Kategorie-Archiv: DIE GESCHICHTE ZUM BILD

Glaubensbr├╝der in Rom, 1975

Prozessionen an christlichen Feiertagen sind vor allem in Bayern keine Seltenheit ÔÇô man denke nur an die Fronleichnamsz├╝ge, die Jahr f├╝r Jahr durch viele bayerische St├Ądte ziehen. Doch was Timeline-Fotograf Schneckes w├Ąhrend der Karwoche in Rom erlebte, war selbst f├╝r ihn wie eine Begegnung mit einer anderen Welt. Was die inbr├╝nstig singenden Ordensleute der Bruderschaft „Confraternitas Mortis et Orationis“ so au├čergew├Âhnlich machte, lesen Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein Bruder beim Gesang

Glaubensbruder in Rom, 1975 ┬ę Schneckes

„1975 besuchte ich Rom w├Ąhrend der Karwoche. Auf dem Weg zum Vatikan sah ich, dass sich vor der Chiesa di Santa Maria Menschen sammelten und sich zu einer Prozession aufstellten. Es waren Ordensleute der Bruderschaft ‚Confraternitas Mortis et Orationis‘, die wohl in Monterosso (Cinque Terre) beheimatet waren. Alle waren in schwarzen Kutten gekleidet, bis auf die wenigen Oberen der Bruderschaft, die einen wei├čen Ornat trugen. Manche der Gesichter wurden von spitze Kapuzen verdeckt. Der Gro├čteil der Teilnehmer waren M├Ąnner und Jugendliche. Aber auch einige Kinder waren dabei, begleitet von Frauen mit Blumenstr├Ąu├čen, den wei├čen ‚Madonnen-Lilien‘. In der Mitte der Kolonne wurde ein riesiges, schwarzes Banner mitgef├╝hrt. Die Menschen in den schwarzen Kutten, die dumpfen Trommelschl├Ąge und der eint├Ânige Singsang der Chorknaben erzeugte eine beklemmende, unwirkliche Atmosph├Ąre. Die Ordensoberen in ihrem kontrastierenden Wei├č steigerten das Surreale der Situation noch. Im Dom, hinter dem Ziborium bei der Cathedra Petri, versammelten sich die Gl├Ąubigen zur heiligen Messe. Nach der heiligen Kommunion formierte sich die Bruderschaft zum Auszug. Am Petersplatz zeichnete sich in den Gesichtern der Touristen Befremden und Unverst├Ąndnis ├╝ber dieses ungew├Âhnliche Glaubensspektakel ab.“

In unserem Fotoalbum Ostern gibt es weitere Aufnahmen des christlichen Glaubensfests. Und mit der Pinterest-Pinnwand Gr├╝n werden Sie optimal auf den Fr├╝hling eingestimmt.

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Martin Walser in Regensburg, 1963

Am kommenden Sonntag feiert einer der wohl bekanntesten deutschen Schriftsteller seinen 92. Geburtstag ÔÇô Martin Walser. Unser Fotograf Hubertus Hierl konnte Walser w├Ąhrend einer Lesung vor mehr als 50 Jahren ablichten und erz├Ąhlt in unserer aktuellen Geschichte zum Bild eine kleine Anekdote dieser Begegnung.

Der Schriftsteller Martin Walser w├Ąhrend einer Lesung in Regensburg.

Walser in Regensburg, 1963  ┬ę Hubertus Hierl

„Pressekonferenz mit Martin Walser vor einer Lesung, initiiert von der Atlantis-Buchhandlung in Regensburg ÔÇô damals bereits eine Institution, heute eine Legende. Fred Strohmaier, der Inhaber, hat mich zu dem Termin eingeladen. Die Signatur in Walsers Buch Ein Flugzeug ├╝ber dem Haus belegt es: Wir schreiben den 12. November 1963. Martin Walser ÔÇô damals gerade mal 36 Jahre alt, Aussehen jugendlich, macht einen eher sch├╝chternen Eindruck, starker Raucher, die Literatur sein Zuhause. Martin Walser ÔÇô damals schon ber├╝hmter Suhrkamp-Autor: 1960 erscheint sein schwergewichtiger Roman Halbzeit, 1961 Der Abstecher, 1962 Eiche und Angora. Martin Walser ÔÇô damals schon mit Preisen ├╝berh├Ąuft: 1955 Preis der Gruppe 47, 1957 Hermann Hesse-Preis, 1962 Gerhart Hauptmann-Preis. Als Fotograf bekommt man nicht viel mit, wor├╝ber gesprochen wird. Man ist zu sehr in die Arbeit vertieft. Jedoch erinnere ich mich noch gut an die erste tiefsch├╝rfende Frage, die die damalige Star-Journalistin der Mittelbayerischen Zeitung, Eva R├Âhrich (was ist nur aus ihr geworden?), an Martin Walser stellt: ‚Womit schreiben Sie, Herr Walser?‘ Die Antwort kam prompt: ‚Mit einem Kugelschreiber.‘ Ja, mit solch Fragen versuchte man damals, sich einem Schriftsteller zu n├Ąhern. Heute stellt man Martin Walser ganz andere Fragen.“

Alle Bilder von Hubertus Hierl sehen Sie in unserer Bildergalerie. Und in unserem Fotoalbum Lesende Menschen, 60er Jahre k├Ânnen Sie andere Menschen beim Schm├Âkern betrachten.

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Kinderfasching in M├╝nchen, um 1949

Am heutigen Faschingsdienstag kommen wir nat├╝rlich nicht darum herum, Ihnen eine n├Ąrrisch angehauchte Geschichte zum Bild zu erz├Ąhlen. Timeline-Fotograf HRath (4. von links) teilt seine Karneval-Kindheitserinnerungen mit uns und gibt einen klitzekleinen Einblick, wie er und seine Freunde das Feiern der 5. Jahreszeit im M├╝nchen nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben.

Verkleidete Kinder feiern Fasching in M├╝nchen.

Kinderfasching in M├╝nchen, um 1949   ┬ę HRath

„Die Hose von meinem Faschingskost├╝m n├Ąhte meine Mutter aus einem alten Kartoffelsack. Wir kletterten ├╝ber die Ruinen und suchten die Keller nach interessanten Gegenst├Ąnden ab. Einmal wurden meine Freunde und ich von drei uniformierten Amerikanern angesprochen. Die Soldaten filmten uns in den Ruinen f├╝r die amerikanische Wochenschau und schenkten uns drei Tafeln Schokolade.“

In unserem Fotoalbum Fasching und Karneval gibt’s noch mehr Aufnahmen von Jecken und Narren. Und wenn Sie sich f├╝r die Verkleidungsgewohnheiten vor dem Zweiten Weltkrieg interessieren, dann werfen Sie doch mal einen Blick in unser Album Fasching, 30er Jahre.

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Opel vor einem Haus, 60er Jahre

Kurz und knackig ist unsere neue Geschichte zum Bild, aber daf├╝r umso witziger, wenn man sich in die Situation hineinversetzt. Timeline-Userin Matja erz├Ąhlt uns n├Ąmlich von den Fahrtk├╝nsten ihrer Oma, die bis kurz vor der Abgabe ihres F├╝hrerscheins makellos blieben ÔÇô aber eben nur bis da.

Menschen sitzen in einem wei├čen Opel vor einem h├Âlzernen Haus mit Blumen vor den Fenstern.

Opel vor einem Haus, 60er Jahre   ┬ę Matja

„Meine Oma war die Einzige in der Familie, die einen F├╝hrerschein hatte, deshalb musste sie immer alle herumkutschieren. Mit Anfang 70 hat sie ihren F├╝hrerschein abgegeben – sie war der Meinung, dass sie nun genug gefahren ist. Einen Tag vor Abgabe bekam sie ihr erstes und einziges ‚Kn├Âllchen‘ ÔÇô sehr zur Belustigung der gesamten Familie.“

In unseren Fotoalben Opel, 60er Jahre finden Sie weitere Aufnahmen von schnittigen Schlitten. Und wenn Ihnen der Stil der 60er taugt, ist unser Album Design, 60er Jahre genau das Richtige f├╝r Sie.

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R├╝ckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943

In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erz├Ąhlt Timeline-User Lanninger von der Wehrmachtszeit seines Bruders, die ihn von M├╝nchen ├╝ber Garmisch-Partenkirchen bis in die Ukraine und nach Berlin gebracht hat.

Soldaten auf einem Eisenbahnwaggon

R├╝ckzug des Heeres aus der Ukraine, 1943   ┬ę Lanninger

„Mein Bruder, Jahrgang 1924, hat mir ein paar Bilder aus seiner Zeit bei der Hitlerjugend, seiner Wehrpflicht, vom R├╝ckzug als Soldat aus der Ukraine und schlie├člich aus einem Lazarett in Berlin hinterlassen. Nach seiner Schlosserlehre im Reichsbahn-Ausbesserungswerk in M├╝nchen-Freimann wurde er 1941, als 17-J├Ąhriger, zum Dienst bei der Hitlerjugend verpflichtet. Ein Jahr sp├Ąter wurde er zur Wehrpflicht eingezogen. Die nachfolgende, verk├╝rzte Grundausbildung dauerte etwa ein Jahr, ehe er, etwa im April 1943, als Soldat beim Heer zum F├╝hrereid verpflichtet wurde und anschlie├čend in eine M├╝nchner Kaserne einr├╝ckte. Im Juli 1943 war mein Bruder dann in ÔÇ×NikolajewÔÇť in der S├╝d-Ukraine (Donezbecken) im Einsatz, woraus man schlie├čen kann, dass er in der Heeresgruppe S├╝d eingegliedert war. Die Hauptaufgaben seines ÔÇ×TruppsÔÇť waren das Zerst├Âren von Stra├čen, Br├╝cken und Eisenbahnlinien, um den nachfolgenden russischen Truppen den Vormarsch zu erschweren. Das obige Bild zeigt, dass sich die Heeresgruppe S├╝d vom 9. September bis zum 15. November 1943 auf dem R├╝ckzug bis zum Fluss ÔÇ×DneprÔÇť befand. Auf dem weiteren R├╝ckzug durch Westgalizien (S├╝dpolen) wurde mein Bruder schwer verwundet und landete schlie├člich an Weihnachten 1944 in einem Lazarett in Berlin-Treptow.“

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Magdeburger Original „Schlackaffe“, um 1865

Mit den Originalen ist es so eine Sache: Viele St├Ądte haben sie, doch kaum einer wei├č, wer diese Menschen sind, wo sie herkommen und was sie bewegt. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erz├Ąhlt uns Timeline-Mitglied Klopstock13, wer sich hinter dem Magdeburger Original „Schlackaffe“ verbirgt und womit er so seine Zeit verbrachte.

Das Magdeburger Original "Schlackaffe" sitzt auf seinem Lieblingsplatz um 1865 an der Elbe in Magdeburg, Kleiner Stadtmarsch,an der ehemaligen Schleuse mit Blick auf den Dom. Fotografiert um 1865 vom franz├Âsischen Fotografen Adolphe Braun (1812-1877).

Schlackaffe, um 1865   ┬ę Klopstock13

„Schlackaffe, dessen b├╝rgerlicher Namen nicht ├╝berliefert ist, nahm sich 1904 in einer Magdeburger Ausn├╝chterungszelle das Leben. Er war in ganz Magdeburg als Original bekannt, Kinder und Jugendliche riefen ihm ‚Schlackaffe‘ hinterher, da er sie zuvor ebenfalls so betitelt hatte. Von Fr├╝hjahr bis Herbst verkaufte er in der Magdeburger Johannisstra├če, bei der Johanniskirche, in der Elbe gefangene Krebse. Aber auch Aale fanden sich in seinen gro├čen Jackentaschen. Die Zoohandlungen der Stadt versorgte er mit Wasserfl├Âhen, z. B. aus der Kreuzhorst, wo er auch Schmetterlinge, Hirschk├Ąfer, Eidechsen, Fr├Âsche und Pflanzen f├╝r seine Kundschaft mitbrachte, die er meistens mit ‚Herr Doktor‘ ansprach. Geschlafen hat er im Rotehornpark im Bereich des heutigen Heinrich-Heine-Platzes 1 in der damaligen Kegelbahn von ‚Rischbieters Garten‘. Sein Lieblingsplatz, die ehemalige Schleuse, ist unweit seiner Schlafsst├Ątte und auch auf dem Foto zu sehen. Die Jungs im Bild blicken in seine Richtung und k├Ânnen jederzeit ‚Schlackaffe‘ rufen.“

In unserem Fotoalbum Magdeburg sehen Sie weitere historische Aufnahmen von der Stadt an der Elbe. Wenn Sie sich eher f├╝r „Originale“ interessieren, dann k├Ânnte sich ein Blick in unser Album M├╝nchner Pers├Ânlichkeiten lohnen.

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Mutter mit Sohn auf einer Wiese bei Resen├Âd, 1945

Was wie eine harmlose Dorfidylle aussieht, zeigt in Wahrheit Mutter und Sohn, nachdem sie einen britischen Luftangriff ├╝berlebten. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erz├Ąhlt Timeline-Mitglied HRath, was ihnen das Leben rettete und warum sie anschlie├čend nach Resen├Âd, einem Stadtteil von Gerzen bei Landshut, kamen.

Auf einer Wiese in der N├Ąhe von Resen├Âd/ Gerzen im niederbayerischen Landkreis Landshut, h├Ąlt eine Mutter ihren Sohn im Arm.

Mutter mit Sohn bei Resen├Âd, 1945   ┬ę HRath

„W├Ąhrend des Zweiten Weltkriegs wurde unsere Nachbarschaft in M├╝nchen-Schwabing von den Alliierten mit Bomben beschossen, da sich nicht weit von uns entfernt, in der Schellingstra├če 39/41, die Redaktion des V├Âlkischen Beobachters befand. Die Bombadierung geschah immer nach dem gleichen Muster: Erst kamen die Luftminen, dann die Brandbomben und die Sprengbomben. Ein englischer Fliegerangriff ist mir besonders im Ged├Ąchtnis geblieben. Das war im Jahr 1943, ich war ca. 5 Jahre alt. Es wurde ein Luftschutzalarm ausgel├Âst und meine Mutter und ich rannten in den Keller. Als wir ankamen, wurde die T├╝r hinter uns mit einem Holzriegel verschlossen. Wir sa├čen direkt hinter der T├╝r. Als nun die Engl├Ąnder ihre Luftminen abwarfen und diese auf dem Boden aufschlugen, erzeugten sie eine massive Druckwelle. Die T├╝r des Kellers wurde eingerissen und fiel auf meine Mutter, die mich im Arm hielt. Wir wurden begraben wie unter einem Sarg. Durch die Druckwelle riss den anderen Menschen im Keller die Lunge, meine Mutter und ich waren durch die umgest├╝rzte T├╝r gesch├╝tzt und ├╝berlebten als einzige. Nach ca. acht Stunden im Keller wurden wir geborgen. Ich h├Ątte nicht damit gerechnet, dass wir noch gerettet werden w├╝rden. Kurze Zeit sp├Ąter schrieb mein Vater einen Brief an bekannte Bauersleute, bei denen er w├Ąhrend des Ersten Weltkriegs gelebt hatte, und wir wurden nach Resen├Âd in Niederbayern evakuiert. Mit meinen Eltern habe ich nie ├╝ber diesen Vorfall gesprochen. Wenn sie mit Freunden dar├╝ber sprachen, habe ich immer den Raum verlassen.“

In unseren Fotoalben Zerst├Ârtes M├╝nchen und Zerst├Ârtes M├╝nchen in Farbe werden die Auswirkungen der Bombardierungen auf das M├╝nchner Stadtbild deutlich. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand M├╝nchen, 50er Jahre sehen Sie, wie sich die Weltstadt mit Herz langsam aber sicher erholte.

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Familie feiert Weihnachten, 1962

Kurz vor dem Fest der Liebe lassen wir es uns nicht nehmen, Ihnen ein obligatorisches Weihnachtsmotiv zu pr├Ąsentieren ÔÇô dieses Mal von Timeline-Userin Fremmer, die uns von den gem├╝tlichen Punsch- und Keksrunden mit ihrer Familie erz├Ąhlt. Welche Rolle dabei ihre Tante gespielt hat, erfahren Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Feierlaune gab es fast immer bei den Fremmers. Speziell wenn die Tante aus Stuttgart da war. Sie kam nicht zu oft, zu hohen Festtagen wie Weihnachten nat├╝rlich, brachte f├╝r Neffe und Nichte stets ein kleines besonderes Geschenk mit und war deshalb ein gern gesehener Gast. Und mit ihr Weihnachten zu feiern, das hie├č Punsch (hei├č und mit viel Alkohol nur f├╝r die Gro├čen) und dazu die unvermeidlichen Pl├Ątzchen, die erst jetzt gegessen werden durften. Daf├╝r dann bis Ostern. Selbst der Hund war da nicht mehr begeistert.

Familie feiert Weihnachten, 1962   ┬ę Fremmer

„Feierlaune gab es fast immer bei den Fremmers. Speziell wenn die Tante aus Stuttgart da war. Sie kam nicht zu oft, au├čer an hohen Festtagen wie Weihnachten, und brachte dann f├╝r Neffe und Nichte stets ein kleines besonderes Geschenk mit. Nat├╝rlich war sie deshalb ein gern gesehener Gast! Mit ihr Weihnachten zu feiern hie├č, Punsch zu trinken (hei├č und mit viel Alkohol, aber nur f├╝r die Gro├čen!) und dazu die unvermeidlichen Pl├Ątzchen zu essen, die erst jetzt angetastet werden durften ÔÇô daf├╝r aber dann bis Ostern.“

Weitere Eindr├╝cke, wie man in den 60ern Weihnachten gefeiert hat, gibt’s in unserem Fotoalbum Weihnachten, 60er Jahre. Bei Timeline Images auf Pinterest finden Sie au├čerdem eine Bildersammlung der sch├Ânsten Weihnachtsbr├Ąuche.

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Jugendliche in F├╝rstenwalde, 1953

Drei Jugendliche spazieren auf einem Feldweg bei F├╝rstenwalde ÔÇô in unserer Geschichte zum Bild erz├Ąhlt Timeline-Fotograf Juergen, was hinter dem harmlosen Schlendern steckt und was (oder wer) ihn von einem Studium an der heutigen Filmuniversit├Ąt Babelsberg abhielt.

Drei junge M├Ąnner einer Fotogruppe der Oberschule F├╝rstenwalde auf einem Ausflug an einem Turm.

Jugendliche in F├╝rstenwalde, 1953   ┬ę Juergen

„Nachdem ich selbst die Anf├Ąnge der Fotokunst in einer Arbeitsgemeinschaft an der Oberschule in F├╝rstenwalde erlernt hatte, konnte ich dann noch als Oberprimaner Unterricht in Fotografie in der Station Junger Techniker sowie im Pionierhaus und der Oberschule geben. Es fanden sich immer junge Menschen, die sich f├╝r die Lichtbildnerei interessierten. Einer der drei Jungen, hier auf dem Bild vor den Wassert├╝rmen der Stadt, wurde sp├Ąter Kameramann bei der DEFA, nachdem er seine Ausbildung an der Hochschule f├╝r Filmkunst in Potsdam-Babelsberg absolviert hatte. Mir selbst wurde ein Studium dort durch die negative politische Beurteilung der FDJ-Schulgruppe 1954 verwehrt. Die Kopie dieser Beurteilung fand ich bei der Akteneinsicht in meinen Papieren der Bundesbeh├Ârde f├╝r die Stasi-Unterlagen in Berlin.“

 

 

Weitere Bilder rund ums Knipsen gibt’s in unserem Fotoalbum Fotografieren und Filmen und auf unserer Pinterest-Pinnwand Fotografie und Film Historisch. F├╝r DDR-Interessierte sind unsere Fotoalben DDR 50er Jahre, DDR – Alltagsleben und DDR – Erinnern genau das Richtige.

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