Lederhos‘ oder trachtenlos?

Die (un-)modische Wiesn in den 70er Jahren

Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in München. Gäste des Oktoberfests im Festzelt. Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem Münchner Oktoberfest. Ein älterer Mann raucht eine Zigarre inmitten von feiernden Menschen mit Bierkrügen in einem Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest. Eine Frau in Dirndl tanzt auf dem Tisch in einem Festzelt. Feiernde Oktoberfestbesucher mit Trachtenhüten. Feiernde Oktoberfestbesucher im Festzelt. Ein Mann mit Sonnenbrille verlässt eine öffentliche Toilette während des Münchner Oktoberfestes. Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem Münchner Oktoberfest zu. Ein junger Mann mit einem Bierkrug in der Hand vor einem Riesenrad auf dem Münchner Oktoberfest. Ein junges Paar fährt Autoscooter auf dem Oktoberfest. Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest. Freunde stehen auf dem Oktoberfest in einer Reihe.

Die Wiesn ist in vollem Gang, und wer heuer über die Theresienwiese strömt, kann sich ihnen nicht entziehen: Dirndl und Lederhosen, so weit das Auge reicht. Doch das war nicht immer so. Noch bis in die 2000er Jahre kamen erstaunlich viele Leute in zivil auf die Wiesn  was natürlich die berechtigte Frage zulässt, warum die Tracht das obligatorische Must-wear für Besucher aus nah und fern geworden ist. Unsere Timeline-Fotografen Schneckes, frittrang, nkarsten und Christoph zeigen mit ihren Aufnahmen, dass vor gar nicht allzu langer Zeit höchstens mal eine Feder eines Trachtenhuts aus der Menge im Bierzelt herauslukte oder man bei einer von geschätzt 200 Wiesnbesucherinnen schemenhaft die Grundzüge eines Dirndls erahnen konnte  heute wäre das kaum mehr vorstellbar.

Was denken Sie: Warum trägt man erst seit knapp 20 Jahren Tracht auf dem Oktoberfest?

Moodboard: Ebbe

Schnorchelausflüge, Wattwanderungen und außergewöhnliche Sandformationen  © hwh089, Juergen, Dillo

Das Meer entfaltet nicht nur im Sommer seinen Reiz. Getreu dieses Mottos brechen wir auf in unseren Urlaub am Wasser, genauer gesagt, an der Nordsee. Nach anstrengenden Schnorchelausflügen im Neoprenanzug genießen wir bei langen Spaziergängen im Watt die Einsamkeit und bewundern die künstlerisch anmutenden Formationen, die das Meer im nassen Sand hinterlassen hat. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und sind so abgelenkt, dass wir die ankommenden Wellen überhaupt nicht wahrnehmen. Und so wird im Nu aus unserer friedlichen Wattwanderung ein Sprint an das Nordseeufer.

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „Ebbe“ finden Sie zusätzlich eine Sammlung der schönsten Motive.

Als Inspiration für Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, überraschenden Zusammenhängen und stöbern Sie in unseren ausgewählten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.

Stille Szenen des Oktoberfestes – by Raigro

Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1983 Werbung für den Blauen Enzian auf dem Oktoberfest Das Bild einer Familie wirbt für den Flohzirkus auf dem Oktoberfest Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Blick vom Oktoberfest auf Paulskirche, Spezialitäten Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982 Detailansichten und Impressionen vom Oktoberfest 1982

Aus aktuellem Anlass – in zehn Tagen heißt es wieder „O’zapt is! – präsentieren wir Ihnen dieses Mal statt einer Geschichte zum Bild eine Auswahl aus der Bilderstrecke „Silent Scenes of Oktoberfest“ von unserem Fotografen Raigro. Er besuchte die Wiesn damals in den frühen Morgenstunden und in der Aufbauphase, weil er nicht die „belebte“ Wiesn, sondern Details der Buden, Achterbahnen und Karussells festhalten wollte. Die vollständige Bildserie erschien im Oktober 1983 im Journal der Photographic Society of America (PSA).

Dort heißt es, dass „bestimmte Szenen mit ihren leuchtenden, grellen Farben die Heiterkeit des Festes zu verkörpern scheinen, während andere, im harten Licht des Tages gesehen, die Isolation und Einsamkeit zu repräsentieren scheinen, die immer am Rande solcher Orte lauern.“ Außerdem, so die Verfasser des Beitrags weiter, könnten diese Bilder als nichts anderes gesehen werden als Übungen in harmonischen und komplementären Farben, die aus ihrem eigentlichen Kontext herausgenommen wurden, aber dennoch sehr typisch für das Münchner Oktoberfest seien.

Wenn Sie weitere historische Aufnahmen der Wiesn suchen, dann stöbern Sie doch ein wenig in unserer Datenbank. Alle Fotos von Raigro finden Sie außerdem auf seinem Timeline Images-Profil.

Mahnmal an der Mauer, 1967

Wenn man heute an die DDR zurückdenkt, kommen einem vor allem Trabis, Rotkäppchen-Sekt und die berühmt-berüchtigte Freikörperkultur in den Sinn. Dabei hatte die Deutsche Demokratische Republik auch sehr düstere Seiten: Menschen, die das Land verlassen wollten, wurden verhaftet oder niedergeschossen. So wie der Schüler Peter Fechter vor genau 56 Jahren, wie uns Timeline-Fotograf Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Blumen am Mahnmal für dem am 17. August 1962 bei seinem Fluchtversuch von einem Grenzsoldaten erschossenen Peter Fechter in Berlin.

Mahnmal an der Mauer, 1967   © Hubertus Hierl

 „Berlin 1967, mitten im ‚Kalten Krieg‘. Sechs Jahre zieht sich nun schon die Mauer durch Berlin, sechs Jahre Trennung von Familien, sechs Jahre Feindseligkeit. Ich bin unterwegs entlang der Mauer, ein trostloses Bild reiht sich an das andere. Man begegnet kaum Menschen. Die Geschäfte sind verschwunden. Nahe dem Grenzübergang Checkpoint Charlie dann dieses Bild: Ein schwarzer Trauerflor befestigt an einem einfachen Holzpfahl. Ein Mahnmal. Ein Mahnmal, das tief berührt. Es ist das Mahnmal für den 18-jährigen Schüler Peter Fechter, der am 17. August 1962 bei einem Fluchtversuch über die Mauer von DDR-Grenzposten niedergeschossen wurde. Eine dreiviertel Stunde blieb er schwerverletzt an der Mauer liegen, ohne dass ihm geholfen wurde. Erst danach transportierten ihn DDR-Grenzposten ab. Die Nachrichtenagentur der DDR (ADN) meldete wenige Stunden später, der „Verbrecher“ sei in einem Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.“

Weitere Bilder gibt’s in unserem Fotoalbum DDR – Erinnern und auf unserer Pinterest-Pinnwand Deutsche Demokratische Republik.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Melonenverkäufer in Syrien, 1988

Sengende Hitze, trockene Luft, kein Schatten in Sicht: Syrien in der Mittagszeit ist kein Zuckerschlecken. Das wussten damals auch die Bewohner von Deir ez-Zor. Was hingegen in den Abendstunden auf den Straßen los war, erzählt uns unser Fotograf und begeisterter Syrien-Tourist Schneckes in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Straßenhändler verkaufen vom Handkarren aus Melonen.

Melonenverkäufer in Syrien, 1988   © Schneckes

„Bei meiner Syrienreise 1988 wollte ich unbedingt an den Euphrat, einer der Wiegen der Menschheit. Also flogen wir um die Mittagszeit von Damaskus nach Deir al-Sour. Als dort die Flugzeugtüren geöffnet wurden, kam es mir vor, als ob jemand mit einem Heizgebläse die Insassen grillen wollte. Eine unvorstellbare Hitze. Vergeblich suchten wir in der sengenden Hitze nach Kühlung und Schatten. Die ganze Stadt war wie ausgestorben. Nur ein paar Jungs sprangen von der Brücke in den Fluss. Wie gerne wäre ich mitgesprungen! Im Teehaus saßen ein paar müde Alte herum. Wir beschlossen, diesen ‚lebensfeindlichen‘ Ort so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Wie groß war der Schreck, als wir erfuhren, dass der nächste Bus Richtung Palmyra erst in drei Tagen fuhr! Insgeheim verfluchten wir diesen Ausflug! Dann plötzlich, gegen 17 Uhr, öffneten sich Türen und Fenster. Menschen in bunter Vielfalt strömten in die Stadt. Beduinen, stolz und in bunten Gewändern, die Frauen teilweise mit traditionellen Tattoos, bevölkerten die Stadt. Fremde Gerüche, ein Leben und Lachen erfüllte Deir al-Sour. Das Treiben dauerte die ganze Nacht. Erst am nächsten Tag, als die Hitze wieder unerträglich wurde, wich erneut alles Leben aus der Stadt.“

Weitere spektakuläre Bilder aus Syrien gibt’s in unseren Fotoalben Damaskus, 80er Jahre, Syrien in Farbe, 80er Jahre und Syrien schwarzweiß, 80er Jahre.

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Rückblick: Fotoaufruf „Eure Hipster-Eltern“

Vor kurzem starteten wir mit jetzt, der jungen Redaktion der Süddeutschen Zeitung, einen gemeinsamen Fotoaufruf (Kleine Erinnerungsstütze: Hier geht’s zum Aufruf bei jetzt). Wir wollten eure Hipster-Eltern und wir haben sie bekommen! Erst einmal vielen Dank an alle, die uns an der Coolness ihrer Eltern teilhaben lassen.

Hier präsentieren wir euch nun eine Auswahl der schönsten Motive:

Eine modisch gekleidete junge Frau während eines Schulausflugs auf einem Boot.

Frau auf Ausflugsboot, 1969   © die Salute

Eine Frau steht während ihrer Urlaubsreise am vollgepackten Auto.

Frau am Auto in Schweden, 1974   © aniko

Zwei modisch gekleidete Männer stehen posierend für ein Foto in einer Scheune in Neuss in Nordrhein-Westalen.

Zwei Männer in einer Scheune, 1977   © VMZ

 

Ein Mann mit Vokuhila und Sonnenbrille sitzt in einem Auto.

Mann im Auto, 1973   © aniko

Zwei junge Männer feiern ausgelassen auf einer Faschingsparty.

Zwei Freunde im Fasching, 1975   © Lissi

Timeline Images, die Fotocommunity der SZ, startete 2009 als Marktplatz für historische Fotografien, der private Anbieter und Käufer historischer Fotos zusammenbringt, um außergewöhnliche Motive aus Fotosammlungen oder kleinen Fotoarchiven zu finden, zu erhalten und zu veröffentlichen – natürlich mit Honorar für die Fotografen. Wenn bei euch auch noch kleine Foto-Schätze schlummern, dann meldet euch doch einfach bei uns unter service@timeline-images.de oder unter 089/2183304.

Moodboard: Fische

Fischers Fritz fischt frische Fische – Unser Moodboard über Wasserbewohner und -besucher © Czychowski, Dillo

Urlaub in Südafrika, am Kap der guten Hoffnung. Wir treffen uns frühmorgens am Strand, um die Wasserwelten vor Südafrikas Küste bei einem Tauchgang zu erkunden. Die kleinen, hölzernen Fischerboote sind fern am Horizont zu erkennen. Wir fahren mit dem Motorboot weit hinaus, und tauchen ab in eine andere Welt: Bunte Fische, so weit das Auge reicht, dazu Korallen, Meeresschildkröten und kleine Krebse. Um uns herum ist alles türkis. Auf einmal schwimmt etwas Großes auf uns zu – nach einem kurzen Schreck erkennen wir Delfine, die uns neugierig umkreisen und uns in dem guten Glauben lassen, für den Rest unseres Tauchausflugs vor Haien sicher zu sein…

Auf unserer Pinterest-Pinnwand „Fische“ finden Sie zusätzlich eine Sammlung der schönsten Motive.

Als Inspiration für Ihre kreativen Projekte stellen wir in unserer neuen Serie monatlich thematisch, farblich und konzeptuell aufeinander abgestimmte Moodboards zusammen. Entdecken Sie unsere Fotos in neuen, überraschenden Zusammenhängen und stöbern Sie in unseren ausgewählten Fotoalben nach Ihren Lieblingsbildern.

Picasso beim Stierkampf, 1966

Der Stierkampf in Frankreich und in Spanien hat im Laufe seiner Geschichte einige berühmte Fans hervorgebracht: Der Schriftsteller Ernest Hemingway war ein leidenschaftlicher Anhänger der Corrida de Toros, genauso wie der Maler Pablo Picasso. Heute geht es jedoch nicht um den weltbekannten Künstler, den unser Fotograf Hubertus Hierl nach einem Stierkampf in Fréjus auf seinem Weg zum Auto ablichtete, sondern um seinen männlichen Begleiter. Wer er ist und was es mit ihm auf sich hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Der Künstler Pablo Picasso nach einem Stierkampfbesuch am 7. August 1966 in Fréjus in Begleitung seines Friseurs Arias.

Pablo Picasso in Fréjus, 1966   © Hubertus Hierl

„Wer ist jener Mann mit dem selbstbewussten Blick neben Pablo Picasso? Sein Leibwächter? Nein, es ist kein geringerer als Eugénio Arias, einer der ganz wenigen engen Vertrauten von Picasso. Hier begleitet er den 85-jährigen gerade nach einem Stierkampfbesuch in Fréjus zu seinem Wagen. Wer ist Arias? Zunächst Spanier  wie Picasso selbst. Und dann Friseur  nicht irgendein Friseur, Picassos Friseur  und schon zu Lebzeiten eine Legende. Arias wurde für seine Dienste fürstlich entlohnt: nicht mit Geld, sondern mit Ware  Bilder, Zeichnungen, Keramiken. Am Ende konnte Arias gar in Buitrago del Lozoya, einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Madrid und gleichzeitig sein Geburtsort, ein kleines Museum damit ausstatten. 2001 begegnete ich dem neunzigjährigen Arias nach 35 Jahren wieder. Ich treffe ihn anlässlich meiner Ausstellung „Picasso beim Stierkampf“ im südfranzösichen Mougins, Picassos letztem Wohnort. Voller Stolz erzählte er mir, dass er es war, der zusammen mit Jacqueline (Picassos Ehefrau) eine schwarze spanische Capa, einen schwarzen Umhang, über den verstorbenen Picasso legte. Ich packte die Gelegenheit beim Schopf und stellte Arias die uns alle so tief bewegende Frage: ‚Was geschah mit Picassos Haaren?‘ Arias erzählte mir, dass die Haare fein säuberlich in eine Schatulle kamen. Was dann weiter mit ihnen passierte, wusste auch Arias nicht  oder wollte er es für sich behalten? Des Rätsels Lösung finden wir in Olivier Widmaier-Picassos Buch: Demnach schickte Picasso regelmäßig abgeschnittene Fingernägel und Haare an seine frühere Geliebte Marie-Thérèse Walter. Nach ihrem Tod 1977 fand man diese Reliquien sorgsam in Seidenpapier aufbewahrt.“

Weitere Bilder des sonnigen Südens finden Sie in unserem Fotoalbum „Südfrankreich, 60er Jahre“. Im Album „Künstler“ haben wir Aufnahmen von malenden und kreativen Menschen für Sie gesammelt. Und mit unserer Pinterest-Pinnwand „Fernweh, 60er Jahre“ können Sie sich schon mal in Urlaubsstimmung bringen.

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Die Akropolis in Athen, 1962

In drei Wochen beginnen in einigen Bundesländern bereits die Sommerferien, und für viele geht es in den Süden. Ob Spanien, Italien, Frankreich oder Griechenland  hauptsache, die Sonne scheint den ganzen Tag und verleiht schöne Sommerbräune. Doch manche Touristen sind auch mal froh, wenn sie der Sonne entfliehen können…sei es auch nur für ein paar Minuten, wie uns Timeline-Fotograf Hubertus Hierl in unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt.

Eine Touristin sitzt im Schatten einer Säule der Akropolis und blickt auf die Stadtlandschaft von Athen.

Die Akropolis in Athen, 1962   © Hubertus Hierl

„Athen, September 1962. Ich bin auf meiner Griechenlandreise in Athen angekommen. Gleich am nächsten Tag nach meiner Ankunft steige ich den steilen Weg hinauf auf die Akropolis. Fast den ganzen Tag verbringe ich hier oben, nur wenige Besucher trifft man an. Niemand hindert einen, die Tempel zu betreten, heute undenkbar. Am mächtigen Eingangstor, den Propyläen, entdecke ich diese junge Frau, die sich im Schatten einer Säule niedergelassen hat und den Blick hinab auf die Agora und in die weite Ferne genießt, ‚das Land der Griechen mit der Seele suchend‘.“

 

 

 

Weitere Bilder aus der Hellenischen Republik gibt’s in unserem Fotoalbum Griechenland, 60er Jahre. Für Aufnahmen von Reiselustigen aus aller Welt sollten Sie unser Album Touristen nicht verpassen. Außerdem haben wir bei Timeline Images auf Pinterest eine Pinnwand mit den schönsten Aufnahmen zum Thema Fernweh, 60er Jahre zusammengestellt. Und eine weitere Geschichte zum Bild, in der die Akropolis involviert ist, gibt’s in unserem Beitrag Frau vor der Akropolis in Athen, 1969 von Timeline-User Juergen.

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