon in Hongkong. Im Hintergrund sind Hochhäuser zu sehen. Wäsche trocknet im Wind an einer Wäscheleine auf der Insel Hooge (undatierte Aufnahme). Eine alte Frau steht in Hongkong auf einem Balkon und raucht. Vor ihr trocknen Wäschestücke. Zwei Frauen sitzen in Malaysia auf einem hölzernen Podest und verkaufen Obst in flachen Körben, darunter Äpfel, Trauben, Jackfrucht und Durianfrucht. Die Frau, die im Vordergrund sitzt, trägt ein rot geblümtes Kleid und goldene Ohrringe. Die ältere Frau im Hintergrund trägt ein weiß-rot gemustertes Kopftuch oder einen Turban und dazu ein weiß gepunktetes Kleid. Eine Frau steht hinter zwei toten und gehäuteten Hühnchen, die im Schaufenster hängen. Blick auf den Fernsehturm und das Zeltdach des Münchner Olympiastadions. Ein Paar im Englischen Garten in München. Blick auf einen Blumenstand auf dem Viktualienmarkt in München. Auf dem Stand liegen Blumen und Zweige von Bäumen. Dahinter der Händler. Er raucht Zigarre. Im Hintergrund weiter Stände. Ein Blasmusikant während der Aufstellung des Maibaums in Glonn im oberbayerischen Landkreis Ebersberg bei München. Männer in bayerischer Tracht stellen im oberbayerischen Glonn den Maibaum auf.

Heinz-Wolfgang Haering, so der bĂĽrgerliche Name von unserem Timeline-Fotografen hwh089, kam mit etwa zehn Jahren durch eine 6×6 Agfa Box zur Fotografie. Noch vor dem Abitur, im Alter von circa 18 Jahren, wurde er an seiner Schule in die s/w-Dunkelkammertechnik eingefĂĽhrt. Während seines Chemiestudiums an der Ludwig-Maximilians-Universität MĂĽnchen konnte er dann in seiner inzwischen eigenen Dunkelkammer weiterhin seinen fotografischen Ambitionen nachgehen. Interessanterweise fotografierte er auch fĂĽr die SĂĽddeutsche Zeitung. Sein erstes Foto erschien im Januar 1967 im Feuilleton – und es blieb nicht sein einziges. Im Rahmen des Formats „Freigegeben zu Adoption“ hat H.W. Haering 26 behinderte Kinder in verschiedensten Kinderheimen in und um MĂĽnchen fotografiert.

Da seine Frau bei der Lufthansa tätig war, entstanden nebst seinen Fotografien für die SZ naturgemäß auch Aufnahmen von Urlaubsreisen durch Asien und Amerika. Einzelne Bilder neueren Datums, so wie die Bilder des Sandwatts an der Grande Côte, wurden sogar in Ausstellungen in Frankreich und in Deutschland gezeigt, zum Beispiel in der Galerie Municipale Jean Chevolleau in Pouzauges, in der Städtischen Galerie Gersfeld, in der Mediatheque Condorcet in Bouguenais und im Haus Wiegand in München.

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MĂĽnchen bei Nacht, 1958

Manchmal begeben sich (Hobby-)Fotografen auf gefährliches Terrain, um das beste Foto zu schieĂźen: So auch Community-Mitglied AMann, wie er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt. Doch fĂĽr die eindrucksvolle Aufnahme mit Blick vom Justizpalast auf die Maxburg, die Salvatorkirche und die angestrahlte Theatinerkirche hat sich die MĂĽhe wahrlich gelohnt. 

Blick vom Justizpalast auf die Maxburg, die Salvatorkirche und die angestrahlte Theatinerkirche.

MĂĽnchen bei Nacht, 1958   Â© AMann

„MĂĽnchen leuchtet â€“ schon lange â€“ was sonst? Wo? Ganz einfach am Stachus die Augen auf. Ich oben, die Aufpasser hinter mir: ‚Das Stativ muss am Strick sein â€“ sonst erschlischt die Genehmigung.‘ Is ja guat â€“ Hauptsach i rutsch net aus.“

Weitere MĂĽnchner Impressionen gibt’s in unseren Fotoalben MĂĽnchen der 50er Jahre, Oktoberfest 50er Jahre und MĂĽnchen in der Nachkriegszeit. Auf unseren Pinnwänden auf Pinterest finden Sie auĂźerdem Motive zu den Themen Zerstörtes MĂĽnchen, MĂĽnchen Au Historisch und Oktoberfest 1903-1971.

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Turner in MĂĽnchen, 1962

Das mit den Neujahrsvorsätzen ist ja immer so eine Sache: viele nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben, doch nach wenigen Wochen verläuft dieser Vorsatz schnell wieder im Sand. Um Sie ein wenig zu körperlicher Ertüchtigungsarbeit zu motivieren, erzählt uns Community-Mitglied Hubertus Hierl in unserer ersten Geschichte zum Bild im neuen Jahr, wie er die Meisterdisziplin des Kunstturners Yukio Endo, den einarmigen Handstand, festhält. Nachmachen erlaubt!

Ein japanischer Weltmeisterturner führt während eines Schaukampfes in München einen einarmigen Handstand aus.

Turner in MĂĽnchen, 1962   Â© Hubertus Hierl

„MĂĽnchen 1962: Showturnen der japanischen Weltmeisterturner. Mit dabei Yukio Endo. Sieben Medaillen, davon zwei in Gold, gewinnt er bei der Weltmeisterschaft in Prag. Er ist der einzige, der damals den einarmigen Handstand am Barren beherrscht. FĂĽr eine MĂĽnchner Zeitung soll ich mich auf Endo konzentrieren und ein ordentliches Bild von ihm abliefern, das ihn beim einarmigen Handstand zeigt. Das tat ich dann auch. Blitzlicht war untersagt, ich hätte eh keines verwendet und tue es auch heute nicht. In meine Kamera lege ich einen hochempfindlichen Film ein und nehme ein lichtstarkes Objektiv mittlerer Brennweite (90 mm). Die japanischen Turnerinnen und Turner bieten – wie konnte es auch anders sein – ein wahres Feuerwerk, gehören sie doch unangefochten zur Weltspitze. Still, mucksmäuschenstill wird es in der Halle, als Endo zum Barren geht – und dann kommt, worauf alle in der Halle warten: Endo setzt zum einarmigen Handstand an: erst Handstand – dann Grätsche – ein leichter Schwenk – Loslassen eines Armes – Beine zusammenfĂĽhren zum einarmigen Handstand. Beifall braust auf. Zweimal drĂĽcke ich auf den Auslöser meiner Leica. Endos einarmiger Handstand ist auf dem Film festgehalten.“

Weitere Bilder von aktiven Menschen finden Sie in unseren Fotoalben Turnen, Olympische Spiele 1972 und Skifahren, 60er Jahre. Auf Pinterest halten wir außerdem die Pinnwände Wintersport, 1900-1940er und Alpinismus, 1900-1969 für Sie bereit.

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Unsere Fotografen: Raigro

Mädchen mit Schirmmütze im Beihai-Park in Peking. Mann mit schwerer Ladung auf seinem Fahrrad in der Innenstadt von Peking Auf dem Markt von Shanghai werden Schlangen zum Kauf angeboten Auf dem Markt in Kanton in der Provinz Guangdong werden gerupfte Gänse an Hacken aufgehängt angeboten. Ein alter Chinese auf einem Lastenfahrrad in der Innenstadt von Peking. Im Hintergrund ein Omnibus. Ruderboote auf dem Kunming-See und die Siebzehn-Bogen-Brücke im Sommerpalast in Peking. Ein Kormoranfischer mit seinem Bambusfloss auf dem Li Fluss´bei Guilin in der Provinz Guangxi Zuschauer auf der Tribüne beim Drag Race (Beschleunigungsrennen) in Tucson, Arizona, USA Parkende Autos auf den steilen Straßen in Nob Hill, San Francisco Blick von der Staten Island Ferry auf die Skyline von Downtown Manhattan in New York. Das World Trade Center wird gerade gebaut. Polybahn in Zürich Cafe an der Reuss in Luzern Place du Bourg-de-Four Fassaden in Genf Mitglieder der Band The Beatles schauen aus dem Fenster des Hotels Bayerischer Hof in München. Auf dem Dach männliche und weibliche Fans. Blick vom Oktoberfest auf Paulskirche, Spezialitäten Ein junger Mann sitzt an einen Baum gelehnt in einer Ahorn Allee in Möschenfeld bei München. Menschen stehen während eines Staus neben ihren Fahrzeugen auf der Autobahn A99 in Richtung Süden bei der Ausfahrt Haar bei München. Dichter Reiseverkehr auf der verschneiten A99 Richtung Süden bei München. Landung eines Flugzeuges am Abend auf dem Flughafen München-Riem (Blick von Feldkirchen Richtung Westen). Im Vordergrund die Landebefeuerung.

Die Fotografie übte schon in den frühen 60er Jahren einen großen Reiz auf Rainer Großkopf – Tarnname Raigro – aus. Im Hause seiner Eltern in Neukeferloh bei München, im kleinen abgedunkelten Kellerraum, der seinem Vater als Dunkelkammer diente, hat er oft und gern Schwarzweißfilme entwickelt und Abzüge belichtet. Über lange Zeit hatte er eine einfache Kamera für 127er Filme, für Negative im heutzutage kaum noch bekannten 4 cm x 4 cm Format. Mit dieser Kamera sind auch die Bilder beim Besuch der Beatles in München 1966 entstanden. Nachdem ihm seine einfache, aber doch geliebte Kamera aus dem Auto gestohlen wurde, war dies ein passender Anlass, sich eine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Als Student war aber „nur“ eine Pentacon für KB bezahlbar.

Zu Beginn der 70er Jahre erwachte bei Rainer Großkopf das Reisefieber, das sich im Laufe der Jahre verstärkte und bis heute anhält. Schon 1969 ging es mit zwei Freunden in einem NSU Prinz nach Marokko, dann Anfang der 70er zweimal in die USA, und 1972 mit drei Freunden in einem feuerwehrroten VW-Bus für drei Monate bis nach Afghanistan und Pakistan. Um diese Reisen in Farbe zu dokumentieren vollzog Rainer Großkopf dann den Wechsel vom SW- zum Diafilm. Leider hat er seine Dias unter Glas gerahmt, weshalb ein Großteil der Bilder aus dieser Zeit daher kaum noch verwendbar ist.

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