in ihren traditionellen Sarong sitzen die vier Balinesen spitzbübisch auf einer Mauer .

Vorfreude auf den nächsten Schabernack, 1979 © Schneckes

Raus aus der Komfortzone und hinaus in die Welt! Dort kann man nämlich allerlei erleben und die interessantesten Menschen treffen. Was sich diese Menschen wohl gedacht haben, als sie fotografiert wurden? Wer sie wohl sind und was sie faszinierte? Unser abenteuer- und reisefreudiger Fotograf Schneckes hat mit seinen Bildern unersetzliche Momentaufnahmen geschaffen. Bereits Ende des vergangenen Jahres stellten wir die Ausstellung Gesichter Syriens anno 1988 vor, die 2019 in Heidelberg stattfand. Und nun geht es in die zweite Runde: Ausgewählte Motive aus 15 Jahren Reisen von drei Kontinenten können Sie noch bis Ende Juli in der Atos-Apotheke am Heidelberger Bismarckplatz bestaunen. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Fotografen finden Sie auf der Website von Ulrich Schneckenberger.

Während die Mutter sich mit Kundinnen unterhält, turnt der Kleine auf den Getränkenkisten herum.

Willst du eine Cola?, 1979 © Schneckes

Alle Bilder des Fotografen finden Sie in unserer Datenbank. Bei Timeline Images auf Pinterest können Sie auf über 120 Pinnwänden in unseren schönsten Motiven schmökern.

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Der stolze Blick einer Beduinenfrau.

Beduinenfrau, 1988   © Schneckes

Was ist wohl aus Ihnen geworden? Das ist mit das erste, was man sich fragt, wenn man die zahlreichen Portraits der syrischen Frauen und Männer, Kinder und Greise betrachtet, die unser Fotograf Schneckes auf seiner Syrienreise 1988 geschossen hat. Seine beeindruckenden Bilder, die wir schon in mehreren Geschichten zum Bild vorgestellt haben, werden seit Ende September nun im Bürgerzentrum Neuenheim in Heidelberg präsentiert. Die Ausstellung, die von der Akademie für Ältere und dem Stadtteilverein Neuenheim unterstützt wird, kann noch bis Anfang November an Markttagen (Mittwoch und Samstag) sowie an Wochenenden besucht werden. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Fotografen finden Sie auf der Website von Ulrich Schneckenberger.

Liebevoll umarmt die Schwester ihren behinderten Bruder.

Bruder und Schwester, 1988   © Schneckes

Alle Syrien-Bilder des Fotografen finden Sie in unserer Datenbank. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Motive in unserer Pinnwand Syrien, 80er Jahre gesammelt.

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Portrait einer jungen Schwabingerin mit Mantel in München.

Junge Schwabingerin, 1963 © Hubertus Hierl

1967 war im Münchner Stadtteil Schwabing die Aufregung groß: Ein zotteliger, dreckiger Mann sollte im damals frisch eröffneten Lokal „Drugstore“ gewaschen und aufgehübscht werden. Durch diese Werbeaktion, bekannt geworden als „Resozialisierung eines Gammlers“, zog das „Drugstore“ mehr als 3000 Menschen an: unter ihnen Community-Mitglied Hubertus Hierl, der sofort seine Kamera schnappte und drauflos fotografierte. Seine Aufnahmen, die bis auf weiteres im neu eröffneten Drugstore in der Feilitzschstraße 12 in München ausgestellt sind, gewähren einen eindrucksvollen Einblick in die Schwabinger Jugendkultur der sechziger Jahre.

 

Ein junger Künstler beim malen auf einer Bank in München.

Künstler auf einer Bank, 1964 © Hubertus Hierl

 

In dem heute erschienenen Artikel „Die Lust am Lümmeln“ in der Süddeutschen Zeitung München und der dazugehörigen Bilderstrecke auf sz.de kann man unschwer erkennen, dass Hubertus Hierl am liebsten Menschen porträtierte. Die meisten seiner Aufnahmen entstanden tatsächlich in den Sechzigern, in denen er zum Beispiel Prag bereiste und als freier Fotograf Fotos für diverse Zeitungen und Zeitschriften machte. Als die Jugendbewegung Ende der sechziger Jahre aufkam, weckte die Freiheitsliebe und der Individualismus der jungen Menschen sein künstlerisches Interesse. Seine Fotografien sind Bestandsaufnahmen einer Zeit, in der der Mief der Nachkriegsjahre endgültig abgelegt wurde und alternative Lebensentwürfe eine neue Gesellschaftsordnung begründeten.

 

Wenn Sie sich für weitere Bilder unseres Community-Mitglieds Hubertus Hierl interessieren, dann stöbern Sie doch einfach in seinem Bestand auf Timeline Images. In unserem Blogbeitrag „Unsere Fotografen: Hubertus Hierl“ erfahren Sie außerdem mehr über seinen fotografischen Hintergrund. Wenn Sie gerne in alten Zeiten schwelgen und das 68er-Gefühl noch einmal Revue passieren lassen möchten, dann finden Sie in unserem Archiv weitere zahlreiche Bilder aus den sechziger Jahren.

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Frühe Kunstfotografie von Heinrich Kühn

zu_Heinrich Kühn_Presse_FotoDie Farbfotografie erlebte bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine erste Blütezeit. Zu den Pionieren der Fotografie in Deutschland gehörte neben Alfred Stieglitz und Edward Steichen der Fotokünstler Heinrich Kühn. Zusammen erprobten sie 1907 das Autochrom-Verfahren, bei dem Farbfotos mit einer einzigen Aufnahme erstellt werden. Die Magie dieser frühen Fotografien wird nun durch das Ausstellungs- und Filmprojekt „Das bedrohte Paradies“ erschlossen. Die Autochrom-Fotos von Heinrich Kühn, die sein Hauptwerk darstellen, lagerten bisher in Archiven und werden nun erstmals als originalgetreue Glasprints ausgestellt.

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Ausstellung: Der Erste Weltkrieg

Der Gefangenenaustausch von Isabella

Gefangenenaustausch 1918

Foto unseres Users in der Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung zum Ersten Weltkrieg
Von 1914 – 1918 wütete der Krieg über vier Jahre lang und hinterließ Verheerungen und Opferzahlen in bis dahin ungekanntem Ausmaß. Die Menschen waren in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen ausgesetzt. Zurück blieb eine „verlorene Generation“, traumatisiert durch die „Kriegserlebnisse“ im Schützengraben, konfrontiert mit Leid, Verlust und Elend auch an der „Heimatfront“. Das Foto „Gefangenenaustausch“ unseres Users Isabella ist Teil dieser Ausstellung. Es zeigt, wie ein im Austausch gegen französische Gefangene zurückgekehrter Soldat 1918 mit Blumen empfangen wird.

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Ausstellung

Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Russische_Familie_191364

Noch bis zum 28. Februar 2010 ist im Münchner Stadtmuseum die Sonderausstellung Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen.
Die auf einem Forschungsprojekt der Universitäten Oldenbourg und Jena basierende Ausstellung zeigt Originalalben, Schwarz-Weiß-Reproduktionen, Dia- und Filmprojektionen sowie Interviews mit drei Amateurfotografen.

Zu sehen sind rund 150 Fotoalben aus dem Privatbesitz  ehemaliger Wehrmachtssoldaten oder deren Angehörigen. Ergänzt werden sie durch Knipserfotos und Fotoalben der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums. Die unterschiedlichen Quellen ergeben eine sehr individuelle und ganz private Bildgeschichte des Zweiten Welkriegs.  Im Gegensatz zu Propagandabildern zeigen diese Amateurfotos den subjektiven Blick deutscher Soldaten auf fremde Menschen, Landschaften und Kulturdenkmale in den besetzten Ländern.

Für Interessierte, die nicht vor Ort sein können, sind zwei gleichnamige Publikationen erhältlich. Weitergehende Infos zur Ausstellung sowie zum Forschungsprojekt finden sich auf den Seiten des Münchner Stadtmuseums.

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