Schlagwort-Archiv: Dunkelkammer

Unsere Fotografen: Schneckes

Der stolze Blick einer Beduinenfrau. Beduine entspannt im Teehaus bei einer Zigarette. Witziges Posen eines Einheimischen. Beduine im Teehaus mit einem Kaffee und Shisha. Schwester mit ihren behinderten Bruder. W├Ąhrend die Gl├Ąubigen beten, hat sich der Zuckerb├Ącker schon positioniert. Auch die jungen M├Ądchen sind voller Vorfreude. Ein Mann sitzt alleine vor einem Teehaus in der syrischen Stadt Deir ez-Zor. Ein Mann zieht Fladenbrot auf einem Karren hinter sich her. Ein Mann verkauft Stangeneis am Stra├čenrand in Torkham, Pakistan. Stra├čenh├Ąndler verkaufen vom Handkarren aus Melonen. W├Ąhrend in der Moschee gebetet wird, ist der Metzgerladen neben dem Eingang verwaist, nur Kinder "bewachen" ihn Ein Indio-M├Ądchen schnitzt w├Ąhrend des Viehh├╝tens einen K├╝rbis in der Stadt Huancayo in Peru. Ank├╝ndigung des Konzert von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in N├╝rnberg in einer Zeitung. Die Schlagzeile lautet:"Bob Dylan - Ein Mythos erscheint seinen J├╝ngern". Blick ├╝ber das Publikum vor einem Auftritt von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in N├╝rnberg. Ein einzelner Arbeiter montiert die Sitze im M├╝nchner Olympiastadion. Arbeiter montieren Platten auf dem M├╝nchner Olympiastadion. Siegesgewissheit vor dem Spiel Das Wappen der Confraternitas Mortis et Orationis Proteste f├╝r die Black Panther-Bewegung und gegen den Vietnamkrieg vor dem Heidelberger Amerikahaus.

Unser Fotograf Ulrich Schneckenberger, bei Timeline Images auch bekannt unter seinem Pseudonym Schneckes, durfte schon fr├╝h mit der hei├čgeliebten Kamera seines Vaters, einer Ikonta mit Lederbalg, herumexperimentieren. Daraufhin zog ihn das Fotografieren so sehr in seinen Bann, dass er von seinem Konfirmationsgeld eine Spiegelreflexkamera kaufte, sein Taschengeld f├╝r Filme und Entwicklungskosten ausgab, seine Ausr├╝stung mittels Ferienjobs vervollst├Ąndigte und eine Dunkelkammer einrichtete.

W├Ąhrend seines Sport- und Mathestudiums an der Universit├Ąt Heidelberg verfolgte er sein Hobby intensiv weiter, und das sogar ziemlich erfolgreich: Ulrich Schneckenberger war Assistent f├╝r Fotografie am Sportinstitut, ver├Âffentlichte Bilder in Zeitungen und nahm an Fotowettbewerben teil, bei denen er mindestens einmal den ersten Platz errang. Au├čerdem stellte er 1977 und 1978 seine Bilder bei zwei Gemeinschaftsausstellungen mit weiteren regional bekannten K├╝nstlern und Fotografen in Heidelberg aus. Mit der Zeit merkte Schneckes, dass er Menschen gerne in Alltagssituationen, neudeutsch Street Photography genannt, ablichtete. Die meisten seiner Portraits entstanden auf seinen Reisen nach Asien (auf dem Landweg nach Pakistan, Indonesien und Thailand) und S├╝damerika (Brasilien, Paraguay, Bolivien, Peru und Ecuador) sowie im s├╝dlichen Europa (Frankreich, Spanien, Portugal und Italien). Daneben fotografierte er auch das Geschehen rund um Heidelberg und in Deutschland.

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Unsere Fotografen: hwh089

Portrait eines Portugiesen. Eine Gruppe bunter Fischerboote auf dem Meer an der portugiesischen K├╝ste. Sandformationen w├Ąhrend der Ebbe an der Grande C├┤te vor La Barre de Monts. Hotels am Strand in Saint-Idesbald in Belgien (undatierte Aufnahme). Geb├Ąude spiegeln sich im Wasser auf der Insel Burano bei Venedig. Ein Fischer holt sein Fischernetz ein. Frauen bringen Schleppnetze am Strand von Nazar├ę in Portugal ein. Zwei Menschen auf der Passage du Gois zwischen der Ile de Noirmoutier und Beauvoir-sur-Mer. (undatierte Aufnahme) Ein Fischerh├Ąuschen (Pecherie) an der Atlantikk├╝ste am Tharon Plage bei Nantes. Ein Mann sitzt in Mexiko auf einer Treppe und hat den Kopf auf die Arme gest├╝tzt. Ein Hafenarbeiter lehnt an einem Gel├Ąnder am Hafen der Stadt Kowloon in Hongkong. Im Hintergrund sind Hochh├Ąuser zu sehen. W├Ąsche trocknet im Wind an einer W├Ąscheleine auf der Insel Hooge (undatierte Aufnahme). Eine alte Frau steht in Hongkong auf einem Balkon und raucht. Vor ihr trocknen W├Ąschest├╝cke. Zwei Frauen sitzen in Malaysia auf einem h├Âlzernen Podest und verkaufen Obst in flachen K├Ârben, darunter ├äpfel, Trauben, Jackfrucht und Durianfrucht. Die Frau, die im Vordergrund sitzt, tr├Ągt ein rot gebl├╝mtes Kleid und goldene Ohrringe. Die ├Ąltere Frau im Hintergrund tr├Ągt ein wei├č-rot gemustertes Kopftuch oder einen Turban und dazu ein wei├č gepunktetes Kleid. Eine Frau steht hinter zwei toten und geh├Ąuteten H├╝hnchen, die im Schaufenster h├Ąngen. Blick auf den Fernsehturm und das Zeltdach des M├╝nchner Olympiastadions. Ein Paar im Englischen Garten in M├╝nchen. Blick auf einen Blumenstand auf dem Viktualienmarkt in M├╝nchen. Auf dem Stand liegen Blumen und Zweige von B├Ąumen. Dahinter der H├Ąndler. Er raucht Zigarre. Im Hintergrund weiter St├Ąnde. Ein Blasmusikant w├Ąhrend der Aufstellung des Maibaums in Glonn im oberbayerischen Landkreis Ebersberg bei M├╝nchen. M├Ąnner in bayerischer Tracht stellen im oberbayerischen Glonn den Maibaum auf.

Heinz-Wolfgang Haering, so der b├╝rgerliche Name von unserem Timeline-Fotografen hwh089, kam mit etwa zehn Jahren durch eine 6×6 Agfa Box zur Fotografie. Noch vor dem Abitur, im Alter von circa 18 Jahren, wurde er an seiner Schule in die s/w-Dunkelkammertechnik eingef├╝hrt. W├Ąhrend seines Chemiestudiums an der Ludwig-Maximilians-Universit├Ąt M├╝nchen konnte er dann in seiner inzwischen eigenen Dunkelkammer weiterhin seinen fotografischen Ambitionen nachgehen. Interessanterweise fotografierte er auch f├╝r die S├╝ddeutsche Zeitung. Sein erstes Foto erschien im Januar 1967 im Feuilleton ÔÇô und es blieb nicht sein einziges. Im Rahmen des Formats „Freigegeben zu Adoption“ hat H.W. Haering 26 behinderte Kinder in verschiedensten Kinderheimen in und um M├╝nchen fotografiert.

Da seine Frau bei der Lufthansa t├Ątig war, entstanden nebst seinen Fotografien f├╝r die SZ naturgem├Ą├č auch Aufnahmen von Urlaubsreisen durch Asien und Amerika. Einzelne Bilder neueren Datums, so wie die Bilder des Sandwatts an der Grande C├┤te, wurden sogar in Ausstellungen in Frankreich und in Deutschland gezeigt, zum Beispiel in der Galerie Municipale Jean Chevolleau in Pouzauges, in der St├Ądtischen Galerie Gersfeld, in der Mediatheque Condorcet in Bouguenais und im Haus Wiegand in M├╝nchen.

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