Geschichten zu den Gewinnerbildern

Am spannendsten sind Bilder natürlich, wenn man etwas über die Hintergründe und Umstände erfährt, unter denen sie aufgenommen wurden. Deshalb haben wir die Gewinner unseres Wettbewerbs „Bitte zur Kasse“ gebeten, uns die Geschichte zum Bild zu erzählen.


Die Geschichte zum ersten Gewinnerbild „Fischverkäufer in Venedig“ von vickiclemm:

Fischverkäufer in Venedig von vickiclemm„Eine Geschichte zu meinem Foto kann ich leider nicht erzählen, vielleicht nur das:  Zu einer Reise nach Venedig gehört unbedingt ein Gang über den wunderschönen alten Fischmarkt am Rialto“.







Geschichte zum zweiten Gewinnerbild „Tankstelle“ von Dillo:

Tankstelle von Dillo„Das Bild entstand 1955 auf einer der ersten gemeinsamen Reisen meiner Eltern, noch unverheiratet und somit nicht mit Billigung des Vaters meiner Mutter.
Vom Heimatort Bayreuth ging es mit der abgebildeten Lambretta an den Bodensee.
Warum meine Mutter den Tankwart in Memmingen fotografierte weiß sie nicht mehr, vielleicht weil er sehr freundlich war und auch Zeit für ein kurzes Gespräch hatte.“



Auch Teilnehmer des Fotowettbewerbs, die nicht gewonnen haben, erzählten uns ihre Geschichte zum Bild. Lesen Sie hier die Geschichten von zeppelin47 und bine.


Zum Bild „Tante Linas Gärtnerladen“ schreibt zeppelin47:

Die Gärtnerin Tante Lina steht mit der kleinen Nichte im Gärtnerladen und bietet einen Strauß Gladiolen an.„Alles gab es in diesem Laden zu kaufen, was die Gärtnerei hervorbrachte: Blumen, Gemüse, Samen, Salat – die Hausfrauen kauften und die vornehmen Madames der französischen Garnison. Die Manschetten der Blumentöpfe wurden von Hand gedreht und nebenan kochte die Mutter das Mittagessen. Die Ladenglocke klingelte, die Blumen dufteten, vom Spielen kam das kleine Mädchen, lehnte sich an die Beine der Tante, entspannte sich in diesem bewegten Treiben von Kaufen und Verkaufen, Fragen, Antworten, Binden und Verpacken in dem niemand sonst etwas von ihm wollte…“


Das Bild „Eisenwarenladen“ von bine hat folgende Geschichte:

Eisenwarenladen von bine„Meine Großeltern väterlicherseits hatten einen Eisenwaren- und Gemischtwarenladen in einem Dorf namens Weißenhöhe in der Nähe von Bromberg in Pommern (Polen). Mein Vater hätte dieses Geschäft einmal übernehmen sollen. Nach der Vertreibung meiner Großeltern Januar 1945 explodierte das ganze Haus, nachdem russische Soldaten Feuer gezündet hatten und das Terpentin etc.,  das hier auch verkauft wurde, alles  in die Luft fliegen ließ. Mein Vater hatte nur noch einige Erinnerungsfotos von seinem Elternhaus, das er niemals wiedersah.“



Ebenfalls von bine ist das Bild „Der erste Lehrling im Geschäft meiner Großeltern“:

Der erste Lehrling im Geschäft meiner Großeltern von bine

„Meine Großeltern mütterlicherseits hatten, wie auch meine anderen Großeltern, einen Eisenwarenladen. Auf dem Foto ist der erste Lehrling der Firma Meier-Tönnies in Lage zu sehen, allerdings nicht in unserem Laden, sondern in einem Kollegengeschäft in Bad Salzuflen, bei Fa. Horstmann, wo er zwischenzeitlich auch arbeitete. Er hieß Paul Wiese und stammte aus Hörste bei Lage. Links eine junge Kundin, angeschnitten, mit Bubikopf, rechts sieht man den Arm einer weiteren Person hinter dem Tresen, vielleicht der Chef.
Herr Wiese trägt Krawatte unter dem hellen Kittel, eine kleine Goldbrille und streng anliegendes Haar. Er wirkt sehr konzentriert und sanftmütig. Hinter ihm ist alles rechteckig und geordnet, Emaillegeschirr und viele kleine Kästchen.“


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