Angebundene Mulis am Plateau Point im Grand Canyon, Arizona, USA. Vom Plateau Point im Canyon kann man weiter unten den Colorado River sehen.Blick vom Empire State Building auf Downtown Manhattan. Das World Trade Center wird gerade erst gebautEin Reiter auf einem Mustang beim Rodeo in Grants in New Mexico.Zuschauer auf der Tribüne beim Drag Race (Beschleunigungsrennen) in Tucson, Arizona, USAThe Mittens im Monument Valley im Navajo Reservat in Arizona, USA.Anasazi Pueblos in Mesa Verde, Colorado, USA.Calf Roping beim Rodeo in Grants, New Mexico, USA.Saguaro Kakteen in der Wüste bei Sonnenuntergang, Tucson, Arizona.

Der Satz, der die USA wohl am besten beschreibt? Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Metropolen, in denen man als Bewohner sein ganzes Leben lang jeden Tag etwas Neues entdecken könnte. Unendliche Weiten in den großen Nationalparks, die einen vergessen lassen, in welchem Jahr oder gar Jahrhundert man sich befindet. Abenteuer, Freiheit, Grenzenlosigkeit, unberührte Natur, Einsamkeit, Menschenmassen. Die USA vereint all dies und noch mehr. Sie polarisiert und brachte Persönlichkeiten hervor, die das Land und die Welt veränderten – zum Guten und zum Schlechten.

Für viele europäische Touristen ist es ein großer Traum, den Atlantik zu überqueren und das Land und seine Besonderheiten hautnah zu erleben. Unser Timeline-User Raigro hat sich in den frühen 1970er Jahren diesen Traum erfüllt und von seiner Reise atemberaubende Bilder mitgebracht. Als eine der größten, fortschrittlichsten Nationen leiden die USA im Jahr 2020 jedoch am schlimmsten unter dem Coronavirus. Aus diesem Grund ist es ungewiss, wann Touristen das nächste Mal in das Land der endlosen Weiten und Wolkenkratzer einreisen können.

Bis dahin können Sie bei uns ein wenig stöbern! Entdecken Sie alle anderen Bilder von Raigros Roadtrip in den 1970ern durch die Staaten auf unserer Website.

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Hahnenkampf auf Bali, 1978

Aus Tierschutzgründen überwiegend verboten, sind Hahnenkämpfe auf Bali noch immer eine beliebte und teilweise gewinnbringende Sportart, auf die hohe Wetten abgeschlossen werden. In der Tradition tief verwurzelt, ist Bali die einzige Region in Indonesien, wo Hahnenkämpfe noch legal sind. Unser Timeline-Fotograf Schneckes besuchte 1978 die Insel und konnte dort die Organisatoren eines Hahnenkampfes mit seinem Wissen über Hähne beeindrucken. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild berichtet er uns von diesem einmaligen Erlebnis, das zum Glück nur selten beobachtet werden kann.

Ein Mann hält auf Bali in Indonesien seinen Kampfhahn in den Händen. Er lächelt.

Alter Mann mit Kampfhahn auf Bali, 1979   © Schneckes

„Lesen bildet! Vor meiner Reise nach Bali hatte ich das Buch „Liebe und Tod auf Bali“ von Vicki Baum gelesen. Sie beschreibt darin die Lebensweise und Bräuche der Balinesen um 1930. Diese Beschreibung sollte mir auch eine Hilfe sein, das Land kennenzulernen und zu verstehen. In den Dörfern Balis schien des Balinesen liebstes Vergnügen die Haltung von Hähnen zu sein. Überall standen im Schatten auf kühlendem Gras die geflochtenen Körbe mit den Hähnen. Irgendwann hielt ich an um einen Hahn und sein Besitzer zu fotografieren. Er war sichtlich erfreut und gab mir den Hahn in die Hand um ihn zu bewundern. Ich wusste von Vicki Baum, dass die Balinesen die Stärke der Hähnen testeten indem sie mit der Hand nach unten drückten und ihnen Atem ins Gesicht bliesen. Genau so machte ich es. Das hatte mein Gegenüber wohl nicht von einem Fremden erwartet! Erstaunt sah er mich an, um sofort den kleinen Jungen mit Anweisungen wegzuschicken. Kurze Zeit später waren wir umringt. Alle Besitzer von Hähnen kamen mit ihren Tieren. Jedes einzelne musste ich „testen“. Um ehrlich zu sein: Ich bewunderte die schönen und zahmen Tiere, welches aber das Stärkere davon war, blieb mir völlig verborgen. Dann wurde für uns noch ein Kampf inszeniert. An den Schwanzfedern gehalten wurden die beiden Hähne gegenüber gestellt. Der Kamm schwoll an, die Federn sträubten sich. Drohend standen sie sich gegenüber, einer versuchte den andern von oben zu übertölpeln. Ehe sich die beiden aber verletzen konnten, trennte man die Streithähne. Mit fachmännischem Palaver wurde der Kampf besprochen und der Sieger festgestellt. Die beiden Hitzköpfe wurden gestreichelt und in ihre Körbe zurückgestellt. Wir verabschiedeten uns und die Dorfbewohner werden wohl lange gerätselt haben woher der Fremde das Wissen über die Hähne her hat.“

Über 600 Bilder von unserem Fotografen Schneckes finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir für Sie noch mehr Bilder von Bali in den 1970er Jahren gesammelt.

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