Schlagwort-Archiv: Erinnerungen

Martin Walser in Regensburg, 1963

Am kommenden Sonntag feiert einer der wohl bekanntesten deutschen Schriftsteller seinen 92. Geburtstag – Martin Walser. Unser Fotograf Hubertus Hierl konnte Walser während einer Lesung vor mehr als 50 Jahren ablichten und erzählt in unserer aktuellen Geschichte zum Bild eine kleine Anekdote dieser Begegnung.

Der Schriftsteller Martin Walser während einer Lesung in Regensburg.

Walser in Regensburg, 1963  © Hubertus Hierl

„Pressekonferenz mit Martin Walser vor einer Lesung, initiiert von der Atlantis-Buchhandlung in Regensburg – damals bereits eine Institution, heute eine Legende. Fred Strohmaier, der Inhaber, hat mich zu dem Termin eingeladen. Die Signatur in Walsers Buch Ein Flugzeug ĂĽber dem Haus belegt es: Wir schreiben den 12. November 1963. Martin Walser – damals gerade mal 36 Jahre alt, Aussehen jugendlich, macht einen eher schĂĽchternen Eindruck, starker Raucher, die Literatur sein Zuhause. Martin Walser – damals schon berĂĽhmter Suhrkamp-Autor: 1960 erscheint sein schwergewichtiger Roman Halbzeit, 1961 Der Abstecher, 1962 Eiche und Angora. Martin Walser – damals schon mit Preisen ĂĽberhäuft: 1955 Preis der Gruppe 47, 1957 Hermann Hesse-Preis, 1962 Gerhart Hauptmann-Preis. Als Fotograf bekommt man nicht viel mit, worĂĽber gesprochen wird. Man ist zu sehr in die Arbeit vertieft. Jedoch erinnere ich mich noch gut an die erste tiefschĂĽrfende Frage, die die damalige Star-Journalistin der Mittelbayerischen Zeitung, Eva Röhrich (was ist nur aus ihr geworden?), an Martin Walser stellt: ‚Womit schreiben Sie, Herr Walser?‘ Die Antwort kam prompt: ‚Mit einem Kugelschreiber.‘ Ja, mit solch Fragen versuchte man damals, sich einem Schriftsteller zu nähern. Heute stellt man Martin Walser ganz andere Fragen.“

Alle Bilder von Hubertus Hierl sehen Sie in unserer Bildergalerie. Und in unserem Fotoalbum Lesende Menschen, 60er Jahre können Sie andere Menschen beim Schmökern betrachten.

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Opel vor einem Haus, 60er Jahre

Kurz und knackig ist unsere neue Geschichte zum Bild, aber dafĂĽr umso witziger, wenn man sich in die Situation hineinversetzt. Timeline-Userin Matja erzählt uns nämlich von den FahrtkĂĽnsten ihrer Oma, die bis kurz vor der Abgabe ihres FĂĽhrerscheins makellos blieben â€“ aber eben nur bis da.

Menschen sitzen in einem weißen Opel vor einem hölzernen Haus mit Blumen vor den Fenstern.

Opel vor einem Haus, 60er Jahre   Â© Matja

„Meine Oma war die Einzige in der Familie, die einen FĂĽhrerschein hatte, deshalb musste sie immer alle herumkutschieren. Mit Anfang 70 hat sie ihren FĂĽhrerschein abgegeben – sie war der Meinung, dass sie nun genug gefahren ist. Einen Tag vor Abgabe bekam sie ihr erstes und einziges ‚Knöllchen‘ â€“ sehr zur Belustigung der gesamten Familie.“

In unseren Fotoalben Opel, 60er Jahre finden Sie weitere Aufnahmen von schnittigen Schlitten. Und wenn Ihnen der Stil der 60er taugt, ist unser Album Design, 60er Jahre genau das Richtige fĂĽr Sie.

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RĂĽckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt Timeline-User Lanninger von der Wehrmachtszeit seines Bruders, die ihn von München über Garmisch-Partenkirchen bis in die Ukraine und nach Berlin gebracht hat.

Soldaten auf einem Eisenbahnwaggon

RĂĽckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943   Â© Lanninger

„Mein Bruder, Jahrgang 1924, hat mir ein paar Bilder aus seiner Zeit bei der Hitlerjugend, seiner Wehrpflicht, vom RĂĽckzug als Soldat aus der Ukraine und schlieĂźlich aus einem Lazarett in Berlin hinterlassen. Nach seiner Schlosserlehre im Reichsbahn-Ausbesserungswerk in MĂĽnchen-Freimann wurde er 1941, als 17-Jähriger, zum Dienst bei der Hitlerjugend verpflichtet. Ein Jahr später wurde er zur Wehrpflicht eingezogen. Die nachfolgende, verkĂĽrzte Grundausbildung dauerte etwa ein Jahr, ehe er, etwa im April 1943, als Soldat beim Heer zum FĂĽhrereid verpflichtet wurde und anschlieĂźend in eine MĂĽnchner Kaserne einrĂĽckte. Im Juli 1943 war mein Bruder dann in „Nikolajew“ in der SĂĽd-Ukraine (Donezbecken) im Einsatz, woraus man schlieĂźen kann, dass er in der Heeresgruppe SĂĽd eingegliedert war. Die Hauptaufgaben seines „Trupps“ waren das Zerstören von StraĂźen, BrĂĽcken und Eisenbahnlinien, um den nachfolgenden russischen Truppen den Vormarsch zu erschweren. Das obige Bild zeigt, dass sich die Heeresgruppe SĂĽd vom 9. September bis zum 15. November 1943 auf dem RĂĽckzug bis zum Fluss „Dnepr“ befand. Auf dem weiteren RĂĽckzug durch Westgalizien (SĂĽdpolen) wurde mein Bruder schwer verwundet und landete schlieĂźlich an Weihnachten 1944 in einem Lazarett in Berlin-Treptow.“

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Jugendliche in FĂĽrstenwalde, 1953

Drei Jugendliche spazieren auf einem Feldweg bei Fürstenwalde – in unserer Geschichte zum Bild erzählt Timeline-Fotograf Juergen, was hinter dem harmlosen Schlendern steckt und was (oder wer) ihn von einem Studium an der heutigen Filmuniversität Babelsberg abhielt.

Drei junge Männer einer Fotogruppe der Oberschule Fürstenwalde auf einem Ausflug an einem Turm.

Jugendliche in FĂĽrstenwalde, 1953   Â© Juergen

„Nachdem ich selbst die Anfänge der Fotokunst in einer Arbeitsgemeinschaft an der Oberschule in FĂĽrstenwalde erlernt hatte, konnte ich dann noch als Oberprimaner Unterricht in Fotografie in der Station Junger Techniker sowie im Pionierhaus und der Oberschule geben. Es fanden sich immer junge Menschen, die sich fĂĽr die Lichtbildnerei interessierten. Einer der drei Jungen, hier auf dem Bild vor den WassertĂĽrmen der Stadt, wurde später Kameramann bei der DEFA, nachdem er seine Ausbildung an der Hochschule fĂĽr Filmkunst in Potsdam-Babelsberg absolviert hatte. Mir selbst wurde ein Studium dort durch die negative politische Beurteilung der FDJ-Schulgruppe 1954 verwehrt. Die Kopie dieser Beurteilung fand ich bei der Akteneinsicht in meinen Papieren der Bundesbehörde fĂĽr die Stasi-Unterlagen in Berlin.“

 

 

Weitere Bilder rund ums Knipsen gibt’s in unserem Fotoalbum Fotografieren und Filmen und auf unserer Pinterest-Pinnwand Fotografie und Film Historisch. FĂĽr DDR-Interessierte sind unsere Fotoalben DDR 50er Jahre, DDR – Alltagsleben und DDR – Erinnern genau das Richtige.

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Unsere Fotografen: Schneckes

Der stolze Blick einer Beduinenfrau. Beduine entspannt im Teehaus bei einer Zigarette. Witziges Posen eines Einheimischen. Beduine im Teehaus mit einem Kaffee und Shisha. Schwester mit ihren behinderten Bruder. Während die Gläubigen beten, hat sich der Zuckerbäcker schon positioniert. Auch die jungen Mädchen sind voller Vorfreude. Ein Mann sitzt alleine vor einem Teehaus in der syrischen Stadt Deir ez-Zor. Ein Mann zieht Fladenbrot auf einem Karren hinter sich her. Ein Mann verkauft Stangeneis am Straßenrand in Torkham, Pakistan. Straßenhändler verkaufen vom Handkarren aus Melonen. Während in der Moschee gebetet wird, ist der Metzgerladen neben dem Eingang verwaist, nur Kinder "bewachen" ihn Ein Indio-Mädchen schnitzt während des Viehhütens einen Kürbis in der Stadt Huancayo in Peru. Ankündigung des Konzert von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg in einer Zeitung. Die Schlagzeile lautet:"Bob Dylan - Ein Mythos erscheint seinen Jüngern". Blick über das Publikum vor einem Auftritt von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg. Ein einzelner Arbeiter montiert die Sitze im Münchner Olympiastadion. Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympiastadion. Siegesgewissheit vor dem Spiel Das Wappen der Confraternitas Mortis et Orationis Proteste für die Black Panther-Bewegung und gegen den Vietnamkrieg vor dem Heidelberger Amerikahaus.

Unser Fotograf Ulrich Schneckenberger, bei Timeline Images auch bekannt unter seinem Pseudonym Schneckes, durfte schon früh mit der heißgeliebten Kamera seines Vaters, einer Ikonta mit Lederbalg, herumexperimentieren. Daraufhin zog ihn das Fotografieren so sehr in seinen Bann, dass er von seinem Konfirmationsgeld eine Spiegelreflexkamera kaufte, sein Taschengeld für Filme und Entwicklungskosten ausgab, seine Ausrüstung mittels Ferienjobs vervollständigte und eine Dunkelkammer einrichtete.

Während seines Sport- und Mathestudiums an der Universität Heidelberg verfolgte er sein Hobby intensiv weiter, und das sogar ziemlich erfolgreich: Ulrich Schneckenberger war Assistent für Fotografie am Sportinstitut, veröffentlichte Bilder in Zeitungen und nahm an Fotowettbewerben teil, bei denen er mindestens einmal den ersten Platz errang. Außerdem stellte er 1977 und 1978 seine Bilder bei zwei Gemeinschaftsausstellungen mit weiteren regional bekannten Künstlern und Fotografen in Heidelberg aus. Mit der Zeit merkte Schneckes, dass er Menschen gerne in Alltagssituationen, neudeutsch Street Photography genannt, ablichtete. Die meisten seiner Portraits entstanden auf seinen Reisen nach Asien (auf dem Landweg nach Pakistan, Indonesien und Thailand) und Südamerika (Brasilien, Paraguay, Bolivien, Peru und Ecuador) sowie im südlichen Europa (Frankreich, Spanien, Portugal und Italien). Daneben fotografierte er auch das Geschehen rund um Heidelberg und in Deutschland.

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Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berühmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher Anhänger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten Künstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in Fréjus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen männlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der Künstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in Fréjus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in FrĂ©jus, 1966   Â© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein Leibwächter? Nein, es ist kein geringerer als EugĂ©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jährigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in FrĂ©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? Zunächst Spanier â€“ wie Picasso selbst. Und dann Friseur â€“ nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur â€“ und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde fĂĽr seine Dienste fĂĽrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware â€“ Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjährigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlässlich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im sĂĽdfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzählte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, ĂĽber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzählte mir, dass die Haare fein säuberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht â€“ oder wollte er es fĂĽr sich behalten? Des Rätsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmäßig abgeschnittene Fingernägel und Haare an seine frĂĽhere Geliebte Marie-ThĂ©rèse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien – sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen SĂĽdens finden Sie in unserem Fotoalbum „SĂĽdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „KĂĽnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen fĂĽr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

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Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975

Mit lauter Musik durch die Straßen ziehen, umringt von aufgeregten Kindern – nicht gerade das, was man sich in unseren Gefilden unter einer klassischen Hochzeit vorstellt. Jetzt, da die Hochzeitssaison wieder in vollem Gange ist, ist es äußerst spannend, wie Timeline-User Schneckes in den 70er Jahren Zeuge einer traditionell-pakistanischen Hochzeit wurde. Wo sich das Hochzeitspaar auf dem Bild befindet und wie er den Zug erlebte, erzählt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Die Kinder des Viertels laufen dem Hochzeitszug voraus.

Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975   Â© Schneckes

„Plötzlich laute, schräge Musik. Eine Staubwolke, aus der Kinder förmlich herausplatzen. Aufregung und ĂĽberall Geschnatter. Was ist los? Die Musikanten kommen näher. Inmitten der Gruppe wird ein geschmĂĽcktes Pferd gefĂĽhrt. Auf ihm sitzt ein Reiter, dessen Gestalt durch ein besticktes Tuch verdeckt wird. Erst in der Nähe erkennt man, dass zwei Personen auf dem Pferd sitzen. Ein Brautpaar. Vorne sitzt der Bräutigam mit einer Girlande aus Geldscheinen und Blumen. Die Braut hinter ihm ist behängt mit Glitzerschmuck. Trotz der verdeckten Gesichter weiĂź jeder hier, wer die GlĂĽcklichen sind. Alle wĂĽnschen den Neuvermählten Wohlstand, GlĂĽck und den Segen Allahs sowie eine groĂźe Kinderschar. Mit Tsching da rassa Bumm zieht der Zug weiter lärmend durch die StraĂźen Gujranwalas.“

Historische Bilder von Hochzeitspaaren finden Sie in unserem Fotoalbum „Hochzeit„. FĂĽr weitere Bilder unseres Paares vom obigen Bild sowie Aufnahmen von Alltagsszenen im Pakistan der 70er Jahre sollten Sie sich unser Fotoalbum „Pakistan, 70er Jahre“ nicht entgehen lassen. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir ĂĽbrigens die schönsten Aufnahmen zum Thema „Liebe“ fĂĽr Sie zusammengestellt. 

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Jazzmusik in der DDR – by Suedberlin

Die Theo Schumann Formation in der verrauchten Kakadu-Bar im Dresdener Parkhotel Weißer Hirsch im September 1960. Die kleine Bühne ist mit einer einzigen Lampe beleuchtet. Vor der Bühne einige Zuschauer. Art Blakey am Schlagzeug und Kai Winding an der Posaune bei einem Konzert in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1971 im Lucerna-Saal. Sie werden dicht von Fotografen bedrängt. Bob Wallis aus Großbritannien bei einem Konzert mit seinem Orchester im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1971. Im Vordergrund klatschendes Publikum. Hinter den Musikern Zuschauer auf den Rängen. Die Jazzband "Elb Meadow Ramblers" geben im Steintor-Varieté in Halle an der Saale im Mai 1971 ein Konzert. Die Musiker v.li.: Gert Hausmann, Eberhard Lösch, Wilfried Matthäus, Hans-Gregor Werner, Dieter Motarkowski und Hermann Henke. Der Schlagzeuger des finnischen Jazzpiansiten Heikki Sarmanto bei einem Auftritt in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktoebr 1972. Josef Audes vom Gustav Brom Orchester mit seinem Barritonsaxofon bei eine Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1972. Die Modern Soul Band aus Berlin gibt im Mai 1972 Rahmen des Jazzfestivals in Halle an der Saale im Steintor Varieté ein Konzert. Die Musiker v. re.: C. Hansmann, C. J. Roth, Jochen Gleichmann, Conrad Bauer. Der Saxofonist Jonny Griffin bei einem Auftritt im Oktober 1973 im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau. Er Trägt ein bunt-gemustertes Hemd. Eberhard Weber gibt im Rahmen des Festivals "Jazz Jamboree" in Warschau im Oktober 1973 ein Konzert. Er spielt einen elektrischen Kontrabass. Herbert Dreilich mit der All Star Band Berlin bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale im Januar 1973. Er schneidet bei singen eine Grimasse. Der Saxofonist Charlie Mariano bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Die fünfköpfige belgische Dixie-Band "New Orleans Train Band" auf der Bühne beim Dixie-Festival im Dresdener Kulturpalast im Mai 1974. Oscar Peterson in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Der Jazzsänger Big Joe Tuner bei einem Auftritt im Rahmen des Jazzfestivals in Prag im Oktober 1974. Count Basie in Prag im Rahmen des Jazzfestivals im Oktober 1974. Die Hannes Zerbe Bigband bei einem Auftritt im Jugendklubhaus Hofjäger in Halle an der Saale am 23.5.1978. Die Musiker v.li. (1. Reihe): Manfred Schulze, Helmut Forsthoff, Manfred Hering, Ulli Bekcerhoff, Andy Altenfelder, H.-J- Grasswurm, Willem van Manen, Dietrich Unkrodt. Der Gitarrist Toto Blanke bei einem Auftritt im Klubhaus der Gewerkschaften in Halle an der Saale am 28.4.1980. Sein rechter Fuß steht auf einem Effektpedal der Marke Morley. Das Vienna Art Orchestra bei den 8. Leipziger Jazztagen am 3.10.1982 auf der Bühne in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Die Leitung des Orchesters hatte Matthias Rüegg. Lola Kova?ec gibt mit seiner Band, Jovan Mikovic und Günter Klatt im Hof der Moritzburg in Halle an der Saale am 26.6.1983 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Marylin Crispel aus den USA sitzt in der Aula des Löwengebäudes der Universität Halle an der Saale am Flügel und gibt am 20.6.1985 im Rahmen des Moritzburg Jazz-Festivals ein Konzert. Der niederländische Musiker Willem Breuker (links) mit seiner Band auf der Bühne im Steintor-Varieté in Halle an der Saale am 3.6.1987. Die Saxofone der Jazzband "Kölner Saxophon Mafia" stehen in ihren Ständen auf der Bühne des Jugendklubhauses in Halle an der Saale im März 1990 für die Musiker bereit. Im Hintergrund auf dem Vorhang der Name der Band. Die Instrumente werden von einem Scheinwerfer angestrahlt.

Eine Musikrichtung, die wie keine andere für Spontaneität, Freiheit und Individualität steht, in einem Staat, der gegen Ende seiner Existenz seine eigenen Bürger am Ausreisen hinderte – wie passt das zusammen? Entgegen erster Vermutungen erfreut sich Jazzmusik in der DDR großer Beliebtheit. Timeline-User Suedberlin lichtete etliche Koryphäen der internationalen Jazzszene bei Konzerten in der DDR und der benachbarten sozialistischen Länder ab und schuf damit ein eindrucksvolles Zeugnis damaliger Musikkultur. Mit der damals notwendigen Findigkeit organisierte Klaus P. Fritze, so sein bürgerlicher Name, Tickets und fotografierte die berühmten Künstler und Bands auf und hinter der Bühne. Doch auch die lokale Jazzszene kam nicht zu kurz: Allein in Halle gab es damals mehr als 15 Spielorte für Jazzmusik. Fritzes umfangreiches Bildmaterial dokumentiert eindrucksvoll die seinerzeit regional sehr lebendige Jazzlandschaft und wurden im Rahmen des 13. Festivals „Women in Jazz“ in Halle ausgestellt.

Hier finden Sie alle Bilder unseres Users Suedberlin auf Timeline Images.

Ostereiersuche in Wildschönau, 1942

Kommendes Wochenende versteckt der Osterhase wieder viele Schokoladeneier und SĂĽĂźigkeiten fĂĽr die Kleinen. Doch die Ostereiersuche macht nur so lange SpaĂź, bis der ältere Bruder sich einmischt und Ostereier klaut…wie Timeline-Mitglied LDoerfert uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt. 

Zwei Kinder suchen Ostereier in Wildschönau in Tirol. Der Junge hält seine Schwester im Arm, vor ihnen steht ein Osternest.

Ostereiersuche in Wildschönau, 1942   Â© LDoerfert

„Zu Ostern 1942 waren wir mit der Familie in der Wildschönau in Tirol. Damals machten wir uns um das Anwesen herum noch auf richtige Ostereiersuche. Ich hatte mein kleines Osterkörbchen und ging fleiĂźig los. Nachdem ich ein Osternest gefunden hatte, hat mein 13 Jahre älterer Bruder mir gleich ein paar Schokoeier gestohlen. Da war ich ziemlich sauer, und hatte auch gar keine Lust auf ein Foto…wie man sieht. Mit viel Geschrei hat er mir dann wieder ein Schokoei zurĂĽckgegeben.“

Falls Sie sich fĂĽr weitere historische Ostermotive oder (meist) friedlichen Familienaufnahmen interessieren, dann sind unsere Fotoalben Ostern und Familie genau das Richtige fĂĽr Sie. Unsere Pinnwand „Farbenfroh“ auf Pinterest stimmt Sie auĂźerdem auf den FrĂĽhling ein. Und falls Sie wissen möchten, wie Community-Mitglied HRath als Kind seine Osterferien im gleichen Jahr wie LDoerfert verbrachte, dann lesen Sie doch einfach seine Geschichte zum Bild „Junge mit Spielzeugauto, 1942“.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂĽgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images