Fundstücke – Fasching

Alltagsleben – die wilden Tage

Jetzt ist es wieder soweit, von Weiberfastnacht bis Faschingsdienstag verkleiden sich alle Freunde der fünften Jahreszeit und schlüpfen in eine andere Rolle. Jeder lebt die Seite von sich aus, die er den Rest des Jahres lieber geheim hält. Zur Faschingszeit ist jedes Kostüm erlaubt und wird auch nicht so ernst genommen. 
 
Schauen wir mal, was an Fasching laut Münchner Illustrierten Nr. 6 vom 11. Februar 1956 in Schwabing los war.
 


 

 Auffallend, dass sämtliche Männer im Atelier den nackten Oberkörper als Verkleidung gewählt haben oder hat der Mann einfach vergessen sein Hemd zu zu knöpfen?

Auch sonst nehmen die Narren während dieser Zeit nicht alles so genau. Das musste schon mancher erfahren, der sich auf das eheliche Treuegelübde verließ.

  

 

 

Tarzan mit dem Rauschebart, des siedenden Dschungelklimas wegen mit Ganzdekolleté bis zum Nabel, zeigt sich als profunder Meister des halbseriösen Gesellschaftstanzes. Edles Roßhaar im Gesicht verpflichtet.
 

Welche Kostümierung der Mann heutzutage bevorzugt, ob zu vorgerückter Stunde die Kleidung ebenfalls luftiger und offener wird oder ob jetzt die Frau in diese Rolle schlüpft, das erfahren wir wohl nur, wenn wir uns selbst kostümieren und uns in das Faschingstreiben stürzen. 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen durch die Närrische Zeit!

Ihr Timeline Images Team
 

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