Deutsch-britisches Verhältnis

Politik – Ein gut gemeinter Staatsbesuch

zuge Palace of Westminster London 194751 150x150 Deutsch britisches VerhältnisRezession, Finanztransaktionssteuer, Griechenland Pleite. Nicht erst seit den Diskussionen um die Rettung Griechenlands blickt England mit einer gewissen Skepsis auf Deutschland. Bereits im Oktober 1958, als Theodor Heuss als erster Bundespräsident Deutschlands auf Staatsbesuch in England war, konnte er die Haltung der Briten spüren. Eigentlich sollte es ein Staatsbesuch werden, der als politische Annäherung an den ehemaligen Feind geplant war. Geendet hat es mit einem Medienecho, das dem damaligen Bundespräsidenten in keinster Weise gerecht wurde. Das Misstrauen der Bevölkerung gegen die Erben des Dritten Reichs war noch zu stark.  Zwar wurde keine einzige Stimme laut, die gegen Theodor Heuss als Mensch sprach, aber die kühle Ablehnung, die er als Oberhaupt der Bundesrepublik erfuhr, war unübersehbar.  Begleiten Sie Theodor Heuss in unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 44 vom 1. November 1958  auf einen Staatsbesuch nach London, bei dem von enger Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen noch keine Rede sein konnte.

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Am Seil zwischen zwei Ländern

Stars – Salto mortale über dem Abgrund

197947 150x150 Am Seil zwischen zwei LändernDie Darbietungen die die Artisten des Chinesischen Nationalzirkus im Moment auf Ihrer Deutschlandtournee präsentieren, scheinen dem Zuschauer unerreichbar für einen normalen menschlichen Körper. Und doch werden diese Kunststücke, die unsere Vorstellung von Schwerkraft aufheben, mit einem Lächeln präsentiert. Genauso waghalsige Kunststücke haben auch schon die Mitglieder der Traber Familie im Jahr 1953 dem staunenden Publikum vorgeführt. Bei Ihrem Ausflug von Deutschland nach Österreich benutzten Sie nicht etwa einen der üblichen Grenzübergänge, sondern ein Drahtseil, das zwischen der Gipfelstation der Zugspitzseilbahn und dem Westgipfel gespannt ist. Die Artisten, sind Vater Alfredo und Sohn Henry Traber. Staunen Sie mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 32 vom 8. August 1953 über Artisten, die bei jeder Vorführung Kopf und Kragen riskieren.

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Fasching – Das Gaudi-Kostüm

Alltag - Bastrock oder Bierdimpfl-Maske?

Kostmierte Kinder 191775 klein 150x150 Fasching   Das Gaudi Kostüm

Die Faschings Saison ist eröffnet. Kostümverleiher und Warenhäuser voll bunter Illusionen sind für den Ansturm der Narren gerüstet. Am wenigsten Arbeit haben Leihhäuser mit den Jungen, die echte Bereitschaft zur „Gaudi“ mitbringen. Weil ihre Verkleidung nur dekorativ sein soll und nichts darstellen muss, genügt für ihre Wünsche die Flickenkiste vom Speicher. Die besten Kunden aber sind diejenigen, die glauben, sich mit ihrem Faschingskostüm beeilen zu müssen und die jeden Preis zahlen für ein Outfit, das man mit einfachen Mitteln selbst machen kann. Holen Sie sich mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 3 vom 17. Januar 1953 Anregungen für Ihr eigenes Faschingskostüm. 

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Modisch durch den Winter

Mode – Stilvoll auf die Piste

198297 150x150 Modisch durch den WinterDer beliebte Wintersport für Damen, das fachgerechte Tragen modischer Skibekleidung, erfordert von den Sportlerinnen ein hartes Training des guten Geschmacks, schnelle Auffassungsgabe für Änderungen des Modestils und das Naturtalent, den Gemahl elegant zu überfahren, bevor er bei Neuanschaffungen zum Nein ansetzen kann. Die Sportlerin muss vor Ihrem Skiausflug einen Apres-Ski Anzug erwerben, der Ihr auf der glatten Bahn der Hotelbar gute Dienste leistet, dazu noch eine Kombination für eventuelle Touren im Freien, dazu noch Zubehör wie Skischuhe, Skihandschuhe, Skiblusen, Skipullover, Skischals und natürlich Skier. In unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 52 vom 24. Dezember 1953 zeigen wir Ihnen, wie Sie die Rivalinnen nicht mit dem Skistock ausstechen, sondern mit weiten Jacken und engen Pullovern.

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Gemeinsam stark

Alltag – Auf eigenen Beinen stehen

Mutter mit Kindern 1900 192364 150x150 Gemeinsam starkDie Großen helfen den Kleinen. Was heute in Modellversuchen durch das Zusammenlegen der ersten und zweiten Klasse ausprobiert wird, wurde auch schon im Jahr 1952 gemacht. Damals waren allein in München, 3050 durch den Krieg verwaiste Kinder in Heimen untergebracht. Aber moderne Pädagogen haben, von den Ideen des großen Pestalozzi ausgehend, neue Wege beschritten. Man fragte sich, was entbehrt dem Waisenkind? Antwort: Einen Menschen dem es gehört und der ihm gehört. So wurden in einem Münchner Heim für 150 junge Menschen “Familiengruppen” geschaffen, mit einer Pflegemutter für je 15 Kinder. In unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 20 vom 17. Mai 1952 zeigen wir Ihnen, wie die Kinder den Spaß am alltäglichen Leben entdeckten und daraus echte Freundschaften entstanden.

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Die etwas andere Jahresvorschau

Alltag – Mit Experten in die Zukunft blicken

192841 150x150 Die etwas andere JahresvorschauDas Jahr 2012 steht vor der Tür. Zeit für einen kleinen Rückblick: Telefonanrufe von einem Kontinent zum nächsten, Mähdrescher die wie von Geisterhand über die Felder pflügen und Motorroller die durch Städte rasen. Was heute zu unserem Alltag gehört, war vor 50 Jahren noch Zukunftsmusik. Schauen Sie mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 52 vom 29. Dezember 1951 50 Jahre in die Vergangenheit, und erfahren Sie was sich Wissenschaftler und Gelehrte für die Zukunft vorgestellt haben.

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Kinderträume

Alltag – Mein größter Wunsch!

192702 Kinder an Weihnachten 1927 150x150 KinderträumeNur noch wenige Tage bis Weihnachten! Endlich schneit es und die Landschaft sieht wie gepudert aus. In den Häusern erledigen die Eltern die letzten Weihnachtsvorbereitungen und manches Kind fragt sich, ob wohl der Weihnachtsmann oder das Christkind den Wunschzettel bekommen hat. An Heilig Abend kann man an den leuchtenden Kinderaugen erkennen ob der Weihnachtswunsch erfüllt wurde oder nicht. In unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 52 vom 28. Dezember 1957 zeigen wir Ihnen, was sich Schulkinder in den 50er Jahren gewünscht haben. Wissen Sie noch, was Ihr größter Kindheitstraum war?

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Licht aus, Film ab!

Kultur – Großes Kino auf kleinstem Raum

Elly Beinhorn im Flugzeug 1932 192454 klein 150x150 Licht aus, Film ab!Strahlender Sonnenschein, azurblaues Wasser und eine Prise Romantik. Was im Winter wie ein Traum klingt, kann zumindest für die Dauer eines Films zur Realität werden. Problematisch wird es nur, wenn man kein Geld zur Verfügung hat und sich dadurch keinen geeigneten Drehort leisten kann. Und so wird aus der Not heraus auch mal die eigene Wohnung zum Studio. Das dies funktionieren kann, zeigen die beiden Filmfanatiker Oscar Düll und Hanns Siegert. Begleiten Sie uns mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 3 vom 19. Januar 1952 in eine Wohnung im Münchner Stadtteil Schwabing, wo mit bescheidensten Mitteln, aber viel Liebe zur Sache, auf 30 Quadratmetern ein Film gedreht wird.

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Bretter, die die Welt bedeuten

Kultur – “Theater, Theater …”

Marielle Kahna Revue Tnzerin 1927 190559 150x150 Bretter, die die Welt bedeuten“… Der Vorhang geht auf, dann wird die Bühne zur Welt”. Was Katja Ebstein in Ihrem 1980 erschienen Lied besungen hat, erleben viele Menschen regelmäßig am eigenen Leib. Das Kribbeln im Bauch das sich kurz vor Vorstellungsbeginn bei jedem Gong steigert, das wohlige Gefühl in einem bequemen Stuhl mit Samtbezug zu sitzen und die Spielfreude der Darsteller wenn sich der Vorhang öffnet. Auf all dies mussten die Bewohner Münchens zwischen den Jahren 1949 und 1951 verzichten. Das Münchner Residenztheater wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg komplett neu aufgebaut, und feierte am 28. Januar 1951 ein fulminantes Comeback. 50 Jahre später, nehmen wir Sie mit unserem Fundstück aus der Münchner Illustrierten Nr. 4 vom 27. Januar 1951 mit hinter die Kulissen, zu den Vorbereitungen für die Neueröffnung des Münchner Residenztheaters.

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