Archiv fĂŒr den Autor: timeline

Mutter mit Sohn auf einer Wiese bei Resenöd, 1945

Was wie eine harmlose Dorfidylle aussieht, zeigt in Wahrheit Mutter und Sohn, nachdem sie einen britischen Luftangriff ĂŒberlebten. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-Mitglied HRath, was ihnen das Leben rettete und warum sie anschließend nach Resenöd, einem Stadtteil von Gerzen bei Landshut, kamen.

Auf einer Wiese in der NÀhe von Resenöd/ Gerzen im niederbayerischen Landkreis Landshut, hÀlt eine Mutter ihren Sohn im Arm.

Mutter mit Sohn bei Resenöd, 1945   Â© HRath

„WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurde unsere Nachbarschaft in MĂŒnchen-Schwabing von den Alliierten mit Bomben beschossen, da sich nicht weit von uns entfernt, in der Schellingstraße 39/41, die Redaktion des Völkischen Beobachters befand. Die Bombadierung geschah immer nach dem gleichen Muster: Erst kamen die Luftminen, dann die Brandbomben und die Sprengbomben. Ein englischer Fliegerangriff ist mir besonders im GedĂ€chtnis geblieben. Das war im Jahr 1943, ich war ca. 5 Jahre alt. Es wurde ein Luftschutzalarm ausgelöst und meine Mutter und ich rannten in den Keller. Als wir ankamen, wurde die TĂŒr hinter uns mit einem Holzriegel verschlossen. Wir saßen direkt hinter der TĂŒr. Als nun die EnglĂ€nder ihre Luftminen abwarfen und diese auf dem Boden aufschlugen, erzeugten sie eine massive Druckwelle. Die TĂŒr des Kellers wurde eingerissen und fiel auf meine Mutter, die mich im Arm hielt. Wir wurden begraben wie unter einem Sarg. Durch die Druckwelle riss den anderen Menschen im Keller die Lunge, meine Mutter und ich waren durch die umgestĂŒrzte TĂŒr geschĂŒtzt und ĂŒberlebten als einzige. Nach ca. acht Stunden im Keller wurden wir geborgen. Ich hĂ€tte nicht damit gerechnet, dass wir noch gerettet werden wĂŒrden. Kurze Zeit spĂ€ter schrieb mein Vater einen Brief an bekannte Bauersleute, bei denen er wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs gelebt hatte, und wir wurden nach Resenöd in Niederbayern evakuiert. Mit meinen Eltern habe ich nie ĂŒber diesen Vorfall gesprochen. Wenn sie mit Freunden darĂŒber sprachen, habe ich immer den Raum verlassen.“

In unseren Fotoalben Zerstörtes MĂŒnchen und Zerstörtes MĂŒnchen in Farbe werden die Auswirkungen der Bombardierungen auf das MĂŒnchner Stadtbild deutlich. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand MĂŒnchen, 50er Jahre sehen Sie, wie sich die Weltstadt mit Herz langsam aber sicher erholte.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Familie feiert Weihnachten, 1962

Kurz vor dem Fest der Liebe lassen wir es uns nicht nehmen, Ihnen ein obligatorisches Weihnachtsmotiv zu prĂ€sentieren – dieses Mal von Timeline-Userin Fremmer, die uns von den gemĂŒtlichen Punsch- und Keksrunden mit ihrer Familie erzĂ€hlt. Welche Rolle dabei ihre Tante gespielt hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Feierlaune gab es fast immer bei den Fremmers. Speziell wenn die Tante aus Stuttgart da war. Sie kam nicht zu oft, zu hohen Festtagen wie Weihnachten natĂŒrlich, brachte fĂŒr Neffe und Nichte stets ein kleines besonderes Geschenk mit und war deshalb ein gern gesehener Gast. Und mit ihr Weihnachten zu feiern, das hieß Punsch (heiß und mit viel Alkohol nur fĂŒr die Großen) und dazu die unvermeidlichen PlĂ€tzchen, die erst jetzt gegessen werden durften. DafĂŒr dann bis Ostern. Selbst der Hund war da nicht mehr begeistert.

Familie feiert Weihnachten, 1962   Â© Fremmer

„Feierlaune gab es fast immer bei den Fremmers. Speziell wenn die Tante aus Stuttgart da war. Sie kam nicht zu oft, außer an hohen Festtagen wie Weihnachten, und brachte dann fĂŒr Neffe und Nichte stets ein kleines besonderes Geschenk mit. NatĂŒrlich war sie deshalb ein gern gesehener Gast! Mit ihr Weihnachten zu feiern hieß, Punsch zu trinken (heiß und mit viel Alkohol, aber nur fĂŒr die Großen!) und dazu die unvermeidlichen PlĂ€tzchen zu essen, die erst jetzt angetastet werden durften â€“ dafĂŒr aber dann bis Ostern.“

Weitere EindrĂŒcke, wie man in den 60ern Weihnachten gefeiert hat, gibt’s in unserem Fotoalbum Weihnachten, 60er Jahre. Bei Timeline Images auf Pinterest finden Sie außerdem eine Bildersammlung der schönsten WeihnachtsbrĂ€uche.

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Moodboard: Schnee

Hauptaugenmerk unseres neuen Moodboards: Mannigfaltige Schneestrukturen  © Cumbat, Aldiami

Jetzt, wo die kalte Jahreszeit hereingebrochen ist und es immer spĂ€ter hell und frĂŒher dunkel wird, muss man das beste aus seinen Tagen machen. Das lassen wir uns nicht zwei Mal sagen und wagen uns raus in die KĂ€lte, um die diversen Vorteile von schneebedeckten Landschaften auszunutzen – denn Skifahren, Rodeln oder Schneeschuhwandern lĂ€sst’s sich schlecht im Sommer. Bei schönstem Kaiserwetter beginnen wir unsere Skitour in den österreichischen Alpen, wĂ€hrend unsere Blicke ab und zu auf die schneebedeckten Gipfel schweifen, die vor dem strahlend blauen Himmel emporragen. Da sag‘ noch mal einer, der Winter sei die dunkelste Jahreszeit!

In unserem Fotoalbum Sandformationen finden Sie außerdem Aufnahmen von weiteren Strukturen – diesmal aus Sand, denn man darf sich ja auch auf den Sommer freuen.

Als Inspiration fĂŒr Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, ĂŒberraschenden ZusammenhĂ€ngen und stöbern Sie in unseren ausgewĂ€hlten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.

Jugendliche in FĂŒrstenwalde, 1953

Drei Jugendliche spazieren auf einem Feldweg bei FĂŒrstenwalde – in unserer Geschichte zum Bild erzĂ€hlt Timeline-Fotograf Juergen, was hinter dem harmlosen Schlendern steckt und was (oder wer) ihn von einem Studium an der heutigen FilmuniversitĂ€t Babelsberg abhielt.

Drei junge MĂ€nner einer Fotogruppe der Oberschule FĂŒrstenwalde auf einem Ausflug an einem Turm.

Jugendliche in FĂŒrstenwalde, 1953   Â© Juergen

„Nachdem ich selbst die AnfĂ€nge der Fotokunst in einer Arbeitsgemeinschaft an der Oberschule in FĂŒrstenwalde erlernt hatte, konnte ich dann noch als Oberprimaner Unterricht in Fotografie in der Station Junger Techniker sowie im Pionierhaus und der Oberschule geben. Es fanden sich immer junge Menschen, die sich fĂŒr die Lichtbildnerei interessierten. Einer der drei Jungen, hier auf dem Bild vor den WassertĂŒrmen der Stadt, wurde spĂ€ter Kameramann bei der DEFA, nachdem er seine Ausbildung an der Hochschule fĂŒr Filmkunst in Potsdam-Babelsberg absolviert hatte. Mir selbst wurde ein Studium dort durch die negative politische Beurteilung der FDJ-Schulgruppe 1954 verwehrt. Die Kopie dieser Beurteilung fand ich bei der Akteneinsicht in meinen Papieren der Bundesbehörde fĂŒr die Stasi-Unterlagen in Berlin.“

 

 

Weitere Bilder rund ums Knipsen gibt’s in unserem Fotoalbum Fotografieren und Filmen und auf unserer Pinterest-Pinnwand Fotografie und Film Historisch. FĂŒr DDR-Interessierte sind unsere Fotoalben DDR 50er Jahre, DDR – Alltagsleben und DDR – Erinnern genau das Richtige.

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Unsere Fotografen: Schneckes

Der stolze Blick einer Beduinenfrau. Beduine entspannt im Teehaus bei einer Zigarette. Witziges Posen eines Einheimischen. Beduine im Teehaus mit einem Kaffee und Shisha. Schwester mit ihren behinderten Bruder. WĂ€hrend die GlĂ€ubigen beten, hat sich der ZuckerbĂ€cker schon positioniert. Auch die jungen MĂ€dchen sind voller Vorfreude. Ein Mann sitzt alleine vor einem Teehaus in der syrischen Stadt Deir ez-Zor. Ein Mann zieht Fladenbrot auf einem Karren hinter sich her. Ein Mann verkauft Stangeneis am Straßenrand in Torkham, Pakistan. StraßenhĂ€ndler verkaufen vom Handkarren aus Melonen. WĂ€hrend in der Moschee gebetet wird, ist der Metzgerladen neben dem Eingang verwaist, nur Kinder "bewachen" ihn Ein Indio-MĂ€dchen schnitzt wĂ€hrend des ViehhĂŒtens einen KĂŒrbis in der Stadt Huancayo in Peru. AnkĂŒndigung des Konzert von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg in einer Zeitung. Die Schlagzeile lautet:"Bob Dylan - Ein Mythos erscheint seinen JĂŒngern". Blick ĂŒber das Publikum vor einem Auftritt von Bob Dylan auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg. Ein einzelner Arbeiter montiert die Sitze im MĂŒnchner Olympiastadion. Arbeiter montieren Platten auf dem MĂŒnchner Olympiastadion. Siegesgewissheit vor dem Spiel Das Wappen der Confraternitas Mortis et Orationis Proteste fĂŒr die Black Panther-Bewegung und gegen den Vietnamkrieg vor dem Heidelberger Amerikahaus.

Unser Fotograf Ulrich Schneckenberger, bei Timeline Images auch bekannt unter seinem Pseudonym Schneckes, durfte schon frĂŒh mit der heißgeliebten Kamera seines Vaters, einer Ikonta mit Lederbalg, herumexperimentieren. Daraufhin zog ihn das Fotografieren so sehr in seinen Bann, dass er von seinem Konfirmationsgeld eine Spiegelreflexkamera kaufte, sein Taschengeld fĂŒr Filme und Entwicklungskosten ausgab, seine AusrĂŒstung mittels Ferienjobs vervollstĂ€ndigte und eine Dunkelkammer einrichtete.

WĂ€hrend seines Sport- und Mathestudiums an der UniversitĂ€t Heidelberg verfolgte er sein Hobby intensiv weiter, und das sogar ziemlich erfolgreich: Ulrich Schneckenberger war Assistent fĂŒr Fotografie am Sportinstitut, veröffentlichte Bilder in Zeitungen und nahm an Fotowettbewerben teil, bei denen er mindestens einmal den ersten Platz errang. Außerdem stellte er 1977 und 1978 seine Bilder bei zwei Gemeinschaftsausstellungen mit weiteren regional bekannten KĂŒnstlern und Fotografen in Heidelberg aus. Mit der Zeit merkte Schneckes, dass er Menschen gerne in Alltagssituationen, neudeutsch Street Photography genannt, ablichtete. Die meisten seiner Portraits entstanden auf seinen Reisen nach Asien (auf dem Landweg nach Pakistan, Indonesien und Thailand) und SĂŒdamerika (Brasilien, Paraguay, Bolivien, Peru und Ecuador) sowie im sĂŒdlichen Europa (Frankreich, Spanien, Portugal und Italien). Daneben fotografierte er auch das Geschehen rund um Heidelberg und in Deutschland.

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Europapokalspiel in MĂŒnchen, 1972

Bei den ganzen Details, die nach und nach durch die EnthĂŒllungsplattform Football Leaks ans Licht kommen, fragt sich manch eine/r bestimmt, ob die Vermarktung des Profifußballs schon immer so ein undurchsichtiges und teilweise korruptes GeschĂ€ft war. Wie dem auch sei, Fußball ist die beliebteste Sportart in Deutschland und zieht tagtĂ€glich Millionen Menschen in seinen Bann – so auch Timeline-Mitglied Schneckes. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt er, was er bei dem EuropapokalrĂŒckspiel zwischen dem FC Bayern MĂŒnchen und Galatasaray Istanbul am 27. September 1972 in MĂŒnchen erlebte.

Beckenbauer wartet auf den Schiedsrichterpiff

Warten auf die Freigabe   Â© Schneckes

Beckenbauer lÀuft an.

Anlauf   Â© Schneckes

Beckenbauer fĂŒhrt aus. Torwart ohne Reaktion

Tor!   Â© Schneckes

„Der erste nacholympische Höhepunkt im Olympiastadion von MĂŒnchen war sicherlich das Europapokal-RĂŒckspiel des 1. FC Bayern MĂŒnchen gegen Galatasaray Istanbul am 27. September 1972. Das Olympiastadion war ausverkauft, denn nach dem 1:1 Hinspiel war Spannung angesagt. Ich hatte einen Platz neben dem Marathontor. Leider, aus fotografischer Sicht, weit weg vom Geschehen auf dem Rasen. In der zweiten Halbzeit war ich mutig und sprang ĂŒber die BrĂŒstung hinunter ins Stadion und lief frech hinter das Tor vom Galatasaray-Keeper Yasin Özdenak. Ich hatte GlĂŒck. Erstens, weil mich die Sportfotografen gewĂ€hren ließen (die Aussage: ‚ich mache nur private Bilder
‘ schien sie zu beruhigen), und zum anderen, weil jetzt drei weitere Tore fielen. Gerd MĂŒller und Franz Roth erzielten Tore aus dem Spiel heraus und Franz Beckenbauer verwandelte souverĂ€n einen „Elfer“, direkt vor meinem Objektiv! Gegen Ende des Spiels kamen dann doch Ordner und fĂŒhrten mich zurĂŒck auf die RĂ€nge. Auch gut, so konnte ich die fahnenschwingenden Fans einfangen, die das 6:0 ĂŒberglĂŒcklich bejubelten.“

Weitere Aufnahmen vom beliebtesten Ballsport (zumindest in Deutschland) gibt es in unseren Fotoalben Fußball Historisch oder auf unserer Pinterest-Pinnwand Fußball.

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Erster motorisierter Flug in Deutschland, 1908

Am kommenden Sonntag vor 100 Jahren setzte Technikpionier Hans Grade einen Meilenstein in der deutschen Fluggeschichte, als er mit seinem selbst gebauten „Flugzeug“ auf dem Cracauer Anger in Magdeburg abhob. Timeline-Mitglied Klopstock13 beschreibt dieses denkwĂŒrdige Ereignis in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Hans Grade am 02. November 1908 beim ersten motorisierten Flug in Deutschland auf dem Kleinen Cracauer Anger in Magdeburg in seinem selbst gebauten Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor.

Erster motorisierter Flug in Deutschland, 1908   Â© Klopstock13

„Am 28. Oktober 1908, einem Mittwoch, mittags 13:45 Uhr, schrieb Hans Grade mit seinem Dreidecker auf dem Magdeburger Kleinen Cracauer Anger deutsche Fluggeschichte. Erstmals hob sein einmotoriger Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor beim vierten Versuch nach 100 Metern Anlauf, 25 Meter vor seiner Abfahrtstelle, die in dem Abhang einer kleinen Mulde bestand, etwa ein Meter in die Höhe ab, um plötzlich acht Meter anzusteigen. Die durchfliegende Strecke betrug 50-60 Meter bei einer Anfahrgeschwindigkeit von etwa 40km/h. Ein unbekannter Fotograf hielt am 28. Oktober 1908 dieses historische Ereignis fest.“

Weitere Aufnahmen von den Fahrzeugen der LĂŒfte gibt es in unseren Fotoalben Historische Flugapparate und Best of Flugzeuge.

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Lederhos‘ oder trachtenlos?

Die (un-)modische Wiesn in den 70er Jahren

Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. GĂ€ste des Oktoberfests im Festzelt. Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein Ă€lterer Mann raucht eine Zigarre inmitten von feiernden Menschen mit BierkrĂŒgen in einem Festzelt auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Eine Frau in Dirndl tanzt auf dem Tisch in einem Festzelt. Feiernde Oktoberfestbesucher mit TrachtenhĂŒten. Feiernde Oktoberfestbesucher im Festzelt. Ein Mann mit Sonnenbrille verlĂ€sst eine öffentliche Toilette wĂ€hrend des MĂŒnchner Oktoberfestes. Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem MĂŒnchner Oktoberfest zu. Ein junger Mann mit einem Bierkrug in der Hand vor einem Riesenrad auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein junges Paar fĂ€hrt Autoscooter auf dem Oktoberfest. Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest. Freunde stehen auf dem Oktoberfest in einer Reihe.

Die Wiesn ist in vollem Gang, und wer heuer ĂŒber die Theresienwiese strömt, kann sich ihnen nicht entziehen: Dirndl und Lederhosen, so weit das Auge reicht. Doch das war nicht immer so. Noch bis in die 2000er Jahre kamen erstaunlich viele Leute in zivil auf die Wiesn â€“ was natĂŒrlich die berechtigte Frage zulĂ€sst, warum die Tracht das obligatorische Must-wear fĂŒr Besucher aus nah und fern geworden ist. Unsere Timeline-Fotografen Schneckes, frittrang, nkarsten und Christoph zeigen mit ihren Aufnahmen, dass vor gar nicht allzu langer Zeit höchstens mal eine Feder eines Trachtenhuts aus der Menge im Bierzelt herauslukte oder man bei einer von geschĂ€tzt 200 Wiesnbesucherinnen schemenhaft die GrundzĂŒge eines Dirndls erahnen konnte â€“ heute wĂ€re das kaum mehr vorstellbar.

Was denken Sie: Warum trÀgt man erst seit knapp 20 Jahren Tracht auf dem Oktoberfest?

Moodboard: Ebbe

SchnorchelausflĂŒge, Wattwanderungen und außergewöhnliche Sandformationen  © hwh089, Juergen, Dillo

Das Meer entfaltet nicht nur im Sommer seinen Reiz. Getreu dieses Mottos brechen wir auf in unseren Urlaub am Wasser, genauer gesagt, an der Nordsee. Nach anstrengenden SchnorchelausflĂŒgen im Neoprenanzug genießen wir bei langen SpaziergĂ€ngen im Watt die Einsamkeit und bewundern die kĂŒnstlerisch anmutenden Formationen, die das Meer im nassen Sand hinterlassen hat. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und sind so abgelenkt, dass wir die ankommenden Wellen ĂŒberhaupt nicht wahrnehmen. Und so wird im Nu aus unserer friedlichen Wattwanderung ein Sprint an das Nordseeufer.

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „Ebbe“ finden Sie zusĂ€tzlich eine Sammlung der schönsten Motive.

Als Inspiration fĂŒr Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, ĂŒberraschenden ZusammenhĂ€ngen und stöbern Sie in unseren ausgewĂ€hlten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.