Schlagwort-Archiv: Fotograf

Unsere Fotografen: Raigro

Mädchen mit Schirmmütze im Beihai-Park in Peking. Mann mit schwerer Ladung auf seinem Fahrrad in der Innenstadt von Peking Auf dem Markt von Shanghai werden Schlangen zum Kauf angeboten Auf dem Markt in Kanton in der Provinz Guangdong werden gerupfte Gänse an Hacken aufgehängt angeboten. Ein alter Chinese auf einem Lastenfahrrad in der Innenstadt von Peking. Im Hintergrund ein Omnibus. Ruderboote auf dem Kunming-See und die Siebzehn-Bogen-Brücke im Sommerpalast in Peking. Ein Kormoranfischer mit seinem Bambusfloss auf dem Li Fluss´bei Guilin in der Provinz Guangxi Zuschauer auf der Tribüne beim Drag Race (Beschleunigungsrennen) in Tucson, Arizona, USA Parkende Autos auf den steilen Straßen in Nob Hill, San Francisco Blick von der Staten Island Ferry auf die Skyline von Downtown Manhattan in New York. Das World Trade Center wird gerade gebaut. Polybahn in Zürich Cafe an der Reuss in Luzern Place du Bourg-de-Four Fassaden in Genf Mitglieder der Band The Beatles schauen aus dem Fenster des Hotels Bayerischer Hof in München. Auf dem Dach männliche und weibliche Fans. Blick vom Oktoberfest auf Paulskirche, Spezialitäten Ein junger Mann sitzt an einen Baum gelehnt in einer Ahorn Allee in Möschenfeld bei München. Menschen stehen während eines Staus neben ihren Fahrzeugen auf der Autobahn A99 in Richtung Süden bei der Ausfahrt Haar bei München. Dichter Reiseverkehr auf der verschneiten A99 Richtung Süden bei München. Landung eines Flugzeuges am Abend auf dem Flughafen München-Riem (Blick von Feldkirchen Richtung Westen). Im Vordergrund die Landebefeuerung.

Die Fotografie übte schon in den frühen 60er Jahren einen großen Reiz auf Rainer Großkopf – Tarnname Raigro – aus. Im Hause seiner Eltern in Neukeferloh bei München, im kleinen abgedunkelten Kellerraum, der seinem Vater als Dunkelkammer diente, hat er oft und gern Schwarzweißfilme entwickelt und Abzüge belichtet. Über lange Zeit hatte er eine einfache Kamera für 127er Filme, für Negative im heutzutage kaum noch bekannten 4 cm x 4 cm Format. Mit dieser Kamera sind auch die Bilder beim Besuch der Beatles in München 1966 entstanden. Nachdem ihm seine einfache, aber doch geliebte Kamera aus dem Auto gestohlen wurde, war dies ein passender Anlass, sich eine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Als Student war aber „nur“ eine Pentacon für KB bezahlbar.

Zu Beginn der 70er Jahre erwachte bei Rainer Großkopf das Reisefieber, das sich im Laufe der Jahre verstärkte und bis heute anhält. Schon 1969 ging es mit zwei Freunden in einem NSU Prinz nach Marokko, dann Anfang der 70er zweimal in die USA, und 1972 mit drei Freunden in einem feuerwehrroten VW-Bus für drei Monate bis nach Afghanistan und Pakistan. Um diese Reisen in Farbe zu dokumentieren vollzog Rainer Großkopf dann den Wechsel vom SW- zum Diafilm. Leider hat er seine Dias unter Glas gerahmt, weshalb ein Großteil der Bilder aus dieser Zeit daher kaum noch verwendbar ist.

Weiterlesen…

Das Mädchen mit der Perlenkette, 1964

In kaum einer anderen europäischen Stadt tummelten sich in den 60er Jahren so viele Existentialisten wie in Paris. Lässig rauchend im Café de Flore oder in einem der vielen Kellergewölbe am Rive Gauche. Was das schicke Mädchen mit der Perlenkette damit zu tun hat, erzählt uns Community-Mitglied leicar6 in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsächlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafür halten. Spät in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller übervoll von jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trägt leuchtet in dem matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drücke ich auf den Auslöser meiner Kamera.

Das Mädchen mit der Perlenkette   © leicar6

„Paris, Oktober 1964. Nachts unterwegs am linken Seineufer. Ein Jazzkeller in der Rue de la Huchette wird mir genannt. Der sei typisch. Dort trifft man junge Leute, hauptsächlich Studenten. Und dann treiben sich hier Existentialisten herum oder solche, die sich dafür halten. Spät in der Nacht bin ich vor Ort. Der Keller übervoll mit jungen Leuten, Jazz wird gespielt, die Luft ist stickig, es wird viel geraucht. Und neben dem Bassisten entdecke ich eine begeisterte Jazz-Liebhaberin. Die Perlenkette, die sie trägt, leuchtet im matten Lichtschein. In meiner Leica habe ich ein lichtstarkes Objektiv und einen hochempfindlichen Film. Bei einer Belichtungszeit von 1/15 sec drücke ich auf den Auslöser meiner Kamera.“

 

 

 

Weitere Paris-Bilder finden Sie zum Beispiel auch in unseren Fotoalben Paris, 60er Jahre und Paris, 70er Jahre. Auch auf Pinterest ist die Stadt der Liebe mit unzähligen historischen Aufnahmen vertreten. Wenn Sie eher der modische Aspekt des Jahrzehnts interessiert, dann besuchen Sie doch unser Fotoalbum Mode, 60er Jahre.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Fiat Millecento bei Ettal, um 1960

Die Herbstzeit hat wahrlich ihre Vorteile – die Sonne taucht die Bäume in goldenes Licht, der Duft von Mandarinen liegt in der Luft und das schlechte Gewissen bleibt aus, wenn man einfach mal einen Tag auf der Couch verbringt. Womit (oder eher: mit wem) man die Herbstzeit noch verbringen kann, erzählt uns Timeline-User Helmut Rath in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein junger Mann steht neben seinem Fiat Millecento auf der Staatsstraße 2060 zwischen Schloss Linderhof und Kloster Ettal.

Fiat Millecento in der Gegend um Ettal, um 1960   © HRath

„Der Fiat Millecento war mein allererstes Auto. Ich habe ihn 1960 gebraucht für ca. 4000 Mark gekauft. Er war zu diesem Zeitpunkt schon etwa vier Jahre alt, aber er besaß hochmoderne Blinker. Damals arbeitete ich 48 Stunden im Münchner Justizpalast, für 0,95 Pfennig pro Stunde. Einen Teil des Geldes hat mir mein Vater geschenkt, den Rest habe ich selbst gespart. Im Jahr 1970 musste ich ihn verkaufen, da ich geheiratet hatte und das Geld für eine Wohnung benötigte.“

Alle Autofreunde sollten unbedingt einen Blick in unser Fotoalbum Autos, 60er Jahre und auf unsere Geschichte zum Bild im August über den Oldtimer-Grand-Prix werfen. Wenn Autos für Sie zweitrangig sind, empfehlen wir Ihnen unsere Pinterest-Pinnwand Herbstzeit oder unser Fotoalbum Ausflug.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Unsere Fotografen: HRath

Dampflok der Baureihe 685 der Ital. Staatseisenbahn im Bhf. Jenbach/Tirol. TEE aus der Schweiz bei der Durchfahrt in Gerling bei Saalfelden mit dem Steiner Meer im Hintergrund. Ein Flugzeug des Typs Percival Pembroke C54 der Deutschen Bundeswehr am Flughafen München-Riem. Oldtimer im September 1983 bei Weitra in Niederösterreich nahe der Grenze zur CSSR. Stadttor an der Innbrücke in der Stadt Wasserburg am Inn. Menschen spazieren die Straße entlang, ein Auto überquert die Brücke. Im Hintergrund sind die Türme der Heilig-Geist-Spitalkirche und der Kirche "Unserer Lieben Frau" zu sehen. Sonnenuntergang in der Gemeinde Reit im Winkl im oberbayerischen Landkreis Traunstein mit der Kirche St. Pankratius im Zentrum. Umzug einer Musikkapelle während eines Festaktes mit dem damaligen Herzog von Bayern auf Schloss Herrenchiemsee. Besucher auf dem Oktoberfest in München mit Augustinerbräuzelt im Hintergrund. Bierzelt des Hackerbräus auf dem Oktoberfest in München. Das Fahrgeschäft Clipper auf dem Oktoberfest in München by night. Kopie der Lokomotive 'Adler' auf der Parade anlässlich der 800 Jahrfeier der Stadt München. Historische Pferde-Straßenbahn anlässlich der 800 Jahrfeier der Stadt München. Faschingswagen wahrscheinlich mit den Pappmachefiguren von Hanns Seidel (CSU) und Wilhelm Hoegner (SPD). Auf dem Wochenmarkt am Stadtplatz von Dubrovnik reicht das Spektrum der angebotenen Waren von frischen Schnittblumen bis hin zu frischem Obst und Gemüse. Das Wirtschaftswunder in Deutschland ist auch hier spürbar. Flugzeugabsturz einer US-Maschine in der Bayerstr. Ecke Martin-Greif-Straße. Das Flugzeug streifte vorher den Kirchturm der St. Paulskirche in München. Blick auf den Karlsplatz (Stachus) in München vom Justizpalast aus. Weiße Weihnachten in München. Gläubige feiern einen Gottesdienst (Bergmesse) vor der Tabor-Kapelle. Das Bild zeigt die Kapelle vor einem Brand und dem anschließenden Wiederaufbau 1970/71. Heute trägt sie den Namen Hochfellnkapelle. Ein kleiner Junge spielt mit Tauben auf dem Odeonsplatz in München. Im Hintergrund sehen ihm Passanten zu. Ein kleiner Junge fährt auf einem Metall- oder Eisendreirad über einen Hof. Um ihn herum picken Hühner auf dem Boden. Verkleidete Kinder feiern Fasching in München.

Unser Fotograf HRath ist nicht nur Timeline-Mitglied der ersten Stunde, sondern besitzt mit über 20.000 Motiven eine der größten Sammlungen von Eisenbahnfotos in ganz Deutschland.

Was die Fotografie angeht, ist Helmut Rath – so sein voller Name – nach eigener Aussage ein wahrer Spätzünder: Erst nachdem er Ende der 50er Jahre den Führerschein bestanden und sich einen gebrauchten Fiat Millecento gekauft hatte, ging es richtig los. Sein geliebter Fiat führte ihn nämlich durch Bayern und die Schweiz, wo er während des Urlaubs mit seiner ersten Kamera, einer Agfa Silette, verschiedene Motive fotografierte. Nebenbei filmte er auch – seine erste Schmalfilmkamera erstand er mit einem Zuschuss seiner Mutter 1972 zur Olympiade in München.

Die große Leidenschaft von HRath sind Eisenbahnen und Züge, die er vor allem ab 1973/74 fotografierte. Während seiner Zeit als Beamter im Münchner Justizpalast zeigte Helmut Rath einem bekannten Eisenbahnfotografen eines seiner Eisenbahnbilder. Der Bekannte behielt das Bild und drei Monate später lag eine Eisenbahnzeitschrift mit genau diesem Foto auf seinem Schreibtisch. Da dachte er sich: „Mensch, wenn da ein Eisenbahnbild von mir abgedruckt wird, dann könnte ich eigentlich Eisenbahnen fotografieren.“

Helmut Rath begann nicht nur Eisenbahnen und Züge zu fotografieren, sondern auch zu filmen – und das in nicht ganz ungefährlicher Manier. Einmal ließ er sich in Absprache mit dem Lokführer von einer Dampflokomotive überfahren, indem er sich zwischen die Gleise in ein Loch für eine neue Signalleuchte legte und so die Lok von unten filmte. Ein Ereignis, an das er sich immer wieder gerne erinnert.

Weiterlesen…

Ausstellung – Resozialisierung eines Gammlers

Portrait einer jungen Schwabingerin mit Mantel in München.

Junge Schwabingerin, 1963 © leicar6

1967 war im Münchner Stadtteil Schwabing die Aufregung groß: Ein zotteliger, dreckiger Mann sollte im damals frisch eröffneten Lokal „Drugstore“ gewaschen und aufgehübscht werden. Durch diese Werbeaktion, bekannt geworden als „Resozialisierung eines Gammlers“, zog das „Drugstore“ mehr als 3000 Menschen an: unter ihnen Community-Mitglied leicar6, der sofort seine Kamera schnappte und drauflos fotografierte. Seine Aufnahmen, die bis auf weiteres im neu eröffneten Drugstore in der Feilitzschstraße 12 in München ausgestellt sind, gewähren einen eindrucksvollen Einblick in die Schwabinger Jugendkultur der sechziger Jahre.

 

Ein junger Künstler beim malen auf einer Bank in München.

Künstler auf einer Bank, 1964 © leicar6

In dem heute erschienenen Artikel „Die Lust am Lümmeln“ in der Süddeutschen Zeitung München und der dazugehörigen Bilderstrecke auf sz.de kann man unschwer erkennen, dass  leicar6 am liebsten Menschen porträtierte. Die meisten seiner Aufnahmen entstanden tatsächlich in den Sechzigern, in denen er zum Beispiel Prag bereiste und als freier Fotograf Fotos für diverse Zeitungen und Zeitschriften machte. Als die Jugendbewegung Ende der sechziger Jahre aufkam, weckte die Freiheitsliebe und der Individualismus der jungen Menschen sein künstlerisches Interesse. Seine Fotografien sind Bestandsaufnahmen einer Zeit, in der der Mief der Nachkriegsjahre endgültig abgelegt wurde und alternative Lebensentwürfe eine neue Gesellschaftsordnung begründeten.

 

Wenn Sie sich für weitere Bilder unseres Community-Mitglieds leicar6 interessieren, dann stöbern Sie doch einfach in seinem Bestand auf Timeline Images. In unserem Blogbeitrag „Unsere Fotografen: leicar6“ erfahren Sie außerdem mehr über seinen fotografischen Hintergrund. Wenn Sie gerne in alten Zeiten schwelgen und das 68er-Gefühl noch einmal Revue passieren lassen möchten, dann finden Sie in unserem Archiv weitere zahlreiche Bilder aus den sechziger Jahren.

Straßenmaler in St. Tropez, 1966

Frisch aus dem Winterschlaf erwacht zeigt sich der Sommer um die Pfingstfeiertage von seiner besten Seite. Die Ferien haben begonnen, die Urlaubssaison wird langsam aber sicher eingeläutet und Urlauber strömen wieder in Scharen gen Süden, genauso wie Community-Mitglied Zeitlmeir in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein Straßenmaler steht, umringt von einer Zuschauertraube, am Hafen von St. Tropez.

Straßenmaler in St. Tropez, 1966 © Zeitlmeir

„Das ‚Pariser Journal‘ von Georg Stefan Troller, das von der ARD in den sechziger Jahren ausgestrahlt wurde, war der Impuls und machte Frankreich zu meinem Sehnsuchtsland. Nach Beendigung des Wehrdiensts machte ich mich zusammen mit einem Freund im VW-Käfer auf in die Provence und an die Côte d’Azur. Im Gegensatz zu Deutschland war die Hippie-Welle in Frankreich bereits angekommen, dieses freie und offene Treiben hat uns stark beeindruckt. Die meiste Zeit verbrachten wir am Strand. So kurz vor Mitternacht traf man sich noch mitten in der Altstadt, auf dem kleinen Platz vor der Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption an einem Pommesstand, um den Tag ausklingen zu lassen. Straßenmaler am Hafen von St. Tropez malten meist Kinder mit großen, traurigen Augen. Auf dem Foto ist Willy der Belgier, wie wir ihn nannten, mit seinem kleinen Äffchen auf der Schulter in Aktion zu sehen. Wir lernten auch einen angehenden Künstler aus dem bayerischen Oberland kennen, der hier versuchte, seine Werke an den Mann zu bringen. Nach ein paar Tagen verließen wir St. Tropez in Richtung Marseille, die Eindrücke sind bis heute erhalten geblieben.“

Wenn Sie sich noch inspirieren lassen wollen oder sich schon einmal auf Ihren nächste Auszeit einstimmen möchten, dann werfen Sie doch mal einen Blick in unsere Urlaubsfotoalben Strand, 60er Jahre, Sommerurlaub, 60er Jahre, oder Kreuzfahrten, 60er Jahre oder auf unsere Pinnwände Marokko,1960er, Paris, 1960er oder New York, 1960er auf Pinterest.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Frau vor der Akropolis in Athen, 1969

Sonne, Regen, Schnee und Hagel…und das an einem Tag. Kein Wunder sind Regenschirme das nützlichste Accessoire in diesen bisher nicht so wonnehaften Maitagen. Doch es gibt ein wenig Trost: Selbst im sonnigen Griechenland macht der Wettergott ab und zu Faxen, wie uns Community-Mitglied Juergen in seiner Geschichte zum Bild erzählt.

Frau vor der Akropolis in Athen, 1969 © Juergen

„Da es regnete, ja auch in Griechenland mal, nahm ich ein Taxi von meinem Hotel in Kifissia zur Akropolis. Mit meinem gymnasialen Altgriechisch konnte ich mich mit dem Taxitzis solala unterhalten. Ich fragte ihn, ob ich in luftiger Höhe auch die Seelen der Griechen erkunden könnte. Er sagte einige Male ‚Nai, Nai‘. Jedoch was fand ich? Eine Touristin, die für mich mit dem Regenschirm posierte und jede Menge Sprücheklopfer, die alles Mögliche und Unmögliche anboten.“

Wenn Sie das Schietwetter genauso satt haben wie wir, dann werfen Sie doch mal einen Blick in unsere sommerlichen Fotoalben Südfrankreich 60er Jahre, Schwimmen in den 60ern, oder Sommer in London, 60er Jahre oder auf unsere Pinnwände Farbenfroh, Sonnenstrahlen oder Sommerfrische auf Pinterest.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Unsere Fotografen: Hermann Schröer

Touristen auf einer F‰hre betrachten die Skyline von Manhattan, w‰hrend sie diese umrunden. Fans w‰hrend eines Rolling Stones Konzertes in der Halle M¸nsterland in M¸nster, dem ersten Konzert der Band in Deutschland. Der Westberliner B¸rgermeister Willy Brandt hebt w‰hrend einer Kundgebung anl‰sslich des ersten Jahrestages des Mauerbaus in Kreuzberg neben Klaus Sch¸tz die Hand. Fu?g‰nger ¸berqueren im Regen eine mit im Stau stehenden Autos gef¸llte Stra?e vor der Radio City Music Hall in New York City. Paar im Festzelt Kinder spielen in der Sommerhitze an einem Hydranten und bespritzen vorbeifahrende Autos in New York City. Ein schwer beladener Karren wird von Pferden gezogen in Ost-Berlin. Ein Junge betrachtet ein Basketballspiel durch einen Gitterzaun in Manhattan in New York City. Ein Polizist beaufsichtigt streikende M‰nner mit Schildern in Manhattan in New York City. Der S‰nger Mick Jagger beim ersten Konzert der Rockband Rolling Stones in Deutschland in der Halle M¸nsterland in M¸nster. Zwei ‰ltere Frauen mit Perlenketten am New Yorker Time Square. Zwie Jungen klettern auf Stra?enschilder, um die Kungebung und die Demonstration zum ersten Jahrestag des Mauerbaus vor dem Schˆneberger Rathaus in Berlin zu verfolgen. Menschen stehen auf und vor einem Podest in an der Mauer in Berlin, um einen Blick ¸ber den Grenzzaun werfen oder mit Betroffenen Sichtkontakt aufnehmen zu kˆnnen. Ein Polizist steht neben seinem Pferd an einer Stra?e in Manhattan in New York City. Wartende Menschen am Grenz¸bergang S-Bahnhof Friedrichstra?e. Stra?enszene  Kinder an Hydeant Ein ziviler Fahrradfahrer f‰hrt vorbei an US-Soldaten im Einsatz in Berlin. Ein Mann verkauft an einem hei?en Sommertag Getr‰nke an Passanten in Harlem.

Ein geschultes Auge, zur richtigen Zeit am richtigen Ort  – das zeichnet Timeline-Mitglied Hermann Schröer aus.

Hermann Schröer wurde 1941 in Oberhausen geboren. „Mein Vater – leitender Angestellter in der Schwerindustrie – wollte nie, dass ich Fotograf werde. An der Folkwangschule lernte er jedoch den dort lehrenden Professor Otto Steinert kennen, der seinen Vater dann „überreden konnte“. Nach einer Ausbildung in einem Versuchslabor in der Stahlindustrie absolvierte er schließlich ein fotografischen Studium, woraufhin es ihm gelang, sich einen Namen zu machen und für namhafte Zeitungen und Fernsehsender zu arbeiten. Seither war er professionell als Reporter und Redakteur in der Medienbranche tätig, hat an Ausstellungen und Dokumentationen mitgewirkt und fotografiert seit 2000 wieder mit regionalem Schwerpunkt. Weiterlesen…

Unsere Fotografen: Juergen

Fröhliche junge Marokkanerinnen in Chaouen. Passanten am Kurfürstendamm in Berlin, 1961 Frauen am Winterfeldtplatz in Berlin betrachten Postkarten in einer Vitrine. Windmühle auf der Insel Mykonos und im Vordergrund ein Junge. Kinder fischen am Hafen von Akko. Mann mit Anzug, Hut und Koffer und Reklame (Willem II, Old Ducht Inn, Heineken, Kapsaloin Bakker, Vlebro) in einer Gasse in der Altstadt von Amsterdam. Während der XX Jahre Israel feier findet in Jerusalem eine Militärparade statt. Soldatinnen laufen im Gleichschritt mit Maschinenpistolen namens Uzi.
Typ MP2 Ein Schuhputzer bei der Arbeit in Jerusalem. Ein Mann am Ölberg in Jerusalem. Er trägt eine Kufiya. Im Hintergrund verkaufen Jugendliche Brot. Kinder spielen in einem Hinterhof in Hebron, Westjordanland 1985 Frau und Baum im Nebel auf der Bachlalm (Alm) im Dachsteingebiet in Österreich. Vier Menschen beim Segeln in der Nordsee. Es regnet. Taucher am Petersdorfer See in Petersdorf. Bild zeigt Männer im Wasser an einem Steg mit Harpune. Soldat vor der Neuen Wache Unter den Linden in Berlin. Klaus Schütz zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Werner Stein gratuliert und Willy Brandt applaudiert. Nonne und Pfarrer unterhalten sich vor einem Haus in Hvar. Über dem Wasser des Scharmützelsees liegt ein Mädchen in der Hängematte Zwei Männer turnen an einem Metallkonstrukt am Strand vom Kibbuz Gesher Haziv in Israel. Frau steht im Wasser am Strand von Lanzarote. Kamele als "Taxis" und ein Junge auf Lanzarote. Dame mit Handtasche und Handschuhen und ein Herr mit Hut und Mantel trinken Kaffee im Cafe a la Deux in Clignancourt in Paris. Mann und Pelikan vor einem Brunnen auf der Insel Mykonos. Die Cheopspyramide in Gizeh. Im Vordergrung Kinder.

Mit mehr als 4.700 Fotografien zählt Timeline-Mitglied Juergen zu den aktivsten Usern unserer historischen Fotocommunity.

Juergen wuchs in Berlin der Nachkriegszeit auf. Sein Vater war während des Krieges Leiter der Film- und Plattenabteilung bei der fotochemischen Fabrik ‚Opta‘, sodass er bereits früh mit dem Medium der Fotografie in Kontakt kam. „[Mein] fotografisches Curriculum vitae hat begonnen – wie bei vielen – mit einer Box“, sagt er. In der DDR gründete und leitete er Fotogruppen unter Anderem an der Oberschule und für die ‚Jungen Pioniere‘. Anschließend besuchte er zunächst die Fachschule für Optik und Fototechnik in West-Berlin, dann das Institut für Film und Fernsehen in München. Auch beruflich sollte die Kamera zunächst das Instrument seiner Wahl bleiben und so arbeitete er zehn Jahr lang als Film- und Fototechniker am Institut für Luftfahrzeugbau. „Das war das Ende der beruflichen Nähe zur Fotografie. Alles was danach erfolgte“, erzählt er uns, „war die Liebe zu Menschen in Licht und Schatten.“ Weiterlesen…