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Unterwegs in MĂŒnchen: PlĂ€tze und Parks

Die RĂŒckansicht der Bavaria, die weltliche Patronin Bayerns. Vor ihr befindet sich die Theresienwiese, auf der das Oktoberfest, erkennbar das LöwenbrĂ€ubierzelt, stattfindet. Die Fahnen mit dem Hakenkreuz weisen daraufhin, dass die Aufnahme aus dem Nazionalsozialismus stammt. Im Hintergrund ist die Siluette der Stadt MĂŒnchen erkennbar (undatierte Aufnahme). Eine Mutter steht mit ihrem Kind und Kinderwagen an einem GewĂ€sser im Schlosspark Nymphenburg. Im Hintergrund ist ein Teil der Schlossanlage zu sehen. Ein MĂ€dchen mit Pusteblume in der Hand steht im Englischen Garten in MĂŒnchen. Blick vom Monopteros auf die Frauenkirche und Theatinerkirche. Ein Mann sieht sich Kirschen auf dem Viktualienmarkt in MĂŒnchen an. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten GĂ€nse im Schlosspark Nymphenburg in MĂŒnchen. Ein junges MĂ€dchen mit Kopftuch beim Anstoßen im Biergarten des Waldgasthofes Buchenhain sĂŒdlich von MĂŒnchen. Im SpĂ€tsommer sitzen Menschen auf GartenstĂŒhlen vor den ArkadengĂ€ngen im Hofgarten in MĂŒnchen. Baustelle mit Arbeitern. Das Olympiastadion und der Olympiapark in MĂŒnchen wĂ€hrend der Sommerspiele 1972. Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens. Blick vom Nymphenburger Schloss in den Park. Der Liesl-Karlstadt-Brunnen auf dem Viktualienmarkt vor dem Maibaum. Verschiedene GemĂŒsesorten an einem Verkaufsstand auf dem MĂŒnchner Viktualienmarkt. An einem Föhntag beim CafĂ© Anast im Hofgarten. Wintersport auf den zugefrorenen KanĂ€len. EisstockschĂŒtzen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund. Die drei musizierenden Kinder auf der Nordseite des Haupttores. Sommer im Biergarten am Nockherberg Menschen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten Blick vom Monopteros in den Englischen Garten mit den TĂŒrmen der Stadt im Hintergrund Schloß Nymphenburg von der Parkseite

Die BiergĂ€rten im Englischen Garten, der Viktualienmarkt in der Altstadt oder die Bavaria auf der Theresienwiese – MĂŒnchen strotzt nur so vor urigen PlĂ€tzen und historischen Monumenten. Im letzten Beitrag unserer Fotoalbenreihe geht’s noch einmal quer durch MĂŒnchen, in CafĂ©s und BiergĂ€rten, in GĂ€rten und Parks, zu DenkmĂ€lern und MĂ€rkten.

CafĂ©s und BiergĂ€rten in MĂŒnchen

GĂ€rten und Parks in MĂŒnchen

DenkmĂ€ler in MĂŒnchen

MĂŒnchner Viktualienmarkt

Bau des MĂŒnchner Olympiaparks, 1971-1972

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” haben wir Sie mitgenommen auf einen Streifzug zu den schönsten PlĂ€tzen, durch die angesagtesten Stadtteile und zu den geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€uden des bayerischen Millionendorfs. Bleiben Sie gespannt, welche Kollektionen wir Ihnen demnĂ€chst prĂ€sentieren werden.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975

Heute Abend zelebrieren viele Muslime das Ende des Ramadan mit dem Fest des Fastenbrechens, dem Eid al-Fitr. Auch unser Timeline-Fotograf Schneckes konnte vor 44 Jahren mit seiner pakistanischen Gastfamilie das Zuckerfest feiern. Davor musste er sich jedoch noch herausputzen – unter anderem auch, um sich als traditioneller Tuk-Tuk Fahrer ablichten zu lassen.

In landestypischer Kleidung spiele ich den Taxifahrer.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975   Â© Schneckes

„An diesem Tag ist alles anders. Alle sind in festlicher Kleidung auf der Straße. Kinder schauen aufgeregt und gespannt in den Himmel: Ist die Sichel des Neumonds zu sehen? Kann das Zuckerfest, das Eid al-Fitr beginnen? Dann das freudige Rufen: ‚Da ist sie, ich sehe die Sichel!‘ LĂ€ngst haben fliegende HĂ€ndler ihre VerkaufsstĂ€nde nahe der Moschee aufgebaut, wo sich die GlĂ€ubigen zu Gebet versammeln. Alles ist herausgeputzt. Auch ich werde in einen Salwar Kamiz, das traditionelle Hemd-Hosen Gewand, gesteckt. Und natĂŒrlich muss ich noch zum Barbier, um mir den Bart stutzen zu lassen. Ein Spektakel, das sich herumspricht und von einer großen Schar neugierig und lachend begleitet wird. Hoffentlich wird mir nicht die ganze Pracht weggeschnitten, wie viele Umstehende es spaßhaft fordern. Frisch herausgeputzt wird ein Erinnerungsfoto geschossen: Ich als Tuk-Tuk Fahrer fordere meinen Lohn fĂŒr die Fahrt. Dann geht es zu meiner Gastfamilie, bei der nun ausgiebig und freudig das Zuckerfest gefeiert wird.“

Weitere Bilder aus Pakistan finden Sie in unserem Fotoalbum Pakistan, 70er Jahre. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand Durstlöscher können Sie bei diesen heißen Temperaturen zumindest visuell Ihren Durst stillen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Unsere Fotografen: Winter

Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die ChariteÂŽzu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende fĂŒr den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen. Ein Zug gefĂŒhrt von einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe (BR) 01 1518-8 fĂ€hrt vorbei an einem verschneiten Haus am BahnĂŒbergang bei Triptis. Nachtaufnahmen von betriebenen Dampfloks sind heute 2015 schon etwas besonderes aber damals noch gut möglich Schloss Neuschwanstein Der Walchensee ist der obere See zum Walchenseepumpspeicherkraftwerk und ein beliebtes Touristenziel. Berlin Straßenschild nach historischen Vorlagen. Die Doppeldecker sind wie auch die roten fĂŒr London typisch fĂŒr Berlin. Gepflasterten BĂŒrgersteige findet man noch viele in Berlin Blick auf den Preussischen Landtag, dem heutigen (2018) Abgeordnetenhaus Berlin. Das GebĂ€ude grenzt auf Ost-Berliner Seite direkt an die Mauer. Die Aufnahme wurde von West-Berlin aus gemacht Berlin Schlossstrasse Advent 1983 ÖPNV, BVG.Ein ganzes Stadtviertel hat sich bis heute gewandelt. Wer kennt 2018 noch die GeschĂ€fte, die es damals in der Schlossstrasse Ecke Rheinstrasse, Bornstrasse, Bundesallee gab, Vieles wurde nur umgebaut, Anderes abgerissen und neu gebaut, Hertie, Titania Palast, Radio Rading, Wertheim, Leineweber u.v.a. nach nur wenige Monate dauernde Verhandlungen Ende 1983 ĂŒbernimmt die West Berliner BVG die S-Bahn von der DR in der Nacht vom 8.1.84 zum 9.1.84 zunĂ€chst werden nur 2 Rumpfstrecken des Netzes befahren. Hier ein par Impressionen im Umfeld dieser historischen Nacht und den folgenden Tagen. ZunĂ€chst zusĂ€tzlich zum Farbbild (schon bei Timeline) nun auch Schwarz-Weiß-Bilder des letzten DR-Zuges aus Wannsee nach Charlottenburg Bilder eines Harzurlaubes Der Standort ist entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Grunewald und Nikolasssee. Eine BVG-S-Bahn kommt gerade entgegen - Typ Stadtbahn. Das Wichtigste steht schon in den Schlagworten. 2015 sieht die Gegend nun ganz anders da. Daher ist es sinnvoll sich auch noch das Haus hinter der GedĂ€chtniskirche anzusehen. Es enthielt - hier leider nicht mehr zu sehen - den Durchlass zur Kantstrasse. Es ist inzwischen abgerissen Worden und machte HochhĂ€usern Platz In einem Kraftakt hat die BVG im Winter 84-85 die Wannseebahn wieder fĂŒr den Fahrgastverkehr hergerichtet Fahrzeugmangel zwingt die BVG sogenannte Passviertel einzusetzen. Bezeichnend fĂŒr die Eile sind auch die provisorischen Zugzielschilder Neptunbrunnen und Berliner Dom auf der Spreeinsel. Blick ĂŒber eine Straße auf den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in West-Berlin. 1988 ist das Jahr des JubilĂ€ums 150 Jahre Eisenbahn in Preussen. Die DR und viele Eisenbahnvereine in Westberlin haben vieles auf die Gleise gesetzt um ihre Pretiosen den Westberlinern zu zeigen. Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten MauerstĂŒck beobachtet die Öffnung der Grenze fĂŒr den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen beobachten die Öffnung der Grenze fĂŒr den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Soldaten öffnen die Mauer fĂŒr den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen stehen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor nach der Wende vom 9. November 1989. Menschenmenge auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor am ersten Weihnachten nach dem Mauerfall.

Seinen ersten Fotoapparat, eine kleine Altissa Box, bekam unser Timeline-Fotograf Winter Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. WĂ€hrend seiner Schulzeit in Göttingen und MĂŒnchen lernte er dann, in den Dunkelkammern mit Fotochemikalien umzugehen, wĂ€hrend er Ende der 60er Jahre, kurz vor dem Abitur, zu Weihnachten den ersten Apparat mit NachfĂŒhrbelichtungsmesser – eine Dacora super Dignette – geschenkt bekam. Sein lang gehegter Wunsch nach einer eigenen Dunkelkammer ging bereits wĂ€hrend seines Medizinstudiums in Berlin in ErfĂŒllung und Ende der 70er Jahre hatte er endlich das Geld zusammen, um sich einen Traum zu erfĂŒllen – eine Messsucherkamera.

Wie man bereits erahnen kann, beschĂ€ftigt sich Thomas Winter – so sein bĂŒrgerlicher Name – bereits seit seiner Kindheit mit der Fotografie: Es war und ist ein Hobby, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Seine Themen sind ĂŒbrigens bis heute, neben der ĂŒblichen Familienfotografie, StĂ€dte, Architektur, Landschaften, das Zusammenwachsen der BDR und DDR und vor allem: Eisenbahnen. In seiner Jugend machte Winter mit einem Freund von Westberlin aus hĂ€ufig sogenannte „Dampflokjagden“ in die DDR, was seine Stasiakte spĂ€ter auch minutiös wiedergab: „
reist mit viel Fototechnik ein, in die Kreise Saalfeld, 
“. Weiterlesen…

Unterwegs in MĂŒnchen: GebĂ€ude

Die Neuhauser Straße in MĂŒnchen, links das Karlstor. Rechts vor dem Karlstor das Hotel 'Deutscher Hof', in der Mitte das Kaufhaus Oberpollinger. Die Buchhandlung Heinrich Hugendubel am Salvatorplatz 2 in MĂŒnchen. Die Aufnahme stammt aus den 1920er Jahren. Blick in die Sendlinger Straße in MĂŒnchen, GebĂ€ude der MĂŒnchner Neuesten Nachrichten. Im Hintergrund der Turm des Neuen Rathauses am Marienplatz. Laden und Ausschank Landsbergerstr. 59 Blick aus der Brienner Straße auf einen der Ehrentempel auf dem Königsplatz. Blick in einen der Ehrentempel auf dem Königsplatz, im Hintergrund die Glyptothek. Die Fassade der Weingroßhandlung und Likörfabrik Hans Kroher in MĂŒnchen. St. Jakob am Anger (abgerissen), MĂŒnchen: Kirchen, Deutschland, Bayern Michaelskirche, MĂŒnchen: Kirchen, Deutschland, Bayern Eine Baustelle in der MĂŒnchner Theatinerstraße. Autos und Fahrradfahrer auf der Sonnenstraße in MĂŒnchen. Baustelle des Neckermann Kaufhauses an der Neuhauser Straße in MĂŒnchen. Der Karlsplatz wĂ€hrend des Umbaus. Blick auf den Rindermarkt und die Sendlinger Straße in MĂŒnchen. Der BMW-Vierzylinder vom Olympiapark. Auf dem Marienplatz genießen Menschen an einem Sonntag den Sommer.. Der Springbrunnen am Stachus. Kinder spielen am Nadisee im Olympiadorf. EisstockschĂŒtzen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund. Ein Cabrio fĂ€hrt auf der Straße vor dem Einkaufszentrum Schwabylon in MĂŒnchener Stadtteil Schwabing.

MĂŒnchen verĂ€ndert sich stĂ€ndig – und mit ihr die GebĂ€ude und Bauwerke, die das Stadtbild prĂ€gen. Der Stachus mit seinem legendĂ€ren Kaufhaus Oberpollinger, die ersten Hugendubel-Buchhandlungen in den 20er Jahren, die GeschĂ€fte auf der Sonnenstraße oder der Rindermarkt in der Altstadt: Diese und weitere historische Stadtansichten, von abgerissenen Kirchen und zerstörten „Tempeln“, zeigen wir Ihnen in folgenden, fĂŒr Sie zusammengestellen Fotoalben.

Kirchen in MĂŒnchen

NS-Architektur in MĂŒnchen

GeschĂ€fte in MĂŒnchen historisch

Bauen in MĂŒnchen, 70er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” zeigen wir Ihnen die schönsten PlĂ€tze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€ude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nĂ€chsten Beitrag dreht sich alles um MĂŒnchner PlĂ€tze und Parks.

Bob Dylan in NĂŒrnberg, 1978

Wenn das mal kein Zufall ist: am 24. Mai wird Bob Dylan 78 Jahre alt – und 1978 hat unser Timeline-Fotograf Schneckes ihn live auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg gesehen. Das wortgewandte Genie, das 2016 als erster Musiker den Literaturnobelpreis erhielt, spielte damals das erste Mal in Deutschland. Sie fragen sich, wie unser Fotograf so scharf gestochene Bilder von Dylan machen konnte? In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzĂ€hlt er es uns:

Bob Dylan bei einem Konzert auf dem Zeppelinfeld in NĂŒrnberg allein auf der BĂŒhne.

Bob Dylan in NĂŒrnberg, 1978   Â© Schneckes

„Als 1978 angekĂŒndigt wurde, dass Bob Dylan im Rahmen seiner Welttournee zum ersten Mal in Deutschland auftreten wĂŒrde, war klar, dass ich bei dem Konzert auf dem NĂŒrnberger Zeppelinfeld dabei sein wĂŒrde. SpĂ€ter, bei der Zugabe, wollten wir nach vorne drĂ€ngen, um den Meister auch mal von der NĂ€he zu sehen. Der frei zugĂ€ngliche Platz vor der BĂŒhne war natĂŒrlich schon dicht bevölkert. Aber da war ja noch der Fotografen und VIP Bereich! Dort will ich hin! Also kroch ich zwischen und unter den Verkaufswagen durch. Geschafft! Einmal dort kĂŒmmerte sich niemand mehr um meine fehlende Berechtigung. Die Profis fotografierten und fachsimpelten. Von einem bekam ich ein Fischauge fĂŒr meine Kamera – ich fĂŒhlte mich dazugehörend. Auf der BĂŒhne zauberte Eric Clapton auf der Gitarre, dann ruhige bluesige Töne von Campion Jack Dupree. Bei mir stieg die Spannung. Die BĂŒhne fĂŒr Dylan und seine Band wurde gerichtet. Techniker und Musiker liefen umher. Wird wohl noch ‘ne Weile dauern. Plötzlich, unvermittelt steht er da. Ohne Ansage legt die Band los. Sprechsingend schleuderte er förmlich den Song in die Masse. Das Publikum tobte. Ich war begeistert, euphorisch. Ich merkte, dass ich der einzige Fan in der Runde der Fotografen war. Die anderen machten ja nur ihren Job. Noch ein paar Bilder, dann schnell zurĂŒck zur Clique. Mitsingen. Mitfreuen. Ein tolles Festival erleben. Bei der Zugabe schoben wir uns wieder nach vorne. Dylan und Clapton spielten zusammen. Wie formulierte es die lokale Presse? ‚Ein Mythos erscheint seinen JĂŒngern‘.“

Schneckes ist nicht der einzige, der gerne Konzerte von Musiklegenden besucht hat. Unser Communitymitglied Hermann Schröer hat 1965 die Rolling Stones bei ihrem Konzert in MĂŒnster abgelichtet: Hier geht’s zum Fotoalbum Rolling Stones Konzert 1965.

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Unterwegs in MĂŒnchen: Persönlichkeiten

Die deutsche Frauenrechtlerin Anita Augspurg, spĂ€tere MitbegrĂŒnderin der Internationalen Frauenliga fĂŒr Frieden und Freiheit, in ihrem MĂŒnchner Haus. Prinzregent Luitpold von Bayern (1821-1912) beim FĂŒttern der Enten im Englischen Garten. Der 'Simpl' in Schwabing wĂ€hrend seiner BlĂŒtezeit. Im Publikum befinden sich die Filmschauspielerin Kathi Kobus (vorne links), der Maler Schmutzler und der Kapellmeister Koppe. Die Damenklasse einer Schwabinger Kunstschule beim Aktzeichnen, vermutlich in der Damen-Akademie in der Barerstraße 21. Eine Frau und ein Kind fahren auf einem Schlitten einen Hang auf der Theresienwiese in MĂŒnchen hinab. Touristen stehen vor dem Neuen Rathaus und blicken auf das Glockenspiel. Misswahl beim Faschingsball der Abendzeitung "Die große Glock" in der Regina Bar in MĂŒnchen. Lutz Heck (1892-1983), deutscher Zoologe. Heck leitete als Dirketor den Zoologischen Garten Hellabrunn in MĂŒnchen und spĂ€ter den Zoologischen Gartens in Berlin. (undatierte Aufnahme) Thomas Wimmer, OberbĂŒrgermeister der Stadt MĂŒnchen, hebt seinen Maßkrug mit der Aufschrift "SpatenbrĂ€u MĂŒnchen" zum Prosit. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten GĂ€nse im Schlosspark Nymphenburg in MĂŒnchen. Mitglieder der Band The Beatles schauen aus dem Fenster des Hotels Bayerischer Hof in MĂŒnchen. Auf dem Dach mĂ€nnliche und weibliche Fans. Eine Gruppe mit MĂ€dchen und Jungen im Stadtteil Schwabing in MĂŒnchen. Auf dem Wedekindplatz vor dem Drugstore fand am Eröffnungstag das Happening 'Resozialisierung eines Gammlers' statt. Tanzgruppe mit Tamburinen im Englischen Garten in MĂŒnchen. Jugendliche wĂ€hrend eines Happenings im Drugstore in Schwabing in MĂŒnchen. Auf dem Wedekindplatz vor dem Drugstore fand am Eröffnungstag das Happening 'Resozialisierung eines Gammlers' statt. Portrait der Mitglieder der Kommune 1, u.a. Fritz Teufel, in der Wohnung der Frauenkommune in der TĂŒrkenstraße 68a in MĂŒnchen. Siegesgewissheit vor dem Spiel Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens. Besucher der Olympiaparks wĂ€hrend den Olympischen Spielen. Eine Gruppe von SĂ€ngern singt Lieder. Aufgenommen mit einer Leicaflex SL, Objectiv Novoflex 640mm. Missionare singen vor der Alten Akademie Ein Obdachloser schlĂ€ft auf einer Bank vor der MĂŒnchner UniversitĂ€t in Schwabing Erzbischof Joseph Ratzinger (der spĂ€tere Papst Benedikt XVI. ) zelebriert am Marienplatz die heilige Messe. Sommer im Biergarten am Nockherberg Die Kölner Band BlĂ€ck Fööss wĂ€hrend einer Aufzeichnung fĂŒr de Bayrischen Rundfunk in MĂŒnchen. Menschen stehen wĂ€hrend eines Staus neben ihren Fahrzeugen auf der Autobahn A99 in Richtung SĂŒden bei der Ausfahrt Haar bei MĂŒnchen.

Heute stellen wir Ihnen die Personen vor, ohne die MĂŒnchen nicht das wĂ€re, was es damals war und heute ist: die MĂŒnchner, gebĂŒrtig und zugezogen, (halb-)prominente Persönlichkeiten und echte Typen, Frauen wie MĂ€nner, alt und jung. Sie alle machen MĂŒnchen zu der Weltstadt mit Herz, zu dem Millionendorf, fĂŒr das es weit ĂŒber die bayerische Grenze hinaus bekannt ist.

Menschen in MĂŒnchen

Die 60er Jahre in Schwabing – by Hubertus Hierl

Frauen in MĂŒnchen

MĂŒnchner Persönlichkeiten

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” zeigen wir Ihnen die schönsten PlĂ€tze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€ude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nĂ€chsten Beitrag dreht sich alles um die Bauwerke, in denen Geschichte geschrieben wurde.

GlaubensbrĂŒder in Rom, 1975

Prozessionen an christlichen Feiertagen sind vor allem in Bayern keine Seltenheit – man denke nur an die FronleichnamszĂŒge, die Jahr fĂŒr Jahr durch viele bayerische StĂ€dte ziehen. Doch was Timeline-Fotograf Schneckes wĂ€hrend der Karwoche in Rom erlebte, war selbst fĂŒr ihn wie eine Begegnung mit einer anderen Welt. Was die inbrĂŒnstig singenden Ordensleute der Bruderschaft „Confraternitas Mortis et Orationis“ so außergewöhnlich machte, lesen Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein Bruder beim Gesang

Glaubensbruder in Rom, 1975 © Schneckes

„1975 besuchte ich Rom wĂ€hrend der Karwoche. Auf dem Weg zum Vatikan sah ich, dass sich vor der Chiesa di Santa Maria Menschen sammelten und sich zu einer Prozession aufstellten. Es waren Ordensleute der Bruderschaft ‚Confraternitas Mortis et Orationis‘, die wohl in Monterosso (Cinque Terre) beheimatet waren. Alle waren in schwarzen Kutten gekleidet, bis auf die wenigen Oberen der Bruderschaft, die einen weißen Ornat trugen. Manche der Gesichter wurden von spitze Kapuzen verdeckt. Der Großteil der Teilnehmer waren MĂ€nner und Jugendliche. Aber auch einige Kinder waren dabei, begleitet von Frauen mit BlumenstrĂ€ußen, den weißen ‚Madonnen-Lilien‘. In der Mitte der Kolonne wurde ein riesiges, schwarzes Banner mitgefĂŒhrt. Die Menschen in den schwarzen Kutten, die dumpfen TrommelschlĂ€ge und der eintönige Singsang der Chorknaben erzeugte eine beklemmende, unwirkliche AtmosphĂ€re. Die Ordensoberen in ihrem kontrastierenden Weiß steigerten das Surreale der Situation noch. Im Dom, hinter dem Ziborium bei der Cathedra Petri, versammelten sich die GlĂ€ubigen zur heiligen Messe. Nach der heiligen Kommunion formierte sich die Bruderschaft zum Auszug. Am Petersplatz zeichnete sich in den Gesichtern der Touristen Befremden und UnverstĂ€ndnis ĂŒber dieses ungewöhnliche Glaubensspektakel ab.“

In unserem Fotoalbum Ostern gibt es weitere Aufnahmen des christlichen Glaubensfests. Und mit der Pinterest-Pinnwand GrĂŒn werden Sie optimal auf den FrĂŒhling eingestimmt.

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Unterwegs in MĂŒnchen: Oktoberfest

Filip Kester Zwillingschau auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. 1920-1939 Historisch, Oktoberfest, Vor einem Bierzelt bieten Frauen Brezeln zum Verkauf an. Hanns Hubmann - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 41/1936 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Blick auf die Ammer HĂŒhnerbraterei auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Besucher beim Feiern im Paulaner Zelt auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. HofbrĂ€uzelt FĂŒr jede GrĂ¶ĂŸe die passende Wiesn Brezn ... Ein kleines MĂ€dchen beißt genĂŒĂŸlich in eine riesige Zuckerwatte auf dem Oktoberfest. Zwei Kinder auf einem Motorrad mit Beiwagen auf dem Kinderkarussell, Oktoberfest 1959. Zwei lachende Kinder im Auto eines FahrgeschĂ€ftes auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Ein junges Liebespaar an einem Tisch in einem Bierzelt auf der Theresienwiese in MĂŒnchen. Die Unterhalter Biggi vom Schausteller Schichtl auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Ein Ă€lterer Mann schlĂ€ft auf einer Wiese neben seinem Hut auf dem MĂŒnchner Oktoberfest. Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in MĂŒnchen. Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest. Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem MĂŒnchner Oktoberfest zu. Leere Gassen und FahrgeschĂ€fte auf dem Oktoberfest-GelĂ€nde am Tag nach dem Attentat vom 26.09.1980. Auf dem Schild steht "Heute geschlossen", "Closed today" und "Aujourd'hui fermĂ©". Kettenkarussell auf der Wiesn bei DĂ€mmerung

Eine Fotoalbenserie ĂŒber MĂŒnchen wĂ€re nicht vollstĂ€ndig ohne einen Beitrag ĂŒber das wohl bekannteste Volksfest der Welt, dessen Weichen wohl im Jahr 1810 erstmals gestellt wurden. Und so ziehen die Wiesn jedes Jahr stolze fĂŒnf bis sechs Millionen Besucher aus der ganzen Welt an, die bei Bier, Brezn, Hendl und Zuckerwatte die bayerische GemĂŒtlichkeit feiern. Auch unsere Communitymitglieder befanden sich vor vielen Jahren unter den GĂ€sten und hielten mit ihren Kameras fest, was heutzutage auf dem „traditionellen“ Oktoberfest, der Oidn Wiesn, fortgefĂŒhrt wird.

Oktoberfest 1910er Jahre

Oktoberfest 20er Jahre

Oktoberfest 30er Jahre

Oktoberfest 40er Jahre

Oktoberfest 50er Jahre

Oktoberfest 60er Jahre

Oktoberfest 70er Jahre

Oktoberfest 80er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder WeißwurstfrĂŒhstĂŒck auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den AktivitĂ€ten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in MĂŒnchen” zeigen wir Ihnen die schönsten PlĂ€tze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtstrĂ€chtigsten GebĂ€ude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nĂ€chsten Beitrag geht es um die Menschen, die das Stadtbild prĂ€gten und prĂ€gen.

Martin Walser in Regensburg, 1963

Am kommenden Sonntag feiert einer der wohl bekanntesten deutschen Schriftsteller seinen 92. Geburtstag – Martin Walser. Unser Fotograf Hubertus Hierl konnte Walser wĂ€hrend einer Lesung vor mehr als 50 Jahren ablichten und erzĂ€hlt in unserer aktuellen Geschichte zum Bild eine kleine Anekdote dieser Begegnung.

Der Schriftsteller Martin Walser wÀhrend einer Lesung in Regensburg.

Walser in Regensburg, 1963  © Hubertus Hierl

„Pressekonferenz mit Martin Walser vor einer Lesung, initiiert von der Atlantis-Buchhandlung in Regensburg – damals bereits eine Institution, heute eine Legende. Fred Strohmaier, der Inhaber, hat mich zu dem Termin eingeladen. Die Signatur in Walsers Buch Ein Flugzeug ĂŒber dem Haus belegt es: Wir schreiben den 12. November 1963. Martin Walser – damals gerade mal 36 Jahre alt, Aussehen jugendlich, macht einen eher schĂŒchternen Eindruck, starker Raucher, die Literatur sein Zuhause. Martin Walser – damals schon berĂŒhmter Suhrkamp-Autor: 1960 erscheint sein schwergewichtiger Roman Halbzeit, 1961 Der Abstecher, 1962 Eiche und Angora. Martin Walser – damals schon mit Preisen ĂŒberhĂ€uft: 1955 Preis der Gruppe 47, 1957 Hermann Hesse-Preis, 1962 Gerhart Hauptmann-Preis. Als Fotograf bekommt man nicht viel mit, worĂŒber gesprochen wird. Man ist zu sehr in die Arbeit vertieft. Jedoch erinnere ich mich noch gut an die erste tiefschĂŒrfende Frage, die die damalige Star-Journalistin der Mittelbayerischen Zeitung, Eva Röhrich (was ist nur aus ihr geworden?), an Martin Walser stellt: ‚Womit schreiben Sie, Herr Walser?‘ Die Antwort kam prompt: ‚Mit einem Kugelschreiber.‘ Ja, mit solch Fragen versuchte man damals, sich einem Schriftsteller zu nĂ€hern. Heute stellt man Martin Walser ganz andere Fragen.“

Alle Bilder von Hubertus Hierl sehen Sie in unserer Bildergalerie. Und in unserem Fotoalbum Lesende Menschen, 60er Jahre können Sie andere Menschen beim Schmökern betrachten.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufĂŒgen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images