Schlagwort-Archiv: Film

Berlinale 1958

Kultur: Filmfestpiele in Berlin

IX. Internationale Filmfestspiele im Zoo Palast in Berlin, 1959 | IX. International Film Festival at the Zoo Palast in Berlin, 1959In diesen Tagen sind in Berlin zahlreiche Stars bei den 64. Internationalen Filmfestspielen zu Gast. Das seit 1951 jĂ€hrlich in Berlin stattfindende Festival gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Neben den Weltpremieren verschiedenster Filme, Starparaden auf dem Roten Teppich, EmpfĂ€ngen und Partys findet hinter den Kulissen das große FilmgeschĂ€ft statt. Produzenten, Agenten und Talentsucher planen bereits die nĂ€chsten Projekte und sind auf der Suche nach Kontakten. Unser FundstĂŒck des Fotografen Heinz Hering aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 28 vom 12. Juli 1958 zeigt die gefragten Schauspieler der 50er Jahre.

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Deutscher Filmball

Mode: Die schönsten Filmkleider

Frau tanzt auf dem Tisch bei einer SilvesterfeierAn diesem Wochenende findet er wieder statt – der Deutsche Filmball in MĂŒnchen,  das glĂ€nzendste gesellschaftliche Ereignis der Filmprominenz. Nicht nur das „wer mit wem“ ist hier von Interesse, sondern vor allem das „wer in was“. Auch in den 50er Jahren spielten beim Gloria-Film-Ball die Kleider der Schauspielerinnen, Abendroben aus zartem, wehendem TĂŒll und schwerer Seide, beinahe die Hauptrolle. Unser FundstĂŒck des Fotografen Hannes Betzler aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 3 vom 15. Januar 1955 zeigt die neuangefertigen Garderoben fĂŒnf bekannter Stars, mit denen sie bei ihrem Auftritt auf der Ballnacht Premiere feierten.

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Glamour bei der „Biennale des Ostens“

KULTUR – Die IX. Internationalen Filmfestspiele in Karlsbad

Am 7. Februar beginnt mit der 63. Berlinale die neue Saison der internationalen Filmfestivals. Die seit 1951 jĂ€hrlich veranstalteten Berliner Filmfestspiele sind eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen der Filmbranche und gehören zur A-Kategorie der Filmfestivals. Ein weiteres Mitglied dieser Gruppe ist das jĂ€hrlich in Karlsbad stattfindende Internationale Filmfestival Karlovy Vary. Es feierte seine Premiere 1946 und ist somit eins der Ă€ltesten Filmfeste der Welt. Einen Einblick in das erste Jahr dieser traditionsreichen Veranstaltung in dem es auch einen westdeutschen Beitrag gab, bekommen sie in unserem FundstĂŒck aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 30 vom 28. Juli 1956.

 

„Einundvierzig Filmnationen treffen sich auf der ‚Biennale des Ostens’“

 

Ost und West bei einem Walzer.Der große BegrĂŒĂŸungsempfang des Tschechoslowakischen Staatsfilms vereinigte alle Festival-Teilnehmer zu einer Art gemĂŒtlichen Beisammenseins und TanzvergnĂŒgens. In dem teils brav bĂŒrgerlich, teils exotisch bunten Bild sah man kostbare Abendkleider und einfache Blusen, Smokings und offene Hemdkragen, Sakkos und Sarongs.
 
Als Kolleginnen begrĂŒĂŸen sich die chinesische Schauspielerin Schang Kuan JĂŒn-TschĂŒ und der sowjetrussische Nachwuchsstar Tatjana Konjuchowa bei der Eröffnung der IX. Internationalen Filmfestspiele in Karlsbad. 41 LĂ€nder, darunter zum erstenmal auch die westdeutsche Filmindustrie, entsandten Delegationen sowie Spiel- und Kulturfilme zu dem mit zahlreichen Preisen ausgestatteten Wettbewerb.
 
Empfang um Mitternacht. Die Delegation der Sowjetunion veranstaltete ihren eigenen Festabend und lud alle Teilnehmer der Karlsbader Festivals Punkt 12 Uhr nachts in die altmodisch-pompöse Wandelhalle des Kur- und Badehauses. Die DelegationsfĂŒhrer sowie Stars und Starlets (links die prominenteste Diva, Lydia Smirnova) begrĂŒĂŸten ihre GĂ€ste am Eingang. Drinnen gab es die obligaten Trink- und Tafelfreuden; man machte höfliche Konversation und einen weiten Bogen um Politik.
Die westdeutschen Vertreter der Filmindustrie wurden anlĂ€ĂŸlich der VorfĂŒhrung des Films „Die Ehe des Dr. Danwitz“ dem Festspielpublikum vorgestellt.
Die lustigen Indonesier, der Filmproduzent Basuki Efendi und der Presseattaché der indonesischen Gesandtschaft in Bern, Des Alvi, verliehen den vielen Parties Farbe und AtmosphÀre.
Aus Schweden war Elsa Prawitz-Mattson erschienen, die in dem Welterfolg „Sie tanzte nur einen Sommer lang“ mitwirkte. Auch ihr Regisseur-Gatte Arne gehörte zur schwedischen Delegation. Aus Polen kam Barbara Polomska, Titelheldin des Films „Die Warschauer Sirene“. Man sah ĂŒberwiegend Nachwuchs, neue Namen und junge Gesichter. Die Standard-Stars schickten GrĂŒĂŸe.
 

© MĂŒnchner Illustrierte 1956 Fotos: Alfred Strobel

 

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Sissi in Venedig

FILM – Romy Schneider als Sissi in Venedig

FĂŒr manch eine(n) gehören sie zum Weihnachtsrepertoire wie der Christbaum oder die Geschenke: die Sissi-Filme. Seit 1967 wird der Klassiker regelmĂ€ĂŸig zur Weihnachtszeit im deutschen Fernsehen wiederholt – und bis heute ist „Sissi“ der meistgespielte deutschsprachige Film weltweit. Wie die Dreharbeiten fĂŒr den dritten Sissi-Film in Venedig vonstattengingen und wie Romy Schneider ihre freie Zeit dort verbrachte, das sehen Sie in unserem heutigen FundstĂŒck aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 37 vom 14.September 1957.

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Filmfestspiele in Cannes

Stars – Filmhimmel ohne Sterne

Wenn ab dem 16. Mai 2012 Nicole Kidman, Bruce Willis und Brad Pitt zu den 65. Filmfestspielen in Cannes kommen,  erwartet Cannes ein glĂ€nzendes Filmfest und die Franzosen beweisen im JubilĂ€umsjahr wieder einmal, dass ihr Festival das glĂ€nzendste unter den Filmwettbewerben ist. Die Anwesenheit von großer internationaler Prominenz war in der Vergangenheit nicht immer selbstverstĂ€ndlich. Im Jahr 1956 blieben sĂ€mtliche hochkarĂ€tige Stars wie Audrey Hepburn, Anna Magnani oder Marlon Brando den Festspielen fern. Die Filmfestspiele hatten Jahr fĂŒr Jahr an Bedeutung verloren. Sehen Sie selbst, in unserem FundstĂŒck aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 19 vom 19. Mai wer im Jahr 1956Â ĂŒberhaupt auf den Filmfestspielen war und worĂŒber in der Presse geschrieben wurde.  Weiterlesen…

Licht aus, Film ab!

Kultur – Großes Kino auf kleinstem Raum

Strahlender Sonnenschein, azurblaues Wasser und eine Prise Romantik. Was im Winter wie ein Traum klingt, kann zumindest fĂŒr die Dauer eines Films zur RealitĂ€t werden. Problematisch wird es nur, wenn man kein Geld zur VerfĂŒgung hat und sich dadurch keinen geeigneten Drehort leisten kann. Und so wird aus der Not heraus auch mal die eigene Wohnung zum Studio. Das dies funktionieren kann, zeigen die beiden Filmfanatiker Oscar DĂŒll und Hanns Siegert. Begleiten Sie uns mit unserem FundstĂŒck aus der MĂŒnchner Illustrierten Nr. 3 vom 19. Januar 1952 in eine Wohnung im MĂŒnchner Stadtteil Schwabing, wo mit bescheidensten Mitteln, aber viel Liebe zur Sache, auf 30 Quadratmetern ein Film gedreht wird.
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