Kategorie-Archiv: DIE GESCHICHTE ZUM BILD

Stille Szenen des Oktoberfestes – by Raigro

Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Werbung fĂŒr den Blauen Enzian auf dem Oktoberfest Das Bild einer Familie wirbt fĂŒr den Flohzirkus auf dem Oktoberfest Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Blick vom Oktoberfest auf Paulskirche, SpezialitĂ€ten Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982

Aus aktuellem Anlass – in zehn Tagen heißt es wieder „O’zapt is! – prĂ€sentieren wir Ihnen dieses Mal statt einer Geschichte zum Bild eine Auswahl aus der Bilderstrecke „Silent Scenes of Oktoberfest“ von unserem Fotografen Raigro. Er besuchte die Wiesn damals in den frĂŒhen Morgenstunden und in der Aufbauphase, weil er nicht die „belebte“ Wiesn, sondern Details der Buden, Achterbahnen und Karussells festhalten wollte. Die vollstĂ€ndige Bildserie erschien im Oktober 1983 im Journal der Photographic Society of America (PSA).

Dort heißt es, dass „bestimmte Szenen mit ihren leuchtenden, grellen Farben die Heiterkeit des Festes zu verkörpern scheinen, wĂ€hrend andere, im harten Licht des Tages gesehen, die Isolation und Einsamkeit zu reprĂ€sentieren scheinen, die immer am Rande solcher Orte lauern.“ Außerdem, so die Verfasser des Beitrags weiter, könnten diese Bilder als nichts anderes gesehen werden als Übungen in harmonischen und komplementĂ€ren Farben, die aus ihrem eigentlichen Kontext herausgenommen wurden, aber dennoch sehr typisch fĂŒr das MĂŒnchner Oktoberfest seien.

Wenn Sie weitere historische Aufnahmen der Wiesn suchen, dann stöbern Sie doch ein wenig in unserer Datenbank. Alle Fotos von Raigro finden Sie außerdem auf seinem Timeline Images-Profil.

Mahnmal an der Mauer, 1967

Wenn man heute an die DDR zurĂŒckdenkt, kommen einem vor allem Trabis, RotkĂ€ppchen-Sekt und die berĂŒhmt-berĂŒchtigte Freikörperkultur in den Sinn. Dabei hatte die Deutsche Demokratische Republik auch sehr dĂŒstere Seiten: Menschen, die das Land verlassen wollten, wurden verhaftet oder niedergeschossen. So wie der SchĂŒler Peter Fechter vor genau 56 Jahren, wie uns Timeline-Fotograf Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt.

Blumen am Mahnmal fĂŒr dem am 17. August 1962 bei seinem Fluchtversuch von einem Grenzsoldaten erschossenen Peter Fechter in Berlin.

Mahnmal an der Mauer, 1967   Â© Hubertus Hierl

 „Berlin 1967, mitten im ‚Kalten Krieg‘. Sechs Jahre zieht sich nun schon die Mauer durch Berlin, sechs Jahre Trennung von Familien, sechs Jahre Feindseligkeit. Ich bin unterwegs entlang der Mauer, ein trostloses Bild reiht sich an das andere. Man begegnet kaum Menschen. Die GeschĂ€fte sind verschwunden. Nahe dem GrenzĂŒbergang Checkpoint Charlie dann dieses Bild: Ein schwarzer Trauerflor befestigt an einem einfachen Holzpfahl. Ein Mahnmal. Ein Mahnmal, das tief berĂŒhrt. Es ist das Mahnmal fĂŒr den 18-jĂ€hrigen SchĂŒler Peter Fechter, der am 17. August 1962 bei einem Fluchtversuch ĂŒber die Mauer von DDR-Grenzposten niedergeschossen wurde. Eine dreiviertel Stunde blieb er schwerverletzt an der Mauer liegen, ohne dass ihm geholfen wurde. Erst danach transportierten ihn DDR-Grenzposten ab. Die Nachrichtenagentur der DDR (ADN) meldete wenige Stunden spĂ€ter, der „Verbrecher“ sei in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.“

Weitere Bilder gibt’s in unserem Fotoalbum DDR – Erinnern und auf unserer Pinterest-Pinnwand Deutsche Demokratische Republik.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

MelonenverkÀufer in Syrien, 1988

Sengende Hitze, trockene Luft, kein Schatten in Sicht: Syrien in der Mittagszeit ist kein Zuckerschlecken. Das wussten damals auch die Bewohner von Deir ez-Zor. Was hingegen in den Abendstunden auf den Straßen los war, erzĂ€hlt uns unser Fotograf und begeisterter Syrien-Tourist Schneckes in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

StraßenhĂ€ndler verkaufen vom Handkarren aus Melonen.

MelonenverkĂ€ufer in Syrien, 1988   Â© Schneckes

„Bei meiner Syrienreise 1988 wollte ich unbedingt an den Euphrat, einer der Wiegen der Menschheit. Also flogen wir um die Mittagszeit von Damaskus nach Deir al-Sour. Als dort die FlugzeugtĂŒren geöffnet wurden, kam es mir vor, als ob jemand mit einem HeizgeblĂ€se die Insassen grillen wollte. Eine unvorstellbare Hitze. Vergeblich suchten wir in der sengenden Hitze nach KĂŒhlung und Schatten. Die ganze Stadt war wie ausgestorben. Nur ein paar Jungs sprangen von der BrĂŒcke in den Fluss. Wie gerne wĂ€re ich mitgesprungen! Im Teehaus saßen ein paar mĂŒde Alte herum. Wir beschlossen, diesen ‚lebensfeindlichen‘ Ort so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Wie groß war der Schreck, als wir erfuhren, dass der nĂ€chste Bus Richtung Palmyra erst in drei Tagen fuhr! Insgeheim verfluchten wir diesen Ausflug! Dann plötzlich, gegen 17 Uhr, öffneten sich TĂŒren und Fenster. Menschen in bunter Vielfalt strömten in die Stadt. Beduinen, stolz und in bunten GewĂ€ndern, die Frauen teilweise mit traditionellen Tattoos, bevölkerten die Stadt. Fremde GerĂŒche, ein Leben und Lachen erfĂŒllte Deir al-Sour. Das Treiben dauerte die ganze Nacht. Erst am nĂ€chsten Tag, als die Hitze wieder unertrĂ€glich wurde, wich erneut alles Leben aus der Stadt.“

Weitere spektakulĂ€re Bilder aus Syrien gibt’s in unseren Fotoalben Damaskus, 80er Jahre, Syrien in Farbe, 80er Jahre und Syrien schwarzweiß, 80er Jahre.

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Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berĂŒhmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher AnhĂ€nger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten KĂŒnstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in FrĂ©jus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen mĂ€nnlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der KĂŒnstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in FrĂ©jus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in FrĂ©jus, 1966   Â© Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein LeibwĂ€chter? Nein, es ist kein geringerer als EugĂ©nio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jĂ€hrigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in FrĂ©jus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? ZunĂ€chst Spanier â€“ wie Picasso selbst. Und dann Friseur â€“ nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur â€“ und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde fĂŒr seine Dienste fĂŒrstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware â€“ Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der NĂ€he von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjĂ€hrigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlĂ€sslich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im sĂŒdfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzĂ€hlte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, ĂŒber den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzĂ€hlte mir, dass die Haare fein sĂ€uberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht â€“ oder wollte er es fĂŒr sich behalten? Des RĂ€tsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmĂ€ĂŸig abgeschnittene FingernĂ€gel und Haare an seine frĂŒhere Geliebte Marie-ThĂ©rĂšse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien – sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen SĂŒdens finden Sie in unserem Fotoalbum „SĂŒdfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „KĂŒnstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen fĂŒr Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

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Die Akropolis in Athen, 1962

In drei Wochen beginnen in einigen BundeslĂ€ndern bereits die Sommerferien, und fĂŒr viele geht es in den SĂŒden. Ob Spanien, Italien, Frankreich oder Griechenland â€“ hauptsache, die Sonne scheint den ganzen Tag und verleiht schöne SommerbrĂ€une. Doch manche Touristen sind auch mal froh, wenn sie der Sonne entfliehen können…sei es auch nur fĂŒr ein paar Minuten, wie uns Timeline-Fotograf Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt.

Eine Touristin sitzt im Schatten einer SĂ€ule der Akropolis und blickt auf die Stadtlandschaft von Athen.

Die Akropolis in Athen, 1962   Â© Hubertus Hierl

„Athen, September 1962. Ich bin auf meiner Griechenlandreise in Athen angekommen. Gleich am nĂ€chsten Tag nach meiner Ankunft steige ich den steilen Weg hinauf auf die Akropolis. Fast den ganzen Tag verbringe ich hier oben, nur wenige Besucher trifft man an. Niemand hindert einen, die Tempel zu betreten, heute undenkbar. Am mĂ€chtigen Eingangstor, den PropylĂ€en, entdecke ich diese junge Frau, die sich im Schatten einer SĂ€ule niedergelassen hat und den Blick hinab auf die Agora und in die weite Ferne genießt, ‚das Land der Griechen mit der Seele suchend‘.“

 

 

 

Weitere Bilder aus der Hellenischen Republik gibt’s in unserem Fotoalbum Griechenland, 60er Jahre. FĂŒr Aufnahmen von Reiselustigen aus aller Welt sollten Sie unser Album Touristen nicht verpassen. Außerdem haben wir bei Timeline Images auf Pinterest eine Pinnwand mit den schönsten Aufnahmen zum Thema Fernweh, 60er Jahre zusammengestellt. Und eine weitere Geschichte zum Bild, in der die Akropolis involviert ist, gibt’s in unserem Beitrag Frau vor der Akropolis in Athen, 1969 von Timeline-User Juergen.

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Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975

Mit lauter Musik durch die Straßen ziehen, umringt von aufgeregten Kindern – nicht gerade das, was man sich in unseren Gefilden unter einer klassischen Hochzeit vorstellt. Jetzt, da die Hochzeitssaison wieder in vollem Gange ist, ist es Ă€ußerst spannend, wie Timeline-User Schneckes in den 70er Jahren Zeuge einer traditionell-pakistanischen Hochzeit wurde. Wo sich das Hochzeitspaar auf dem Bild befindet und wie er den Zug erlebte, erzĂ€hlt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Die Kinder des Viertels laufen dem Hochzeitszug voraus.

Kinder auf pakistanischer Hochzeit, 1975   Â© Schneckes

„Plötzlich laute, schrĂ€ge Musik. Eine Staubwolke, aus der Kinder förmlich herausplatzen. Aufregung und ĂŒberall Geschnatter. Was ist los? Die Musikanten kommen nĂ€her. Inmitten der Gruppe wird ein geschmĂŒcktes Pferd gefĂŒhrt. Auf ihm sitzt ein Reiter, dessen Gestalt durch ein besticktes Tuch verdeckt wird. Erst in der NĂ€he erkennt man, dass zwei Personen auf dem Pferd sitzen. Ein Brautpaar. Vorne sitzt der BrĂ€utigam mit einer Girlande aus Geldscheinen und Blumen. Die Braut hinter ihm ist behĂ€ngt mit Glitzerschmuck. Trotz der verdeckten Gesichter weiß jeder hier, wer die GlĂŒcklichen sind. Alle wĂŒnschen den NeuvermĂ€hlten Wohlstand, GlĂŒck und den Segen Allahs sowie eine große Kinderschar. Mit Tsching da rassa Bumm zieht der Zug weiter lĂ€rmend durch die Straßen Gujranwalas.“

Historische Bilder von Hochzeitspaaren finden Sie in unserem Fotoalbum „Hochzeit„. FĂŒr weitere Bilder unseres Paares vom obigen Bild sowie Aufnahmen von Alltagsszenen im Pakistan der 70er Jahre sollten Sie sich unser Fotoalbum „Pakistan, 70er Jahre“ nicht entgehen lassen. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir ĂŒbrigens die schönsten Aufnahmen zum Thema „Liebe“ fĂŒr Sie zusammengestellt. 

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SPD-Kinderfest in Berlin, 1977

Sommerfeste haben schon etwas fĂŒr sich. Es gibt knusprig gegrillte WĂŒrstchen, frisches Bier und im besten Fall viel Sonnenschein und gute Laune. Eigentlich eine perfekte Umgebung, um fĂŒr politische Programme zu werben, wie uns Timeline-Mitglied Juergen in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt.

Im Rahmen des SPD-Kinderfests wurden mehrere Stationen mit verschiedenen Spielen, sowie EssensstÀnde um den Kinderspielplatz herum aufgebaut. Hier stehen Kinder und Erwachsene beim Grill an.

SPD-Kinderfest in Berlin, 1977  Â© Juergen

„Alle Jahre wieder, so auch im Jahre 1977, veranstaltete der Ortsverein der SPD Tempelhof/SĂŒd in Berlin, dessen Vorsitzender ich viele Jahre war, auf dem Kinderspielplatz des Parks an der Marienhöhe ein Sommer- und Kinderfest. Der Park wurde nach dem Krieg auf TrĂŒmmerschutt angelegt. Im Winter gab es an der Rodelbahn auch GlĂŒhwein und heißen Tee. Das Bild zeigt den Bratwurststand und fĂŒr den Kinderdurst gabs außerdem die Berliner Fassbrause. Die Kinder erfreuten sich an allerlei Geschicklichkeitsspielen und natĂŒrlich an den Gewinnen. FĂŒr die Eltern aber auch fĂŒr andere Erwachsene standen die SPD-Mitglieder und besonders die MandatstrĂ€ger aus der Bezirksverordnetenversammlung fĂŒr den Bezirk Tempelhof von Berlin (~180.000 Einwohner) und dem Abgeordnetenhaus von Berlin, dem Berliner Landesparlament, Rede und Antwort. Wo sonst, als in heiterer, sommerlicher AtmosphĂ€re, konnte Politik so bĂŒrgernah vermittelt werden.“

Falls Sie sich durch die Evolution der analogen Wahlwerbung klicken möchten, dann ist unser Fotoalbum „Wahlplakate“ genau das Richtige fĂŒr Sie. FĂŒr Aufnahmen von Willy Brand und WeggefĂ€hrten sollten Sie unser Fotoalbum „Politik, 60er Jahre“ nicht verpassen. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir ĂŒbrigens die schönsten Aufnahmen zum Thema „Durstlöscher“ fĂŒr Sie zusammengestellt. 

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Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt uns Timeline-Mitglied Schneckes, warum das Kind so feierlich herausgeputzt wurde – und nein, es war weder eine Hochzeit, noch ein Dorffest, sondern ein Anlass, der zumindest in Deutschland eher nicht mit Feier und Freude in Verbindung gebracht wird…

Eine Beduinenmutter sitzt am Straßenrand mit einem festlich herausgeputzem Kind.

Mutter mit festlich gekleidetem Kleinkind, 1988   Â© Schneckes

„Am frĂŒhen Vormittag versammelte sich vor einem Haus mit einem alten, grob gezimmerten Tor eine grĂ¶ĂŸere Anzahl von Menschen. Es waren festlich herausgeputzte Beduinen, hauptsĂ€chlich MĂŒtter mit ihren Kleinkindern. Die Körper der Babys waren fest in TĂŒcher eingewickelt. Nur der Kopf, geschmĂŒckt mit bunten Federn und BĂ€ndern, schaute heraus. Oft hing ein Schnuller an einer Schnur. Einige Frauen hatten an den HĂ€nden und im Gesicht geometrische Tattoos. Sie warteten schwĂ€tzend in einer Schlange oder saßen am Straßenrand. Alle wirkten glĂŒcklich und stolz mit ihrem Nachwuchs. Wie sich herausstellte, war in diesem Haus eine Arztpraxis. Die Beduinen aus dem Umland hatten sich fĂŒr einen Arztbesuch festlich herausgeputzt.“

Falls Sie sich fĂŒr weitere historische Motive aus dem Syrien der 80er Jahre interessieren, dann klicken Sie sich doch einfach mal durch unsere Fotoalben „Syrien schwarzweiß, 80er Jahre„, „Damaskus, 80er Jahre“ oder „Syrien in Farbe, 80er Jahre„. Weitere, spektakulĂ€re Aufnahmen unseres Community-Mitglieds Schneckes sehen Sie auf seinem Profil. Und fĂŒr Bilder von den unterschiedlichsten Kopfbedeckungen ist unser Fotoalbum „HĂŒte historisch“ genau das Richtige fĂŒr Sie.

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Einzug der Erstkommunionkinder, 1948

Letzten Sonntag fand in vielen katholischen Kirchen die Erstkommunion statt â€“ ein aufregender Tag fĂŒr die jungen Kirchenmitglieder. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt uns Timeline-User HRath, wie lange im Voraus seine Mutter das Kommunions-Festmahl planen musste und was es mit dem GebĂ€ude im Hintergrund des Bildes auf sich hat.

Einzug der Erstkommunionkinder in die Kirche St. Anna mit der zerstörten Schule St. Anna im Hintergrund.

Einzug der Erstkommunionkinder in die Kirche St. Anna, 1948   Â© HRath

„Zu meiner Erstkommunion gab es Fleischpflanzerl zum Essen. Das weiß ich deshalb noch so genau, da meine Mutter schon drei Monate im Voraus ein Pfund Hackfleisch beim Metzger bestellte. Dies war notwendig, um sicher zu gehen, dass es an diesem Tag auch wirklich Hackfleisch gab. Im Hintergrund des Bildes sieht man die zerbombte St. Anna-Schule. In dem zerstörten GebĂ€ude wurden wir zu diesem Zeitpunkt wieder unterrichtet. Im Winter war es sehr kalt, da es keine Fenster gab und so saßen wir alle mit Jacken im Klassenraum.“

Falls Sie sich fĂŒr weitere Motive religiöser Initiationsriten interessieren, dann stöbern Sie doch in unserem Fotoalbum „Taufe“. Farbaufnahmen des zerstörten MĂŒnchen gibt es im Fotoalbum „Zerstörtes MĂŒnchen in Farbe“. Und bei Timeline Images auf Pinterest sehen Sie eine weitere Auswahl von Schwarzweiß-Bildern des ausgebombten MĂŒnchen.

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